Lymphpumpe.de logo
Kategorien
Lymphpumpe.de logo
  • Kategorien
    • Angebote
    • Anyagcsere tracker
    • Krankheitsbehandlung
    • Elektrotherapie
    • Fitness
    • Wärmetherapie
    • Geräte nach Behandlungszweck
    • Klinische Elektrotherapie
    • Kosmetischer Ultraschall
    • Softlaser-Gerät
    • Atemwegsreinigungsgerät
    • Masszázs pisztoly
    • Lymphdrainage Gerät
    • Penispumpe
    • Radiofrequenz-Gerät
    • Rehabilitationsgeräte
    • Salztherapie
    • Schönheitspflege
    • Zubehör und Ergänzungen
    • Therapeutischer Ultraschall
    • Symptome A–Z
    • Ultraschall-Fettabbau
    • Tiermedizin
    • Räumungsverkauf
  • Blog
    • Forum
    • Krankheiten und ihre Anzeichen
    • Training und Verletzungen
    • Lebensstil
    • FAQ
    • Geräte und Instrumente
    • Rehabilitation
    • Therapie und Behandlung
  1. Krankheiten und ihre Anzeichen
  1. Blog
  2. Krankheiten und ihre Anzeichen
Zurück

Symptome und Behandlung der Gicht

Gicht ist eine häufige Form der Arthritis, die bei jedem auftreten kann. Qualschmerzen, Schwellung und Rötung treten am häufigsten in den Gelenken der Großzehe auf. Die betroffene Stelle ist sehr empfindlich. Ein Gichtanfall setzt oft plötzlich ein. Häufig „weckt“ er dich mitten in der Nacht, weil die Großzehe „wie in Flammen“ brennt. Das Gelenk ist heiß, geschwollen und so empfindlich, dass selbst das Gewicht der Decke unerträglich erscheint. In manchen Fällen kommen und gehen die Symptome von selbst. Meist benötigen sie jedoch eine Behandlung, und die Betroffenen müssen Maßnahmen zur Vorbeugung von Schüben ergreifen.

Die Symptome treten fast immer plötzlich auf, oft nachts. Besonders typisch sind die folgenden:

  • Starke, quälende Gelenkschmerzen. Gicht betrifft meist das Grundgelenk der Großzehe, kann aber auch in jedem anderen Gelenk auftreten. Häufig betroffen sind Knöchel, Knie, Ellbogen, Handgelenk und Fingergelenke. Die Schmerzen sind in den ersten 6–12 Stunden nach Auftreten am heftigsten.
  • Anhaltende Beschwerden. Nachdem die stärksten Schmerzen abgeklungen sind, bleiben Gelenkbeschwerden noch einige Tage bis zu mehreren Wochen bestehen. Wiederkehrende Episoden dauern meist länger und betreffen mehr Gelenke.
  • Entzündung und Rötung. Das betroffene Gelenk ist geschwollen, warm und gerötet.
  • Bewegungseinschränkung. Aufgrund der starken Schmerzen ist die Beweglichkeit des Gelenks eingeschränkt.

Gicht: Symptome und Behandlung, gichtbedingte Arthritis

Wann solltest du einen Arzt aufsuchen?

Wenn du plötzlich auftretende, intensive Schmerzen und Schwellungen im Bereich eines Gelenks bemerkst. Unbehandelte Gicht kann zu stärker werdenden Schmerzen und Gelenkschäden führen.

Bei Gicht solltest du umgehend einen Arzt aufsuchen, also wenn das Gelenk warm ist, sich rötet und Fieber auftritt. Das kann auch ein Zeichen einer Infektion sein.

Ursachen der Gicht

Gicht entsteht, wenn sich Uratkristalle im Gelenk ablagern. Diese lösen Entzündung und starke Schmerzen aus. Uratkristalle entstehen, wenn der Harnsäurespiegel im Blut über längere Zeit erhöht ist. Der Körper bildet natürlicherweise Harnsäure.

Harnsäure entsteht beim Abbau von Purinen. Bestimmte Lebensmittel wie Schweine-, Rind- und Putenfleisch, bestimmte Fischarten und Innereien (z. B. Leber, Milz, Nieren) liefern viele Purine. Alkoholische Getränke, besonders Bier, sowie mit Fructose gesüßte Getränke erhöhen ebenfalls den Harnsäurespiegel.

Normalerweise verteilt sich die Harnsäure im Blut, passiert die Niere, die sie herausfiltert und mit dem Urin ausscheidet. Wenn jedoch zu viel entsteht oder die Niere zu wenig ausscheidet, kann sich Harnsäure ansammeln und spitze Uratkristalle in Gelenken und umliegendem Gewebe bilden. Diese verursachen Schmerzen, Entzündung und Schwellung.

Risikofaktoren

Gicht tritt mit hoher Wahrscheinlichkeit auf, wenn der Harnsäurespiegel im Blut erhöht ist. Faktoren, die den Harnsäurespiegel erhöhen, sind:

  • Ernährung. Eine fleisch- und "Meeresfrüchte"-reiche Ernährung sowie der regelmäßige Konsum von mit Fructose gesüßten Getränken erhöhen den Harnsäurespiegel. Alkoholkonsum – insbesondere Bier – erhöht das Risiko.
  • Adipositas. Bei Übergewicht entsteht mehr Harnsäure im Körper und die Nieren können sie nicht schnell genug ausscheiden.
  • Gesundheitszustand. Bestimmte Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes, metabolisches Syndrom, Herz- und Nierenerkrankungen erhöhen das Gichtrisiko.
  • Bestimmte Medikamente. Manche Diuretika (Thiazide), die häufig zur Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt werden, und Aspirin können ebenfalls den Harnsäurespiegel erhöhen.
  • Familiäre Häufung. Wenn Familienmitglieder bereits Gicht hatten, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sie auch bei dir auftritt.
  • Alter und Geschlecht. Die Erkrankung tritt häufiger bei Männern auf. Frauen haben in der Regel einen niedrigeren Harnsäurespiegel, dieser steigt jedoch nach den Wechseljahren und nähert sich dem der Männer an. Bei Männern treten die Symptome am häufigsten zwischen 30 und 50 Jahren auf, bei Frauen nach den Wechseljahren.

Komplikationen

  • Wiederkehrende Gicht. Bei manchen Menschen tritt ein Gichtanfall nur einmal auf und kehrt nie wieder. Andere erleben die Erkrankung mehrmals pro Jahr. Medikamente können helfen, wiederkehrende Schübe zu verhindern. Wenn sie nicht behandelt wird, zerstört wiederkehrende Gicht langsam das Gelenk, also führt zu Gelenkschäden. Uratkristalle lagern sich in Knötchen unter der Haut ab. Diese Knoten nennt man Tophi. Sie treten an verschiedenen Stellen auf, z. B. an Fingern, Händen, Füßen, Ellenbogen oder an der Achillessehne. Tophi sind meist schmerzlos, können aber bei Gichtanfällen geschwollen und empfindlich sein.
  • Nierensteine. Uratkristalle können sich im Harntrakt ansammeln und Nierensteine bilden. Das Risiko für Nierensteine kann durch Medikamente verringert werden.

Reduziere das Risiko durch Lebensstiländerungen

In symptomfreien Phasen können besonders die folgenden Ernährungsempfehlungen helfen, künftige Gichtanfälle zu vermeiden:

  • Reichlich Flüssigkeitszufuhr. Bleib gut hydriert, also trink viel Wasser. Vermeide gesüßte Getränke, insbesondere solche mit hohem Fructosegehalt.
  • Beschränke oder vermeide Alkohol. Neuere Studien zeigen, dass besonders Bier das Risiko für Gichtanfälle erhöht, vor allem bei Männern.
  • Bevorzuge fettarme Lebensmittel! Fettarme Lebensmittel können einen Schutz gegen Gicht bieten und sind daher optimale Proteinquellen.
  • Meide großen Fleischkonsum! Kleine Mengen sind meist unproblematisch, achte aber auf die Art und Menge des konsumierten Fleisches.
  • Vermeide große Festmahle. Gichtanfälle treten oft in der Nacht nach einem üppigen Schlachtfestessen oder einem reichhaltigen Schmorgericht auf.
  • Erhalte ein für deinen Körperbau angemessenes Gewicht. Iss Portionen, die ein gesundes Körpergewicht unterstützen. Wenn dein Gewicht steigt – du isst zu viel! Gewichtsverlust kann den Harnsäurespiegel senken. Vermeide jedoch drastische Diäten, da diese den Harnsäurespiegel vorübergehend erhöhen können.

Diagnose

Für die Diagnose der Gicht sind in der Regel nicht viele Untersuchungen erforderlich; meist genügen folgende:

  • Körperliche Untersuchung: Die Erkrankung zeigt so typische Symptome, dass sie oft auf den ersten Blick erkennbar ist. Die Lokalisation (Grundgelenk der Großzehe), die Schwellung, Rötung und die quälenden Schmerzen sollten den Arzt sofort alarmieren. Mit Untersuchungen werden eher andere Erkrankungen ausgeschlossen als die Gicht „bewiesen“.
  • Laboruntersuchung. Messung von Harnsäure und Kreatinin im Blut. Laborergebnisse können manchmal irreführend sein. Manche haben einen hohen Harnsäurespiegel, entwickeln aber niemals Gicht. Bei einigen bestehen Zeichen und Symptome der Gicht, obwohl kein erhöhter Wert vorliegt.
  • Röntgenaufnahme. Kann nützlich sein, um andere Formen der Gelenkentzündung auszuschließen.
  • Ultraschalluntersuchung. Mit dieser Untersuchung können Uratkristalle im Gelenk oder in Tophi erkannt werden.
  • CT-Untersuchung. Obwohl diese Untersuchung das Vorhandensein von Uratkristallen im Gelenk genau nachweist, wird sie in der klinischen Praxis nicht routinemäßig eingesetzt, da sie sehr teuer ist und der Diagnose und Behandlung keinen zusätzlichen Nutzen bringt.

Behandlung eines Gichtanfalls

  • Erste Behandlungsmaßnahme ist die Schmerzlinderung. Traditionell werden dafür nichtsteroidale Antirheumatika und Schmerzmittel eingesetzt.
  • Reduktion der Entzündung. Steroidale Entzündungshemmer lindern die Entzündung. Sie können oral oder direkt ins Gelenk injiziert verabreicht werden. Steroide werden in der Regel nur eingesetzt, wenn nichtsteroidale Mittel aus bestimmten Gründen nicht angewendet werden können. Steroide können – insbesondere bei längerer Anwendung – zahlreiche unerwünschte Nebenwirkungen haben.
  • Softlaser-Behandlung: Sie kann Schmerzen, Schwellung und die Entzündung der Gelenkkapsel bei akutem Gichtanfall schnell und deutlich reduzieren. Gleichzeitig verringert sie die benötigte Medikamentendosis.
    Mit leistungsstarken klinischen Lasern ist in der Regel nach 1–3 Schmerzlinderungen vollständige Schmerzfreiheit erreichbar. Bei niedrigeren Energieniveaus von Heimanwendergeräten können mehr Anwendungen erforderlich sein, bis zu 10 Sitzungen (5–8 Minuten Behandlung, jeweils 5 Minuten Pause).

    Kürzlich hat eine Studie zur Behandlung akuter Gichtanfälle gezeigt, dass die Softlaser-Therapie wirksamer war als nichtsteroidale Antirheumatika.

Prophylaktische medikamentöse Behandlung

Das Hauptziel der Prophylaxe ist, Wiederholungsschübe zu vermeiden, wozu eine Senkung des Harnsäurespiegels im Blut erforderlich ist. Die diätetischen und lebensstilbezogenen Maßnahmen wurden oben bereits erwähnt. Nun nenne ich auch die medikamentösen Optionen. Ich weise darauf hin, dass, wenn du die oben genannten Ernährungsempfehlungen nicht befolgst, Beschwerden trotz Medikamenten wieder auftreten können.

  • Hemmstoffe der Harnsäurebildung. Xanthinoxidase-Inhibitoren wie Allopurinol gehören hierzu. Sie begrenzen die körpereigene Harnsäureproduktion. Dadurch kann der Harnsäurespiegel im Blut gesenkt und das Gichtrisiko reduziert werden. Allopurinol kann Nebenwirkungen wie Hautausschlag und niedrige Blutbildwerte verursachen. Bei anderen Wirkstoffen können Übelkeit und eingeschränkte Leberfunktion vorkommen.
  • Medikamente, die die Ausscheidung von Harnsäure fördern. Diese steigern die Fähigkeit der Niere, Harnsäure auszuscheiden. Dadurch kann der Harnsäurespiegel gesenkt und das Gichtrisiko reduziert werden, allerdings erhöht sich die Harnsäurekonzentration im Urin. Nebenwirkungen können Hautausschlag, Bauchschmerzen und Bildung von Nierensteinen sein.
Zurück
Kundenkonto
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Mein Profil
  • Warenkorb
  • Meine Favoriten
Informationen
  • Allgemeine Geschäftsbedingungen
  • Datenschutzerklärung
  • Zahlung
  • Versand
  • Kontaktangaben
  • Koltói Anna utca 39., Albertirsa, 2730
  • +36-53/200108
  • [email protected]
  • facebook

  • FB

  • YouTube

Weitere Informationen
  • Service und Garantie
  • Umtausch und Rückgabe
  • Wir suchen Vertriebspartner
barion_com
paypal
  • Angebote
  • Anyagcsere tracker
  • Krankheitsbehandlung
  • Elektrotherapie
  • Fitness
  • Wärmetherapie
  • Geräte nach Behandlungszweck
  • Klinische Elektrotherapie
  • Kosmetischer Ultraschall
  • Softlaser-Gerät
  • Atemwegsreinigungsgerät
  • Masszázs pisztoly
  • Lymphdrainage Gerät
  • Penispumpe
  • Radiofrequenz-Gerät
  • Rehabilitationsgeräte
  • Salztherapie
  • Schönheitspflege
  • Zubehör und Ergänzungen
  • Therapeutischer Ultraschall
  • Symptome A–Z
  • Ultraschall-Fettabbau
  • Tiermedizin
  • Räumungsverkauf
  • Blog
    Blog
    • Forum
    • Krankheiten und ihre Anzeichen
    • Training und Verletzungen
    • Lebensstil
    • FAQ
    • Geräte und Instrumente
    • Rehabilitation
    • Therapie und Behandlung
Sprache ändern
  • hu
  • en
  • sk
  • de
  • nl
Währung ändern
Anmelden
Registrieren
Datenschutzeinstellungen
Unsere Website verwendet Cookies, die für die grundlegende Funktionalität erforderlich sind. Sie können zusätzliche Cookies für erweiterte Funktionen (Marketing, Analysen, Personalisierung) erlauben. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung im Datenschutzhinweis.