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Mikrostrom-Behandlung in der Praxis

Die Mikroströmung (MCR) ist eine elektrotherapeutische Behandlungsform. Hauptsächlich wird sie zur Schmerzlinderung und zur Behandlung von Gelenk- oder Sehnenentzündungen eingesetzt. Außerdem eignet sie sich für eine Reihe weiterer Anwendungen, dazu kannst du hier mehr lesen. Ich zeige dir nun, was du für eine Mikrostrom-Behandlung brauchst und wie du sie durchführst.

Die Falle der Schmerzmittel

Stechen in der Schulter, Rückenschmerzen? Hält das Handgelenk oder Knie nicht? Quält dich ein Tennisarm? Ärzte empfehlen meist dasselbe: „Nimm ein Schmerzmittel“! Werbung und viele Patienteninformationsseiten vermitteln dieselbe Botschaft.

Schmerzmittel sind jedoch symptomatische Mittel. Sie lindern den Schmerz für einige Stunden, haben aber keine heilende Wirkung auf die zugrundeliegende Erkrankung. Wenn das Medikament abgebaut ist, kehrt der Schmerz zurück.

Langfristige Einnahme über Wochen führt fast sicher zu unerwünschten Folgen. Magen-Darm-Beschwerden, vermehrte Magensäure, Magengeschwüre, im schlimmsten Fall Magenblutungen oder durch Schädigung der weißen Blutkörperchen eine geschwächte Abwehr gegen Krankheiten. Aktuelle Daten zeigen, dass regelmäßige Schmerzmitteleinnahme das Risiko für einen kardiovaskulären Tod und Schlaganfall vervierfacht.

Wenn eine chronische Erkrankung deine Schmerzen verursacht, suche statt rein symptomatischer Behandlung nach einer Lösung, die den Medikamentenbedarf reduziert, Schmerzen lindert und gleichzeitig die Heilung der Erkrankung fördert.

MCR, also die Mikrostrom-Behandlung, ist genau so eine Methode!

Der elektrische Impuls steigert die ATP-Produktion der Zellen, also deren Energieerzeugung. Damit die für die Heilung notwendigen Stoffe durch die Zellmembran gelangen und die Regeneration beginnt, wird Energie (ATP) benötigt. Mehr Energie fördert die Zellfunktion und beschleunigt so Heilungs- und Regenerationsprozesse.

Vorbereitungen für die Mikrostrom-Behandlung

MCR darf nicht angewendet werden, wenn ein implantierter Herzschrittmacher oder Defibrillator vorhanden ist — dies sind absolute Kontraindikationen. Verwende die Behandlung nicht über dem Schädel, der Schilddrüse oder dem Herzen. Ansonsten kannst du das Gerät an jedem Körperteil anwenden.

Allgemeine Kontraindikationen der Elektrotherapie kannst du hier nachlesen.

Wasche vor der Behandlung die zu behandelnde Stelle mit lauwarmem Seifenwasser ab. Fettige Haut verringert die Haftung der Elektroden und verschlechtert die Signalübertragung. Bei sehr behaarten Stellen kann die Wirkung ausbleiben, weil die Haare verhindern, dass der Impuls die Haut erreicht. Leider gibt es hier keine andere Lösung: Du musst zumindest die Stellen der Elektroden enthaaren.

Für die Behandlung brauchst du ein Mikrostrom-Gerät und selbstklebende TENS-Elektroden (auch Elektrodentapschen genannt).

  • Das Mikrostrom-Gerät ist ein kleines Gerät.
  • Die vom Gerät abgegebenen Impulse gelangen über die selbstklebenden Elektroden in den Körper und zu den Nervenendigungen. Teurere (qualitativ bessere) Elektroden übertragen die Impulse effizienter in die Haut und bewirken so eine schnellere und nachhaltigere Schmerzlinderung bei geringeren Unannehmlichkeiten während der Behandlung.

Achtung! Echte Mikrostrom-Behandlungen bieten bislang nur wenige Geräte an. Einige Anbieter nutzen das aus. Schau dir an, wie hoch die kleinste einstellbare Stromstärke am Gerät ist! Wenn sie 1 milliAmpere (=1000 Mikroampere) beträgt, ist das Gerät kein Mikrostrom-Gerät! Der Hersteller iTech versucht z. B. mit solchen Tricks, die T-One-Geräte zu verkaufen, die jedoch keinen effektiven Mikrostrom enthalten. Der wirksame Mikrostrom-Bereich liegt zwischen 50 und 800 Mikroampere. Nur Geräte, die in diesen Bereich fallen, haben eine mikroströmbasierte Heilwirkung.

Praktische Durchführung der Mikrostrom-Behandlung

Befolge die folgenden Schritte:

  • Hole das Gerät und die Patientenkabel hervor. Bei Globus-Geräten muss für Mikrostrombehandlungen das graue Kabel verwendet werden; mit den bunten Kabeln funktioniert der Mikrostrom nicht.
  • Bei Globus-Geräten wird Mikrostrom über zwei Kanäle (1-3) bereitgestellt. So müssen die Kabel eingesteckt werden.

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  • Für jedes Kabel benötigst du 2 selbstklebende Elektroden.
  • Setz dich bequem hin, mach es dir bequem.
  • Verbinde ein Ende des Kabels mit dem Gerät.
  • Schließe die Elektroden an das andere Ende des Kabels an.
  • Zieh die Elektrode von der Kunststofffolie ab und klebe sie auf deine Haut.

Allgemein gilt: Klebe die Elektroden um die schmerzende Stelle herum und nicht direkt auf den schmerzhaftesten Punkt.

Eine Elektrode allein reicht nicht für die Behandlung; mindestens ein Paar ist erforderlich. Die Impulse „verkehren" zwischen den an den beiden Enden des Kabels angeschlossenen Elektroden.

Die Elektroden dürfen sich nicht berühren; halte immer mindestens 2–3 cm Abstand zwischen ihnen. Zu großer Abstand ist ebenfalls ungünstig — maximal sollten 20 cm zwischen zwei Elektroden sein.

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Der Hersteller legt den Geräten meist einige Abbildungen bei. Diese sind in der Regel brauchbar, aber du musst dich nicht sklavisch daran halten, die Elektroden genau an diesen Stellen zu platzieren! Berücksichtige deine eigene Beschwerde, denn bei dir kann der Schmerz etwas weiter vorne, hinten, höher oder tiefer liegen!

Platziere die Elektroden so, dass der Strom zwischen dem Elektrodentpaar durch das am stärksten schmerzende Gebiet „hindurchfließt“.

Finde die Positionen, in denen du die Behandlung als am effektivsten empfindest.

Beginn der Behandlung

  • Wenn die Elektroden an ihrem Platz sind, schalte das Gerät ein.
  • Wähle im Menü das passende Programm aus und drücke „OK“.
  • Bei Globus-Elektrostimulatoren kannst du aus einer Liste die Beschwerde oder den Zustand wählen; das Gerät stellt dann automatisch die optimalen Parameter ein.
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  • Auf dem Feld „Start“ drücke „OK“. Es erscheint die Eingabeaufforderung: Stelle die Intensität ein.
  • Drücke einmal den PFEIL FÜR AUF der dem Kanal 1 zugeordnet ist (linke Seite) und auf dem Display erscheint sofort die eingestellte Stromstärke (in Mikroampere) und die Programmlaufzeit beginnt zu laufen.
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  • Bei Mikrostrom-Programmen drücke die Intensitätstaste nur einmal, damit die Behandlung tatsächlich startet.
  • Das Gerät erlaubt die Änderung der Stromstärke, aber das ist eine Funktion für Fachkundige. Wenn du dich nicht auskennst, verändere nicht die voreingestellte Stärke, denn damit kannst du die Behandlung sofort „verschlechtern“. Meist ist der einzige Nachteil das Ausbleiben des erwarteten Effekts.
  • Mikrostrom-Programme arbeiten mit von medizinischen Experten festgelegten Stromstärken — vertraue darauf! Du musst keine eigene Einstellung ausprobieren.

Die meisten Menschen spüren die Mikrostrom-Behandlung nicht. Kein Wunder: Die Stromstärke ist der Millionstel-Teil eines Ampere. Das entspricht etwa dem Potenzialunterschied an den beiden Seiten von Zellmembranen. Deshalb kann sie die Zellfunktion beeinflussen.

Jedes Programm läuft über eine festgelegte Zeit, die von einer vom Hersteller beauftragten Ärzteteams empfohlen wird. Nach Ablauf der Programmzeit endet die Behandlung. Bei Mikrostrom-Behandlungen kannst du die Behandlungsdauer verlängern, aber niemals verkürzen.

Durch die Mikrostrom-Behandlung werden in deinem Körper entzündungsheilende Prozesse angeregt. Um dies aufrechtzuerhalten, müssen die Behandlungen wiederholt werden. Lass zwischen den Behandlungen keine Tage verstreichen, sonst bricht der Heilungsprozess ab.

Stell dir das vor wie das Anschubsen einer Schaukel deines Kindes. Ein Schub reicht nur für 1–2 Schwünge. Damit die Schaukel in Bewegung bleibt, musst du regelmäßig schubsen.

Setze die Mikrostrom-Behandlung konsequent fort, bis die Heilung eingetreten ist: mindestens einmal täglich, bei stärkeren Beschwerden sogar 3–4 Behandlungen pro Tag. Mehr Behandlungen schaden in der Regel nicht, aber übertreibe es nicht.

Fehlerquellen

Globus-Geräte liefern Mikrostrom über 2 Kanäle und benötigen speziell abgeschirmte Kabel. Verwende die grauen Kabel, die dem Gerät beiliegen, und stecke sie in die Ausgänge 1 und 3 (von links erster und dritter).

Eine Elektroden-Fehlermeldung bedeutet, dass

  • du kein graues Kabel verwendest,
  • du das Kabel nicht in die Kanäle 1–3 gesteckt hast,
  • der Stromkreis nicht geschlossen ist, d. h. die Kabel sind nicht an selbstklebende Elektroden angeschlossen oder die Elektroden sind nicht auf der Haut befestigt.

Die Mikrostrom-Behandlung funktioniert nur mit selbstklebenden Elektroden.

Die Wirkungslosigkeit kann durch vor der Behandlung aufgetragene Cremes oder wirkstoffhaltige Gele verursacht werden. Diese verändern den Hautwiderstand, und manche Cremes wirken isolierend, was die Behandlung zerstören kann!

Beim Mikrostrom ist die Stromstärke nicht beliebig einstellbar – denn mit wenigen Tastendrücken kannst du die Stromstärke verändern und die Behandlung ist dann kein Mikrostrom mehr.

Mikrostrom bedeutet eine Stromstärke im Millionstel Ampere-Bereich, die von den meisten Menschen nicht gespürt wird – und trotzdem wirkt sie.

Wie lange dauert es, bis die Wirkung eintritt?

Das ist von Person zu Person unterschiedlich. Alter, Ernährungszustand, Art der Beschwerde, Dauer des Bestehens und der Zustand beeinflussen das Ergebnis. Bei einer frischen Verstauchung kann die Wirkung schneller eintreten als bei jahrelang bestehender Hüftarthrose. Beispielsweise sind Tennisarm und Muskelzerrung völlig verschiedene Probleme — wenn du beides gleichzeitig hast, wirst du unterschiedliche Ergebnisse sehen.

Die schmerzlindernde Wirkung der Mikrostrom-Behandlung kann bereits nach der ersten Sitzung spürbar sein. In der Regel setzt sie jedoch nach 5–10 Behandlungen ein, und du solltest bis zum vollständigen Verschwinden der Schmerzen weitermachen. Wenn dein Schmerz nach der ersten Behandlung verschwindet, heißt das nicht zwangsläufig, dass du geheilt bist.

Bei langbestehenden Beschwerden kommt es häufig vor, dass die ersten Behandlungen eine deutliche Schmerzverstärkung bewirken und die Anwender daher panisch abbrechen.

Aber keine Angst. Das ist ein natürliches Phänomen! Es zeigt nur, dass die Behandlung sehr gut wirkt. Aus dem behandelten Bereich werden Stoffwechselreste und Gifte (Toxine) ausgespült, die während der alten Entzündung entstanden sind und vorher nicht abtransportiert werden konnten. Die Freisetzung dieser Toxine verursacht die Schmerzen.

Mach weiter! Nach 3–4 Behandlungen verschwindet die schmerzverstärkende Wirkung und es bleiben nur die positiven Effekte. Wenn sich deine Schmerzen jedoch nach 4–5 Tagen weiter verschlimmern, brich die Behandlung ab und wende dich an deinen Arzt, denn möglicherweise ist die Behandlung wegen eines bisher unentdeckten Zustands nicht für dich geeignet.

Bei chronischen Entzündungen — z. B. Tennisarm, Rotatorenmanschettenentzündung, Achillessehnenentzündung, Plantarfasziitis usw. — zeigt sich eine spürbare Wirkung nach etwa 40–50 Behandlungen. Behandle geduldig!

Es ist kein Grund zur Verwunderung, dass das so lange dauert! Deine Beschwerden sind nicht über Nacht entstanden, oft quälen sie dich schon seit Jahren. Man kann sie nicht mit einem Fingerschnippen beseitigen. Konsequent durchgeführte Mikrostrom-Behandlungen helfen deinem Körper jedoch, die Heilungsprozesse so weit zu stärken, dass die Entzündung überwunden wird und du die Beschwerden loswirst.

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