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Die cranial electrotherapy stimulation (CES) – auf Ungarisch koponya elektroterápiás stimuláció – ist eine nicht‑invasive, niederintensive elektrische Neuromodulation, die typischerweise am Ohr, an der Stirn oder im Bereich der Schläfe angewendet wird. Die historischen Wurzeln der Methode reichen in die 1950er Jahre zurück; in ihrer modernen Form wurde sie 1979 von der US‑amerikanischen FDA zugelassen – als traditionelle Hauptindikationen gelten Schlaflosigkeit (Insomnie), Angststörungen und Depression. Die jüngsten Übersichtsarbeiten zeigen ein gemischtes Bild: Eine Meta‑Analyse von 2023 [1] fand mäßig bis starke Evidenz für eine Reduktion von Angst, Depression und Insomnie durch CES, während eine systematische Übersicht in den Annals of Internal Medicine 2018 [2] nur „mäßige Evidenz" für klinisch bedeutsame Effekte feststellte.
Wenn du mit Spastizität lebst, dann kennst du das frustrierende Gefühl, wenn deine Muskeln nicht gehorchen. Sie verspannen sich, versteifen, ziehen sich krampfhaft zusammen – als würde dein eigener Körper sich gegen dich richten. Das Gehen wird beschwerlich, alltägliche Bewegungen zur Herausforderung. Und vielleicht das Schlimmste: Du fühlst dich diesem Zustand ausgeliefert und hilflos.
Spastizität ist jedoch nicht unveränderlich. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Neurorehabilitation stark weiterentwickelt, und heute gibt es auch für zu Hause geeignete Methoden, die helfen können, die Muskelspannung zu verringern und die Kontrolle über die Bewegung zurückzugewinnen. Eine dieser Methoden ist die NMES‑Therapie (neuromuskuläre elektrische Stimulation).
Die Peroneus‑Lähmung kann sowohl durch Schädigungen des zentralen als auch des peripheren Nervensystems verursacht werden, wobei periphere Ursachen häufiger sind. Betroffen ist vor allem der gemeinsame Peroneusnerv, der aus dem Nervus ischiadicus entspringt und um den Fibulakopf (Schienbeinkopf) verläuft, wodurch er aufgrund seiner oberflächlichen Lage und seines anatomischen Verlaufs besonders verletzlich ist.
Wenn bei Ihnen facioscapulohumerale Muskeldystrophie (FSH) diagnostiziert wurde, haben Sie wahrscheinlich viele Fragen. In diesem Artikel finden Sie nahezu alle wichtigen Informationen zur Erkrankung, zu den Symptomen und zu Behandlungsmöglichkeiten. Was ist die FSH-Muskeldystrophie? Die facioscapulohumerale (FSH) Muskeldystrophie ist eine vererbte Muskelkrankheit, die vor allem die Muskeln im Gesicht, an den Schultern und an den Oberarmen betrifft. Die Krankheit […]
Die neuromuskuläre elektrische Stimulation (NMES) hat sich als wertvoller therapeutischer Ansatz in der Rehabilitation von Menschen mit Multipler Sklerose (MS) etabliert. MS ist eine chronische Autoimmunerkrankung, die durch Demyelinisierung von Nervenfasern im zentralen Nervensystem gekennzeichnet ist. Dieser Übersichtsartikel bietet dir eine detaillierte Untersuchung der NMES, mit besonderem Fokus auf Funktionsweise, physiologische Wirkungen, ihre Rolle in der Rehabilitation und darauf, wie sie die Lebensqualität von Menschen mit MS verbessern kann.
Von einem Tag auf den anderen kannst du das Auge nicht mehr schließen, eine Gesichtshälfte hängt schlaff nach unten und aus dem Spiegel schaut dir ein fremdes Gesicht entgegen. Die Gesichtsnervenlähmung – medizinisch Bell‑Parese oder Fazialisparese – ist ein beängstigendes Erlebnis, lässt sich jedoch in den meisten Fällen gut behandeln. Entscheidend ist ein so früh wie möglich beginnendes, umfassendes Therapiekonzept, in dem die Lasertherapie und Elektrostimulation eine wichtige Rolle spielen können.
Die ALS-Erkrankung (vollständiger Name: amyotrophe Lateralsklerose) ist eine langsam verlaufende Erkrankung, die durch das fortschreitende Absterben der für die willkürliche Bewegung zuständigen Nervenzellen (Motoneurone) verursacht wird. Die Erkrankung beginnt an den vom Rumpf entfernten Gliedmaßenmuskeln und breitet sich allmählich zur Körpermitte hin aus. Die Muskelkraft nimmt ab, die Muskeln beginnen zu verkümmern (Atrophie) und letztlich tritt Lähmung ein. Dies führt zum Verlust der Bewegungs-, Blasen- und Stuhlkontrolle sowie zu zunehmender Muskelsteifigkeit (Spastizität), Kontrakturen (Verkürzung der Sehnen) und den daraus resultierenden Schmerzen. Die Lebensqualität wird in erster Linie durch das Fortschreiten der Muskelschwäche bestimmt.
Wenn Sie jemals diesen blitzartigen, quälenden Schmerz im Gesicht erlebt haben, der aus dem Nichts zuschlägt – beim Essen, Sprechen oder schon durch eine leichte Brise –, dann wissen Sie, wie hilflos Trigeminusneuralgie macht. Dieser Zustand gehört zu den heftigsten Schmerzerlebnissen, die ein Mensch ertragen kann. Die gute Nachricht: die Softlaser-Therapie kann eine wirksame, medikamentenfreie Hilfe zur Linderung Ihrer Beschwerden sein.
Der moderne Lebensstil – chronischer Stress, sitzende Tätigkeit, Schlafstörungen, sensorische Überlastung – führt bei vielen Menschen zu einer sympathischen Dominanz des autonomen Nervensystems. Zunehmend beschäftigen sich aktuelle klinische Studien damit, inwieweit die Steigerung des parasympathischen Tonus – etwa durch nicht-invasive Vagusnervstimulation (tVNS) – zur Behandlung chronischer, entzündlicher und autonomer Beschwerden beitragen kann. In diesem Leitfaden besprechen wir, in welchen Bereichen starke klinische Evidenz vorliegt, wo vielversprechende Ergebnisse beobachtet wurden und wo Formulierungen vorsichtig zu wählen sind.
Ein Nerv ist ein „Kommunikationskabel“ in Ihrem Körper. Er bringt Informationen vom Körper zum Gehirn und zurück, also auch vom Gehirn zum Körper. Nerven übertragen sowohl sensible als auch motorische Impulse. Impulse für Berührung, Druck, Temperatur und Körperlage laufen zum Gehirn, motorische Signale dagegen zu den Muskeln. Eine Nervenschädigung kann daher zu einer Störung, Einschränkung oder sogar zum vollständigen Verlust der Wahrnehmung beziehungsweise der Bewegungsfähigkeit führen.
Das vegetative (autonome) Nervensystem ist das Regulationssystem des menschlichen Körpers, das unabhängig vom Willen – also automatisch – lebenswichtige Funktionen steuert: Herzschlag, Atmung, Verdauung, Blutdruck, Schwitzen, Pupillenreaktion sowie Immun- und hormonelle Antworten. Es besteht aus zwei Hauptanteilen: dem sympathischen ("fight or flight") und dem parasympathischen ("rest and digest") Nervensystem, deren Gleichgewicht wesentlich dein körperliches und psychisches Wohlbefinden bestimmt.