Krankhaftes Schwitzen (Hyperhidrose) – Iontophorese für zu Hause
Hyperhidrose ist deutlich stärkeres, oft störendes Schwitzen als nötig, das vor allem die Handinnenflächen, die Fußsohlen und die Achseln betrifft. Es liegt nicht an mangelnder Hygiene und man kann nicht einfach „darauf verzichten" – es handelt sich um einen echten, behandelbaren Zustand, der die Lebensqualität vieler Menschen beeinträchtigt. Eine der gebräuchlichsten, bewährten Methoden für die Heimanwendung ist die Leitungswasser-Iontophorese: Durch einen schwachen Gleichstrom, während Hand, Fuß oder eine Achsel-Elektrode im Wasser liegen, lässt sich das Schwitzen reduzieren.
Das sollten Sie vorher wissen
Die Iontophorese ist eine der zuerst zu erwägenden, für zu Hause geeigneten Behandlungen bei krankhaftem Schwitzen. Sie verläuft in zwei Phasen: eine intensivere Anfangsphase, bis das Schwitzen deutlich zurückgeht, und eine seltener durchzuführende Erhaltungsphase, die das Ergebnis stabilisiert. Wichtig: Die Wirkung bleibt nicht dauerhaft ohne Wiederholung – die Behandlung ist in Erhaltungsintervallen zu wiederholen. Unten erklären wir, wie die Methode funktioniert und worauf Sie achten sollten.
Wie funktioniert die Iontophorese und welches Gerät eignet sich? →
Wie funktioniert die Leitungswasser-Iontophorese?
Die Behandlung verläuft in zwei Phasen
Welches Gerät passt zu Ihnen?
Wann sollten Sie es NICHT anwenden und worauf achten?
Zusammenfassung – Kurzübersicht