Für wen ist das OxyCycle 3 gedacht?
Bei teilweiser oder kompletter Lähmung einer Körperseite (Hemiparese/Hemiplegie) bewegt sich der betroffene Arm oder das Bein zunächst gar nicht oder nur sehr eingeschränkt. Im passiven Modus übernimmt der Motor die Bewegung, sodass das Gelenk nicht versteift und die Muskulatur ihre grundlegende Elastizität behält. Mit der schrittweisen Rückkehr aktiver Bewegungen kann der Widerstand erhöht und in einen aktiven Antrieb umgeschaltet werden. Kontinuierliches Pedalieren kann zudem die Durchblutung der Extremität verbessern und so den langfristigen Wiederaufbau unterstützen.
Nach Hüft- oder Knieendoprothese, nach längerer Krankenhausliegezeit oder jeder Form längerer Immobilisation verliert die Muskulatur schnell an Kraft (bis zu 1–2 % pro Tag). Feines, gering belastendes Pedalieren ist bereits im Sitzen möglich, wenn das Gehen noch eingeschränkt ist. Nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt oder Physiotherapeuten kann der Ergometer als ergänzendes Mobilisationsgerät neben dem verordneten Reha‑Programm eingesetzt werden.
Bei chronischen neurologischen Erkrankungen (MS, Parkinson, ALS, periphere Nervenschädigungen) sind Regelmäßigkeit und die schonende Ausführung der Bewegungstherapie besonders wichtig. Der Übergang von passiv zu aktiv ermöglicht es dem Patienten, das Gerät seinem Tageszustand anzupassen: an schlechten Tagen hilft der Motor, an besseren Tagen tritt der Patient aktiver. Fachpersonal (Physiotherapeut, Neurologe) legt fest, welche tägliche Dauer und Intensität empfohlen werden.
Viele Familien stehen vor dem Problem, dass ein älterer Angehöriger viele Stunden im Sessel oder Bett verbringt, weil das Verlassen des Hauses schwerfällt. Das motorunterstützte Pedalieren erhält auch dann die Durchblutung und den Bewegungsumfang der Gelenke, wenn Gehen nicht mehr möglich ist. Das Gerät arbeitet leise und kann neben dem Fernsehen genutzt werden – genau die Art täglicher leichter Aktivität, die einer chronischen Dekonditionierung entgegenwirken kann.
Aktiver und passiver Modus: Wie funktioniert der 80‑Watt‑Motor?
Das Prinzip des pedalbetriebenen Reha‑Ergometers ist die Kombination aus kontinuierlicher, schonender Gelenkmobilisation (continuous passive motion, CPM) und der schrittweisen Belastung durch zurückkehrende Muskelkraft. Die Unterschiede zwischen den Betriebsarten sind folgende:
Passiver Modus: der Motor treibt das Pedal an
In diesem Modus dreht der 80‑Watt‑Motor die Pedalachse mit gleichmäßiger Drehzahl (25–65 RPM). Das Bein oder die Hand des Patienten liegt lediglich auf dem Pedal und muss keine eigene Kraft aufbringen. Die kontinuierliche passive Bewegung kann sich günstig auf den Gelenkbewegungsumfang, das Verhältnis von Muskellänge zu Tonus und die Durchblutung der Extremität auswirken. Dieses CPM‑Prinzip wird in der postoperativen Rehabilitation und der neurologischen Wiederherstellung seit Jahrzehnten angewendet.
↔️ Drehung in beide Richtungen (vorwärts und rückwärts)
Der OxyCycle 3 dreht sich im passiven Modus nicht nur in eine Richtung: der Motor kann vorwärts (im Uhrzeigersinn) und rückwärts (gegen den Uhrzeigersinn) arbeiten, und die Richtung lässt sich auch während der Anwendung ändern. Das ist wichtig, weil die beiden Rotationsrichtungen unterschiedliche Muskelaktivierungsmuster erzeugen:
- Vorwärtsdrehung: beim Beintreten arbeiten vorrangig die Knieextensoren (Quadrizeps) und in der Aufwärtsphase die Hüftbeuger.
- Rückwärtsdrehung: stärker werden die Kniebeuger (Hamstrings) und das Gesäß beansprucht; das Gelenkmuster unterscheidet sich. Bei Armbewegungen gilt Ähnliches: Schulter- und Ellenbogengelenk durchlaufen in den beiden Richtungen andere Bewegungsbereiche.
Ein Richtungswechsel während einer Einheit unterstützt die vielseitige Mobilisation von Muskelgruppen, was in der rehabilitativen Praxis oft gewünscht ist.
Aktivmodus: gegen einstellbaren Widerstand
Im aktiven Modus stoppt der Motor und der Patient tritt mit eigener Muskelkraft. Der mechanische Widerstand ist stufenlos einstellbar, sodass mit zunehmender Muskelkraft die Trainingsbelastung planbar erhöht werden kann. Dies ist typischerweise die zweite oder dritte Phase der Rehabilitation, wenn aktive Bewegung bereits möglich ist.
️ Eingebautes Sicherheitssystem (Stopp bei Krampf)
Das Gerät erkennt, wenn in der Extremität plötzlich ein Widerstand entsteht (z. B. spastischer Krampf, Muskelkontraktion), und schaltet automatisch ab, um Gelenk‑ oder Muskelschäden zu vermeiden. Das ist besonders wichtig bei Schlaganfallpatienten, bei denen jederzeit Spastizität auftreten kann.
Häufige Fragen zum OxyCycle 3
Ja. Der OxyCycle 3 (und die nachfolgenden Modelle mit gleicher Logik wie die 3+‑Version) kann im passiven Modus vorwärts (im Uhrzeigersinn) und rückwärts (gegen den Uhrzeigersinn) drehen. Der Richtungswechsel ist keine feste Einstellung: er kann während des Betriebs mit dem Schalter geändert werden. Das Gerät ist bewusst so konstruiert, weil die beiden Rotationsrichtungen unterschiedliche Muskelgruppen und Gelenksbewegungsmuster aktivieren:
- Vorwärtsdrehung: beim Beintreten dominieren Quadrizeps und Hüftbeuger.
- Rückwärtsdrehung: stärker werden die Kniebeuger (Hamstring) und das Gesäß beansprucht.
Bei Armbewegungen gilt dasselbe: in den beiden Richtungen durchlaufen Schulter- und Ellenbogengelenk unterschiedliche Bewegungsbereiche. Ein Richtungswechsel innerhalb einer Einheit fördert eine vielseitige Muskelmobilisation.
Erheblich. Die Motorleistung bestimmt, wie viel Drehmoment an das Pedal übertragen werden kann. Ein 30‑W‑Motor kommt bei gesunden, schlanken Extremitäten noch zurecht, aber wenn die betroffene Extremität spastisch ist, Krämpfe zeigt oder der Patient stark dekonditioniert ist, kann der Motor bei zunehmendem Widerstand „stehen bleiben“. Der 80‑W‑Motor bietet deutlich mehr Reserven: die konstante Drehzahl bleibt auch bei hoher passiver Gegenwehr der Extremität erhalten. Genau dieser Unterschied macht den OxyCycle 3 auch für klinische Einsätze geeignet, bei gleichzeitig häuslicher Gerätegröße.
Nur eingeschränkt. Der OxyCycle 3 ist für die Sitzposition (im Sessel oder auf einem Stuhl) konzipiert. In liegender Position ist die Positionierung schwierig, weil die Achse von Pedal und Extremität nicht den passenden Winkel hat und die Stabilität des Geräts nicht gewährleistet ist. Für schwer bettlägerige Patienten werden spezielle, ans Bett montierbare Rehabilitationsgeräte empfohlen – bitte mit dem behandelnden Arzt absprechen. Der OxyCycle 3 ist für die Phase geeignet, in der der Patient bereits sitzen kann (auch 30–60 Minuten am Stück) – also genau für die Zeit im Sessel, im Krankenhausstuhl oder zu Hause vor dem Fernseher.
Herstellerempfehlung: maximal 1–2 Stunden täglich, pro Trainingseinheit höchstens 30 Minuten. In der Anfangsphase sind auch 5–10‑minütige Einheiten ausreichend – übermäßige Nutzung kann Gelenkentzündungen, muskelschmerzähnliche Zustände oder ein Aufflammen der Spastizität hervorrufen. Die genaue tägliche Nutzungsdauer legt stets der behandelnde Arzt oder Physiotherapeut fest, abhängig vom Zustand und den Rehabilitationszielen. Das Gerät ist ausschließlich für den Heimgebrauch zertifiziert und nicht für dauerhaften institutionellen (klinischen, Kurbad‑) Betrieb ausgelegt.
Bei normaler häuslicher Nutzung (täglich 30–60 Minuten) sind die Hauptmechanikkomponenten (Kette, Lager, Motor) auf mehrjährige Lebensdauer ausgelegt. Pedale und Halteband sind Verschleißteile; ihre Lebensdauer hängt von der Beanspruchung ab; bei Rissen oder Lockerungen sollten sie ersetzt werden. Regelmäßige Reinigung (siehe Wartung) verlängert die Lebensdauer deutlich.
Das Gerät verfügt über einen eingebauten Sicherheitsstopp, der plötzliche Widerstandserhöhungen erkennt und automatisch abschaltet, um Gelenk‑ oder Muskelschäden zu verhindern. Wenn dieser ausgelöst wird, versuchen Sie nicht, sofort neu zu starten: nehmen Sie die Extremität vom Pedal, massieren Sie die betroffene Muskelgruppe sanft und warten Sie einige Minuten, bis sich der Krampf löst. Tritt das häufig auf oder geht es mit starken Schmerzen einher, konsultieren Sie Ihren behandelnden Arzt oder Physiotherapeuten: möglicherweise ist die Drehzahl zu hoch oder das Gerät sollte weiterhin im passiven Modus verwendet werden.
Wie nutzen Sie es zu Hause? – Schritt für Schritt
Positionierung auf einer stabilen Fläche
Stellen Sie das Gerät auf eine glatte, horizontale Fläche auf die mitgelieferte Anti‑Rutsch‑Matte. Für Beinpedalierung auf den Boden vor den Sessel/Stuhl; für Armpedalierung auf den Tisch in gut erreichbare Höhe. Sitzen Sie bequem mit geradem Rücken, die Beine leicht angewinkelt. Der Abstand zwischen Pedal und Knie sollte so sein, dass das Knie während der vollen Umdrehung weder vollständig durchgestreckt noch stärker als 90° gebeugt wird.
Passendes Pedal montieren
Für die Beinantriebe verwenden Sie die Fußpedale mit kompletter Fußauflage (rutschfeste Oberfläche). Für Armantriebe wechseln Sie auf die Handpedale – dort fixiert das Halteband die Handfläche am Pedal, sodass die Hand nicht abrutscht, selbst wenn die Greifkraft noch schwach ist. Der Wechsel erfolgt manuell ohne Werkzeug.
Betriebsart wählen: passiv oder aktiv
Im passiven Modus dreht der eingebaute Motor das Pedal mit der eingestellten Drehzahl (zwischen 25–65 Umdrehungen/Minute). Der Patient „legt sich aufs Pedal“, die Muskulatur wird gedehnt und die Gelenke mobilisiert. Im aktiven Modus stoppt der Motor und der Patient tritt selbst gegen den eingestellten Widerstand. Die beiden Modi sind mittels Schalter wechselbar.
Drehzahl und Richtung einstellen
Die Drehzahl ist stufenlos zwischen 25 und 65 RPM einstellbar. Beginnen Sie mit niedrigen Werten (25–30 RPM) – Ziel ist schonende, langsame Mobilisation, nicht sportliches Treten. Im passiven Modus ist die Drehrichtung vorwärts und rückwärts wählbar und kann auch während des Betriebs umgeschaltet werden. Der Richtungswechsel aktiviert unterschiedliche Muskelgruppen, daher ist ein Wechsel innerhalb einer Trainingseinheit sinnvoll.
Timer und LCD‑Anzeige verwenden
Der 15‑Minuten‑Timer stoppt das Gerät automatisch nach Ablauf der eingestellten Zeit. Auf dem LCD‑Display sind abwechselnd oder gleichzeitig ablesbar: die verstrichene Zeit, die aktuelle Drehzahl (RPM), die Gesamtumdrehungen und die geschätzten verbrannten Kalorien. Diese Daten sind nützlich für den Physiotherapeuten oder Behandler zur objektiven Verlaufskontrolle.
Trainingsrhythmus: 1–2 Stunden täglich, 30 Minuten/Block
Herstellerempfehlung: maximal 1–2 Stunden tägliche Nutzung, in Trainingsblöcken von jeweils 30 Minuten. Zu Beginn sind auch kürzere 5–10‑minütige Blöcke angemessen. Den genauen Rhythmus legt stets der behandelnde Arzt oder Physiotherapeut fest, abhängig vom aktuellen Zustand und den Rehabilitationszielen.
Was ist im Lieferumfang enthalten?
Alles, was für den Beginn der Nutzung nötig ist, befindet sich bereits in der Verpackung:
- 1 Stk. MoVeS OxyCycle 3 Pedaltrainer (80 W Motor, LCD‑Display, Timer, einstellbarer Widerstand)
- 1 Paar Fußpedale mit kompletter Fußauflage (rutschfeste Oberfläche)
- 1 Paar Handpedale mit Halteband (sicherer Halt bei geringer Griffkraft)
- 1 Stk. Anti‑Rutsch‑Matte (für stabile Positionierung)
- 1 Stk. Netzkabel mit EU‑Stecker (50 Hz)
- 1 Stk. Bedienungsanleitung
Nach Gebrauch die Pedale und die Umgebung des Displays trocken abwischen. Die Pedale können mit mildem Seifenwasser gereinigt werden; für die Desinfektion sind 70%‑alkoholische Tücher geeignet – nur auf den Oberflächen anwenden, nicht an Steckverbindungen! Die Anti‑Rutsch‑Matte gelegentlich in lauwarmem Wasser auswaschen. Öffnen Sie nie das Motorgehäuse und gießen Sie kein Wasser darüber. Ziehen Sie vor längeren Pausen das Netzkabel aus der Steckdose.
Technische Daten
| Produkttyp | Aktiv‑passiver Pedal‑Reha‑Ergometer |
| Abmessungen (B × T × H) | 50 × 46 × 38 cm |
| Gewicht | 8,5 kg |
| Motorleistung | 80 W |
| Einstellbare Drehzahl | 25–65 RPM (Umdrehungen/Minute) |
| Drehrichtung (passiver Modus) | Vorwärts und rückwärts, während des Betriebs umschaltbar |
| Betriebsarten | Passiv (Motorantrieb) / Aktiv (einstellbarer Widerstand) |
| Timer | 15 Minuten |
| Anzeige | Multifunktionales LCD: Zeit, RPM, Gesamtumdrehungen, Kalorien |
| Sicherheitsfunktion | Integrierter Krampf‑Stopp (automatisches Abschalten bei Widerstandszunahme) |
| Netzspannung | 50 Hz, EU‑Stecker |
| Pedaltypen (im Lieferumfang) | Paar Fußpedale + Paar Handpedale mit Halteband |
| Zubehör | Anti‑Rutsch‑Matte |
| Benutzerbelastung | 1 Person gleichzeitig |
| Empfohlene tägliche Nutzung | 1–2 Std./Tag, max. 30 Min./Einheit |
| Verwendungsbereich | Für den Heimgebrauch |
| Zertifizierung | CE‑Kennzeichnung (Fitness/Reha‑Ausrüstung, MDR‑konform) |
Wann sollten Sie das Gerät NICHT verwenden?
In den folgenden Zuständen ist die Anwendung des pedalbetriebenen Reha‑Ergometers ohne ärztliche Rücksprache ausdrücklich kontraindiziert:
- Frische Operationswunde an der betroffenen Extremität oder orthopädische/gefäßchirurgische Operation in den letzten 4–6 Wochen – ohne Freigabe durch den operierenden Arzt nicht verwenden.
- Akute, nachgewiesene tiefe Venenthrombose (DVT) oder Embolie‑Risiko – die Bewegung der Extremität im betroffenen Abschnitt ist riskant.
- Akute Gelenkentzündung, aktivierte Arthritis, Fieberzustand, infektiöse Prozesse an der betroffenen Extremität oder systemisch.
- Schwere kardiovaskuläre Instabilität: unbehandelte Herzrhythmusstörungen, instabile Angina, frischer Herzinfarkt, unkontrollierter Bluthochdruck – kardiologische Freigabe erforderlich.
- Frakturen in frischem oder nicht konsolidiertem Zustand an der behandelten Extremität, instabile Gelenkprothesen.
- Schwere Osteoporose – selbst schonende passive Bewegung nur nach ärztlicher Empfehlung.
- Nicht kontrollierte Spastizität oder schwere Kontraktur, bei der der Gelenkbewegungsumfang stark eingeschränkt ist – Beurteilung durch einen Bewegungstherapeuten erforderlich.
- Schwangerschaft – nur mit Zustimmung und Anleitung des behandelnden Arztes (Gynäkologen).
- Schwere kognitive Störungen, bei denen der Patient Unbehagen oder Schmerz nicht melden kann – nur unter Aufsicht verwenden.
- Kinder unter 14 Jahren – nur unter Anleitung eines Kinderarztes oder eines pädiatrischen Reha‑Spezialisten.
Unsicher? Konsultieren Sie vor der Anwendung stets Ihren behandelnden Arzt oder Physiotherapeuten – der Rehabilitationsplan ist individuell und Ihr aktueller Zustand bestimmt, wann und wie die Therapie begonnen werden sollte.
Wichtige Hinweise
Der MoVeS OxyCycle 3 Pedaltrainer ist ein CE‑gekennzeichnetes Gerät der Fitness/Reha‑Kategorie für den Heimgebrauch. Die hier gegebenen Informationen dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen nicht die medizinische oder physiotherapeutische Beratung. Das genaue Rehabilitationsprogramm (Nutzungsdauer, Drehzahl, Modus, Richtung, Widerstand) sollte immer auf einer individuellen Befundung basieren, die von Ihrem behandelnden Arzt, Neurologen, Orthopäden oder Physiotherapeuten durchgeführt wird.
Langfristige Verbesserungen werden durch kontinuierliche, regelmäßige Anwendung erreicht – erwarten Sie keine sofortigen Wunder und überschreiten Sie nicht die empfohlene tägliche Nutzungsdauer. Bei ungewöhnlichen Symptomen (starke Schmerzen, Schwellung, Hautverfärbung, Atemnot, Brustbeschwerden) beenden Sie sofort das Training und suchen Sie ärztliche Hilfe.
Das Produkt darf gemäß der europäischen Medical Device Regulation (MDR) für Medizinprodukte in Verkehr gebracht werden. Die in der Beschreibung genannten wissenschaftlichen Hinweise stützen das Prinzip des aktiv‑passiven Ergometertrainings; die konkrete Anwendung erfordert stets eine individuelle medizinische Beurteilung.
Wissenschaftliche Quellen
Die rehabilitative Anwendung aktiv‑passiver Pedal‑Ergometer stützt sich auf mehrere Jahrzehnte Forschung. Die folgenden peer‑reviewed Publikationen untersuchen den Einsatz des Ergometertrainings in der Schlaganfall‑ und allgemeinen Rehabilitation:
- Soulard, J. et al. (2024). Biomechanical and neuromuscular outcomes during cycling help inform lower limb sensorimotor function after stroke: A systematic review. Annals of Physical and Rehabilitation Medicine. PROSPERO: CRD42022342113. PubMed
- Stoller, O. et al. (2019). Ergometer Training in Stroke Rehabilitation: Systematic Review and Meta-analysis. Archives of Physical Medicine and Rehabilitation. (28 Studien, 1115 Schlaganfallpatienten). PubMed
- Aydoğan Arslan, S. et al. (2019). Ergometer cycling improves the ambulatory function and cardiovascular fitness of stroke patients—a randomized controlled trial. Journal of Physical Therapy Science. PubMed
- Kaupp, C. et al. (2018). Rhythmic arm cycling training improves walking and neurophysiological integrity in chronic stroke: the AcceleRATE study. Journal of Neurophysiology. PubMed
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