Bursitis, das heißt Schleimbeutelentzündung
Die Bursitis (ausgesprochen: Bursitis) ist ein schmerzhafter Zustand, der durch die Entzündung von mit Flüssigkeit gefüllten Taschen – sogenannten Schleimbeuteln – in der Nähe der Gelenke verursacht wird. Diese Bursa liegen wie Polster zwischen Knochen, Sehnen und Muskeln und haben die Aufgabe, die Reibung zwischen gleitenden Strukturen zu reduzieren. In deinem Körper gibt es etwa 160 Schleimbeutel. Die Zellen in ihrer Innenwand produzieren reibungsmindernde Substanzen. Eine Bursitis ist die Entzündung dieser Schleimbeutel; das Gelenk wird schmerzhaft und die Bewegung erschwert. Häufige Lokalisationen sind Schulter, Ellbogen und Hüfte, aber sie kann auch am Knie, an der Ferse oder am Ansatz der Großzehe auftreten. Schleimbeutelentzündungen kommen oft bei Personen vor, die monotone, wiederholte Bewegungen ausführen.
Die Bursitis (ausgesprochen: Bursitis) ist ein schmerzhafter Zustand, der durch die Entzündung von mit Flüssigkeit gefüllten Taschen – sogenannten Schleimbeuteln – in der Nähe der Gelenke verursacht wird. Diese Bursa liegen wie Polster zwischen Knochen, Sehnen und Muskeln. Ihre Aufgabe ist es, die Reibung zwischen übereinander gleitenden Strukturen zu verringern. In deinem Körper gibt es ungefähr 160 Schleimbeutel. Die Zellen in ihrer Innenwand produzieren reibungsmindernde Substanzen. Eine Bursitis ist die Entzündung dieser Schleimbeutel; das Gelenk wird schmerzhaft und die Bewegung erschwert. Häufige Auftretensorte sind Schulter, Ellbogen und Hüfte. Sie kann jedoch auch im Bereich des Knies, an der Ferse oder am Ansatz der Großzehe entstehen. Schleimbeutelentzündungen treten häufig bei Menschen auf, die monotone, wiederholte Bewegungen ausführen.

Symptome der Bursitis
Bei einer Bursitis ist das betroffene Gelenk
- schmerzhaft und/oder steif
- bei Druck oder Bewegung schmerzhaft
- geschwollen und gerötet sein.
Ursachen der Schleimbeutelentzündung
Am häufigsten werden sie durch wiederholte Bewegungen oder durch Körperhaltungen ausgelöst, die Druck auf die Bursa um das Gelenk ausüben:
- wiederholte Wurfbewegungen
- wiederholtes Überkopfheben
- längeres Abstützen auf dem Ellbogen
- dauerhaftes Knien bei der Arbeit, zum Beispiel beim Fliesenlegen oder Bodenwischen.
Weiterhin kann eine Verletzung der betroffenen Region die Ursache sein. Außerdem kann sie Teil entzündlicher Gelenkerkrankungen wie rheumatoider Arthritis, Gicht oder einer Infektion sein.
Risikofaktoren
Bursitis kann bei jedem auftreten, aber die folgenden Faktoren erhöhen das Risiko:
- Alter: Mit dem Älterwerden wird sie häufiger. Wenn sie einmal aufgetreten ist, neigt sie besonders nach dem 40. Lebensjahr zum Wiederkehren.
- Beruf oder Hobbys: Wiederholte Bewegungen oder anhaltender Druck auf den Schleimbeutel erhöhen das Risiko. Bursitis tritt häufig bei Fliesenlegern auf, aber auch Gartenarbeit kann sie auslösen.
- Bestimmte systemische Erkrankungen – zum Beispiel rheumatoide Arthritis, Gicht und Diabetes – erhöhen das Risiko. Übergewicht verstärkt die Neigung zu Hüft- und Knieschleimbeutelentzündungen.
Vorbeugung der Bursitis
Auch wenn nicht jede Form der Schleimbeutelentzündung vermeidbar ist, kannst du durch Änderung bestimmter Tätigkeiten das Risiko und die Schwere von Schüben verringern. Zum Beispiel können folgende Maßnahmen hilfreich sein:
- Kniepolster/Knieschoner: Verwende eine Polsterung, um den Druck auf dein Knie zu reduzieren, wenn deine Arbeit viel Knien erfordert.
- Beuge beim Heben die Knie. Das Nichtbeugen belastet die Schleimbeutel von Hüfte und Knie zusätzlich.
- Schwere Lasten belasten die Bursa in der Schulter. Statt Tragen verwende eine Schubkarre oder einen Wagen mit Rollen.
- Wechsle wiederholte Tätigkeiten mit Pausen oder anderen Aufgaben ab.
- Übergewicht erhöht die Belastung der Gelenke; strebe ein gesundes Körpergewicht an oder arbeite daran, es wiederherzustellen.
- Die Stabilität der Gelenke wird durch die Muskulatur gewährleistet. Regelmäßige Bewegung stärkt die Muskeln und hilft, das betroffene Gelenk und die Bursa vor Überlastung zu schützen.
- Vor anstrengenden Tätigkeiten solltest du die Muskeln aufwärmen und dehnen. Das schützt deine Gelenke vor Verletzungen.
Wann solltest du einen Arzt aufsuchen?
- bei quälenden Gelenkschmerzen
- bei plötzlich auftretender Bewegungseinschränkung des Gelenks
- bei Schwellung, Rötung oder Bluterguss in der Nähe des Gelenks
- bei stechenden oder einschießenden Schmerzen, besonders während Sport oder körperlicher Arbeit
- wenn du zusätzlich Fieber hast.
Diagnose
Ein erfahrener Arzt kann eine Bursitis anhand des Schmerzortes, des Beschwerdebildes und der körperlichen Untersuchung diagnostizieren.
Zur Bestätigung der Diagnose können bildgebende Verfahren nötig sein. Röntgenaufnahmen können eine Bursitis nicht eindeutig nachweisen, helfen aber, andere Ursachen der Beschwerden wie einen Bruch auszuschließen. Ultraschall- oder MRT-Untersuchungen sind aufschlussreicher und werden durchgeführt, wenn bei der körperlichen Untersuchung die Entzündung nicht eindeutig ist.
In manchen Fällen können Laboruntersuchungen bei der Ursachenermittlung helfen. Das kann eine Blutuntersuchung oder die Analyse der aus dem Schleimbeutel punktierten Flüssigkeit sein. Letzteres wird vorgenommen, wenn der Verdacht besteht, dass der Beutel mit Keimen infiziert ist (z. B. durch eine Wunde oder Verletzung).
Behandlung
Die wichtigste Maßnahme der Behandlung ist das Ruhigstellen des betroffenen Gelenks und der Schutz vor weiterer Belastung. Eine Gehstütze oder Krücke verringert die Belastung des Gelenks und ist vorübergehend nützlich. Bei entsprechender Behandlung verschwindet eine Bursitis normalerweise innerhalb weniger Wochen, aber Rückfälle sind häufig, besonders wenn du z. B. wegen deiner Arbeit wiederholt die auslösende Belastung setzt.
Ärzte verordnen in der Regel nichtsteroidale Entzündungshemmer. Andere injizieren häufig Kortikosteroide direkt in die Bursa. Steroide lindern zwar Schmerz und Entzündung, haben aber systemische Effekte, weshalb man deren Einsatz abwägen und wenn möglich eher natürliche Methoden bevorzugen sollte.
Bei schweren und wiederkehrenden Fällen wird die in der entzündeten Bursa angesammelte Flüssigkeit punktiert und abgezogen oder in manchen Fällen eine operative Entfernung empfohlen. Zu einer Operation sollte man jedoch nur als letztes Mittel greifen, denn die Bursa ist nicht ohne Grund im Körper vorhanden – fehlt sie, kann das Probleme verursachen. Natürlich ist eine Entfernung manchmal unvermeidlich.
Eine antibiotische Behandlung ist erforderlich, wenn die Schleimbeutelentzündung durch eine Infektion verursacht wurde, z. B. wenn Bakterien über eine Wunde oder Verletzung in den Beutel gelangt sind.
Physiotherapeutische Methoden wirken auf natürliche Weise und unterstützen die Heilungsprozesse deines Körpers. Ihre Wirkung ist langsamer, aber beständiger. Du kannst aus verschiedenen Methoden wählen, die auf unterschiedliche Weise wirken. Mehrere Methoden lassen sich kombinieren, sodass sie sich gegenseitig verstärken.
Kühlen lindert zum Beispiel den Schmerz. Kühle in den ersten 2–3 Tagen nach Auftreten der Symptome. Es reduziert Schmerz und Entzündung, aber übermäßiges Kühlen kann zugleich die Heilungsprozesse verlangsamen.
Die entzündungshemmenden physiotherapeutischen Verfahren – therapeutischer Ultraschall, Softlaser, Mikroströme, Behandlung mit pulsierendem Magnetfeld – fördern und beschleunigen hingegen die Heilung. Wenn du ein entsprechendes Gerät hast, kannst du die täglich erforderlichen Anwendungen auch zu Hause durchführen, ohne den halben Tag im Wartezimmer zu verbringen.
Zur Vorbeugung von Rückfällen musst du die Muskulatur im betroffenen Bereich stärken. Das solltest du jedoch erst nach Abklingen der akuten Schmerzen tun! Regelmäßige Bewegung spielt auch eine große Rolle bei der Vorbeugung von Bursitis.