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Heiltee. Warum empfiehlt dein Arzt ihn nicht?

Die Kommentierenden auf meiner Facebook-Seite und die Mitglieder meiner Gruppen erwähnen häufig verschiedene Heiltees, die geholfen haben, bestimmte Beschwerden zu beseitigen. Es gibt viele verschiedene Reaktionen darauf; zum Beispiel beschweren sich viele, dass, wenn der Heiltee so gut ist, ihr Arzt ihn ihnen nicht empfiehlt. Tatsächlich! Was erklärt, dass Ärzte Heiltees nicht wirklich empfehlen? Warum bevorzugen sie Medikamente gegenüber natürlichen Wirkstoffen? Das versuche ich jetzt zu ergründen.

Was ist ein Arzneimittel?

Für das Verständnis meiner Fragestellung müssen wir etwas weiter ausholen.

Nach dem Arzneimittelgesetz ist ein Arzneimittel ein Stoff oder eine Stoffmischung, die zum Zweck der Vorbeugung, Erkennung, Behandlung einer Krankheit oder zur Aufrechterhaltung, Wiederherstellung, Verbesserung oder Veränderung einer physiologischen Funktion beim Menschen angewendet wird.

Arzneimittel enthalten Wirkstoffe und Hilfsstoffe. Der Wirkstoff ist für die Wirkung verantwortlich und beeinflusst in der Regel direkt das Funktionieren des Körpers. In großen Mengen können Wirkstoffe sogar giftig sein. Die Hilfsstoffe werden benötigt, damit die entsprechende Darreichungsform hergestellt und dosiert werden kann. Zum Beispiel wird bei Salben der Wirkstoff in eine cremeartige Trägersubstanz eingearbeitet. Auch Tabletten enthalten Hilfsstoffe, damit die Tablettenform überhaupt entsteht. Hilfsstoffe haben meist keine Wirkung auf den Körper.

Ein Arzneimittel kann dann erfolgreich als "heilender Stoff" eingesetzt werden, wenn genaue Informationen über die Menge des wirksamen Inhaltsstoffs vorliegen. Zur Dosierung und für eine optimale Wirkung muss man wissen, wie viel man davon einnehmen soll.

Jede einzelne Tablette eines Arzneimittels enthält garantiert die angegebene Menge an Wirkstoff. Es gibt keine Überraschungen, keine Abweichungen. Und der Hersteller garantiert dies, während die Aufsichtsbehörden dies kontrollieren.

Was ist Heiltee?

Als Heiltee bezeichnet man ein Getränk aus mit heißem Wasser übergossenen Heilkräutern. In Kräuterfachgeschäften und Apotheken gibt es Einzelpflanzen und Mischungen. In der Packungsbeilage sind Zubereitungs- und Anwendungsart sowie die Zusammensetzung angegeben.

Die Zubereitungs- und Anwendungsart ist sehr wichtig, denn falsch zubereiteter Heiltee kann einen niedrigen Wirkstoffgehalt haben (und somit unwirksam sein) oder eben zu hoch konzentriert sein (was auch zu Unwohlsein führen kann).

Da liegt der Hund begraben!

Die Wirkstoffe im Heiltee sind nicht ausgeglichen, bei weitem nicht gleichmäßig! Der Wirkstoffgehalt einer Pflanze hängt ab von

  • dem geografischen Anbauort – offensichtlich unterscheidet sich eine auf Sand der Tiefebene, auf dem vulkanischen Boden von Eger oder in der Gegend um den Plattensee (Balaton) gewachsene Pflanze (ähnlich wie der Geschmack von Weinen davon geprägt wird)
  • der Anbaumethode – es gibt Unterschiede zwischen wild gewachsenen, vor Ort gesammelten Pflanzen und solchen, die großflächig mit Dünger angebaut werden
  • der Ernte- und Trocknungsmethode – maschinelles Mähen liefert ein anderes Produkt als das manuelle Pflücken Stück für Stück; ebenso unterscheiden sich Ergebnisse bei Trocknung in der Sonne oder in Trockenkammern
  • der Verpackungsart – ein Tee, der die ganze Pflanze (Stängel, Blätter, Wurzel) enthält, hat völlig andere Wirkstoffe als ein reiner Blatttee

Die in den Ausgangsmaterialien vorhandenen Unterschiede werden durch die Zubereitungsart noch verstärkt. Der Wirkstoffgehalt des Heiltees hängt ab von

  • der Menge des verwendeten Materials – es macht einen Unterschied, ob du einen oder drei Löffel Tee in die gleiche Wassermenge gibst
  • der Menge des verwendeten Wassers – wenn du die doppelte Wassermenge nimmst, erhältst du eine verwässerte Lösung mit weniger Wirkstoff
  • der Wassertemperatur – lauwarmes Wasser löst nur wenig, heißes viel mehr Wirkstoffe
  • der Zubereitungszeit – wenn du das Kraut nur kurz übergießt, gelangen weniger Wirkstoffe in den Tee als bei stundenlangem Ziehen

Da in jedem Beutel die Qualität unterschiedlich ist, erhältst du bei jeder Zubereitung ein anderes Ergebnis. Der Wirkstoffgehalt in deiner Tasse ist unbekannt und unsicher. Daraus folgt, dass die Wirkung nicht so berechenbar ist wie bei Arzneimitteln. Ganz sicher bereitest du den Heiltee von Portion zu Portion etwas anders zu und seine Wirkung variiert von Tasse zu Tasse.

Diese Unsicherheit ist der Grund, warum die meisten Ärzte Heiltees ungern empfehlen. Statt natürlicher Stoffe bevorzugen sie Medikamente, weil bei diesen die Wirkstoffmenge bekannt ist und sie die erwartete Wirkung abschätzen können.

Wie kannst du beweisen, dass der Wirkstoffgehalt schwankt?

Das ist ganz einfach! Führe ein paar Experimente durch!

Erster Test

  • Bringe einen halben Liter Wasser zum Kochen.
  • Nimm zwei Tassen und lege je einen Teebeutel hinein. Zum Beispiel ist Earl-Grey-Schwarztee weit verbreitet; probiere diesen.
  • Gieße beide mit kochendem Wasser auf.
  • Entnimm den einen Teebeutel nach 10 Sekunden.
  • Lasse den anderen 30 Minuten ziehen.

Auswertung des Ergebnisses:

  • In der Tasse, in der der Teebeutel 30 Minuten gezogen hat, ist der Tee deutlich dunkler.
  • Probier beide! Der kurz gezogene Tee schmeckt angenehm, während der 30-minütige kräftig, herb und fast adstringierend ist.
  • Die Wirkung nach 10 Sekunden ist gering, eventuell erfrischend. Nach dem Trinken des 30-minütigen Tees kannst du Herzklopfen, pulsierende Kopfschmerzen oder vielleicht Sodbrennen bemerken.

In 10 Sekunden lösen sich nämlich nur wenige Wirkstoffe aus dem Tee, während in 30 Minuten deutlich mehr extrahiert werden.

Zweiter Test

  • Nimm zwei Tassen und lege je einen Teebeutel hinein.
  • Koche Wasser.
  • Gieße die eine Tasse mit kochendem Wasser auf.
  • Gieße die andere mit normalem Leitungswasser.
  • Entnimm beide Teebeutel gleichzeitig nach 1 Minute.

Auswertung des Ergebnisses:

  • In der Tasse, die du mit heißem Wasser übergossen hast, ist der Tee deutlich dunkler.
  • Probier beide! Der mit kaltem Wasser angesetzte Tee schmeckt kaum, während der mit heißem Wasser angenehm schmeckt.
  • Die Wirkung des kalt angesetzten Tees ist gering, der mit heißem Wasser wirkt erfrischend.

Kaltes Wasser löst deutlich weniger Wirkstoffe aus dem Tee.

Damit hast du meiner Meinung nach bewiesen, dass es keine zwei völlig gleich wirkstoffhaltigen Tees gibt und deshalb haben die Ärzte recht, dass sie nicht so präzise dosierbar sind wie Arzneimittel.

Heißt das, Heiltee taugt zu nichts?

Darum geht es nicht, sondern darum, dass der Wirkstoffgehalt von Heiltees nicht so präzise kontrollierbar ist wie der von Medikamenten. Deshalb ist ihre Wirkung bei der Behandlung schwerer Krankheiten nicht planbar. Beispielsweise bei der Behandlung von Bluthochdruck oder bei der Narkose während einer Operation benötigt man eine sehr genau dosierbare Substanz. Das kann Heiltee nicht leisten.

Obwohl Heiltees wegen dieser Unsicherheit in der Behandlung bestehender Krankheiten nur eine begrenzte Rolle spielen, bedeutet das nicht, dass sie keinen Platz in der Gesundheitsvorsorge und Krankheitsprävention haben!

Zum Beispiel kennt das indische Ayurveda-Heilsystem, aber auch die tibetische und die traditionelle chinesische Medizin drei Säulen zur Erhaltung der Gesundheit: typgerechte Ernährung, körperliche Aktivität und regelmäßiger Konsum von Heiltees. Das heißt, Heiltees können sich positiv auf die Gesundheit auswirken.

Dafür ist es jedoch notwendig, bei der Zubereitung des Heiltees sehr sorgfältig zu sein! Bereite ihn immer nach der empfohlenen Art und immer auf dieselbe Weise zu (gleicher Tee- und Wasseranteil, gleiche Wassertemperatur und Ziehzeit). So erhältst du in etwa die gleiche Wirkung. Betonung auf "in etwa".

Das ist in den meisten Fällen völlig ausreichend. Zur Unterstützung der Verdauung, zur Linderung von Husten, zur Verbesserung des Appetits, zur Stärkung des Immunsystems und für viele andere Zwecke kann Heiltee sehr nützlich sein. Aber denke nicht an ihn als Arzneimittel, sondern als Helfer für deine Gesundheit, als Teil deiner Ernährung.

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