Warum schreibe ich über Lichtlaser-Betrug?
Jede Woche erhalte ich einen Brief, in dem mir jemand erzählt: Er hat mehrere hunderttausend Forint für einen „professionellen therapeutischen Laser mit 15 Dioden" bezahlt, ihn monatelang am Knie angewendet – und nichts ist passiert. Dann sehe ich mir das Gerät an, und es stellt sich heraus: Es handelt sich um eine für 50–60 Dollar auch in chinesischen Online-Shops erhältliche LED-Lampe oder einen „Duschlaser", dessen tatsächliche therapeutische Leistung nur einen Bruchteil der beworbenen Leistung beträgt. Das Geld ist verloren – der größere Schaden besteht jedoch darin, dass die betroffene Person daraus schließt: „Lasertherapie bringt nichts."
Dabei ist der Lichtlaser eine wirksame, durch Forschung gestützte Methode – wenn er mit einem geeigneten Gerät und in der richtigen Dosierung angewendet wird. Dieser Artikel soll Ihnen helfen, vor dem Kauf die beiden häufigsten Betrugsmaschen zu erkennen.
Kerngedanke
Die Lasertherapie ist nicht der Betrug – sondern die von manchen Unternehmen eingesetzte Verkaufsmethode. Typischerweise werden minderwertige Geräte mit sehr niedriger Leistung oder LED-Lampen als „professionelle Lasergeräte" verkauft. Der häufigste Trick ist der „Duschlaser", der mit der addierten Leistung vieler schwacher Dioden beworben wird. Die andere Masche besteht darin, eine einfache LED-Lampe als Diodenlaser zu verkaufen.
Die Sprache der Lasertherapie – was das Marketing nicht sagt
Die Wirkung der Lasertherapie wird nicht durch die Leistung des Geräts (Milliwatt) bestimmt, sondern dadurch, wie viel Energie in das behandelte Gewebe gelangt. Diese messen wir in Joule; therapeutische Empfehlungen werden in Joule pro Quadratzentimeter (J/cm²) angegeben. Die Energie ergibt sich aus drei Faktoren: Leistung × Zeit, geteilt durch die Fläche des Lichtflecks (Spot). Nach den Empfehlungen der internationalen Gesellschaft für Lasertherapie (WALT) sind für oberflächliche Probleme (Wunde, Narbe, Haut) 4–6 J pro Punkt erforderlich, für tiefer liegende Gewebeprobleme (Gelenk, Sehne) 8–12 J oder mehr.4 Ein Gerät ist also nur dann „therapeutisch", wenn es diese Dosis innerhalb einer angemessenen Zeit an einen Punkt abgeben kann.
LED und Laserdioden unterscheiden sich physikalisch. Das Licht eines Lasers hat eine einzige, genau bestimmte Wellenlänge (mit einer Abweichung von 1–2 nm) und bewegt sich in einem gebündelten (kohärenten), parallelen Strahl. Dadurch dringt es mit hoher Leistungsdichte bis zu 2–4 cm tief in das Gewebe ein. LED-Licht streut in einem Bereich von 20–30 nm, ist divergierend und schwach (typischerweise 1–5 mW); tiefer als 1–2 cm dringt es nicht ein. LED ist nicht nutzlos – für oberflächliche Anwendungen hat es seine Berechtigung –, für die Behandlung von Knie, Hüfte, Wirbelsäule oder Sehne ist es jedoch ungeeignet. Der Betrug beginnt dort, wo eine LED-Lampe mit der Aufschrift „Laser" und zum Laserpreis verkauft wird.
Es gibt eine Tatsache, die erklärt, warum weder ein zu schwaches noch ein zu starkes Gerät funktioniert: Die Wirkung der Lichttherapie folgt einer Glockenkurve. Forschungsergebnisse zeigen, dass zu wenig Energie keine Zellreaktion auslöst, die Wirkung im optimalen Bereich eintritt und eine zu hohe Dosis bereits hemmend wirkt.1 Deshalb kann man die Lasertherapie nicht nach dem Grundsatz „je mehr, desto besser" anwenden. Und deshalb müssen Sie genau wissen, wie viel Ihr Gerät abgibt: Ohne Dosis können Sie nur raten – typischerweise liegt die Anwendung dann unterhalb des wirksamen Fensters, in der Zone ohne Wirkung.
Der 1. Betrug: LED-Lampe als „Laser" verkauft
Die häufigste Falle. In der Anzeige steht „Laser", auf der Verpackung „laser therapy", auf dem Preisschild mehrere hunderttausend Forint – im Gerät befinden sich jedoch LED-Leuchten mit wenigen Milliwatt. So erkennen Sie den Unterschied:
| Merkmal | LED-Lampe | Diodenlaser |
|---|---|---|
| Licht | Divergierend, streut in einem Bereich von 20–30 nm | Parallel, eine einzige genau bestimmte Wellenlänge (z. B. 808 nm) |
| Leistung pro Diode | 1–5 mW | 200–500 mW (für zu Hause), mehrere tausend mW (für die Praxis) |
| Eindringtiefe | 1–2 cm – Hautoberfläche | 2–4 cm – Gelenk, Sehne, Muskel |
| Abgabe von 20 Joule an einen Punkt | Mit 5 mW: ca. 66 Minuten | Mit 500 mW: 40 Sekunden |
| Wofür geeignet? | Für oberflächliche Anwendungen (Wunde, Haut) akzeptabel | Tief liegende Schmerzen, Gelenk, Sehne, Entzündung |

Die entscheidende Frage lautet: „Wie hoch ist die Leistung einer einzelnen Diode in Milliwatt und wie viele Nanometer beträgt ihre Wellenlänge?" Liegt die Antwort unter 50 mW, wird nur ein Bereich („600–700 nm") genannt oder gibt es überhaupt keine Antwort, haben Sie es wahrscheinlich mit einer LED zu tun – ganz gleich, was auf der Verpackung steht.
Der 2. Betrug: der „Duschlaser" und der Trick mit der Gesamtleistung
Die raffiniertere Falle, denn hier befinden sich tatsächlich Laserdioden im Gerät – nur nicht so viele, wie beworben. In einem typischen „Duschlaserkopf" befinden sich beispielsweise 12 rote Dioden mit jeweils 5 mW (660 nm) und 3 Infrarotdioden mit jeweils 150 mW (808 nm). Das Marketing addiert: 12×5 + 3×150 = 510 mW – „mehr als ein halbes Watt professioneller Laser!". Die Dioden leuchten jedoch nicht auf denselben Punkt: Ein Gewebepunkt erhält immer nur das Licht einer einzigen Diode. Rechnen wir nach:
| Diode | Energie in 1 Minute | Zeit für 4 J (oberflächliche Dosis) | Zeit für 8 J (Dosis für tiefes Gewebe) |
|---|---|---|---|
| 5 mW (eine der „12 roten Dioden") | 0,3 J | ca. 13–14 Minuten pro Punkt | ca. 27 Minuten pro Punkt |
| 150 mW (eine der „3 Infrarotdioden") | 9 J | ca. 30 Sekunden | ca. 1 Minute |
| 400 mW medizinischer Ein-Dioden-Laser | 24 J | 10 Sekunden | 20 Sekunden |
Die Schlussfolgerung: Den größten Teil der therapeutischen Arbeit des Duschlasers leisten die drei 150-mW-Dioden. Die zwölf roten, LED-ähnlichen Dioden sind praktisch Dekoration. Die Angabe „510 mW" bedeutet in Wirklichkeit drei Punkte mit jeweils 150 mW, bei unbekannter Spotgröße und Dosis. Für dasselbe Geld gibt ein medizinischer Laser mit einer einzelnen Diode, 400–500 mW und bekannter Spotgröße die Dosis dreimal schneller und berechenbar ab.
Die Preis-Leistungs-Falle: von 50 Dollar zu 300.000 Forint
Das Schema ist immer dasselbe: 50–60-Dollar-Gerät aus China → neuer Name, neues Logo, „professionelle" Website → „im Angebot nur 449.000 Ft". Dasselbe Gerät taucht unter anderem Namen in mehreren Online-Shops auf. Der Käufer zahlt und ist enttäuscht – und ärgert sich nicht über den Händler, sondern über die Lasertherapie. Das ist der eigentliche Schaden: Wegen eines gefälschten Geräts schreibt jemand eine funktionierende Methode endgültig für sich ab.
Vor dem Kauf: die Checkliste mit 6 Fragen
Stellen Sie diese Fragen zu jedem Gerät und jedem Händler. Die Antworten – oder ihr Fehlen – verraten alles:
| Frage | Gute Antwort | Verdächtige Antwort |
|---|---|---|
| 1. Medizinprodukt? (CE/MDR) | Zertifikat für den konkreten Gerätetyp, wird auf Anfrage vorgelegt | „Es trägt ein CE-Zeichen" (kann sich auch auf die elektrische Sicherheit beziehen) – verlangen Sie den Nachweis als Medizinprodukt |
| 2. Wie viele Dioden, jeweils wie viel mW? | Genaue Zahl: z. B. 1 Diode, 400 mW | Nur „Gesamtleistung" oder „Spitzenwert" |
| 3. Welche Wellenlänge? | Ein genauer Wert: z. B. 808 nm | Bereich („600–900 nm") oder rote und infrarote Strahlung ohne Angabe des Verhältnisses gemischt |
| 4. Wie groß ist der Lichtfleck, wie viel J/cm²? | Bekannte Spotgröße, berechenbare Dosis, Behandlungstabelle | „Einfach darauf richten" – keine Dosisangabe |
| 5. Wer ist der Hersteller, wo befindet sich der Service? | Namentlich genannter europäischer Hersteller, lokaler Service, Garantie | Unbekannter Hersteller, „Importeur", das Gerät ist auch unter anderem Namen bekannt |
| 6. Wofür wird es empfohlen? | Protokolle für die einzelnen Indikationen, realistische Erwartungen | „Für jede Krankheit", unrealistisch umfangreiche Versprechen |
Schnelle Entscheidungshilfe: Welches Gerät brauchen Sie?
Bei oberflächlichen Beschwerden – Haut, Wunde, Narbe, Herpes, kleinere Gelenke (Finger, Handgelenk) – genügt ein gepulstes Gerät der Laserklasse 1, das ohne Schutzbrille sicher und überall angewendet werden kann. Bei Beschwerden in tiefer liegendem Gewebe – Knie, Hüfte, Schulter, Wirbelsäule, Achillessehne – benötigen Sie ein Gerät der Klasse 3B mit 400–500 mW, 808 nm und einer einzelnen Diode sowie bekannter Dosis. Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie sich das zu Ihren Beschwerden passende Protokoll VOR dem Kauf geben. Wenn der Händler keine Behandlungstabelle vorlegen kann, ist das bereits die Antwort.
Geräte, die die Checkliste erfüllen
Alle nachfolgend genannten Geräte sind CE-zertifizierte Medizinprodukte mit einer einzelnen Laserdiode bekannter Leistung, genauer Wellenlänge und indikationsbezogenem Protokoll. Sie müssen nicht das stärkste Gerät wählen – entscheidend ist, wie tief die Beschwerden liegen.
B-Cure Laser Classic
Gepulstes Gerät der Laserklasse 1 mit 808 nm aus Israel: ohne Schutzbrille sicher anwendbar, mit großer (4,5 cm²) Behandlungsfläche – für oberflächliche und mittel tief liegende Beschwerden, Haut, Wunden und kleinere Gelenke. Für Sportler gibt es die stärkere Variante B-Cure Laser SPORT Pro.
Personal Laser L400
Laser der Klasse 3B mit Dauerbetrieb, 400 mW, 808 nm und einer einzelnen Diode – 8 Joule pro Punkt in 20 Sekunden. Für Beschwerden in tiefer liegendem Gewebe (Knie, Schulter, Hüfte, Wirbelsäule, Sehne) ist dies das grundlegende Heimgerät mit Signalton-Timer und indikationsbezogener Behandlungstabelle.
Energy-Laser L500 Pro
Gerät der Klasse 3B mit 500 mW, 808 nm und Bluetooth-App: Die App auf Ihrem Smartphone führt Sie durch die Protokolle. Für die regelmäßige Behandlung größerer Körperflächen und mehrerer Gelenke oder wenn das Gerät von mehreren Personen in der Familie genutzt werden soll. Weitere Geräte: Kategorie Lichtlasergeräte →
Bevor Sie einen Laser anwenden
Ein echter therapeutischer Laser ist ein wirksames Hilfsmittel. Deshalb gibt es Situationen, in denen er nicht oder nur nach ärztlicher Genehmigung angewendet werden darf:
- Auge – Richten Sie das Licht eines Lasers der Klasse 3B niemals in die Augen. Die mitgelieferte Schutzbrille muss zwingend verwendet werden.
- Tumorerkrankung im behandelten Bereich – Eine Laserbehandlung sollte vermieden werden.
- Schwangerschaft – Im Bereich von Bauch und Lendenwirbelsäule verboten; an anderen Körperstellen nur nach ärztlicher Rücksprache.
- Photosensibilisierende Medikamente, lichtempfindliche Erkrankungen – Bei bestimmten Antibiotika, dermatologischen Arzneimitteln und Epilepsie ist eine ärztliche Beratung erforderlich.
Wichtiger Hinweis
Die vollständige Liste der Gegenanzeigen finden Sie in einem eigenen Artikel: Gegenanzeigen der Lichtlasertherapie → Informationen zur Funktionsweise, zu Indikationen und Protokollen der Lasertherapie finden Sie außerdem im umfassenden Leitfaden: Lichtlasertherapie – umfassender Leitfaden →
Was sagen die Forschungsergebnisse?
„Ist die Dosis wirklich so wichtig? Reicht es nicht, wenn das Gerät leuchtet?"
Nein, das reicht nicht. Eines der wichtigsten Forschungsergebnisse zur Lichttherapie ist, dass die Wirkung einer Glockenkurve folgt: Unterhalb einer bestimmten Energiemenge reagieren die Zellen nicht, im optimalen Bereich tritt die gewünschte Reaktion ein und eine Überdosierung wirkt hemmend.1 Auch die Zusammenfassung von Untersuchungen zu Sehnenentzündungen zeigte dies in der Praxis: Gute Ergebnisse erzielten die Untersuchungen, die im empfohlenen Dosisfenster arbeiteten – die übrigen nicht.2 Ein Gerät, dessen Dosis Sie nicht kennen, bietet also nicht einfach eine „schwächere Therapie", sondern ist sehr wahrscheinlich überhaupt keine Therapie.
„Ist LED dann völlig nutzlos?"
Hier muss ich ehrlich sein, auch wenn ich damit meinem eigenen Argument widerspreche. In einer sorgfältig durchgeführten Untersuchung wurden die Oberschenkelmuskeln von Sportlern vor dem Training einmal mit einer einzelnen 200-mW-Laserdiode und ein anderes Mal mit einem Clusterkopf aus mehreren LEDs und Laserdioden behandelt. Der Blutmarker für Muskelschäden wurde durch den Clusterkopf stärker reduziert.3 LED-basierte Lichttherapie ist also nicht wertlos: Für großflächige, oberflächliche Anwendungen (Haut, Regeneration nach dem Sport) hat sie ihren Wert. Der Betrug besteht nicht darin, dass LED „nicht funktioniert", sondern darin, dass eine 5-mW-LED-Lampe als 500-mW-Laser zum Laserpreis und mit Versprechen für tief liegendes Gewebe verkauft wird. Ein seriöses LED-Gerät bezeichnet sich als LED-Gerät – und kostet entsprechend.
„Wie viel ist genug? Gibt es eine offizielle Empfehlung?"
Ja. Die Dosierungstabelle der World Association for Photobiomodulation Therapy (WALT) für Wellenlängen von 780–860 nm gibt die pro Punkt abzugebenden Joule-Werte für die einzelnen Indikationen an: Für kleinere Gelenke und Sehnen 2–4 J, für größere Gelenke und tiefer liegende Strukturen 4–8 J oder mehr pro Punkt, bei Behandlung mehrerer Punkte.4 An dieser Liste können Sie die Parameter eines Geräts messen: Wenn sich anhand der Leistung pro Diode und der Spotgröße berechnen lässt, dass die empfohlene Dosis innerhalb einer realistischen Zeit abgegeben werden kann, handelt es sich um ein therapeutisches Gerät. Lässt sich das nicht berechnen, ist es kein therapeutisches Gerät.
Häufig gestellte Fragen
Nicht unbedingt – aber Sie müssen wissen, was Sie besitzen. Wenn sich 100–150 mW starke Infrarotdioden darin befinden, können diese Punkte therapeutisch genutzt werden: Finden Sie heraus, aus welcher Öffnung das (infrarote, unsichtbare) Licht kommt, und halten Sie diese 1–2 Minuten auf jeweils einen schmerzhaften Punkt. Auf die roten 5-mW-Dioden sollten Sie nicht setzen. Wenn das Gerät nur LEDs enthält, verwenden Sie es für oberflächliche Anwendungen. Für die Behandlung tiefer liegenden Gewebes ist es nicht geeignet.
Die Laserklasse bezieht sich auf die Augensicherheit, nicht auf den therapeutischen Wert. Klasse 1 (z. B. B-Cure) ist gepulst, hat eine niedrige durchschnittliche Leistung und kann ohne Schutzbrille sicher angewendet werden. Klasse 3B (200–500 mW, z. B. L400, L500 Pro) ist der klassische therapeutische Heimlaser, der mit Schutzbrille angewendet wird. Klasse 4 (über 500 mW, z. B. PhysioLaser) ist ein Praxisgerät für medizinisches Fachpersonal. Die Klasse sagt also, wie vorsichtig Sie sein müssen. Ob das Gerät therapeutisch ist, entscheidet die Dosis.
Nein – genau diesen Irrglauben nutzen Duschlaser aus. Der Preis ist kein technischer Parameter. Entscheidend sind die Leistung pro Diode, die genaue Wellenlänge, eine bekannte Spotgröße, die Zulassung als Medizinprodukt, das Protokoll und der Service. Ein Gerät mit einer einzelnen 400-mW-Diode kann günstiger sein als ein „510-mW-Duschlaser" – seine therapeutische Wirkung kann jedoch um ein Vielfaches stärker sein.
Weil Licht mit 808 nm für das menschliche Auge unsichtbar ist. Die meisten therapeutischen Laser zeigen höchstens ein schwaches tiefrotes Leuchten. Das ist kein Fehler, sondern gerade eine Voraussetzung für die Wirkung in tiefer liegendem Gewebe. Das auffällige, leuchtend rote Licht der Duschlaser stammt von den schwachen 660-nm-Dioden. Sie leuchten am stärksten und leisten am wenigsten.
Verlangen Sie die Konformitätserklärung (Declaration of Conformity) für den konkreten Gerätetyp. Darauf müssen die medizinprodukterechtliche Richtlinie bzw. Verordnung (MDD 93/42 oder MDR 2017/745) und die Nummer der benannten Stelle angegeben sein. Ein alleinstehendes „CE"-Zeichen kann sich auch auf die elektrische Sicherheit beziehen. Das ist keine Zulassung als Medizinprodukt. Wenn der Händler den Nachweis nicht vorlegen kann, kaufen Sie das Gerät nicht.
Zusammenfassung – Schneller Überblick
Quellen
- Huang YY, Chen AC, Carroll JD, Hamblin MR. (2009). Biphasic dose response in low level light therapy. Dose-Response. PubMed: 20011653
- Tumilty S, Munn J, McDonough S, et al. (2010). Low level laser treatment of tendinopathy: a systematic review with meta-analysis. Photomedicine and Laser Surgery. PubMed: 19708800
- Leal Junior EC, Lopes-Martins RA, Baroni BM, et al. (2009). Comparison between single-diode low-level laser therapy (LLLT) and LED multi-diode (cluster) therapy (LEDT) applications before high-intensity exercise. Photomedicine and Laser Surgery. PubMed: 19302015
- World Association for Photobiomodulation Therapy (WALT). (2010). Recommended treatment doses for low level laser therapy, 780-860 nm. waltpbm.org