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Denerviert – Behandlung denervierter Muskeln

Den Begriff Denerviert hörst du von Ärzten und Physiotherapeuten. Er bezeichnet eine Form der Muskelstimulation (Muskelstimulation, EMS), die zur Behandlung von Muskeln dient, deren motorischer Nerv geschädigt (denerviert) ist und die daher gar nicht oder nur teilweise willkürlich bewegt werden können (periphere Lähmung). Die Bezeichnung „Denerviert“ rührt daher, dass nur der betroffene Muskel gezielt gereizt und zur Kontraktion gebracht wird. Hier die wichtigsten Basisinfos.

Was ist eine Denerviert‑Behandlung?

Die Denerviert‑Behandlung ist eine Form der Elektrotherapie. Sie kann bei sogenannten denervierten, also der motorischen Innervation beraubten Muskeln angewendet werden.

Ursachen dafür sind verschiedene Formen peripherer Lähmungen: Peroneuslähmung, Fazialisparese (Gesichtsnervlähmung), Bandscheibenvorfall, durch Wirbelsäulenbruch verursachte Nervenschädigung, während einer Wirbelsäulenoperation verletzte Nerven usw.

Achtung! Manche Therapeutinnen und Therapeuten behandeln fälschlicherweise auch Schlaganfall‑Patienten mit Denerviert. Diese Behandlung ist für Schlaganfallpatienten jedoch ungeeignet, weil sie die Muskelsteifigkeit verstärken kann (fachsprachlich: sie erhöht die Spastizität). Bei einem Schlaganfall sind die motorischen Nerven der Muskeln intakt — das Problem liegt auf der Verbindungsebene im Gehirn. Die Schlaganfall‑Lähmung sollte daher nicht mit Denerviert, sondern mit „normaler“, biphasischer rechteckiger Muskelstimulation (und niedriger Frequenz) behandelt werden!

Die Denerviert‑Therapie ist deshalb selektiv, weil sie gezielt auf den denervierten (geschädigter unterer Motoneuron) Muskel wirkt. Der Reiz für den denervierten Muskel ist für gesunde Muskeln zu lang. Die Anwendung von Denerviert bei einem Muskel mit intakter motorischer Versorgung ist unangenehm bis schmerzhaft und zeigt kaum Wirkung.

Bei der Denerviert‑Behandlung wird über auf die Haut aufgelegte Elektroden (können selbstklebend, Metall- oder Gummielektroden sein) ein elektrischer Impuls im Milliampere‑Bereich (mA) an den behandelten Muskel abgegeben, der eine Kontraktion auslöst. Die Impulsform kann Dreieck, Trapez oder Rechteck sein. Durch Einstellung von Frequenz, Intensität und Dauer lässt sich bestimmen, wie die Kontraktion aussehen soll, wie groß der Erfassungsbereich des Muskelfaserbündels ist, mit welcher Geschwindigkeit und Häufigkeit sie erfolgt.

Die Behandlung kann auf einen bestimmten Muskel oder eine Muskelgruppe fokussiert werden, sodass die Wirkung auf genau diese beschränkt bleibt.

Normalerweise entsteht die Muskelkontraktion durch ein elektrisches Signal aus dem Gehirn. Bei der Reizstrombehandlung erhält der Muskel vergleichbare, künstliche Impulse.

In beiden Fällen kontrahiert der Muskel nach dem gleichen Mechanismus, die gleichen Stoffwechselprozesse laufen ab und der Muskel ermüdet auf gleiche Weise.

Behandlung denervierter (ihrer motorischen Innervation beraubter) Muskeln

Dies ist das Anwendungsgebiet von Denerviert. Die Heilungschancen eines denervierten Muskels steigen erheblich, wenn er täglich mit Denerviert behandelt wird!

Wer keine regelmäßige Reizstrom‑Behandlung erhält, verbessert sich kaum oder deutlich langsamer. Durch Stimulation besteht eine wirkliche Chance auf Nervenregeneration und „Neuauswachsen“.

Du musst wissen, dass Nervenbahnen extrem langsam regenerieren. Selbst im optimalen Fall wachsen sie unter kontinuierlicher Stimulation nur etwa 1 mm pro Tag. Wenn z. B. bei einer Wirbelsäulenoperation dein Nerv verletzt wird und die Strecke vom Rücken bis zu den Zehen 70–80 cm beträgt, braucht der Nerv allein 700–800 Tage für die vollständige Regeneration — das sind mindestens 3 Jahre oder sogar noch länger!

Und in dieser Zeit muss täglich, konsequent stimuliert werden! Ohne diese Stimulation verkümmert der denervierte Muskel und verkommt innerhalb von etwa zwei Jahren zu einer gallertigen Masse, aus der es kein Zurück mehr gibt. Durch Stimulation kann das Muskelgewebe jedoch so lange erhalten werden, bis der Nerv wieder das Muskelgebiet erreicht.

Eine sehr wichtige „Funktion“ der Stimulation ist das Wiedererlernen der neuromuskulären (Nerven‑Muskel‑) Verbindung. Studien zufolge brauchen Gehirn und die vom Gehirn zum Muskel führende motorische Nervenzelle mindestens 10.000 Wiederholungen, damit sie wieder lernen, wie eine Bewegung ausgeführt wird. Das Wiedererlernen nicht mehr funktionierender Muskeln nach einer Lähmung lässt sich durch Stimulation deutlich beschleunigen.

Wichtig ist: Nicht jedes Muskelstimulations‑Gerät ist für die Stimulation nach peripherer Nervenschädigung bzw. zur Behandlung eines denervierten (seiner Innervation beraubten) Muskels geeignet. Mit einem billigen Gerät aus dem Discounter oder selbst mit deutlich besseren, einfachen Geräten sollte man nicht an gelähmte Patienten herangehen! Dafür braucht es leistungsfähigere Geräte mit spezifischem Know‑how.

Solange ein Muskel über eine gesunde motorische Versorgung verfügt, kann er mit biphasischem Rechteckimpuls behandelt werden; denervierte Muskeln sprechen auf diese Impulsform jedoch nicht an. Mit langandauernden Dreiecks‑ oder Trapezimpulsen lassen sie sich dagegen zur Kontraktion bringen!

Bei peripherer Lähmung hat die Behandlung typischerweise „einen schönen Verlauf“. Man beginnt meist mit Dreieckimpulsen und wechselt dann, mit zunehmender Regeneration des Nervs, allmählich zu Trapez‑ und schließlich zu Rechteckimpulsen.

Stimulation von Muskeln mit intakter Innervation

Wenn der zum Muskel führende Nerv erhalten ist (auch bei Schlaganfall oft erhalten), ist Denerviert nicht erforderlich. Hier reicht die biphasische rechteckige Muskelstimulation.

Ein weiterer wichtiger Unterschied ist die Impulsdauer. Zur Behandlung denervierter Muskeln verwenden wir 200–900 Millisekunden (also fast eine Sekunde) lange Impulse, bei gesunden Muskeln hingegen Impulse, die nur einen Bruchteil davon dauern (Mikrosekunden) — also wesentlich kürzere Impulse.

Es gibt Zustände, bei denen es VERBOTEN ist!

Denerviert — genauso wie andere elektrotherapeutische Verfahren — darf nicht angewendet werden bei implantiertem Herzschrittmacher oder Defibrillator, außerdem bei akuter Thrombose, Tumor, Epilepsie oder infektiösen Erkrankungen. Bei Schwangerschaft und während der Menstruation ist Vorsicht geboten. Hier kannst du detailliert die Kontraindikationen nachlesen.

Kann man die Denerviert‑Behandlung zu Hause anwenden?

Noch vor 10–15 Jahren standen solche Geräte nur in Kliniken zur Verfügung. Zur Anwendung war eine Fachperson nötig, die in Abhängigkeit von Erkrankung, Muskeltyp, -größe und Behandlungsziel die Wellenform, Frequenz, Impulsdauer, Anstieg‑ und Abfallzeiten, Stromintensität usw. einstellte. Diese Einstellungen bestimmen, welche Wirkung die Stimulation erzielt.

Heute gibt es Denerviert‑Geräte, mit denen du Behandlungen sicher und effektiv auch zu Hause durchführen kannst.

Welche Programme und an welchen Muskeln du sie anwendest, sollte dir aber dein Physiotherapeut sagen. Er entscheidet auch, wann du auf eine andere Behandlungsart umstellen kannst.

Grundsätzlich kannst du die Behandlung jedoch selbstständig, zuhause, sicher und wirkungsvoll anwenden. Dafür sind diese Geräte konzipiert. Nutze sie ruhig!

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