In welchen Situationen ist das Gerät eine gute Wahl?
Das Gerät enthält vierzehn Programme für Knochenpathologien: verschiedene Frakturen, Fraktur unter Gips, verzögerte Konsolidierung, Osteonekrose, Osteoporose und Knochenödem.
Das Magnetfeld kann auch durch Gips und nicht‑ferromagnetische Fixationsmaterialien wirken. Die genaue Positionierung der Applikatoren, die Intensität und die Behandlungsdauer müssen an die Bruchstelle und die ärztliche Überwachung angepasst werden.
Das Osteoporose‑Programm ist auf mehrstündige Anwendungen ausgelegt. Für große Körperflächen sind die separat erhältlichen Matten Mat 100 oder Total Body bequemer und liefern eine gleichmäßigere Abdeckung als die im Lieferumfang enthaltenen flexiblen Applikatoren.
Der Magnum 2500 ist primär ein netzbetriebenes Gerät. Mit optionalem Akku ist es kurzzeitig netzunabhängig nutzbar; für längere nächtliche Programme ist jedoch die stabile Netzstromversorgung die sicherere Wahl.
Die acht Programme für Arthrose und Arthritis liefern jeweils werkseitige Einstellungen für Knie, Hüfte, Schulter, Hand und Wirbelsäule.
Die zwei Kanäle ermöglichen beispielsweise die gleichzeitige Behandlung beider Knie. Die Feldstärken der beiden Kanäle addieren sich jedoch nicht an einer einzelnen Gelenkstelle.
Vier orthopädische Programme unterstützen die ergänzende Rehabilitation nach ACL‑Operation, Knorpelverletzung, Knie‑ oder Hüftprothese.
Beginn der Behandlung und Positionierung der Applikatoren stimmen Sie bitte mit dem operierenden Arzt ab. Nicht jedes Implantat ist ferromagnetisch; Material und Plan sollten vor der Behandlung geprüft werden.
Im 1+1‑Modus kann auf einem Kanal z. B. ein Kniearthrose‑Programm laufen, während auf dem anderen Kanal ein Programm gegen Rückenschmerzen läuft. Laufzeit und Intensität beider Programme lassen sich separat einstellen.
Dies ist einer der wichtigsten Unterschiede des Magnum 2500 gegenüber einfacheren Zweikanal‑Modellen: Sie können nicht nur zwei Applikatoren anschließen, sondern zwei verschiedene Protokolle gleichzeitig fahren.
Im Programming‑Menü können bis zu fünf eigene Programme erstellt werden. Das Easy‑Program macht häufig genutzte Einstellungen schnell startbar; Last 10 speichert die letzten zehn Anwendungen.
Ändern Sie die werkseitigen Protokolle nicht eigenmächtig nur wegen höherer Gauss‑Angaben oder längerer Zeiten. Änderungen sollten auf einem fachlichen Behandlungsplan beruhen.
Ist der Magnum 2500 für Sie geeignet?
Wofür sind die zwei gelieferten flexiblen Applikatoren geeignet?
Jeder Applikator lässt sich um Knie, Sprunggelenk, Handgelenk, Ellenbogen oder Schulter legen. Die beiden inneren Spulen sind werkseitig so polarisiert, dass sie beim Umschlingen gegenüberliegend angeordnet werden können.
Die beiden Applikatoren können an getrennten Kanälen für zwei Körperstellen oder gemeinsam an beiden Seiten eines dicken Knochens zur Vergrößerung der Behandlungsabdeckung verwendet werden.
Für Lendenbereich, Hüfte, Oberschenkel, Wirbelsäule oder großflächige, langandauernde Behandlungen sind Soft 4, Mat 100 oder Total Body‑Matten komfortabler und liefern eine gleichmäßigere Abdeckung.
Die reine Anzahl der Programme löst nicht automatisch die Behandlung großer Flächen: die passende Applikatorgröße und Spulenanordnung sind genauso wichtig.
Mit dem Y‑Kabel können zwei identische Applikatoren an einen Kanal angeschlossen werden. Die Kanalleistung teilt sich auf die beiden Applikatoren auf; das Y‑Kabel erhöht nicht die Gesamtleistung des Geräts.
Die 52 werksseitigen Programme des Magnum 2500
Die 52 Programme gliedern sich in zwei Gruppen: 36 medizinische Programme und 16 offene Frequenzprogramme. Rechtlich und in der Praxis sind diese Gruppen nicht gleichzusetzen.
| Werkseitiges Programm | Werkseitige Feldstärke | Werkseitige Behandlungszeit |
|---|---|---|
| Kniearthrose Kniearthrose |
25 G | 30 Minuten, 3–4× pro Woche |
| Zervikale Arthrose Arthrose der Halswirbelsäule |
25 G | 30 Minuten, 3–4× pro Woche |
| Arthritis Gelenkentzündung |
20 G | 30 Minuten, 3–4× pro Woche |
| Allgemeine Arthrose Allgemeiner Gelenkverschleiß |
20 G | 30 Minuten, 3–4× pro Woche |
| Handarthrose Arthrose der kleinen Handgelenksgelenke |
40 G | 30 Minuten, 3–4× pro Woche |
| Hüftarthrose Hüftarthrose |
20 G | 30 Minuten, 3–4× pro Woche |
| Schulterarthrose Schultergelenksarthrose |
20 G | 30 Minuten, 3–4× pro Woche |
| Wirbelsäulenarthrose Arthrose der kleinen Wirbelgelenke |
20 G | 30 Minuten, 3–4× pro Woche |
| Werkseitiges Programm | Werkseitige Feldstärke | Werkseitige Behandlungszeit |
|---|---|---|
| Algodystrophie (Sudeck‑Syndrom) Algodystrophie / Sudeck |
50 G | täglich 4–6 Stunden |
| Rückenschmerzen Rücken‑ und Lendenschmerzen |
15 G | täglich 20–45 Minuten |
| Gelenkschmerzen Gelenkschmerz |
80 G | täglich 15–40 Minuten |
| Werkseitiges Programm | Werkseitige Feldstärke | Werkseitige Behandlungszeit |
|---|---|---|
| Entzündungshemmend (allgemein) Allgemeines entzündungshemmendes Programm |
15 G | täglich 3 Stunden |
| Epicondylitis (Tennisellenbogen) Tennisellenbogen |
60 G | 30 Minuten, 5× pro Woche |
| Epitrochleitis (Golfellenbogen) Golfellenbogen |
60 G | 30 Minuten, 5× pro Woche |
| Karpaltunnelsyndrom Karpaltunnelsyndrom |
3–10 G | 30 Minuten, 2× täglich |
| Schulter‑Tendinitis Schultersehnenbeschwerden |
15 G | 30 Minuten, 3–4× pro Woche |
| Werkseitiges Programm | Werkseitige Feldstärke | Werkseitige Behandlungszeit |
|---|---|---|
| Nach ACL‑Operation Nach vorderer Kreuzbandoperation |
15 G | täglich 4 Stunden |
| Knorpelschaden Knorpelverletzung |
15 G | täglich 6 Stunden |
| Nach Knieprothese Nach Kniegelenksersatz |
15 G | täglich 4 Stunden |
| Nach Hüftprothese Nach Hüftgelenksersatz |
50 G | mindestens 3 Stunden täglich |
| Werkseitiges Programm | Werkseitige Feldstärke | Werkseitige Behandlungszeit |
|---|---|---|
| Frakturen (allgemein) Allgemeines Frakturprogramm |
30 G | täglich 8 Stunden |
| Sajkacsontfraktur (Skaphoid) Skaphoidfraktur |
30 G | täglich 8–10 Stunden |
| Handgelenksfraktur Handgelenksfraktur |
30 G | täglich 8 Stunden |
| Schulterfraktur Schulterbereichfraktur |
30 G | täglich 8 Stunden |
| Kulcscsontfraktur (Schlüsselbein) Schlüsselbeinfraktur |
30 G | täglich 8 Stunden |
| Unterarmfraktur Unterarmfraktur |
30 G | täglich 8 Stunden |
| Beckenfraktur Beckenfraktur |
30 G | täglich 8 Stunden |
| Schenkelbeinfraktur (Tibia) Schenkelbeinfraktur |
30 G | täglich 8 Stunden |
| Oberschenkelbruch Oberschenkelbruch |
30 G | täglich 8 Stunden |
| Verzögerte Frakturheilung Verzögerte Konsolidierung |
20 G | täglich 3–8 Stunden |
| Fraktur im Gips Fraktur unter Gips |
60 G | täglich 30 Minuten |
| Osteonekrose Osteonekrose |
15 G | täglich 8 Stunden |
| Osteoporose Osteoporose |
50 G | täglich 8–10 Stunden |
| Knochenödem Knochenödem |
20 G | täglich 8 Stunden |
| Werkseitiges Programm | Werkseitige Feldstärke | Werkseitige Behandlungszeit |
|---|---|---|
| Sprunggelenksdistorsion Sprunggelenksverstauchung |
2–10 G | täglich 30 Minuten |
| Ödeme / Prellungen Verletzungsökdemen und Prellungen |
20 G | 10 Minuten, 2–3× täglich |
| Programm | Frequenz |
|---|---|
| Multifrequenz | 5–200 Hz automatische Frequenzvariation, 80‑Sekunden‑Zyklus |
| Prog 10 Hz | 10 Hz |
| Prog 20 Hz | 20 Hz |
| Prog 30 Hz | 30 Hz |
| Prog 40 Hz | 40 Hz |
| Prog 50 Hz | 50 Hz |
| Prog 60 Hz | 60 Hz |
| Prog 70 Hz | 70 Hz |
| Prog 80 Hz | 80 Hz |
| Prog 90 Hz | 90 Hz |
| Prog 100 Hz | 100 Hz |
| Prog 120 Hz | 120 Hz |
| Prog 140 Hz | 140 Hz |
| Prog 160 Hz | 160 Hz |
| Prog 180 Hz | 180 Hz |
| Prog 200 Hz | 200 Hz |
Eigene Programmierung: Im Programming‑Menü können bis zu fünf individuelle Programme erstellt werden. Der Hersteller rät von eigenmächtigen Änderungen der Werkseinstellungen ohne fachliche Kontrolle ab.
Wie funktioniert die PEMF‑Magnetfeldtherapie?
Die Spulen der Applikatoren erzeugen zeitlich veränderliche Magnetfelder. Diese dringen auch durch Kleidung, Verbände und Gips und erreichen so die zu behandelnde Region, da diese Materialien das Magnetfeld nur geringfügig beeinflussen.
Die tatsächliche Exposition wird nicht von einer einzigen Zahl bestimmt. Feldstärke, Frequenz, Duty‑Cycle, Behandlungsdauer, Anzahl der Spulen, Polarität, Abstand und Platzierung spielen zusammen eine Rolle.
Der Hersteller gibt für die flexiblen Applikatoren im Durchschnitt 160 Gauss pro Kanal an. Die Angabe „320 Gauss gesamt“ beschreibt die kumulative Gerätekapazität bei zwei aktiven Kanälen, nicht ein einzelnes, an einer Stelle auftretendes Feld von 320 Gauss.
Der auf dem Display angezeigte Gauss‑Wert ist laut Handbuch kanal‑ und spulenbezogen zu verstehen. Bei zwei‑spuligen flexiblen Applikatoren sollte zur Bewertung des Gesamtsystems die Spulenanzahl und deren Position berücksichtigt werden.
Häufig gestellte Fragen
Auf einem Kanal kann ein Programm laufen, während auf dem anderen Kanal ein davon abweichendes Programm gleichzeitig ausgeführt wird. Zum Beispiel ein Kniearthrose‑Programm an einem Knie und ein Rückenschmerz‑Programm an der Lende.
Ja. Es können bis zu fünf komplett eigene Programme erstellt werden. Außerdem lassen sich bei den Werkprogrammen Feldstärke, Zeit, Frequenz und Duty‑Cycle innerhalb der im Handbuch beschriebenen Grenzen anpassen.
Die 36 medizinischen Programme sind werkseitig für konkrete klinische Indikationen zusammengestellte Protokolle. Die 16 offenen Programme fahren festgelegte Frequenzen und sind primär für den Einsatz nach fachlicher Vorgabe gedacht. Sie dürfen nicht automatisch als gleichwertig mit den medizinischen Programmen hinsichtlich Evidenzniveau betrachtet werden.
Ein optionaler Ni‑MH‑Akku 7,2 V / 1,8 Ah ist erhältlich. Der Hersteller sieht diesen für kurze netzunabhängige Einsätze vor; für lange Programme ist die Netzstromversorgung zu bevorzugen.
Nein. Der Hersteller nennt für flexible Applikatoren einen Durchschnittswert von 160 G pro Kanal. Die Angabe 320 G beschreibt die kumulative Kapazität bei zwei aktiven Kanälen.
Nicht jedes Implantat ist ferromagnetisch. Der Hersteller warnt vor Behandlungen in unmittelbarer Nähe ferromagnetischer, magnetisierbarer Implantate. Bei Prothesen, Schrauben oder Platten klären Sie Material und Behandlungsplan mit dem operierenden Arzt ab.
Es gibt kein für alle Indikationen gültiges, garantiertes 4–8‑Wochen‑Zeitfenster. Der Therapieerfolg hängt von Diagnose, Parametern, Applikatorlage, Behandlungsdisziplin und begleitender Therapie ab.
Ein Fachzentrum kann ein geliehenes Gerät auf bestimmte Behandlungen und Behandlungszahlen begrenzen. Das ist bei der ambulanten Verleihung zur häuslichen Therapie nützlich.
Anwendung in fünf Schritten
Wählen Sie den passenden Applikator
Größe, Spulenanzahl und Fixierung des Applikators sollten zum Behandlungsgebiet passen. Versuchen Sie nicht, eine große Fläche mit einem zu kleinen Applikator durch „stärkere Gauss‑Einstellung“ zu ersetzen.
Schließen Sie die Applikatoren vor dem Einschalten an
Sie können einen oder beide Kanäle verwenden. Das Gerät macht die einstellbaren Feldstärken abhängig von den angeschlossenen Applikatoren verfügbar.
Platzieren und fixieren Sie die Spulen exakt
Den Applikator können Sie auch über dünner Kleidung anwenden. Um ein Gelenk sollten die beiden inneren Spulen möglichst parallel und gegenüberliegend positioniert sein.
Wählen Sie ein Werkprogramm oder eine geprüfte individuelle Einstellung
Prüfen Sie Programmnamen, Kanalzuordnung, Feldstärke und Zeit. Im 1+1‑Modus kontrollieren Sie die jeweiligen Programme beider Kanäle.
Führen Sie die Behandlung in Ruhe durch
Stellen Sie die Steuereinheit auf eine stabile, belüftete Oberfläche. Wickeln Sie Kabel nicht um Hals oder Extremitäten und decken Sie das laufende Gerät nicht ab.
Lieferumfang des Werks‑Pakets
- 1 Stück Magnum 2500 Steuereinheit
- 2 Stück 30 × 10 cm flexible Magnetapplikatoren
- 2 Stück 80 × 8 cm Klettbefestigungsriemen
- 1 Stück Magnum Test‑Spule
- 1 Stück Netzteil
- 1 Stück Tragetasche
- 1 Stück Gebrauchsanweisung
Paketkontrolle: Das aktuelle Handels‑Paket kann von der Herstellervorgabe abweichen. Maßgeblich ist vor Bestellung die auf der Produktseite angezeigte Packungsbeilage.
Wann ist dieses Modell die richtige Wahl?
Technische Daten
| Ausgangskanäle | 2 unabhängige Kanäle |
| 1+1‑Funktion | Zwei unterschiedliche Programme gleichzeitig, jeweils ein Programm pro Kanal |
| Durchschnittliche Feldstärke mit flexiblem Applikator | 160 Gauss pro Kanal; 320 Gauss insgesamt bei zwei aktiven Kanälen |
| Frequenzbereich | 5–200 Hz |
| Duty‑Cycle | 5–50% abhängig vom Einstellmodus; bei Werkprogrammen 10–50% in 5%‑Schritten |
| Medizinische Programme | 36 Programme |
| Offene Frequenzprogramme | 16 Programme |
| Eigene Programme | Bis zu 5 individuelle Programme |
| Behandlungsspeicher | Last 10 – Abruf der letzten zehn Programme |
| Easy Program | Schnellstart für häufig genutzte Einstellungen |
| Rental‑Funktion | Beschränkung der Anwendungen und Anzahl bei Leihgeräten |
| Maximale Timer‑Einstellung | 9 Stunden 59 Minuten |
| Stromversorgung | Netzteil; optional wiederaufladbarer Akku |
| Netzteil‑Ausgang | 12 V DC, 2,0 A, 24 W |
| Optionaler Akku | Ni‑MH 7,2 V / 1,8 Ah; für kurze netzunabhängige Nutzung |
| Display | 2,6 Zoll sichtbare Fläche |
| Abmessungen | 160 × 100 × 35 mm |
| Gewicht | Ca. 280 Gramm |
| Schutzart | IP20 + IP02 |
Wann dürfen Sie das Gerät NICHT verwenden bzw. wann ist ärztliche Rücksprache erforderlich?
Absolute Herstellerkontraindikation:
- Herzschrittmacher oder andere permanente elektrische Stimulatoren.
Situationen, die ärztliche Rücksprache erfordern oder zu vermeiden sind:
- Herzrhythmusstörungen.
- Schwangerschaft.
- Krebserkrankung – Rücksprache mit dem Onkologen erforderlich.
- Ferromagnetisches, magnetisierbares Implantat im Behandlungsbereich.
- Elektronische oder akustische Prothesen bzw. intrauterine Geräte.
- Alter unter 15 Jahren.
- Fieber, Tuberkulose, schwere ischämische Zustände oder ausgeprägte Blutdruckschwankungen.
- Gerinnungsstörungen oder besonders starke Menstruationsblutungen.
- Dermatitis oder Pilzinfektionen im Behandlungsbereich.
- Direkte Behandlung von Kopf, Herz, Ovarien und anderen sensiblen Organen.
- Gleichzeitige Anwendung mit TENS‑Therapie oder während einer Holter‑Messung.
Wichtige Hinweise
Der Magnum 2500 ist als ergänzende Behandlung gedacht. Er ersetzt nicht die ärztliche Untersuchung, die Kontrolle einer Fraktur oder Operation, medikamentöse Therapien, Physiotherapie, Kompression oder andere erforderliche Maßnahmen.
Die werkseitigen Programme enthalten vom Hersteller vorgegebene Parameter. Höhere Gauss‑Werte, längere Behandlungszeiten oder höhere Frequenzen sind nicht automatisch wirksamer.
Diese Beschreibung basiert auf dem Herstellermanual und verfügbaren wissenschaftlichen Übersichtsarbeiten. Die Wirkung von PEMF ist indikations‑ und protokollabhängig; eine in einer Studie wirksame Einstellung ist nicht ohne weiteres auf ein anderes Gerät oder eine andere Erkrankung übertragbar.
Wissenschaftlicher Hintergrund
Die Evidenz für PEMF‑Behandlungen variiert je nach Indikation. Bei Osteoarthritis haben mehrere systematische Übersichtsarbeiten kurzfristige Verbesserungen von Schmerz oder Funktion gezeigt; für Knochenheilung und Knochenödem gibt es ermutigende klinische Daten. Das bedeutet jedoch nicht, dass jedes werkseitige oder offene Programm des Magnum 2500 speziell validiert ist.
- Yang X et al. (2020): Effects of Pulsed Electromagnetic Field Therapy on Pain, Stiffness, Physical Function, and Quality of Life in Patients With Osteoarthritis. Physical Therapy. PubMed
- Wu Z et al. (2018): Efficacy and safety of the pulsed electromagnetic field in osteoarthritis: a meta-analysis. BMJ Open. PubMed
- Cianni L et al. (2024): Current Evidence Using Pulsed Electromagnetic Fields in Osteoarthritis: A Systematic Review. Journal of Clinical Medicine. PubMed
- Peng L et al. (2020): Effectiveness of Pulsed Electromagnetic Fields on Bone Healing: A Systematic Review and Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials. PubMed
- Marcheggiani Muccioli GM et al. (2020): Pulsed electromagnetic fields in the treatment of bone marrow edema syndrome of the knee. International Orthopaedics. PubMed
Magnetfeldtherapie – Leitfaden zur häuslichen Anwendung →
Unterstützung der Knochenbruchheilung →
Osteoporose – häusliche PEMF‑Behandlung →
Behandlung von Knieschmerzen mit Magnetfeldtherapie →
Vergleich der Magnum‑Geräte und Applikatoren →