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Ursachen der Spastizität und häusliche Behandlung

Spastizität ist ein Zustand, bei dem deine Muskeln ständig angespannt und steif sind. Es handelt sich nicht um einfache Muskelschmerzen, sondern um eine dauerhaft erhöhte Muskeltonus-Antwort infolge einer Schädigung des zentralen Nervensystems. Wenn du mit Spastizität lebst, kennst du vielleicht das unangenehme Gefühl, dass deine Muskeln deinen Bewegungsabsichten nicht gehorchen, sich krampfhaft zusammenziehen oder sich gegen deine Bewegungsabsicht stellen.

Dieser Zustand beeinträchtigt dein tägliches Leben erheblich. Das Gehen wird beschwerlich, die Handbewegungen ungenau, und häufig treten Schmerzen auf. Viele glauben, dass dies unveränderlich ist, doch es gibt zahlreiche wirksame Behandlungsmethoden, von denen die NMES-Therapie (Neuromuskuläre Elektrische Stimulation) besonders vielversprechende Ergebnisse zeigt.

Reduzierung der Spastizität mit NMES-Therapie - Effektive Behandlungsoptionen für zu Hause

Ursachen der Spastizität

Neurologische Ursachen

Die häufigste Ursache für Spastizität ist eine Schädigung des zentralen Nervensystems. Dies kann die Folge eines Schlaganfalls (zerebraler Insult), einer Rückenmarksverletzung oder einer Schädigung durch Multiple Sklerose sein. Auch traumatische Hirnverletzungen, Hirntumoren oder Sauerstoffmangel bei der Geburt (zerebrale Parese) können zu Spastizität führen.

Durch Nervenschädigungen wird die normale Kommunikation zwischen Gehirn und Muskeln unterbrochen. Das Gehirn kann die Muskelspannung nicht mehr ausreichend regulieren, was zu einer dauerhaften Überanspannung führt.

Häufige Erkrankungen, die Spastizität verursachen

In der klinischen Praxis verursachen die folgenden Zustände am häufigsten Spastizität:

Schlaganfall (zerebraler Insult): Spastizität nach einem Schlaganfall ist die häufigste Form und betrifft 20–40 % der Betroffenen. Sie entwickelt sich meist 1–6 Wochen nach dem Schlaganfall und betrifft vorwiegend die Muskeln der geschädigten Körperseite.

Zerebrale Parese: Folge einer Schädigung des Gehirns bei Geburt oder in der frühen Kindheit und verursacht lebenslange Spastizität. Bei etwa 80 % der betroffenen Kinder tritt in unterschiedlichem Ausmaß Spastizität auf.

Multiple Sklerose (MS): Bei dieser Autoimmunerkrankung wird die Myelinscheide geschädigt, was schrittweise zur Entwicklung von Spastizität führt. 60–84 % der MS-Patienten entwickeln Spastizität.

Rückenmarksverletzung: Traumatische oder durch Krankheit bedingte Schädigung des Rückenmarks. Betroffen sind die Muskeln unterhalb der Verletzungsstelle, oft mit schwerer Spastizität.

Traumatische Hirnverletzung: Nach Unfällen auftretende Hirnschäden führen besonders bei Schädigung des motorischen Kortex häufig zu Spastizität.

Dystrophia myotonica: Eine erbliche Muskelerkrankung, die progressive Muskelschwäche und Spastizität verursachen kann.

Hereditäre spastische Paraplegie: Eine genetische Erkrankung, die vorwiegend die Beinmuskulatur betrifft und eine fortschreitende Spastizität hervorruft.

Einfluss des Lebensstils auf verschiedene Zustände

Obwohl die Ursache der Spastizität neurologisch ist, kann dein Lebensstil die Schwere der Symptome in allen genannten Erkrankungen deutlich beeinflussen. Bewegungsmangel verstärkt die Muskelsteifheit, falsche Körperhaltung und Stress erhöhen die Muskelanspannung. Schlafmangel und unausgewogene Ernährung können den Zustand ebenfalls verschlechtern.

Bei Schlaganfallpatienten kann frühe Mobilisierung und Physiotherapie das Risiko für die Entwicklung von Spastizität deutlich senken. Bei Kindern mit zerebraler Parese helfen regelmäßige Krankengymnastik und Aktivität, den Bewegungsumfang zu erhalten. Bei Multipler Sklerose ist die Temperaturkontrolle wichtig, da Wärme häufig die Symptome verschlimmert.

Die Alltagsaktivität spielt eine besonders wichtige Rolle. Wenn du über längere Zeit unbewegt bleibst, verhärten die Muskeln zunehmend und die Spastizität kann stärker werden. Daher ist regelmäßige, gezielte Bewegung und Therapie bei allen spastikaauslösenden Zuständen von großer Bedeutung.

Wie erkennst du die Symptome der Spastizität?

Die Symptome der Spastizität entwickeln sich schrittweise und können in unterschiedlicher Form auftreten. Das charakteristischste Zeichen ist die andauernde Spannung der Muskeln, besonders in Armen und Beinen. Diese Spannung verschwindet nicht durch Ruhe und kann sich durch Stress oder Müdigkeit noch verstärken.

Bei Bewegung kann es vorkommen, dass deine Muskeln sich der beabsichtigten Bewegung widersetzen. Das Gehen verändert sich, die Schritte werden unregelmäßig und oft scherenartig. Bei den Armen wird feine Motorik wie Schreiben oder der Gebrauch von Besteck erschwert.

Häufig sind auch Muskelkrämpfe, die plötzlich und schmerzhaft auftreten. Diese Krämpfe stören besonders nachts oder in Ruhephasen. Spastische Muskeln reagieren temperaturabhängig – Kälte verstärkt meist die Symptome, Wärme kann Linderung bringen.

Wichtig zu wissen: Spastizität ist nicht bei allen Patienten gleich. Bei manchen ist nur eine Muskelgruppe betroffen, bei anderen verursacht sie allgemeine Muskelsteifheit. Die Schwere der Symptome kann von Tag zu Tag variieren.

Überblick über medizinische Behandlungsoptionen

Die medizinische Behandlung kombiniert verschiedene Methoden, um Spastizität wirkungsvoll zu reduzieren. Die medikamentöse Therapie verwendet vorwiegend Muskelrelaxanzien, die die übermäßige Muskelanspannung verringern. Häufig eingesetzte Medikamente sind Baclofen, Tizanidin und Diazepam.

In schwereren Fällen können Botulinumtoxin-Injektionen eingesetzt werden, die eine lokale Muskelentspannung bewirken. Das ist besonders effektiv, wenn nur bestimmte Muskeln betroffen sind. Die Wirkung hält in der Regel 3–6 Monate an, daher sind Wiederholungen notwendig.

Physiotherapie und Krankengymnastik sind grundlegende Bestandteile jedes Behandlungsplans bei Spastizität. Therapeuten vermitteln spezielle Dehn- und Kräftigungsübungen, die helfen, den Bewegungsumfang zu erhalten und die Muskelsteifheit zu reduzieren.

Lebensstiländerungen zur Linderung der Spastizität

Tägliche Bewegung und Aktivität

Regelmäßige Bewegung ist vielleicht das wichtigste Instrument im Kampf gegen Spastizität. Du musst es nicht übertreiben; auch kürzere tägliche Aktivitäten können viel bewirken. Entscheidend ist Regelmäßigkeit: lieber täglich 15–20 Minuten gezielte Übungen als einmal wöchentlich eine Stunde.

Besonders nützlich sind Dehnübungen. Führe sie langsam und kontrolliert aus und halte die Dehnung 20–30 Sekunden. Wärmendes Wasser oder Wärmepackungen vor dem Dehnen können die Übungen noch effektiver machen.

Stressbewältigung und Entspannung

Stress kann die Spastizität deutlich verstärken, daher ist das Erlernen von Entspannungstechniken wichtig. Progressive Muskelrelaxation, bei der du bewusst Muskelgruppen anspannst und wieder entspannst, ist besonders hilfreich. Atemübungen und Meditation können ebenfalls die allgemeine Anspannung reduzieren.

Es ist wichtig, eine ruhige Tagesroutine zu etablieren. Regelmäßige Schlafzeiten, ausgewogene Ernährung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr tragen ebenfalls zur Linderung der Symptome bei.

Optimierung der Umgebung

Auch die Umgebung beeinflusst die Spastizität. Halte deine Wohnung besonders im Winter etwas wärmer, da Kälte die Muskelanspannung erhöht. Trage bequeme, nicht einschnürende Kleidung, die die Durchblutung nicht behindert.

Ergonomie am Arbeitsplatz und zu Hause ist ebenfalls wichtig. Wenn du viel sitzt, sorge für eine geeignete Rückenstütze und ein Fußkissen. Vermeide langes Verharren in derselben Position.

NMES-Therapie - Die Revolution der häuslichen Behandlung

Was ist NMES und wie funktioniert es?

Die Neuromuskuläre Elektrische Stimulation (NMES) ist eine therapeutische Methode, die elektrische Impulse zur Stimulation der Muskeln verwendet. Diese Technologie ermöglicht es, Muskeln von außen zu aktivieren und so geschädigte Nervenbahnen zu umgehen.

Ein NMES-Gerät sendet über Elektroden kontrollierte elektrische Signale an die Muskeln. Diese Signale ahmen die natürlichen Impulse des Nervensystems nach und lösen Muskelkontraktionen aus. Durch die Einstellung unterschiedlicher Frequenzen und Intensitäten lassen sich verschiedene therapeutische Effekte erzielen. Eine umfassende Meta-Analyse zeigt, dass NMES die Alltagsfunktionen nach einem Schlaganfall deutlich verbessert, insbesondere wenn es in der subakuten Phase angewendet wird.

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Platzierung der NMES-Elektroden zur Behandlung spastischer Muskeln – richtige Positionierung ist entscheidend für eine effektive Therapie

NMES-Frequenzen und ihre Wirkungen bei Spastizität

Die Wirksamkeit der NMES-Therapie hängt stark von der verwendeten Frequenz ab. Niedrige Frequenzen (1–10 Hz) haben vorwiegend entspannende Effekte, sie helfen, die Muskelspannung zu reduzieren und die Durchblutung im betroffenen Bereich zu verbessern. Eine systematische Übersicht zeigt, dass die Kombination von NMES und Reha-Training deutlich wirksamer ist als konventionelle Behandlung zur Reduktion von Spastizität.

Mittlere Frequenzen (20–50 Hz) bieten ein gutes Gleichgewicht zwischen Entspannung und leichter Muskelkräftigung. Diese Frequenzen sind bei Spastizität besonders nützlich, da sie helfen können, die Muskeln „umzuprogrammieren“ und die übermäßige Spannung zu verringern. Meta-Analysen belegen, dass elektrische Stimulation Spastizität bei Schlaganfallpatienten signifikant reduziert.

Höhere Frequenzen (50–100 Hz) dienen eher dem Muskelaufbau, sollten bei Spastizität jedoch vorsichtig eingesetzt werden, da sie die Muskelspannung verstärken können. Eine randomisierte klinische Studie zeigte, dass 35 Hz bei Schlaganfallpatienten effektiver zur Verbesserung der funktionellen Unabhängigkeit war als 50 Hz.

Wissenschaftlicher Hintergrund: Studien zeigen, dass der Frequenzbereich von 35–40 Hz am effektivsten zur Reduktion von Spastizität nach einem Schlaganfall ist. Niedrigere Frequenzen (unter 40 Hz) richten sich vor allem an die langsamen (Typ-I) Muskelfasern, die bei Spastizität oft vorteilhafter reagieren. Dieser Bereich stimuliert Motoneurone optimal, ohne übermäßige Spannung zu erzeugen.

Arten von NMES-Geräten für den Heimgebrauch und Auswahlkriterien

Mittlerweile gibt es zahlreiche für den Heimgebrauch geeignete NMES-Geräte. Die einfachsten Modelle bieten grundlegende Impulsmuster, während fortschrittlichere Geräte programmierbare Protokolle und Mehrkanalstimulation bieten.

Bei der Auswahl ist die Größe und Anzahl der zu behandelnden Bereiche wichtig. Wenn du nur kleinere Muskeln behandeln möchtest, kann ein 2-Kanal-Gerät ausreichend sein. Für größere Flächen oder die gleichzeitige Behandlung mehrerer Muskelgruppen sind 4- oder 8-Kanal-Geräte zu empfehlen.

Wichtig sind eine breite Frequenzeinstellung und präzise Intensitätsregelung. Bei Spastizität ist es besonders nützlich, wenn das Gerät voreingestellte Spastizitäts-reduzierende Protokolle bietet. Klinische Empfehlungen kanadischer Physiotherapeuten sehen den Frequenzbereich 20–50 Hz als besonders effektiv für NMES-Therapie an.

Für die Spastizitätsbehandlung geeignete Geräte

Unter den besonders empfohlenen Geräten zur Behandlung von Spastizität finden sich das Myolito Multifunktions-Elektrotherapie-Gerät, das TENS-, EMS- und FES-Programme bietet und speziell zur Behandlung von Muskelspastizität geeignet ist. Das 2-Kanal-System ermöglicht die gleichzeitige Behandlung mehrerer Muskelgruppen.

Für Einsteiger eignet sich das Rehalito Muskelstimulations-Gerät, das eine einfache Bedienoberfläche bietet und speziell zur Behandlung von Muskelschmerzen und Muskelsteifheit entwickelt wurde. Besonders wirksam ist es bei stressbedingter Nackenverspannung und schweren Beinsymptomen.

Fortgeschrittene Anwender finden im Premium 400 Multifunktions-Elektrotherapie-Gerät eine umfassende Lösung. Das 4-Kanal-System, programmierbare Protokolle und ein breites Frequenzspektrum ermöglichen eine präzise und effektive Behandlung der Spastizität. Das Gerät bietet TENS-, EMS-, FES- und Iontophorese-Programme.

Für professionelle und erfahrene Anwender stellt das Genesy 1500 Multifunktions-Elektrotherapie-Gerät die fortschrittlichste Lösung dar. Dieses Gerät verfügt auch über spezielle Programme zur Behandlung denervierter Muskeln, was besonders bei schweren peripheren neurologischen Schädigungen nützlich ist.

Praktischer Anwendungsleitfaden

Die Anwendung der NMES-Therapie zu Hause ist relativ einfach, doch es ist wichtig, einige Grundregeln zu beachten. Beginne immer mit niedriger Intensität und steigere sie schrittweise, bis du eine angenehme, aber spürbare Muskelkontraktion wahrnimmst. Alle von MediMarket vertriebenen Geräte verfügen über eine detaillierte deutsche Gebrauchsanleitung, die bei der richtigen Anwendung hilft.

Die Behandlungsdauer liegt in der Regel zwischen 15 und 30 Minuten. Als Anfänger wende die Therapie einmal täglich an; wenn du sie gut verträgst, kannst du später bis zu zweimal täglich behandeln. Zwischen zwei Anwendungen sollte eine Pause von mindestens 4–6 Stunden eingehalten werden. Die Stimulationsgeräte verfügen meist über eine automatische Zeitschaltuhr, die hilft, die richtige Behandlungsdauer einzuhalten.

Die Platzierung der Elektroden ist für die Wirksamkeit entscheidend. Platziere die Elektroden an beiden Enden des zu behandelnden Muskels, möglichst entlang des Muskelverlaufs. Achte darauf, dass sich die Elektroden nicht berühren und die Haut vor der Anwendung sauber und trocken ist. Die zu den Geräten gehörenden selbstklebenden Elektroden sind wiederverwendbar und bei guter Pflege 20–30 Anwendungen nutzbar.

Sicherheitshinweis: Setze NMES niemals im Bereich des Herzens ein, während der Schwangerschaft oder wenn du einen Herzschrittmacher hast. Vermeide die Anwendung auf geschädigter Haut und sensiblen Bereichen (Hals, Kopf). Eine systematische Übersicht an hospitalisierten Patienten zeigt, dass NMES generell sicher ist, aber bestimmte Vorsichtsmaßnahmen erforderlich sind.

Kombinierter Therapieansatz

Die besten Ergebnisse erzielst du, wenn du NMES mit anderen Behandlungsverfahren kombinierst. Ergänzt man klassische Krankengymnastik mit NMES, kann die Wirksamkeit der Therapie deutlich verbessert werden. Neuere Untersuchungen zeigen, dass die Kombination von NMES und Botulinumtoxin bei Kindern mit zerebraler Parese besonders effektiv für die funktionelle Verbesserung ist.

Eine nützliche Kombination ist z. B. die Anwendung von NMES nach einem warmen Bad, gefolgt von leichten Dehnübungen. Die Wärme hilft, die Muskeln zu entspannen, NMES reduziert weiter die Spannung und das Dehnen unterstützt die Aufrechterhaltung eines größeren Bewegungsumfangs.

Auch die Kombination aus Massage und NMES kann wirksam sein. Führe zuerst eine sanfte Massage im Behandlungsbereich durch, wende dann NMES an und schließe die Behandlung mit einer kurzen Nachmassage ab.

Zusammenfassung und Ausblick

Was kannst du von der medizinischen Behandlung erwarten?

Bei medizinischer Behandlung ist primär mit einer Linderung der Symptome und einer Verbesserung der Funktionalität zu rechnen. Medikamente entfalten ihre Wirkung meist innerhalb von 2–4 Wochen, Botulinumtoxin wirkt schneller, hält aber nur einige Wochen an. Die Resultate sind individuell unterschiedlich, doch in den meisten Fällen ist mit deutlicher Verbesserung zu rechnen.

Mit Hilfe eines Physiotherapeuten kannst du Techniken und Übungen erlernen, die du auch zu Hause anwenden kannst. Langfristig ist dies entscheidend, um Fortschritte zu erhalten und weiterer Verschlechterung vorzubeugen.

Deine Rolle im Heilungsprozess

Für eine erfolgreiche Behandlung der Spastizität ist dein aktives Mitwirken unerlässlich. Neben der medizinischen Therapie tragen regelmäßige häusliche Anwendungen, Lebensstiländerungen und eine positive Einstellung wesentlich zu besseren Ergebnissen bei.

Die häusliche Anwendung der NMES-Therapie kann eine besonders wertvolle Ergänzung sein. Bei regelmäßiger Nutzung zeigen sich meist nach 4–6 Wochen spürbare Verbesserungen hinsichtlich Muskelspannung und Bewegungsfreiheit. Die richtige Auswahl des NMES-Geräts und die fachgerechte Anwendung können den Rehabilitationsprozess deutlich beschleunigen.

Es ist wichtig, realistische Erwartungen zu haben. Die Behandlung von Spastizität ist ein langfristiger Prozess, der Geduld und Durchhaltevermögen erfordert. Kleine Schritte und graduelle Verbesserungen sind typisch, nicht plötzliche dramatische Veränderungen. Die Experten von MediMarket bieten kontinuierliche Beratung zur optimalen Nutzung der Geräte.

Wann solltest du einen Arzt aufsuchen und worauf achten

Suche sofort ärztliche Hilfe, wenn sich die Spastizität plötzlich und deutlich verschlechtert oder neue Symptome wie starke Schmerzen, Rötung oder Schwellung auftreten. Ebenfalls wichtig ist eine fachärztliche Abklärung, wenn sich nach 6–8 Wochen häuslicher Behandlung keine Besserung zeigt.

Achte bei der NMES-Anwendung auf Hautreaktionen. Bei anhaltender Rötung, Juckreiz oder Schmerzen reduziere die Intensität oder setze die Therapie aus. Höre immer auf deinen Körper und überfordere die Behandlung nicht.

Gegenanzeigen und Risiken: NMES ist in der Regel sicher, jedoch ist bei bestimmten Erkrankungen Vorsicht geboten. Bei gestörter Thrombozytenzahl, schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen und akuten Entzündungszuständen konsultiere vor Therapiebeginn deinen Arzt. In der Schwangerschaft und bei Kindern unter 18 Jahren sollte NMES nur unter ärztlicher Aufsicht angewendet werden.

Die Behandlung der Spastizität ist ein komplexer Prozess, der medizinische Therapie, Lebensstiländerungen und häusliche Therapie kombiniert. Die NMES-Technologie bietet erhebliche Möglichkeiten zur Linderung der Symptome zu Hause, muss jedoch stets mit anderen Behandlungsansätzen kombiniert werden, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Geduld, Ausdauer und professionelle Unterstützung zusammen können zur Wiedererlangung einer höheren Lebensqualität führen.

Fachliche Quellen und weiterführende Literatur

Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf den aktuellsten wissenschaftlichen Studien. Für weiterführende Details empfehlen wir folgende Fachquellen:

  • Wirksamkeit von NMES auf Alltagsfunktionen nach Schlaganfall – systematische Übersicht
  • Wirkungen elektrischer Stimulation auf spastische Muskeln nach Schlaganfall – PubMed
  • Vergleich 35 Hz vs. 50 Hz in der manuellen Reha
  • Klinische Empfehlungen für NMES – kanadischer Expertenkonsens
  • NMES-Fachleitfaden – Physiopedia
  • Professionelle NMES-Geräte zur Behandlung von Spastizität – MediMarket

Das Expertenteam von MediMarket bietet fortlaufende Unterstützung bei der Auswahl und Anwendung von NMES-Geräten. Detaillierte Beratung und Schulungsmaterialien stehen jedem Käufer zur Verfügung.

 

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