Long-COVID-Syndrom
Das COVID-19-Virus kann die Lunge, das Herz und das Gehirn schädigen. Wenn das geschieht, steigt auch das Risiko langfristiger gesundheitlicher Probleme. Heute ist klar erkennbar, dass bei einigen Menschen die Krankheitssymptome noch Monate andauern können, selbst wenn der eigentliche Verlauf nahezu symptomlos war. Dieses Symptomenbild hat bereits einen Namen erhalten: Post-COVID […]
Das COVID-19-Virus kann die Lunge, das Herz und das Gehirn schädigen. Wenn das geschieht, steigt auch das Risiko langfristiger gesundheitlicher Probleme. Heute ist klar erkennbar, dass bei einigen Menschen die Krankheitssymptome noch Monate andauern können, selbst wenn der eigentliche Verlauf nahezu symptomlos war. Dieses Symptomenbild wird von Ärztinnen und Ärzten als Post-COVID oder Long-COVID-Syndrom bezeichnet. Worum handelt es sich?
Die Mehrheit der Personen, die an COVID-19 erkrankt sind, erholt sich innerhalb weniger Wochen vollständig. In einem Teil der Fälle – sogar bei denen, die nur eine milde Verlaufsform hatten – bleiben nach der anfänglichen Genesung die Symptome dauerhaft bestehen. Diese Fälle werden als „langsam erholend“ beschrieben, und der Zustand wird als Post-COVID-19-Syndrom oder „Long COVID-19“ bezeichnet.
Einige Studien zeigen, dass nur etwa 10 % der COVID-Fälle in ein Post-COVID-Syndrom übergehen. Andere Studien weisen deutlich höhere Prozentsätze aus – manche gehen davon aus, dass bei bis zu 70 % der Fälle anhaltende Symptome auftreten können.
Ältere Menschen und Personen mit mehreren chronischen Erkrankungen haben die höchste Wahrscheinlichkeit, anhaltende COVID-19-Symptome zu erleben, aber selbst junge, ansonsten gesunde Menschen können sich wochen- bis monatelang nach der Infektion krank fühlen.
Die häufigsten Anzeichen und Symptome von Long-COVID
- Müdigkeit
- Atemnot
- Husten
- Gelenkschmerzen
- Brustschmerzen
Weitere mögliche Symptome:
- Muskelschmerzen oder Kopfschmerzen
- schneller oder unregelmäßiger Herzschlag
- Verlust von Geruchs- oder Geschmackssinn
- „Gehirnnebel“ – Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen
- Schlafstörungen
- Ausschläge
- Haarausfall
COVID-19 kann bestimmte Organe schädigen
COVID-19 ist in erster Linie eine Lungenerkrankung, kann aber auch andere Organe schädigen, wodurch das Risiko langfristiger Gesundheitsprobleme erhöht wird.
Zu den von COVID-19 betroffenen Organen können gehören:
- Herz. Bildgebende Untersuchungen, die Monate nach der Genesung von COVID-19 durchgeführt wurden, zeigen bei manchen Menschen dauerhafte Schädigungen des Herzmuskels, auch bei denen, die nur milde Symptome hatten. Das kann das spätere Risiko für Herzinsuffizienz oder andere Herzprobleme erhöhen.
- Lunge. Die mit COVID-19 häufig einhergehende Form der Lungenentzündung kann langfristige Schäden in den kleinen Lungenbläschen (Alveolen) verursachen. Das entstehende Narbengewebe kann zu anhaltenden Atemproblemen führen.
- Gehirn. COVID-19 kann auch bei jüngeren Menschen Schlaganfälle, Anfälle und das Guillain-Barré-Syndrom auslösen – einen Zustand, der vorübergehende Lähmungen verursachen kann. COVID-19 könnte außerdem das Risiko für die Entwicklung von Parkinson oder Alzheimer erhöhen.
Bildung von Blutgerinnseln und Gefäßprobleme
Durch COVID-19 neigen Blutzellen eher dazu, „zusammenzuklumpen“ und Blutgerinnsel zu bilden. Während große Gerinnsel Herzinfarkte und Schlaganfälle verursachen können, stammen viele der durch COVID-19 bedingten Herzschäden vermutlich von sehr kleinen Blutgerinnseln, die die Kapillaren im Herzmuskel verstopfen.
Weitere betroffene Körperbereiche durch Gerinnsel sind die Lunge, die Beine, die Leber und die Nieren. COVID-19 kann die Blutgefäße schwächen und Undichtigkeiten verursachen, was zu potenziell langfristigen Problemen von Leber und Nieren beitragen kann.
Stimmungsprobleme und Müdigkeit
Bei schweren COVID-19-Verläufen ist oft eine Behandlung auf einer Intensivstation erforderlich, bei der beispielsweise das Atmen durch ein Beatmungsgerät unterstützt wird. Menschen, die solche Zustände und Behandlungen durchlebt haben, entwickeln später häufiger ein posttraumatisches Belastungssyndrom, Depressionen und Ängste.
Da der langfristige Verlauf des neuen COVID-19-Virus schwer vorherzusagen ist, untersuchen Forscher auch die langfristigen Auswirkungen verwandter Viren, wie jenem, das das schwere akute respiratorische Syndrom (SARS) verursacht.
Viele derjenigen, die sich von SARS erholten, entwickelten ein chronisches Fatigue-Syndrom, eine komplexe Erkrankung, die durch extreme Müdigkeit gekennzeichnet ist, die sich durch körperliche oder geistige Aktivität verschlechtert und durch Ruhe nicht verbessert. Dasselbe könnte für Personen gelten, die ein Post-COVID-Syndrom entwickelt haben.
Vieles über die langfristigen Folgen von COVID-19 ist noch unbekannt
Es ist noch vieles unklar darüber, wie COVID-19 Menschen langfristig beeinflusst. Forscher empfehlen jedoch den behandelnden Ärztinnen und Ärzten, Patienten, die COVID-19 durchgemacht haben, engmaschig zu verfolgen und regelmäßig die Funktion der genannten Organe zu überprüfen.
Krankenhäusern – wie es bereits das Heim Pál Krankenhaus getan hat – ist es an der Zeit, spezielle Ambulanzen einzurichten, um Menschen mit Long-COVID-Symptomen oder damit verbundenen Erkrankungen zu unterstützen.
Wichtig ist auch zu wissen, dass sich die meisten Menschen nach einer COVID-19-Infektion schnell erholen. Es ist nicht vorhersehbar, bei wem COVID-19 zu langanhaltenden Problemen führt. Das macht es jedoch umso wichtiger, das Risiko einer Infektion durch individuelle Schutzmaßnahmen zu verringern. Das Tragen einer Maske, das Vermeiden von Menschenmengen und das Sauberhalten der Hände sind grundlegend.
Lies meinen Beitrag zu den Behandlungsprinzipien des Post-COVID-Syndroms.
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