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Praktischer Vergleich: Ganzkörper-Elektrostimulation und neuromuskuläre Elektrostimulation

Möglicherweise hast du bereits von Elektrostimulation als Trainings- oder Rehabilitationsmethode gehört. Weißt du jedoch, welche Unterschiede zwischen der Ganzkörper-Elektrostimulation (Whole Body – WB-EMS) und der neuromuskulären Elektrostimulation (NMES) bestehen? In diesem Artikel stelle ich dir die Merkmale, Anwendungsbereiche und Vorteile beider Technologien vor, damit du besser einschätzen kannst, welche Methode für dich am besten geeignet ist.

Worin besteht der Unterschied zwischen Ganzkörper-Elektrostimulation und neuromuskulärer Elektrostimulation?

Die Ganzkörper-Elektrostimulation (WB-EMS) und die neuromuskuläre Elektrostimulation (NMES) basieren auf demselben elektrotherapeutischen Prinzip: der Muskelstimulation. Es werden klar definierte elektrische Impulse eingesetzt, um Muskelkontraktionen auszulösen. Das Grundprinzip ist also identisch, doch gibt es erhebliche Unterschiede darin, wofür und wie die Methoden angewandt werden. Die Ganzkörperstimulation richtet sich eher auf allgemeine Muskelkraft und Kondition, während sich NMES sehr gezielt auf einen einzelnen Muskel oder eine Muskelgruppe konzentriert und dadurch besonders präzise behandelt.

WB-EMS nutzt spezielle Kleidung oder ein Elektroden-System, das gleichzeitig die wichtigsten Muskelgruppen stimuliert und so ein zeiteffizientes, gelenkschonendes Ganzkörpertraining ermöglicht.

whole body ems, WB-EMS, ems und NMES: was ist der Unterschied zwischen den beiden Muskelstimulationsmethoden?

Im Gegensatz dazu behandelt NMES typischerweise nur einen konkreten Muskel oder eine Muskelgruppe gleichzeitig, mithilfe selbstklebender Elektroden. Diese Methode wird seit Jahrzehnten in der Therapie eingesetzt, um einzelne Muskeln zu stärken oder die Regeneration zu fördern. Heute finden solche Geräte auch immer mehr Anwendung im Leistungssport.

NMES Muskelstimulation

Elektrostimulation im Sport und in der Leistungssteigerung

Wie nutzen Sportler Elektrostimulation?

Zahlreiche Sportler – von olympischen Spitzensportlern wie Sprintern und Fußballern bis hin zu Freizeit-Gym-Besuchern – haben Elektrostimulation in ihre Trainingsroutine integriert.

Elektrostimulation wird als ergänzendes Werkzeug verwendet, um schwer erreichbare Muskelfasern zu aktivieren und die Trainingswirksamkeit zu erhöhen. Beispielsweise kann ein Sportler ein tragbares NMES-Gerät an den Beuger-Muskeln nach dem Training nutzen, um die Durchblutung und Regeneration zu fördern. Durch die Aktivierung schnell kontrahierender IIb-Muskelfasern kann die Explosivkraft und Bewegungsgeschwindigkeit gesteigert werden, z. B. für Wurfbewegungen oder das Schussvermögen eines Fußballspielers.

WB-EMS stimuliert den gesamten Körper und wird für kurze, intensive Einheiten verwendet (z. B. 20-minütige Trainings). Da es einen hohen Anteil an Muskelfasern rekrutieren kann, verbessert es auf zeiteffiziente Weise Kraft und Leistungsfähigkeit.

Studien zeigen, dass nach 3–6 Wochen EMS-unterstütztem Training signifikante Verbesserungen möglich sind – eine Untersuchung fand z. B. ~60% (isometrische) und ~80% (dynamische) Zuwächse der Maximalkraft sowie Verbesserungen beim vertikalen Sprung und der Sprintgeschwindigkeit.

Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass EMS ein effektives Ergänzungsinstrument zum klassischen Krafttraining ist und Athleten „klare Vorteile in Sachen Zeitmanagement“ bieten kann.

Kraft, Ausdauer und Verletzungsprävention durch Elektrostimulation

Sowohl WB-EMS als auch zielgerichtetes NMES können Sportlern helfen, Kraft und Ausdauer zu verbessern.

WB-EMS in Kombination mit Übungen hat nachweislich positive Effekte auf Muskelkraft, Maximalkraft und sogar Ausdauerleistung, indem mehr Muskelfasern (inkl. tiefer Stabilisatoren und schnell kontrahierender Fasern) aktiviert werden. Weil viele Fasern gleichzeitig kontrahieren, kann WB-EMS zu Muskelhypertrophie und Kraftzuwächsen führen, ohne die Gelenke stark zu belasten.

Sportler nutzen NMES auch zur Behandlung von Muskelungleichgewichten oder zur „Voraktivierung“ bestimmter Muskeln beim Warm-up, was potenziell das Verletzungsrisiko reduziert, indem die Muskelzündungsmuster verbessert werden. Hersteller hochwertiger EMS-Systeme (z. B. Globus, Compex) geben an, dass EMS helfen kann, muskuläre Dysbalancen zu korrigieren und Spannungen zu reduzieren, wodurch Verletzungsprävention unterstützt wird.

Wichtig: EMS ist ergänzend und nicht ersetzend für sportartspezifisches Training!

EMS allein kann nicht alle Vorteile echten Trainings ersetzen (z. B. kardiovaskuläre und metabolische Anpassungen). Für optimale Ergebnisse sollten Athleten EMS mit regulärem Training kombinieren.

Regeneration und Schmerzmanagement

Viele Sportler nutzen NMES bei niedriger Intensität nach dem Training als Regenerationsmaßnahme. Die sanfte elektrische Pulsation erhöht die lokale Durchblutung und hilft, Metabolite abzutransportieren. NMES ist besonders nützlich, wenn aktive Cool-downs nicht möglich sind (z. B. während einer Reise nach einem Wettkampf).

Die wissenschaftliche Evidenz zur Wirkung von EMS auf die Regeneration ist noch begrenzt, aber Hinweise deuten darauf hin, dass Muskelstimulation hinsichtlich Laktatabbau und Schmerzlinderung mindestens so effektiv sein kann wie leichtes aktives Erholen oder Massage.

Viele Athleten schätzen, dass NMES eine „passive“ Regeneration ermöglicht – die Durchblutung wird gefördert, ohne dass zusätzliche Anstrengung erforderlich ist.

Rehabilitation nach Verletzungen für Sportler

Nach Verletzungen wird NMES häufig eingesetzt, um Muskeltonus zu erhalten und Atrophie in immobilisierten Extremitäten zu verhindern.

Es ist belegt, dass z. B. nach vorderer Kreuzbandoperation (ACL) die Rehabilitation mit NMES kombiniert schneller zur Wiederherstellung der Quadrizepskraft führt als Übungen allein.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass im sportlichen Kontext sowohl WB-EMS als auch NMES zur Steigerung von Kraft und Leistung, zur potenziellen Verbesserung der Ausdauer und zur Unterstützung der Regeneration dienen können, aber am effektivsten sind, wenn sie neben dem klassischen Training und unter fachkundiger Anleitung eingesetzt werden.

Elektrostimulation in der Rehabilitation und in medizinischen Anwendungen

Muskelretraining nach Verletzungen

NMES hat eine lange Tradition in der Rehabilitation zum Wiedererlernen von Muskelfunktionen nach Verletzung oder Operation. Therapeutinnen und Therapeuten nutzen NMES, um Kontraktionen in geschwächten oder inaktiven Muskeln zu erzeugen und Patienten beim Wiedererlernen korrekter Bewegungsmuster zu unterstützen.

Ein häufiges Beispiel ist die Rehabilitation nach Knieverletzungen oder Operationen: NMES am Quadrizeps hilft, arthrogenen Muskelinhibition und Atrophie entgegenzuwirken und beschleunigt den Kraftaufbau.

Studien zeigen, dass der frühe Einsatz von NMES nach ACL-Rekonstruktion (innerhalb der ersten Tage) in Kombination mit Übungen zu besserer Quadrizepskraft und funktionellen Ergebnissen führt als Rehabilitation ohne NMES. NMES wirkt in solchen Fällen oft als Brücke zu klassischen Übungen, wenn die willentliche Aktivierung des Muskels eingeschränkt ist.

Empfohlen wird meist, NMES zusammen mit aktiven Übungen einzusetzen, nicht isoliert, da die Kombination bessere Kraft- und Symmetrie-Ergebnisse liefert.

Neurologische Rehabilitation (Schlaganfall, Rückenmarksverletzung)

Bei Patienten mit neuro-logischen Defiziten, z. B. nach Schlaganfall oder Rückenmarksverletzung (SCI), spielt NMES – häufig als Funktionelle Elektrische Stimulation (FES) bezeichnet, wenn sie zur Unterstützung funktionaler Aufgaben eingesetzt wird – eine wichtige Rolle.

FES kann abgeschwächte oder gelähmte Muskeln koordiniert aktivieren, um Bewegungen zu unterstützen – z. B. durch Stimulation der Fußhebermuskulatur beim Gehen zur Korrektur von Fußheberschwäche oder durch Ermöglichen des Pedalierens auf einem FES-Fahrrad bei Rückenmarksverletzten. Dies hat unmittelbare funktionelle Vorteile und langfristige therapeutische Effekte.

Übersichten zur Neurorehabilitation unterscheiden zwischen „funktionaler“ Anwendung (zur direkten Ausführung von Aufgaben wie Greifen oder Radfahren) und „therapeutischer“ Anwendung (zur Kräftigung und Verbesserung der Erholungsbedingungen).

Bei Schlaganfallpatienten hat periphere NMES gezeigt, dass es Kraft erhöht, Schmerzen und Spastik reduziert und die motorische Kontrolle in der Rehabilitation verbessert. Durch wiederholte Stimulation geschwächter Muskeln unterstützt NMES die „Neuverkabelung“ neuronaler Netzwerke (Nutzung der Neuroplastizität) und kann im Laufe der Zeit die willentliche Bewegung verbessern.

NMES wird häufig bei post-stroke Schulter-Subluxation, Fußheberschwäche und zur Verbesserung der Handfunktion eingesetzt sowie zur Reduktion von erhöhtem Muskeltonus (Spastik).

Bei Rückenmarksverletzungen kann FES-Radfahren oder FES-unterstütztes Stehen Muskelmasse erhalten, die Durchblutung verbessern und sogar kardiorespiratorische Vorteile für Patienten bieten, die ansonsten keine belastenden Übungen ausführen könnten.

Bemerkenswert ist, dass NMES selbst in schweren Fällen Muskelmasse und Ausdauer steigern kann – bei Personen ohne willentliche Beinfunktion kann regelmäßige NMES-Behandlung zu messbaren Zuwächsen in Muskelgröße und lokaler Ausdauer führen und so die allgemeine Fitness und Lebensqualität verbessern.

Muskelatrophie und Kraftaufbau

Sowohl NMES als auch WB-EMS können Atrophie durch Nichtgebrauch oder Immobilisation entgegenwirken.

WB-EMS wird in Reha-Umgebungen eingesetzt, um Krafttraining für Personen zu intensivieren, die nur geringe Belastungen tolerieren. Beispielsweise kann das Tragen eines WB-EMS-Anzugs bei leichten Übungen die Muskelstimulation verstärken, ohne mechanischen Stress auf die Gelenke auszuüben.

Traditionelles NMES wird klinisch häufiger angewendet: routinemäßig nach orthopädischen Eingriffen (Knieprothesen, Bandreparaturen) eingesetzt, um Muskelverlust zu verhindern, wenn die Extremität ruhiggestellt ist.

Forschung bestätigt, dass NMES nach ACL-Operation hilft, Muskelfasergröße und Kontraktionskraft zu erhalten und bessere funktionelle Ergebnisse in der Muskelperformance liefert.

Typische Therapieziele mit NMES sind: Kraftsteigerung, Verhinderung nichtgebrauchsbedingter Atrophie, Ödemreduktion durch Muskelpumpen, Lösen von Krämpfen und Verbesserung der lokalen Durchblutung.

Sogar zur Vorbeugung tiefer Venenthrombosen wird es bei immobilisierten Patienten eingesetzt, indem rhythmische Wadenmuskelkontraktionen erzeugt werden.

WB-EMS, obwohl in Krankenhäusern seltener, zeigt Potenzial zur allgemeinen Verstärkung von Reha-Übungen – z. B. um geschwächten Patienten zu helfen, mehr Muskelfasern bei schonenden Bewegungen zu rekrutieren.

Beide Methoden können in der neurologischen Rehabilitation (zur Stimulation gelähmter Muskeln) und in der orthopädischen Rehabilitation (zur Kräftigung geschwächter Muskeln) in Betracht gezogen werden, wobei NMES oft die präzisere Zielansprache bietet, die in medizinischen Anwendungen erforderlich ist.

Elektrostimulation im allgemeinen Fitnessbereich und bei Gewichtsreduktion

Muskeltonus und Kraftsteigerung für den Durchschnittsnutzer

Für Fitnessinteressierte bietet WB-EMS ein zeiteffizientes Ganzkörpertraining, das Muskeltonus und Kraft verbessern kann.

Eine typische WB-EMS-Einheit (oft etwa 20 Minuten mit leichten Übungen während phasierter Stimulation) kann bis zu 90% der Muskelfasern einbeziehen – deutlich mehr als bei normalem Training. Diese hohe Rekrutierung führt dazu, dass selbst einfache Bewegungen intensiv wirken und potenziell zu Kraft- und Hypertrophiezuwächsen führen können.

Studien an untrainierten oder Freizeitsportlern zeigen positive Veränderungen in Körperzusammensetzung und Fitness nach WB-EMS-Training.

Beispielsweise zeigte eine 12-wöchige Studie an jungen übergewichtigen Frauen, dass WB-EMS (2x pro Woche) die Skelettmuskelmasse erhöhte und Körpergewicht, Körperfettanteil und Taillenumfang reduzierte. Das deutet darauf hin, dass consistent eingesetztes EMS beim Körperstraffen und Fettabbau helfen kann.

Eine systematische Übersichtsarbeit stellte ebenfalls fest, dass WB-EMS-Programme bei sitzenden Erwachsenen ähnliche Kraftzuwächse und Reduktionen des Körperfettanteils erzielen können wie traditionelles Training.

Anders ausgedrückt: Für Menschen, die kaum trainieren, kann EMS eine praktikable Alternative sein, um Muskelzuwächse und Körperformverbesserungen gegenüber Inaktivität zu erzielen.

Gewichtsverlust und Fettabbau

Es ist wichtig, realistische Erwartungen an EMS in Bezug auf Gewichtsverlust zu haben.

EMS stimuliert Muskeln und verbrennt dadurch einige Kalorien, ist jedoch keine Wunderwaffe zum Fettabbau. Geräte, die z. B. für „sichtbare Bauchmuskeln“ verkauft werden, zeigen zwar Muskelkontraktionen, aber Studien konnten meist keinen oder nur einen minimalen Effekt auf Taillenumfang oder signifikante Muskelzunahme nachweisen.

Die FDA in den USA hat bislang kein EMS-Gerät speziell zur Gewichtsreduktion zugelassen. Für signifikanten Fettverlust ist weiterhin ein Kaloriendefizit erforderlich (durch Ernährung und/oder aerobes Training).

EMS kann jedoch indirekt beim Abnehmen helfen, indem es Muskelmasse erhöht (mehr Muskelmasse kann den Grundumsatz leicht anheben) und Menschen unterstützt, die mit traditionellen Trainingsformen Schwierigkeiten haben.

WB-EMS wurde zusammen mit moderaten Ernährungsänderungen in Gewichtsmanagementprogrammen bei Übergewichtigen eingesetzt und zeigte moderate Verbesserungen. Eine Studie an Erwachsenen mit abdominaler Adipositas fand eine Reduktion des Taillenumfangs durch ein WB-EMS-Programm ohne Nebenwirkungen.

Generell ist EMS am effektivsten als Ergänzung zu gesunder Ernährung und Cardio-Training: Es stärkt und strafft Muskeln, erleichtert Bewegung, wenn die Kraft zunimmt, ersetzt aber nicht aerobes Training zur Verbrennung von Kalorien.

Allgemeine Fitnessvorteile

Für den Durchschnittsmenschen kann ein bis zwei beaufsichtigte WB-EMS-Einheiten pro Woche die allgemeine Fitness deutlich verbessern. Da die Gelenkbelastung gering ist, eignet sich EMS für Menschen mit Gelenkproblemen oder für jene, die intensive aerobe Aktivität meiden möchten, um dennoch Muskeln zu aktivieren.

Studien an zuvor inaktiven Erwachsenen berichteten über Zuwächse an fettfreier Masse, Ausdauer und Abnahmen der Fettmasse nach einigen Monaten WB-EMS-Training. Beachte jedoch, dass eine einzige 6–10-sitzige WB-EMS-Kur nicht ausreicht, um deine Fitness grundlegend zu verändern. Das solltest du bei Kostenkalkulationen bedenken.

Nutzer berichten oft, dass EMS die Aktivierung von Muskeln verbessert, die sich sonst schwer ansteuern lassen, was langfristig Haltung und funktionale Kraft verbessern kann (z. B. stärkerer Core).

NMES-Geräte sind leicht zugänglich für Konsumenten. Es gibt Zubehör wie Bauchgurte oder Stimulationspads für Bereiche wie Arme, Gesäß oder Oberschenkel. Diese erzeugen geeignete Muskelkontraktionen und sind sicher. Sie können Anfängern helfen, Muskelaktivierung zu starten, bringen aber allein nur geringe Tonisierungseffekte.

Zusammengefasst: WB-EMS kann die allgemeine Fitness und Körperzusammensetzung ähnlich wie traditionelles Training verbessern (insbesondere für Anfänger oder vielbeschäftigte Personen), und NMES-Geräte bieten zusätzliche Muskelstimulation zur Tonisierung. Für maximalen Gewichts- oder Fitnessgewinn sollten diese Methoden mit regelmäßigem Training und angepasster Ernährung kombiniert werden.

Elektrostimulation für ältere Menschen und spezielle Populationen

Für ältere Menschen, besonders solche, die gebrechlich sind oder altersbedingten Muskelverlust (Sarkopenie) haben, bietet EMS eine vielversprechende Trainingsoption. WB-EMS ist attraktiv, weil es die Gelenke schont, aber ausreichend intensive Muskelreize liefert. Das ermöglicht älteren, arthritischen oder osteoporotischen Personen, ihre Muskeln stark zu stimulieren, ohne schwere Gewichte heben zu müssen.

Studien an gebrechlichen älteren Personen zeigen, dass WB-EMS unter angemessener Aufsicht sicher, durchführbar und wirksam zur Verbesserung funktioneller Kraft ist.

Eine 8-wöchige Pilotstudie an 80-jährigen gebrechlichen Erwachsenen zeigte signifikante Verbesserungen bei funktionellen Tests (z. B. Aufsteh-Test, Balance) ohne Anzeichen von Muskelverletzung oder Überlastung, was darauf hindeutet, dass EMS besonders für Personen mit niedrigem Ausgangsniveau vorteilhaft sein kann.

Regelmäßige EMS-Anwendung kann Sarkopenie entgegenwirken, indem sie Hypertrophie und Kraftzuwächse stimuliert, selbst wenn schweres Heben nicht möglich ist. Eine Übersicht fand, dass EMS-Training bei älteren Erwachsenen die Muskelmasse leicht erhöhen (~1% in 5–6 Wochen) und die Muskelperformance um 10–15% verbessern kann, was den altersbedingten Abbau deutlich ausgleicht.

Zusätzlich wurde festgestellt, dass EMS, welches schnell kontrahierende Fasern aktiviert, besonders nützlich ist. Typ IIa und IIb Fasern (schnelle Fasern) sind altersbedingt besonders betroffen; wöchentliche Stimulation dieser Fasern kann helfen, deren Größe und Kraft zu erhalten, was wichtig zur Sturzprävention ist.

Bewegungseingeschränkte oder chronisch kranke Personen

Menschen mit chronischen Erkrankungen (z. B. fortgeschrittene Herzinsuffizienz, COPD) oder Bewegungseinschränkungen (z. B. Rollstuhlnutzer) können ebenfalls von NMES/WB-EMS profitieren.

Bei Patienten mit Herzinsuffizienz, die zu schwach für standardmäßige Bewegung sind, kann die NMES der Beinmuskulatur als Brücke dienen, um Muskel- und kardiovaskuläre Gesundheit zu verbessern.

Studien zeigen, dass NMES bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz die funktionelle Kapazität, Muskelmasse und Ausdauer erhöht und sogar die Gefäßfunktion und Lebensqualität verbessern kann. Solche Therapieformen sind für zuhause nach entsprechender Schulung durchführbar und ermöglichen Patienten, sicher zu trainieren, wenn aerobes Training nicht toleriert wird.

Ähnlich können Menschen mit Multipler Sklerose oder Parkinson NMES nutzen, um Muskelkraft zu erhalten, wenn Ermüdbarkeit oder motorische Defizite das Training begrenzen.

Bei Rückenmarksverletzten oder anderen Arten von Lähmung kann FES-Radfahren gesundheitsfördernde Effekte erzielen, indem gelähmte Gliedmaßen „trainiert“ werden – dies verbessert Muskelmasse, Durchblutung und metabolische Gesundheit.

Für Patienten mit starken Gelenkschmerzen oder pathologischer Adipositas, bei denen normales Training beängstigend ist, bietet EMS eine risikoarme Möglichkeit, Muskeln zu nutzen. Es gibt Hinweise, dass selbst niedrigintensives FES-Radfahren über Monate Muskelvolumen erhöht und Fettzunahme begrenzt, was positiv auf Stoffwechsel und physische Gesundheit wirkt.

Vorteile und Risiken

Ein zentraler Vorteil von EMS bei speziellen Populationen ist die Anpassbarkeit an die individuellen Toleranzgrenzen. Die Intensität kann niedrig gestartet und schrittweise erhöht werden, während sich Muskeln und Nerven anpassen (geringere Empfindlichkeit über die Zeit reduziert Diskomfort).

Da für EMS keine vorausgehende kardiovaskuläre Fitness erforderlich ist, können auch sehr geschwächte Personen damit beginnen. Sicherheit und fachliche Überwachung sind jedoch in diesen Gruppen besonders wichtig.

Bei Überbeanspruchung oder zu hoher Intensität kann EMS Muskelschäden (Rhabdomyolyse) verursachen – auch gesunde Personen sind gefährdet, und ältere oder kranke Patienten sind besonders anfällig. Daher sind korrekte Protokolle und Stromstärken entscheidend.

Weitere Kontraindikationen können unkontrollierte Epilepsie, akute Krankheit oder Fieber, schwere periphere Neuropathie (wenn die Hautsensibilität vermindert ist und der Patient die Stromstärke nicht spürt) oder schwere Nierenerkrankung sein (da Abbauprodukte des Muskelabbaus die Nieren belasten können).

Wenn diese Risiken berücksichtigt werden, ist EMS relativ sicher – in der erwähnten Studie an 80-Jährigen wurde kein Teilnehmender negativ beeinflusst.

Lebensqualität und Funktion

Für ältere und spezielle Populationen zielt die Muskelstimulation darauf ab, funktionelle Fähigkeiten und Lebensqualität zu erhalten oder zu verbessern.

Alle Formen von EMS können helfen, die für tägliche Aktivitäten benötigte Kraft (Aufstehen, Treppensteigen) aufzubauen und Muskelabbau während Krankheit zu verhindern.

Durch WB-EMS kann eine Verbesserung von Kraft und Balance bei älteren Menschen das Sturzrisiko senken. Selbst einfache Maßnahmen, wie die Stimulation der Fußheber bei Schlaganfallpatienten, können die Gehfähigkeit und Unabhängigkeit deutlich verbessern.

Für Patienten, die nicht aktiv trainieren können, bietet EMS eine Möglichkeit, physisch „im Spiel zu bleiben“ – wie Studien an Herzinsuffizienzpatienten zeigen, kann NMES eine Alternative sein, um Belastbarkeit und Ausdauer zu erhöhen, wenn konventionelles Training nicht möglich ist.

Spezielle Populationen sollten jedoch vor Verwendung von EMS therapeutische Beratung einholen. Unter fachkundiger Aufsicht sind WB-EMS und NMES wertvolle, anpassbare Werkzeuge, die älteren oder behinderten Menschen Muskelkonditionierung mit minimalem Risiko ermöglichen.

Elektrostimulation in der Praxis: Verfügbarkeit und Gebrauch

Bei der Wahl zwischen WB-EMS und NMES spielen praktische Faktoren wie Kosten, Verfügbarkeit, Bedienfreundlichkeit und der Bedarf an Aufsicht eine Rolle:

Gerätekosten

WB-EMS-Ausrüstung ist in der Regel recht teuer – ein kompletter Ganzkörper-EMS-Anzug mit Steuergerät kann mitunter den Preis eines Autos erreichen, weshalb nur wenige Menschen solche Systeme privat anschaffen. Solche Geräte findet man meist in EMS-Studios oder hochwertigen Fitnesscentern.

Daher greifen die meisten Menschen auf WB-EMS über Fitnessstudios zurück. Die Preise pro 20-minütiger WB-EMS-Personal-Session variieren stark, etwa zwischen 12.000 und 40.000 HUF. Hinzu kommen ggf. einmalige Kosten für spezielle Unterwäsche (aus hygienischen Gründen und zur Verbesserung des Elektrodenkontakts) und Studiomitgliedsgebühren.

Im Gegensatz dazu sind zielgerichtete NMES-Geräte weit verbreitet und langfristig deutlich günstiger. Ein professionelles 4-Kanal-Globus-Stimulationsgerät (welches eine oder mehrere Muskelgruppen abdeckt) kann etwa 150.000 HUF (~400–450 Euro) kosten. Die anschließende Heimnutzung verursacht nur geringe laufende Kosten, hauptsächlich der regelmäßige Ersatz der selbstklebenden Elektroden.

Viele physiotherapeutische Praxen verfügen ebenfalls über klinische NMES/FES-Geräte; bei Rehabilitationen sind die Kosten oft Teil der Therapie (in vielen Fällen von Versicherungen gedeckt).

Zusammenfassend: Ganzkörperbehandlungen haben höhere laufende Kosten, während NMES nach dem Erstkauf sehr kosteneffizient für den Heimgebrauch ist.

Verfügbarkeit

Da WB-EMS-Geräte meist nur in spezialisierten Studios oder bestimmten Kliniken stehen, hängt die Verfügbarkeit stark von deinem Wohnort ab. In einigen Ländern (z. B. Deutschland, UK) sind WB-EMS-Studios häufiger, in anderen Regionen ist das Angebot noch Nischenmarkt.

NMES-Geräte hingegen sind leicht online oder in medizinischen Fachgeschäften erhältlich, und viele Anbieter verleihen Geräte. NMES ist seit langem Bestandteil der Standardversorgung – Krankenhäuser und Sportmediziner weltweit nutzen NMES, sodass die meisten Physiotherapeuten damit vertraut sind.

Zahlreiche Leitlinien und Protokolle für NMES-Anwendungen (Kräftigung, Schmerzlinderung etc.) sind verfügbar, und viele Geräte bieten vorprogrammierte Modi („Kräftigung“, „Ausdauer“, „Maximalkraft“), was die Anwendung für Laien erleichtert.

WB-EMS wird dagegen in der Regel von einem geschulten EMS-Trainer bedient.

Bedienerfreundlichkeit und Komfort

In Bezug auf Einrichtung und Bedienung ist NMES in kleinem Rahmen meist einfacher: ein paar Elektroden auf dem Zielmuskel platzieren (z. B. Oberschenkel oder Bizeps), Gerät einschalten und Intensität auf ein tolerierbares Level einstellen. Viele NMES-Geräte sind benutzerfreundlich und kommen mit klaren Anleitungen und voreingestellten Programmen.

Obwohl NMES benutzerfreundlich ist, nutzt man es am effektivsten, wenn grundlegende Kenntnisse über Elektrodenplatzierung und Intensitätseinstellung vorliegen. Heimgeräte sind in sicheren Ausgangsgrenzen konzipiert, sodass bei fehlerhafter Anwendung in der Regel kein ernsthafter Schaden entsteht.

Die Vorbereitung bei WB-EMS ist komplexer: der Anzug muss angelegt werden (typischerweise werden 10–12 Muskelregionen abgedeckt: Brust, Rücken, Arme, Gesäß, Oberschenkel, Beinbeuger etc.), Kontakte müssen richtig angepasst und befeuchtet werden, und meist hilft ein Trainer beim Anschluss der Elektroden und bei der Kalibrierung der Intensitäten für jede Muskelgruppe. Das Training besteht aus verschiedenen Übungen, die mit den Stimulationszyklen synchronisiert werden. Das ist nicht etwas, das ein Laie ohne Schulung leicht beherrscht.

Deshalb werden WB-EMS-Sitzungen fast immer von einem Fachmann beaufsichtigt, der das Gerät bedient und das Training anleitet. Die Planung und Anfahrt ins Studio können für manche ein Hindernis sein; es entstehen aber auch zunehmend Dienste, bei denen Trainer mit tragbarer EMS-Ausrüstung ins Haus kommen (gegen höhere Kosten).

In Bezug auf Zeitaufwand sind sowohl WB-EMS als auch NMES vorteilhaft. WB-EMS-Sitzungen sind kurz; NMES kann parallel zu anderen Tätigkeiten angewendet werden. WB-EMS hat jedoch längere Vorbereitungszeiten und erfordert meist Anfahrt zum Studio.

Notwendigkeit fachlicher Aufsicht

WB-EMS erfordert unbedingt fachliche Überwachung für sichere und effektive Anwendung. Internationale Richtlinien empfehlen ausdrücklich die Anwendung von Ganzkörper-EMS nur unter Aufsicht eines lizenzierten EMS-Trainers, der Intensitäten einstellt, die Reaktion des Nutzers überwacht und die Stimulation sofort stoppt, falls Probleme auftreten. Der Trainer motiviert zudem und sichert die korrekte Ausführung der Übungen, da WB-EMS sehr anstrengend sein kann.

Ohne Aufsicht könnte ein Anfänger die Intensität zu hoch für mehrere Muskelgruppen einstellen – das Ergebnis kann starke Muskelschmerzen oder sogar Verletzungen sein.

Bei NMES hängt der Aufsichtsbedarf vom Kontext ab. Medizinische Anwendungen (z. B. Rehabilitation nach Schlaganfall) sollten von Therapeuten initiiert werden – diese legen Elektrodenplatzierung und Stimulationsparameter fest und führen die ersten Sitzungen durch. Nach entsprechender Schulung können Heimprogramme mit regelmäßigen Kontrollen durchgeführt werden.

Heim-NMES-Geräte sind so gestaltet, dass sie ohne direkte Aufsicht sicher sind, wenn die Nutzenden die vorgeschriebenen Protokolle befolgen. Nach Knie-OP etwa zeigt der Arzt das passende Programm, das der Patient zuhause mehrere Wochen durchführen soll. Wird dieses Programm nicht befolgt, ist die Genesung weniger wahrscheinlich.

Für athletische oder fitnessbezogene Anwendungen sind NMES-Geräte unter Einhaltung empfohlener Dauer- und Intensitätsvorgaben sicher einsetzbar (z. B. Erholungsmodus 20 Minuten, Kräftigungsmodus gemäß Anleitung).

Selbst gesunde Nutzer sollten der Versuchung widerstehen, die Stromstärke maximal aufzudrehen oder die Sitzungen zu lang zu machen – mehr ist nicht immer besser, und Muskeln benötigen Erholungszeit nach Stimulation genau wie nach normalem Training.

Richtlinien für Ganzkörperstimulation empfehlen mindestens 2–3 Tage Erholung zwischen intensiven Sitzungen, damit Muskelzellen regenerieren können.

Komfort und Adhärenz

Viele Anwender finden NMES leicht in den Alltag integrierbar: das Gerät einschalten, während man sitzt und fernsieht, und so ein „Muskeltraining“ in die Freizeit einbauen. Dieser passive Aspekt kann die Bereitschaft zur Nutzung erhöhen, besonders bei Menschen mit sitzendem Lebensstil oder Zeitmangel.

WB-EMS erfordert Besuche im Studio, ist aber meist nur 1–2x pro Woche nötig und lässt sich daher in volle Zeitpläne integrieren. Oft wird damit geworben, dass „20 Minuten gleich 90 Minuten konventionellem Training“ seien. Die Neuheit und die Eins-zu-eins-Betreuung können zudem motivierend wirken.

Empfehlungen für verschiedene Gruppen

Leistungssportler

Nutze EMS als ergänzendes Training und Regenerationsmittel.

Auch gut konditionierte Athleten können NMES nutzen, um gezielt Muskelgruppen (z. B. Quadrizeps, Beinbeuger, Waden) zusätzlich zu trainieren oder die Regeneration nach intensiven Einheiten zu unterstützen.

WB-EMS kann in der Off-Season oder in der postoperativen Reha-Phase sinnvoll sein, um Muskelaktivität zu erhalten, wenn das reguläre Training reduziert ist. Athleten sollten mit Trainern oder Sportphysiologen zusammenarbeiten, um EMS-Protokolle an ihre Bedürfnisse anzupassen.

EMS sollte unterstützen, nicht ersetzen: z. B. ergänze dein reguläres Training durch eine kurze NMES-Behandlung der für deine Sportart wichtigsten Muskelgruppen.

Zur Verletzungsprävention kann NMES im Warm-up genutzt werden, um schwer einzubindende Muskeln zu aktivieren.

Vermeide übermäßigen EMS-Gebrauch, da dies zu Ermüdung oder Störungen im Techniktraining führen kann.

In Wettkampfphasen ist EMS-basierte Regeneration (niedrige Intensität) nutzbar.

Für Profis kann die Investition in ein hochwertiges NMES-Gerät oder gelegentliche WB-EMS-Sessions sinnvoll sein; professionelle Anleitung ist empfohlen, um maximale Vorteile zu erzielen.

Patienten in Rehabilitation

Folge ärztlichen Anweisungen und nutze EMS als Teil eines umfassenden Rehabilitationsplans.

Nach Operationen oder neurologischen Verletzungen kann EMS die Rekonditionierung und Neurorehabilitation deutlich beschleunigen – vorausgesetzt, es wird korrekt angewandt.

Arbeite mit einem Physiotherapeuten oder Reha-Spezialisten zusammen, der ein NMES/FES-Protokoll für deinen Zustand erstellt (z. B. Verbesserung der Handfunktion nach Schlaganfall, Kräftigung der Oberschenkel nach Knie-OP).

In frühen Reha-Phasen kann die Stimulation klinisch verabreicht werden; später nutzt du dein eigenes NMES-Gerät zuhause. In Ungarn kann NMES-Gerät nicht auf Rezept verschrieben werden.

Konsistenz ist entscheidend: Nutze NMES so häufig wie verordnet (typischerweise täglich oder mehrmals wöchentlich), um Muskelzuwächse und neuronale Pfadstärkung zu erreichen. Überschreite nicht die empfohlene Intensität oder Dauer – zu viel Stimulation kann Muskelschmerzen oder Erschöpfung verursachen und die Therapie behindern.

Bei neurologischen Erkrankungen sei geduldig und ausdauernd; kombiniere NMES mit aktiven Bewegungsversuchen, damit Stimulation und zerebrale Anstrengung synergistisch wirken (Hebbsche Regel: "Neurone, die zusammen feuern, verdrahten sich zusammen").

WB-EMS kann in späteren Reha-Phasen für allgemeine Fitness nützlich sein, z. B. zur Kraftwiederherstellung nach langer Hospitalisation – stelle sicher, dass der Anbieter über deine gesundheitliche Vorgeschichte informiert ist.

Informiere deinen Arzt oder Therapeuten über auffällige Symptome (z. B. Hautreaktionen, starke Schmerzen oder dunkler Urin als Zeichen von Überbeanspruchung).

Unter fachkundiger Aufsicht kann EMS eine sichere Brücke zu schnellerer und umfassenderer Genesung sein.

Fitness-Enthusiasten

EMS kann Training unterstützen, setze aber realistische Erwartungen. Wenn du sehr beschäftigt bist und kaum Zeit für lange Krafttrainings hast, kann WB-EMS eine geeignete Option sein, um Muskeln zu stärken und zu tonisieren. Es liefert effektives Muskeltraining, ist jedoch kein Ersatz für konsistente Übungseinheiten.

Suche ein seriöses EMS-Studio mit zertifizierten Trainern – probiere eine Einheit, um zu sehen, ob du das Gefühl tolerierst und das Format magst. Wenn du dich für WB-EMS entscheidest, halte dich an den empfohlenen Rhythmus (1–3 Sessions/Woche) und achte an den übrigen Tagen auf Ernährung und Cardio für bestmögliche Abnehmerfolge.

Nutze WB-EMS zur Verstärkung deiner Routine: es stärkt und strafft effektiv die Muskeln, aber zur Fettverbrennung sind weiterhin Cardio-Aktivitäten und Kalorienkontrolle erforderlich.

Ist WB-EMS nicht verfügbar oder zu teuer, kann ein Heim-NMES-Gerät für die zu tonisierenden Bereiche (z. B. Bauch, Oberschenkel) nützlich sein.

Synchronisiere Übungen mit Impulsen oder spanne die Muskeln während der Stimulation an, um die Wirkung zu maximieren.

Verlasse dich nicht ausschließlich auf Bauchstimulatoren für flachen Bauch – nutze sie als Ergänzung zu Core-Training und Cardio.

Für allgemeine Fitness ist wichtig, eine Aktivität zu finden, die du genießt; EMS verbessert nicht Koordination, Flexibilität oder technische Fähigkeiten, daher sollten Trainingsprogramme ausgewogen bleiben.

Betrachte EMS als ein weiteres Werkzeug in deiner Box – es kann helfen, Grenzen zu überwinden, die normales Training nicht erreicht. Beispielsweise rekrutiert Stimulation Fasern, die du sonst nur schwer aktivieren kannst. Es hilft, Muskelmasse zu erhalten, wenn wenig Zeit vorhanden ist, funktioniert aber am besten zusammen mit traditionellen Methoden.

Halte dich an Geräteanweisungen und gib deinen Muskeln Zeit zur Erholung zwischen Stimulationseinheiten (z. B. nicht denselben Muskel jeden Tag hochintensiv mit NMES trainieren).

Ältere oder gesundheitlich eingeschränkte Personen

Nutze EMS unter fachlicher Anleitung, um sicher aktiv zu bleiben. Wenn du Schwierigkeiten mit traditioneller Bewegung hast (Gelenkschmerzen, geringe Kraft, Angst vor Verletzungen), kann EMS eine gelenkschonende Einführung in Krafttraining bieten.

Konsultiere eine Fachperson vor Beginn; falls keine Gegenanzeigen bestehen, helfen sie bei der Auswahl passender Programme und Übungen. Manche Physiotherapiepraxen oder Fitnesszentren bieten EMS-Training für ältere Personen an, mit Fokus auf funktionelle Ziele wie Gehgeschwindigkeit, Balance und Beinkraft.

Beginne sehr konservativ – niedrige Intensität, kurze Dauer – damit sich dein Körper anpassen kann. Stelle sicher, dass die Behandlungen auf Empfehlungen erfahrener Fachleute basieren. Ziel ist es, Vorteile (stärkere Muskeln, bessere Durchblutung) zu erreichen, ohne zu überlasten.

Achte auf ungewöhnliche Symptome (starke Muskelschmerzen oder Schwellungen), da ältere Muskeln langsamer regenerieren. Regelmäßige Stimulation kann über die Zeit ausreichend Kraft und Selbstvertrauen aufbauen, um später zu konventionelleren Bewegungsformen überzugehen.

Bei Herzinsuffizienz, COPD, MS, ALS etc. hole die Meinung deiner behandelnden Ärztinnen und Ärzte ein.

Lass dir von einer Fachperson zeigen, wie du EMS zuhause korrekt anwendest.

Verwende kein EMS, wenn du einen implantierten Herzschrittmacher oder Defibrillator hast, es sei denn, dein Kardiologe hat es ausdrücklich genehmigt. Vermeide außerdem die Platzierung der Elektroden an der vorderen seitlichen Halsregion (um Beeinflussung des Herzens oder der Carotissinus zu vermeiden).

NMES ist in den meisten häuslichen Umgebungen anwendbar. Beispielsweise können Patienten mit Herzinsuffizienz tägliche NMES-Sitzungen an den Oberschenkeln durchführen, während sie ruhen, um die Belastbarkeit für die kardiale Rehabilitation zu verbessern.

Wenn du nicht weißt, wie man es anwendet, bitte um Hilfe zur richtigen Handhabung. Nach entsprechender Schulung kann EMS dich befähigen, deine Muskelgesundheit selbst zu verbessern und aufrechtzuerhalten – z. B. stärkere Beine zum Aufstehen vom Stuhl oder Erhalt der Muskelmasse während einer Krankheit.

Richtig angewendet sind die Risiken minimal und die potenziellen Vorteile (Unabhängigkeit und Erhalt der Gesundheit) erheblich.

Zusammenfassung und allgemeine Sicherheitsratschläge

Unabhängig von deinem Zustand und deinen Zielen, folge beim Einsatz von Muskelstimulation stets dem Prinzip des schrittweisen Fortschreitens.

Beginne mit niedriger Intensität und lass deinem Körper Zeit, sich über aufeinanderfolgende Sitzungen anzupassen.

Nach der Stimulation sind Erholung und Regeneration genauso wichtig wie nach normalem Training.

Hole professionellen Rat ein!

Richtig angewendet können sowohl WB-EMS als auch NMES äußerst effektive, wirksame und sichere Methoden zur Verbesserung der Muskelleistung sein – von Spitzensportlern bis zu älteren Menschen.

Nutze diese Methoden zur Fitness oder Rehabilitation, und du kannst innerhalb relativ kurzer Zeit signifikante funktionelle Verbesserungen erleben.

Elektrostimulation, sei es in Ganzkörperform oder gezielter Anwendung, ist ein sehr vielseitiges Werkzeug zur Erreichung von Fitness- und Gesundheitszielen.

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