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Rehabilitation nach einer Covid-19-Infektion

Die Coronavirus-Erkrankung (COVID-19) kann bei betroffenen Patienten erhebliche Atemwegs-, körperliche und psychische Funktionsstörungen (Dysfunktionen) verursachen. Es wird zunehmend deutlich, dass die Genesung selbst bei mäßig schweren Verläufen langwierig und beschwerlich sein kann. Deshalb gewinnt die Wiedereingliederung der Erkrankten in den normalen Lebensrhythmus – also die Covid-Rehabilitation – immer mehr an Bedeutung. Sie beginnt bereits im Krankenhaus, der größte Teil findet jedoch in der Zeit nach der Entlassung zu Hause statt. Da sowohl Sie selbst als auch Ihre Angehörigen betroffen sein können, lohnt es sich, die Möglichkeiten zu kennen.

Die primären Symptome einer COVID-19-Infektion sind Fieber, Husten, Kurzatmigkeit und Muskelschmerzen (Myalgie). Bei leichten Verläufen bleibt es oft bei diesen Symptomen. Nach einigen Tagen lassen die Beschwerden nach und verschwinden.

In schweren Fällen können sich die Symptome sehr schnell verschlimmern. Durch die beidseitige Lungenbeteiligung kann die Atmung „zusammenbrechen“ und ein akutes Atemnotsyndrom (ARDS) entstehen. In den Lungenbläschen bildet sich fibrinöser Sekret, und auch zwischen den Lungenzellen kann es zu Fibrinansammlungen kommen (pulmonale interstitielle Fibrose).

Das Virus kann auch verschiedene Grade von Funktionsstörungen anderer Organe verursachen – zum Beispiel Herz, Leber und Nieren. Diese Veränderungen tragen zu Sauerstoffmangel (Hypoxämie) sowie zur Beeinträchtigung kardio-pulmonaler und organdysfunktionaler Leistungen bei.

Was bedeutet das im Alltag?

Bei Menschen, die eine Infektion durchgemacht haben, hört man die unterschiedlichsten Geschichten; der Krankheitsverlauf gehört meistens jedoch zu einer der folgenden Varianten.

Bei manchen verläuft die Erkrankung mit nur geringen Symptomen. Sie ist kaum stärker als eine gewöhnliche Erkältung und hinterlässt keine bleibenden Schäden.

Bei anderen sind die Symptome stärker ausgeprägt. Das Fieber schwächt sie für mehrere Tage, sie husten, aber es entwickelt sich keine Lungenentzündung. Das Verschwinden der Symptome bedeutet jedoch nicht zwangsläufig das Ende der Probleme: Die frühere Leistungsfähigkeit kehrt oft erst nach Wochen zurück, und es treten vielseitige Beschwerden in verschiedenen Körperbereichen auf. Schon minimale Belastung ist erschöpfend, und nennenswerte Arbeit kann nicht verrichtet werden. Die normale Aktivität kann erst Monate nach der Infektion wieder erreicht werden.

Am schwersten betroffen sind diejenigen, die mit Lungenentzündung ins Krankenhaus müssen und sogar beatmet werden. Während einiger Wochen auf der Intensivstation, meist bettlägerig, baut die Muskulatur ab und die Muskelkraft geht verloren. Zahlreiche andere Funktionen können ebenfalls geschädigt werden. So ist es nach dem Absetzen vom Beatmungsgerät oft eine gewaltige Anstrengung, wenigstens ohne Hilfe zu essen. Ein großer Erfolg ist es für viele Patienten, wenn sie vom einen Bettrand zum anderen gehen können. Eine Bekannte von mir musste nach einigen Wochen auf der Intensivstation buchstäblich wieder laufen lernen. Monate nach der Rückkehr nach Hause verbringt sie immer noch rund 80 % des Tages im Bett.

Covid macht keinen Spaß! Zwar kommen viele glimpflich davon, doch diejenigen mit stärkeren Symptomen erholen sich nur langsam, und in manchen Fällen ist eine vollständige Wiederherstellung des Zustands vor der Erkrankung gar nicht möglich.

Covid-Rehabilitation

Fachleute sind sich einig, dass Patienten nach einer Covid-Erkrankung eine Rehabilitation benötigen, um ihren Zustand vor der Krankheit wiederzuerlangen.

Rehabilitationsmaßnahmen sollten bei leichten und mäßigen Verläufen so bald wie möglich begonnen werden, sobald es die Symptome zulassen. Bei schweren und kritischen Fällen stehen natürlich zunächst lebensrettende Maßnahmen im Vordergrund. Eine Rehabilitation kann erst beginnen, wenn der Zustand stabilisiert ist.

Eines der wichtigen Voraussetzungen ist, dass die periphere Sauerstoffsättigung (SpO2) über 88 % liegt (mit einem Pulsoximeter auch zu Hause messbar).

Wenn in Ruhe Herzklopfen, Schwitzen, Engegefühl in der Brust oder Atemnot vorhanden sind, kann das Rehabilitationsprogramm nicht begonnen werden. Es liegt in der Verantwortung des behandelnden Arztes zu entscheiden, wann ein stufenweises Rehabilitationsprogramm begonnen werden kann.

  • Das Rehabilitationsprogramm muss unter Berücksichtigung der klinischen Symptome, physiologischen Parameter und bildgebenden Befunde, Begleiterkrankungen, Kontraindikationen usw. festgelegt werden.
  • Der Patient benötigt einen "maßgeschneiderten" Rehabilitationsplan, der seiner aeroben Ausdauer, Muskelkraft und seinem Gleichgewichtsempfinden entspricht und schrittweise aufgebaut ist.
  • Das kurzfristige Ziel der pulmonalen Rehabilitation ist die Linderung von Atemnot sowie die Reduktion von Angst und Depression; das langfristige Ziel ist die maximale Wiedererlangung der Aktivität des Patienten.
  • Ziel ist die Verbesserung der Leistungsfähigkeit und der Lebensqualität sowie die Erleichterung der Rückkehr in die Gesellschaft (z. B. Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit).
  • Die Planung und Gestaltung der Rehabilitation obliegt Ärzten und medizinischem Fachpersonal. Rehabilitationsfachkräfte beginnen bereits in der Krankenhausphase zu unterstützen. Ihre Aufgabe ist die Vermittlung der Rehabilitationsübungen.
  • Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus müssen die Behandlungen fortgesetzt werden. Dies liegt jedoch in der Verantwortung des Patienten und seiner Familienangehörigen.

Die Hauptbereiche der Rehabilitation

  • Wiedererlangung der Ausdauer. Dies sind überwiegend aerobe Übungen, wie Gehen, zügiges Gehen, Joggen, Radfahren, Schwimmen usw. Die körperliche Rehabilitation sollte mit sehr geringer Intensität begonnen werden. 3–5 Mal pro Woche, 20–30 Minuten sind erforderlich. Bei gesteigerter Leistungsfähigkeit sollten sowohl Intensität als auch Dauer schrittweise erhöht werden.
  • Wiedergewinnung der Kraft: Kräftigung großer Muskelgruppen wie Oberschenkel, Arme, Schultern und Rumpfmuskulatur. Beim Training der einzelnen Muskelgruppen sollten Gewichte verwendet werden. Führe 8–12 Wiederholungen pro Übung in 1–3 Sätzen durch. Beginne mit geringem Gewicht, das wöchentlich um 5–10 % erhöht werden kann. Der Wiederaufbau der Muskelkraft kann durch ein Muskelstimulationsgerät beschleunigt werden, siehe meinen früheren Artikel.
  • Gleichgewichtstraining: Bei Patienten mit Gleichgewichtsstörungen müssen gezielte Übungen zur Wiederherstellung des Gleichgewichts durchgeführt werden. Die Übungen werden von einem Physiotherapeuten vermittelt. Sie können ohne Geräte durchgeführt werden, es kann jedoch nötig sein, einige Hilfsmittel zu beschaffen.
  • Atemtraining: Bei Atemnot, Keuchen und Kurzatmigkeit hilft der Physiotherapeut bei der richtigen Positionierung des Körpers zur Erleichterung der Atmung und bei der richtigen Einstellung des Atemrhythmus sowie beim Erlernen von Übungen zur Stärkung der Atemmuskulatur.
  • Reinigung der Atemwege: Nach einer Covid-19-Infektion (insbesondere bei COPD-Patienten) sammelt sich in den Atemwegen eine beträchtliche Menge sekretionsauslösendes Material. Es wird empfohlen, die Anwendung und Beherrschung oszillierender Verfahren mit positivem endexspiratorischem Druck zu erlernen und anzuwenden. Das Aerobika OPEP Gerät ist hierfür beispielsweise sehr gut geeignet.

AerobiKa OPEP

Aerobika-OPEP-hasznalata-COPD-beteg.jpg

  • Vibration und positiver endexspiratorischer Druck
  • Unterstützung der Entfernung von Atemwegssekret
  • zweimal täglich 5–10 Minuten sind ausreichend
  • zur ergänzenden Behandlung von COPD, zystischer Fibrose und anhaltender Lungenentzündung

Während der Erholungsphase sollte persönlicher Kontakt vermieden werden, um eine Reinfektion (z. B. durch andere Erreger) zu verhindern. Die Rehabilitation sollte vorrangig mittels Videoanleitungen, gedruckten Übungsanleitungen oder durch Online-Konsultationen und -Schulungen gesteuert werden, anstatt durch persönliche Treffen.

Rehabilitation ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Behandlung einer Covid-Infektion. Wenn Sie aus dem Krankenhaus entlassen wurden, bedeutet das, dass die unmittelbare Lebensgefahr abgewendet wurde, aber Sie sind noch nicht vollständig genesen. Für die vollständige Genesung und die Rückkehr zur vorherigen Kraft ist noch viel zu tun. Unter Anleitung von Ärzten und Rehabilitationsfachkräften müssen Sie die Übungen und das Training selbst durchführen. Niemand wird es für Sie tun!

Quellen

  • Pulmonary rehabilitation for patients with coronavirus disease 2019 (COVID-19) Lu-Lu Yang, Ting Yang
  • Physiotherapy management for COVID-19 in the acute hospital setting: clinical practice recommendations. Peter Thomas, Claire Baldwin, Bernie Bissett, Ianthe Boden, Rik Gosselink, Catherine L Granger, Carol Hodgson, Alice YM Jones, Michelle E Kho, Rachael Moses, George Ntoumenopoulos, Selina M Parry, Shane Patman, Lisa van der Lee
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