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Vaginismus ist keine Einbildung, kein „Fehler” und kein beschämendes Geheimnis. Es handelt sich um einen realen, behandelbaren Zustand, der von Körper und Psyche gemeinsam entsteht – und sich auch gemeinsam wieder auflösen lässt. In diesem Artikel gehen wir in Ruhe und ausführlich durch, was im Körper passiert, warum es entsteht und wie ein geduldiger, Schritt-für-Schritt-Behandlungsplan aufgebaut werden kann.
Intimtraining – auch bekannt als Beckenbodentraining, Damm- oder Kegel-Training – ist ein spezielles Übungsprogramm, das zur gezielten Kräftigung und Erhaltung der Elastizität der Beckenbodenmuskulatur entwickelt wurde.
Diese Muskeln halten die Beckenorgane (Harnblase, Gebärmutter, Enddarm) an ihrem Platz und spielen eine wichtige Rolle bei der Harn- und Stuhlentleerung sowie bei sexuellen Funktionen. Stell dir diese Muskulatur wie eine Hängematte vor, die vom Schambein bis zum Steißbein reicht und deine inneren Organe stützt. Wenn diese Muskeln geschwächt oder verletzt sind, können verschiedene Probleme auftreten – bei denen dir Intimtraining helfen kann.
Hinter der weiblichen Harninkontinenz steht häufig eine Gebärmuttersenkung (Prolapsus uteri) oder eine Blasensenkung (Prolapsus vesicae). Dabei verschiebt sich die Gebärmutter oder die Harnblase aus ihrer Lage, sinkt ab und belastet die Beckenbodenmuskulatur. Das kann anhaltende Beschwerden verursachen, den Geschlechtsverkehr schmerzhaft machen und Harn‑ sowie Stuhlkontinenz stören.
Die Behandlung ist schwieriger als bei einer „einfachen" Inkontinenz – doch bei frühzeitiger Erkennung können Beckenbodentraining und Elektrostimulation echte Verbesserungen bringen.
„Schwierige Tage“, „monatliche Plage“ – schon die im Volksmund verwendeten Ausdrücke verraten, dass die Menstruation oft recht unangenehm sein kann. Jede Frau erlebt diese Zeit anders. Manche werden von diesen wenigen Tagen überhaupt nicht belastet. Manche plagen leichte Beschwerden und manche leiden unter fast unerträglichen Schmerzen, die dazu führen können, dass sie vorübergehend der Arbeit/Schule fernbleiben […]
Endometriose betrifft schätzungsweise 10% der Frauen im reproduktiven Alter; das häufigste Symptom ist chronischer, oft behindernder kismedencei (Unterbauch-)Schmerz. Die kausale Behandlung der Erkrankung (Hormonterapie, Chirurgie) gehört eindeutig in ärztliche Hände – zur ergänzenden, medikamentfreien Schmerzlinderung zuhause stehen jedoch mehrere Optionen zur Verfügung. Unter diesen hat TENS (Transkutane Elektrische Nervenstimulation) in den letzten Jahren besonders starke klinische Evidenz für die Behandlung von kismedencei Schmerzen erhalten.
Der wörtliche Sinn des Begriffs Menopause ist „Ende der Menstruation“, also die letzte Monatsblutung. Für manche Frauen wirkt dies befreiend (man muss sich keine Sorgen mehr um eine mögliche ungewollte Schwangerschaft machen und hat kein „Aufwand“ mehr mit dem Menstruationszyklus). Bei anderen kann es emotionale Labilität und ein Gefühl des Verlusts auslösen. Häufig besteht auch der Irrglaube, die Menopause bedeute das Ende der Weiblichkeit und des Sexuallebens – das ist jedoch bei weitem nicht zutreffend. Der Zustand nach der Menopause hat allerdings auch Kehrseiten, denn das Risiko für bestimmte Erkrankungen steigt, auf die man verstärkt achten sollte.
Eine der schönsten Phasen im Leben einer Frau ist die Zeit, in der sie ein Kind unter dem Herzen trägt. Diese Zeit ist voller neuer Erlebnisse, Erwartung und intensiver Gefühle – unbestreitbar treten jedoch oft gesundheitliche Probleme auf, die so früh wie möglich behandelt werden sollten. Auch etymologisch ist die Fragestellung interessant: Ist jemand „schwanger“ oder „in einem gesegneten Zustand“? Die Schwangerschaftsvarizen können die Schwangerschaft tatsächlich zur Belastung machen. In diesem Artikel beschreibe ich, worin sie sich von klassischen Krampfadern unterscheiden, wie du vorbeugen kannst und welche Heimgeräte bei Schwangeren sicher angewendet werden können.