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Rehabilitation der Peroneus‑Lähmung

Die Peroneus‑Lähmung kann sowohl durch Schädigungen des zentralen als auch des peripheren Nervensystems verursacht werden, wobei periphere Ursachen häufiger sind. Betroffen ist vor allem der gemeinsame Peroneusnerv, der aus dem Nervus ischiadicus entspringt und um den Wadenbeinkopf (Fibulakopf) verläuft, wodurch er aufgrund seiner oberflächlichen Lage und seines anatomischen Verlaufs besonders verletzlich ist.

Periphere Ursachen der Peroneus‑Lähmung

Zu den häufigsten peripheren Ursachen der Peroneus‑Lähmung gehören direkte Verletzungen (Traumen) des Nervs oder eine lang andauernde Kompression am Wadenbeinkopf (Fibulakopf). Selbst eine scheinbar harmlose Situation kann zu einer Kompression führen. Zum Beispiel: Du schläfst auf einer Feier, leicht angetrunken, mit übergeschlagenem Bein auf einem Stuhl ein – und wachst mit einer Lähmung auf! Ähnliche Probleme können auch von zu eng angelegten Gipsverbänden oder Bandagen ausgehen.

Operative Eingriffe, insbesondere im Bereich Knie oder Unterschenkel, können ebenfalls zu iatrogenen (durch äußere Einflüsse entstandenen) Nervenschäden führen. Während der Operation können Haken oder Zangen den Nerv einquetschen.

Zentrale Ursachen der Peroneus‑Lähmung

Weniger häufig können auch Erkrankungen des zentralen Nervensystems zu einer Störung der Peroneus‑Funktion führen.

Schlaganfall, Multiple Sklerose oder Rückenmarksschädigungen der Segmente L4–S1 können Symptome hervorrufen, die einer peripheren Peroneus‑Lähmung ähneln. Diese zentralen Ursachen gehen jedoch typischerweise mit zusätzlichen neurologischen Ausfällen einher und betreffen oft mehrere Nervenversorgungsgebiete.

Symptome der Peroneus‑Lähmung

Typisch ist das Herabhängen des Fußes (Fußdrop), gekennzeichnet durch Unfähigkeit zur Dorsalflexion des Fußes und zum Anheben der Zehen.

Dadurch bleiben die Zehen beim Gehen nicht vom Boden abgehoben, und der Betroffene schwingt den Fuß in einem bogenförmigen seitlichen ‚Wurf‘ nach vorn. Der Gang wirkt „watschelnd“ und unstet. Die Hüfte muss angehoben werden, weshalb der Rumpf seitlich schwankt und Hüften sowie Wirbelsäule zusätzlich belastet werden.

Sensorische Störungen können ebenfalls auftreten, besonders an der dorsalen Oberfläche des Fußes und an der lateralen Seite des Unterschenkels.

Diagnose

Für die genaue Diagnosestellung ist eine gründliche klinische Untersuchung unerlässlich, inklusive Muskelkrafttests, Sensibilitäts‑ und Reflexprüfung. Elektrodiagnostische Untersuchungen wie Nervenleitungsstudien und Elektromyographie (EMG) spielen eine Schlüsselrolle, um die Läsionsstelle und die Schwere der Nervenschädigung zu bestätigen.

Behandlung der Peroneus‑Lähmung

Der erste Schritt der Behandlung besteht in der Beseitigung der zugrunde liegenden Ursache, insbesondere der Aufhebung einer Kompression. Ein zu enger Gips oder Verband muss entfernt und eine raumfordernde Schädigung behandelt werden. Diese Maßnahmen verhindern weitere Komplikationen.

Die Therapie beruht auf zwei Säulen: Elektrotherapie (denervierte Stimulation) und Krankengymnastik (Bewegungstherapie).

Denervierte Muskelstimulation

Die Existenz eines Muskels hängt von seiner Fähigkeit zur Kontraktion ab. Der notwendige Impuls wird vom Gehirn über das Rückenmark und den motorischen Nerv bis zur motorischen Endplatte (dem Muskel‑Nerven‑Übergang) gesendet. Wenn diese Kommunikationskette unterbrochen ist, erhält der Muskel keinen Kontraktionsimpuls und beginnt rasch zu atrophieren. Da die Nervenregeneration ein langsamer Prozess ist, kann ein Muskel ohne Kontraktion innerhalb weniger Monate vollständig umbauen, verkümmern oder durch Bindegewebe ersetzt werden, sodass eine endgültige Lähmung bleibt.

Auf einen vom Elektrostimulationsgerät abgegebenen Impuls reagiert der Muskel genauso mit einer Kontraktion wie auf einen vom Gehirn kommenden Impuls. Die Kontraktion ist entscheidend für die Erhaltung von Muskelgesundheit, Kraft und Masse.

Daher ist die elektrische Stimulation ein unverzichtbarer Teil der Behandlung bei Peroneus‑Lähmung: Sie hilft, Muskelschwund zu verhindern, fördert die Durchblutung des Gewebes und kann die Nervenregeneration begünstigen.

Die Heilung und Regeneration eines Nervs ist sehr langsam und beginnt immer am Ursprungsort. Nach heutigem Wissensstand wächst ein Nervenfasern täglich einige Zehntel Millimeter – im besten Fall nicht mehr als 1 mm pro Tag. Der Peroneus‑Nerv kann 60–80 cm von der Wirbelsäule entfernt beginnen. Das bedeutet, dass Monate vergehen können, bis der regenerierende Nerv den Muskel wieder erreicht.

Der Muskel übersteht diese Zeit ohne Stimulation nicht unbeschadet. Wenn er keine Kontraktionen erhält, degeneriert er innerhalb von anderthalb bis zwei Jahren; Bindegewebe ersetzt dann die Muskulatur und selbst bei nervaler Regeneration bleibt der Muskel funktionslos. Die Lähmung wird dauerhaft.

Deshalb ist während der langen Heilungsphase die kontinuierliche Stimulation entscheidend, um den Muskel in einem funktionsfähigen Zustand zu erhalten – auch wenn über ein bis zwei Jahre hinweg scheinbar keine sichtbaren Fortschritte ersichtlich sind.

Hilfestellung zur Elektrodenplatzierung

Auf dieser Abbildung zeige ich, welcher Muskel gemeint ist: Die Peroneus‑Lähmung betrifft die an der äußer‑vorderen Seite des Schienbeins liegenden Muskeln (hauptsächlich den Musculus tibialis anterior).

Zur Bestimmung der Elektrodenposition taste entlang der Kante deines Schienbeins (ich habe sie mit einer roten Linie markiert). Die erste Elektrode platzierst du etwa 5–8 cm unterhalb deiner Kniescheibe über dem Muskel. Die innere Seite der Elektrode liegt auf der Schienbeinkante und die Elektrode ragt nach außen. Schließe daran den negativen Pol des Kabels an.

Die andere Elektrode bringst du weiter unten am Muskel an, etwa auf Höhe der Mitte des Schienbeins oder etwas darunter. Dort schließt du den positiven Pol an.

Elektrodenplatzierungspunkte bei Peroneus‑Parese

Wenn du statt selbstklebender Elektroden Gummielektroden mit Schwamm verwendest: Auf dem Bild ist letzteres zu sehen, in einem nassen Schwammbeutel und mit einem elastischen Band fixiert.

Verwendung des PeroBravo‑Geräts

Die Form, Länge und Anstiegszeit des denervierten Impulses müssen je nach Schädigungsgrad angepasst werden!

Bei schweren peripheren Nervenschädigungen sollte man mit dreieckförmigen Impulsen mit einer Dauer von 300–900 Millisekunden beginnen. Falls das Gerät dies zulässt, starte mit einem Anstiegs/Abfall‑Verhältnis von etwa 90%/10%. Am PeroBravo‑Gerät gibt es eine solche Einstellmöglichkeit.

Bei mittelgradiger Nervenschädigung sind Dreieckimpulse oder fast eine Sekunde lange Impulse für den Nerv zu lang und zu intensiv und führen zu unangenehm empfundenen Stimulationsgefühlen. Bei mittelgradigen Läsionen empfiehlt sich daher ein Trapezimpuls statt eines Dreieckimpulses.

Mit fortschreitender Nervenregeneration kann eine langdauernde Rechteckwelle (100–300 Millisekunden) passend sein.

Wenn der Muskel gut auf den denervierten Rechteckimpuls anspricht, deutet das auf eine mäßige Nervenschädigung hin. Das ist die günstigste Voraussetzung für eine gute Regeneration. Je schwerer die Schädigung, desto länger die zu erwartende Regenerationszeit und desto geringer die Wahrscheinlichkeit einer vollständigen Wiederherstellung.

Woran erkennst du, welcher Impuls der richtige ist?

Dafür gibt es zwei Möglichkeiten. Die eine besteht darin, nacheinander die Programme auszuprobieren (keine Sorge! Du kannst ihnen nicht schaden, höchstens merkst du, dass es nicht das Richtige ist). Nach ein paar Minuten Probierens findest du meist die geeignete Einstellung.

Die zweite Methode wird oft vom Gerät (PeroBravo, Genesy 1500, Genesy 3000) in der Praxis angeboten und von deinem Physiotherapeuten angewendet. Das hilft, die am besten geeignete Impulsform und Dauer zu bestimmen. Diese Einstellung erfolgt meist durch Fachpersonal in der Praxis. Wenn du keine Hilfe von einem Physiotherapeuten bekommst, erreichst du durch Ausprobieren in etwa dasselbe Ergebnis.

Bewegungstherapie und therapeutische Übungen

Die Bewegungstherapie ist die zweite Säule der Rehabilitation bei Peroneus‑Lähmung!

Regelmäßige Bewegung hilft, die Gelenkbeweglichkeit zu erhalten, Kontrakturen zu verhindern und fördert angemessene Aktivierungsmuster der Muskulatur. Die Übungen sollten Dorsalflexion („Fuß anziehen“), das Stehen auf den Zehenspitzen (Spitzfußstellung) sowie Drehbewegungen einschließen. Anfangs kann die Therapie passiv sein, dann aktiv‑assistiert und später aktiv, parallel zur Rückkehr der Nervenfunktion.

Gleichgewichts‑ und Propriozeptionsübungen gewinnen mit dem Fortschreiten der Genesung zunehmend an Bedeutung. Sie helfen, normale Bewegungsmuster wieder aufzubauen und die funktionelle Stabilität beim Gehen und bei anderen Aktivitäten zu verbessern.

Der Gang muss speziell trainiert werden. Zunächst sind kompensatorische Bewegungen erforderlich. Später, sobald die Nervenregeneration voranschreitet, sollte der Fokus mehr auf der Fersenabstellung, dem Anheben des Beins während der Schwungphase und der allgemeinen Geh‑Effizienz liegen.

Bewegungstherapie und elektrische Stimulation zusammen bieten die besten Chancen für die Rekonvaleszenz.

Erwartete Genesungsdauer

Die Erholungszeit nach einer Peroneus‑Lähmung variiert. Leichte Kompressionsverletzungen können innerhalb von Wochen bis Monaten ausheilen. Schwerere Läsionen können 6–12 Monate oder länger benötigen, und selbst bei optimaler Behandlung können Restbeschwerden verbleiben.

Die Rolle von Orthesen

Knöchel‑Fuß‑Orthesen werden oft bei Patienten mit Fußdrop empfohlen. Diese Hilfsmittel helfen, Stürze zu vermeiden, verbessern die Gehfunktion und erhalten eine korrekte Gelenkstellung. Ich empfehle allerdings nicht das dauerhafte Tragen einer Orthese. Der Grund ist, dass der von der Orthese entlastete Muskel schnell Kraft und Masse verliert. Dauerhaftes Tragen kann somit die Erholungswahrscheinlichkeit verschlechtern. Dennoch sind Orthesen z. B. für Erledigungen in der Stadt wichtig, weil sie die Sicherheit beim Gehen erhöhen. Zu Hause und während der Übungseinheiten solltest du die Orthese jedoch nicht verwenden. Zur Wiedererlangung von Muskelkraft und Funktion ist aktive Bewegung erforderlich.

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