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Gliedmaßenlähmung – wie du sie verbessern kannst

Gliedmaßenlähmung bedeutet eine Schwäche, "Ungeschicklichkeit" oder sogar vollständige Unfähigkeit, einen Körperteil zu bewegen. Ankleiden, Körperpflege, Essen oder Trinken werden dadurch erschwert. Bei schwererer Lähmung kannst du sogar unfähig werden, dich selbst zu versorgen. Das ist sehr beängstigend, aber in den meisten Fällen ist eine Besserung möglich. Die Wahrscheinlichkeit des Erfolgs und die dafür benötigte Zeit hängen davon ab, ob die Lähmung zentral oder peripher ist, was sie verursacht hat, wie groß der betroffene Bereich ist, wie schnell die akute Versorgung begonnen wurde und wie erfolgreich diese war. Danach kommt die Rehabilitation: Du musst so früh wie möglich unter Anleitung eines Physiotherapeuten beginnen und auch nach der Heimkehr beharrlich weitermachen. Zur Erreichung des Endzustandes sind Monate, aber oft Jahre nötig! Daher darfst du dich trotz ausbleibender Erfolge in den ersten Tagen nicht aufgeben. Dabei helfen moderne Technologien enorm, besonders Biofeedback- und Elektrotherapie-Geräte. Wovon dieses Schreiben (auch) handelt.

Merkmale der Gliedmaßenlähmung

Die Lähmung kann zentral oder peripher sein.

Zentrale Lähmungen werden durch Veränderungen des Zentralnervensystems (Gehirn und Rückenmark) verursacht und sind am häufigsten Folge eines Schlaganfalls.

Periphere Lähmungen betreffen die aus dem Rückenmark austretenden Nervenplexus, Nerven oder die neuromuskuläre Verbindung. Meist entstehen sie am Rumpf oder an den Gliedmaßen und verursachen dort Lähmungen. Beispielsweise am Arm der Nervus medianus, ulnaris, radialis, am Rumpf der Interkostalnerv, im Gesicht die Äste des Trigeminus, an der Außenseite des Unterschenkels der Peroneusnerv.

In leichten Stadien der Gliedmaßenlähmung sind Gleichgewichtsverlust, mangelnde Koordination, verringerte Genauigkeit der Bewegung und schnellere Ermüdbarkeit der Muskeln die Probleme. Dadurch können Gehen, feine Handbewegungen und das Greifen von Gegenständen schwierig oder unmöglich werden. Bei schwerer Lähmung geht die Fähigkeit zur Bewegung vollständig verloren und die Gliedmaße bleibt reglos.

Bedeutung der Rehabilitation

Verschiedene Faktoren bestimmen, wie schwer die bleibende Gliedmaßenlähmung ausfällt.

Bei Schlaganfall gilt: Je größer das geschädigte Hirnareal, desto ausgeprägter können die Restsymptome sein. Je schneller du ins Schlaganfallzentrum gelangst und die Behandlung beginnt, desto wahrscheinlicher ist es, dass möglichst viel Hirngewebe gerettet wird und deine Symptome milder bleiben.

Bei peripheren Verletzungen beeinflussen der Ort (auf Höhe welcher Wirbelsäule) und die Schwere (Einklemmung, Durchtrennung, Riss usw.) die Symptome. Eine versehentliche Quetschung während einer Operation verursacht natürlich weniger Schäden als das Durchtrennen eines Nervs bei einem Unfall.

Sobald die unmittelbare Lebensgefahr gebannt ist, muss die Rehabilitation begonnen und über Monate, meist aber Jahre hinweg beständig weitergeführt werden. Wenn du nicht motiviert bist und nicht übst, wird der Erfolg gering oder bleibt aus. Es ist also wichtig, nicht aufzugeben, denn Übung ist die einzige wirkliche Methode — und die kannst nur du selbst ausführen!

"Rette, was zu retten ist!"

Wenn die Ärzte die Schlaganfallbehandlung abgeschlossen oder den Druck auf eine eingeengte Nervenfaser beseitigt haben, ist deine Behandlung noch lange nicht beendet. Sie hat eher gerade erst begonnen. Ab jetzt hängt es zum geringeren Teil von deinem Physiotherapeuten und den Pflegekräften ab, aber vor allem von dir, wie schwer die verbleibende Gliedmaßenlähmung ist. Wenn du die Hilfe nur von anderen erwartest und nichts unternimmst, nur niedergeschlagen wartest, wird keine Besserung eintreten. Du hast dann Chancen, wenn du beharrlich übst und die verlorene Bewegung bzw. Funktion immer wieder wiederholst.

Der Physiotherapeut spielt eine große Rolle dabei, dass dir das gelingt. Er zeigt dir Übungen, mit denen du Wahrnehmung und Bewegung verbessern und neu erlernen kannst. Ihre Wiederherstellung ermöglicht dein Alltagsleben und die Rückgewinnung der Selbstversorgung. Noch einmal: Der Physiotherapeut empfiehlt und leitet an, aber er macht die Übungen nicht für dich. Wenn du nicht mit maximaler Intensität und Ausdauer übst, nützt auch der beste Physiotherapeut an deiner Seite nichts.

Die Regenerationsgeschwindigkeit der Nervenfasern ist sehr langsam. Allgemein akzeptiert ist, dass die Nervenregeneration mit 0,1–0,2 mm pro Tag erfolgt, im besten Fall höchstens etwa 1 Millimeter täglich. Ein Peroneusnerv zum Beispiel reicht von der Lendenregion bis zu deinem Fuß, was — abhängig von deiner Körpergröße — 60 cm oder noch länger sein kann. Zur Regeneration von 60 cm Nervenfaser sind im optimalen Fall mindestens 600 Tage nötig! Das sind fast zwei Jahre.

Theoretisch regeneriert der Nerv "von selbst", aber durch Elektrotherapie und das Trainieren gewollter Bewegungen (auch wenn keine sichtbare Bewegung vorhanden ist) kann dies beschleunigt werden. Du musst beharrlich üben, denn erst wenn der Nerv das Muskel wieder erreicht, bemerkst du eine Veränderung. Ohne den motorischen Nerv zieht sich der Muskel nur als Reaktion auf künstliche Impulse (elektrische Stimulation) zusammen.

Auch wenn du nur solche Zeichen siehst, darfst du nicht aufgeben. Denn wenn du den Muskel nicht täglich behandelst und nicht dafür sorgst, dass er regelmäßig mittels Stimulator zu Kontraktionen angeregt wird, wird das Muskelgewebe nach und nach durch Bindegewebe ersetzt. Geht der Muskel zugrunde, nützt es nichts, wenn die Nervenfaser in 2–3 Jahren wieder nachwächst: Sie findet dann kein funktionierendes Muskelgewebe mehr und die Lähmung bleibt dauerhaft bestehen.

Einige anwendbare Methoden

Während der Rehabilitation können im Krankenhaus verschiedene Methoden eingesetzt werden, hier betrachten wir die, die du selbst zu Hause durchführen kannst.

Das Vorstellen der Bewegung des betroffenen Körperteils aktiviert im Gehirn das entsprechende Areal, als würdest du die Bewegung tatsächlich ausführen. Im Gehirn überschneiden sich Nervenareale, das heißt: Durch Üben kann eine andere Hirnregion die verlorene Funktion übernehmen. Wie du das machst, kannst du bei einem Psychotherapeuten lernen.

Rehabilitationsergometer

Heimische Rehabilitationsergometer können bereits wenige Tage nach einem Schlaganfall zur Verbesserung der Bewegung eingesetzt werden.

Zwangsinduzierte Therapie

Indem du die nicht gelähmte Seite einschränkst, zwingst du dich, die betroffene Seite zu benutzen. Wenn deine linke Hand zum Beispiel ungeschickt ist und du sie einfach an deinem Körper hängen lässt, kann sie sich nicht verbessern. Wenn du sie aber trotz Ungeschicklichkeit zu benutzen versuchst, besteht eine Chance auf Besserung.

Biofeedback-Gerät

Stell es dir vor wie ein EKG, das die elektrische Aktivität deiner Herzmuskulatur misst. Biofeedback misst die elektrische Aktivität deiner Muskeln. Wenn du eine Bewegung ausführst, sendet dein Gehirn ein "elektrisches Signal" an die Muskeln, woraufhin sie sich zusammenziehen.
Wenn du den Sensor des Biofeedback-Geräts auf den gelähmten Muskel legst, erkennt es das vom Gehirn gesendete Signal auch dann, wenn es so schwach ist, dass keine sichtbare Muskelkontraktion ausgelöst wird, und gibt dir Rückmeldung. Diese Rückmeldung bzw. deren Stärke zeigt dir, ob du die Übung korrekt durchgeführt hast, und unterstützt so das Training.

Elektrische Muskelstimulation (EMS)

Wird eingesetzt, um die sensorische Wahrnehmung zu steigern, geschwächte Gliedmaßenmuskeln zu stärken und den Bewegungsumfang zu verbessern. Die Behandlung zentraler und peripherer Lähmungen erfordert unterschiedliche elektrische Reizformen. Du musst das Gerät entsprechend der Art der Lähmung auswählen!

Zentrale Lähmung

Bei zentralen Lähmungen sind die peripheren Nerven selbst nicht geschädigt, daher kann man mit zweiphasigem Rechteckstrom behandeln – dafür ist jedes qualitativ gute Gerät geeignet. Durch auf der Haut aufgeklebte Elektroden lösen milde elektrische Impulse Muskelkontraktionen aus. Das stärkt den Muskel und trainiert die Verbindung zwischen motorischem Nerv und Muskel neu. Man muss wissen, dass selbst mit einem Stimulator lange Zeit nötig ist, bis eine Besserung eintritt. Die notwendige Behandlungsdauer kann Jahre betragen.

Periphere Lähmung

Bei peripherer Lähmung verliert der Muskel die nervale Verbindung zum Gehirn, weil die Nervenfaser verletzt ist. Das nennt man denervierten Muskel, und auf die Behandlung mit den bei zentraler Lähmung verwendeten "normalen" Muskelstimulatoren reagiert er nicht.

Bei peripherer Nervenschädigung benötigt man ein Gerät, das Dreieck- oder Trapezförmige sowie langdauernde Rechteckimpulse abgeben kann.

Die für den Zustand optimale Wellenform und Impulsdauer legt der Therapeut fest. Dazu ist die Bestimmung der Intensitäts-/Zeit-(i/t)-Kurve erforderlich. Solche Untersuchungen bietet z. B. das PeroBravo-Gerät an.

Wenn eine solche Untersuchung nicht durchgeführt wurde, bleibt nichts anderes übrig, als die verschiedenen Wellenformen durchzuprobieren (das ist völlig ungefährlich!). Mit demjenigen, das die beste Muskelkontraktion erzeugt, solltest du behandeln. Die Tests sollten alle paar Wochen wiederholt und die Behandlung entsprechend angepasst werden.

Eine Reihe von Hilfsmitteln – zum Beispiel Greifarm, Bürste mit langem Griff, Griffstücke, Haltegriffe, Rampen, elektrische Zahnbürste und Rasierer, Sprunggelenksorthese und viele andere – kann helfen. Dein Physiotherapeut kann Geeignetes empfehlen und natürlich beim Erlernen der Anwendung unterstützen.

Offensichtlich ist die größte Schwierigkeit die Niedergeschlagenheit und Resignation. Auch aus sehr schweren Situationen gibt es Auswege, also bleib motiviert und gib nicht auf. Versuche, deine betroffene Seite mit zu benutzen. Das Üben zu Hause und das Wiederholen verbessern die Kontrolle über die Muskeln und stellen das Nervensystem wieder her. Wenn möglich, verwende ein Muskelstimulation-, Biofeedback- oder ETS-Gerät für deine Rehabilitation (je nachdem, welcher Ursprung die Lähmung hat).


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