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ETS – durch Biofeedback gesteuerte Stimulation

ETS ist eine moderne und wirkungsvolle elektrotherapeutische Behandlungsform. Vor allem wird sie zur Wiedererlangung verlorener Funktionen eingesetzt. Dazu gehört zum Beispiel die Verbesserung oder Beseitigung von Inkontinenz sowie das Wiedererlernen von Bewegungen nach einer durch einen Schlaganfall bedingten Lähmung.

Bedeutung von ETS

Die Abkürzung kommt aus dem Englischen: „EMG Triggered Stimulation“. Auf Deutsch könnte man es als durch EMG ausgelöste Stimulation übersetzen, ich bevorzuge jedoch die Formulierung „durch Biofeedback gesteuerte Stimulation“.

EMG ist ebenfalls eine Abkürzung und steht für Elektromyogramm, also die Aufzeichnung der elektrischen Aktivität eines Muskels. Ganz ähnlich wie beim EKG, das die beim Zusammenziehen des Herzmuskels entstehenden elektrischen Signale aufzeichnet. Der Unterschied ist, dass das EMG nicht am Herzen, sondern an einem Muskel "abgeleitet" wird.

"Triggered" bzw. ausgelöst bedeutet: durch ein Ereignis hervorgerufen. Zum Beispiel, wenn du ein Glas anstößt, fällt Wasser heraus. Der "Trigger" ist die ungeschickte Bewegung, die eine Folge hat, z. B. dass der Inhalt des Glases verschüttet wird.

Stimulation bedeutet hier das durch elektrische Impulse ausgelöste Zusammenziehen der Muskeln. Mit geeigneten elektrischen Impulsen kann man sogar einen gelähmten Muskel zur Kontraktion bringen. Die Wirkung kann unterschiedlich sein (abhängig von den Impulseinstellungen): so können Muskelkraft zurückgewonnen, Spastizität reduziert, Muskelatrophie verhindert oder die Verbindung zwischen Muskel und Gehirn wieder eingelernt werden.

Die Anwendung von ETS

Bei der Anwendung von ETS überwacht das Gerät die elektrische Aktivität des betreffenden Muskels (EMG). Bei einer Muskelkontraktion entsteht ein elektrisches Potenzial. Je mehr Muskelfasern aktiviert werden, desto größer ist das Signal. Am Gerät kann ein Schwellenwert (sogenannter Threshold) eingestellt werden. Erreicht die Muskelaktivität dieses Niveau, gibt das Gerät den vorher eingestellten elektrostimulativen Impuls an den Muskel ab, das heißt es verstärkt die Kontraktion.

Das Hauptanwendungsgebiet ist die Rehabilitation nach zentraler Lähmung. Empfohlen wird der Einsatz in einer Phase der Genesung, in der die nach der Lähmung verlorene Bewegungsfähigkeit zumindest in minimalem Maße zurückgekehrt ist. Das ETS-Gerät hilft dabei, die kraftlosen und groben Bewegungsversuche des Patienten zu verstärken und effektiver zu machen. Seine Hauptaufgabe ist das Wiederanlernen der Funktion der Muskel-Nerven-Verbindung.

Das EMG ist sehr empfindlich und erkennt somit auch sehr schwache elektrische Zeichen einer Muskelaktivierung. Ein Versuch, den gelähmten Arm zu bewegen, führt oft nicht zu einer sichtbaren Bewegung. Das Gerät registriert jedoch das schwache Bemühen. Einerseits gibt es Rückmeldung, andererseits liefert es unterstützende Stimulation. Das ist sehr gut für Muskel und Nerv — und noch besser für die Motivation des Patienten. Das Gerät zeigt an, dass die Absicht vorhanden ist und dass mit ausdauerndem Üben die Kontrolle teilweise oder nahezu vollständig wiedererlangt werden kann.

Bei Schlaganfallpatienten bleibt die Lähmung häufig bestehen, weil der Patient nicht ausreichend motiviert ist zum Üben. Vor allem deshalb, weil der Versuch, die gelähmte Hand zu bewegen, kaum ein Ergebnis zeigt. Monatelang müsste geübt werden, obwohl sich der Arm kaum bewegt. Die meisten geben auf und damit auch die Chance auf Besserung.

Der Einsatz von ETS garantiert keinen Erfolg, er schafft jedoch die Voraussetzungen dafür. Auch mit ETS unterstützt hartnäckiges Üben das "Neuverkabeln" von Gehirn und Nerven, doch mit ETS kann es deutlich erfolgreicher sein.

Eine der Hauptanwendungen ist die Behandlung von Inkontinenz, wo ETS in Kombination mit Beckenbodentraining eingesetzt wird. Das Gerät erkennt die willkürliche Anspannung des Beckenbodenmuskels und löst dadurch die unterstützende Stimulation aus, welche die Wirksamkeit des Beckenbodentrainings vielfach erhöht.

Gehirnplastizität

Plastizität ist die Fähigkeit des Gehirns zu anatomischen und funktionellen Veränderungen. Das Gehirn verändert im Laufe des Lebens stetig seine physische Struktur und formt seine "Schaltkreise" um. Diese Plastizität beruht auf der Entstehung neuer Verknüpfungspunkte (Synapsen) und der Umstrukturierung bereits vorhandener Nervenverbindungen — dies ist die physiologische Grundlage des Lernens. Nach einer Hirnschädigung kann das Gehirn sogar neue Axone wachsen lassen! Wenn bestimmte Hirnregionen ausfallen, können andere Bereiche deren Aufgaben übernehmen.

Plastizität bedeutet also die Anpassungsfähigkeit des Gehirns an veränderte Umweltbedingungen.

Die Plastizität des Gehirns (seine Fähigkeit zur Umgestaltung und zum Lernen) ermöglicht es beispielsweise, dass nach einem Schlaganfall die Funktion des zerstörten motorischen Hirnareals von einer anderen Hirnregion übernommen werden kann. Man kann sich einen Schlaganfall so vorstellen, dass die Wurzeln der motorischen Nerven, die vom Gehirn zum Muskel laufen, "abreißen" und die Verbindung verloren geht. Während eines Schlaganfalls stirbt ein Teil des Gehirns ab; die Heilung (das Wiedererlernen von Bewegung) besteht in der "Neuverkabelung" der motorischen Nerven. Das heißt, der motorische Nerv verbindet sich mit einem neuen Hirnareal und durch ausdauerndes Üben kann die Bewegung wieder erlernt werden. Die Präzision der Bewegung bleibt meist hinter der ursprünglichen zurück, aber mit der erlernten neuen Funktion kehrt die Lebensqualität und die Fähigkeit zur Selbstversorgung zurück.

Die ETS-Technik ist derzeit die modernste verfügbare Methode, die auch zu Hause angewendet werden kann, um nach einer Lähmung anstelle der verlorenen Bewegung eine neue Bewegung zu erlernen. Nach einigen Fallberichten kann eine neue Fähigkeit sogar noch Jahre nach dem Schlaganfall aufgebaut werden.

In diesem Film stelle ich das DuoBravo ETS-Gerät vor, das in Deutschland zu den Grundgeräten der Schlaganfall-Rehabilitation gehört. Dort wird es Patienten nach einem Schlaganfall auf Rezept verschrieben. Hierzulande müssen Patienten es selbst finanzieren, wo Sie es hier erwerben können.

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