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Ursachen von Beinschmerzen

Als Beinschmerzen bezeichnen wir Schmerzen im Bereich der unteren Extremität (vom Oberschenkel bis zu den Zehen). Die Schmerzen können plötzlich oder allmählich auftreten. Sie können dauerhaft oder zeitweise sein. Sie können das ganze Bein betreffen oder nur einen begrenzten Bereich wie das Schienbein, das Sprunggelenk oder das Knie. Die Empfindung kann sehr unterschiedlich sein, z. B. stechend, scharf, drückend, dumpf, brennend, […]

Als Beinschmerzen bezeichnet man Schmerzen im Bereich der unteren Extremität (vom Oberschenkel bis zu den Zehen). Beinschmerzen können plötzlich oder allmählich auftreten. Sie können dauerhaft oder episodisch sein. Sie können das gesamte Bein betreffen oder nur einen abgegrenzten Bereich, z. B. das Schienbein, den Knöchel oder das Knie. Die Empfindung kann viele Formen annehmen: stechend, scharf, drückend, dumpf, brennend, ziehend oder kribbelnd. Manche Formen von Beinschmerzen sind nur lästig, während schwerere Formen das Gehen und sogar die Belastbarkeit des Beins beeinträchtigen können.

In diesem Artikel liste ich jene Erkrankungen auf, deren ein Symptom oder Hauptsymptom Beinschmerzen sein kann. Die Auflistung steht nicht in einer "Wichtigkeitsskala", sondern in alphabetischer Reihenfolge der Krankheitsbezeichnungen.

Ursachen von Beinschmerzen

Achillessehnenentzündung

Eine Überlastungsverletzung der Achillessehne. Die Achillessehne verankert die Wadenmuskulatur an der Rückseite des Unterschenkels am Fersenbein.

Eine Entzündung tritt am häufigsten bei Läufern auf, die plötzlich Intensität oder Dauer ihres Trainings erhöhen. Ebenfalls häufig ist sie bei Menschen mittleren Alters, sogenannten Wochenendsportlern, die gelegentlich Tennis oder Basketball spielen. Lies dazu auch meinen Artikel über die Bedeutung des Aufwärmens.

Die meisten Fälle von Achillessehnenentzündung lassen sich mit relativ einfachen Maßnahmen zu Hause behandeln. Zur Vorbeugung von Rückfällen sind in der Regel Selbstfürsorgemaßnahmen nötig. Unbehandelt kann eine schwere Entzündung zu einem Sehnenriss führen, der operativ versorgt werden muss.

Achillessehnenruptur

Eine Verletzung im hinteren Bereich des Unterschenkels. Die Achillessehne ist ein kräftiges faseriges "Seil", das die Muskeln an der Rückseite der Wade mit dem Fersenbein verbindet. Bei Überdehnung kann diese Sehne teilweise oder vollständig reißen.

Der Riss geht oft mit einem knackenden Geräusch einher, gefolgt von sofort einsetzendem, stechendem Schmerz im hinteren Bereich des Knöchels und im Unterschenkel. Meist wirkt sich das auf die Gehfähigkeit aus; das Gehen ist erschwert. Häufig wird eine Operation zur Wiederherstellung durchgeführt, in vielen Fällen ist jedoch auch eine nicht-chirurgische Therapie ebenso wirksam.

Besonders häufig tritt dies bei Freizeitsportlern auf. Unzureichendes Aufwärmen – etwa direkt nach dem Aussteigen aus dem Auto mit maximaler Intensität ins Spiel zu gehen – ist ein häufiger Faktor. Lies dazu meinen Beitrag über die Bedeutung des Aufwärmens.

Pseudogicht (kalzium-pyrophosphat-Ablagerung)

Eine Form der Arthritis, die durch ein plötzliches, schmerzhaftes Anschwellen eines oder mehrerer Gelenke gekennzeichnet ist. Diese Episoden können Tage bis Wochen andauern. Am häufigsten ist das Knie betroffen.

Auch bezeichnet als Kalzium-Pyrophosphat-Ablagerungserkrankung. Der Begriff „Pseudogicht“ wird wegen der Ähnlichkeit mit Gicht verwendet. Beide Zustände werden durch kristalline Ablagerungen im Gelenk verursacht, wobei die Kristalltypen unterschiedlich sind.

Warum Kristalle in Gelenken gebildet werden und Pseudogicht auslösen, ist nicht vollständig geklärt; das Risiko nimmt jedoch mit dem Alter zu. Low-Level-Laser, therapeutischer Ultraschall und andere physikalische Therapien können helfen, Schmerz und Entzündung zu reduzieren.

Baker-Zyste

Eine mit Flüssigkeit gefüllte Zyste, die eine Vorwölbung und ein Spannungsgefühl in der Kniekehle verursacht. Schmerzen können beim Beugen oder Strecken des Knies sowie bei aktiver Bewegung zunehmen.

Wenn Du nur hinter einem Knie eine Schwellung bemerkst, handelt es sich meistens um eine Baker-Zyste.

Die Baker-Zyste ist eine Ausstülpung der Kniegelenkschleimhaut (Bursa). Die Bursa dient der Abpufferung von Einwirkungen auf das Gelenk. Stell dir die Baker-Zyste vor wie einen platten Reifen, bei dem der Schlauch an einer Stelle hervortreten kann.

Man nennt sie auch popliteale (also kniekehlennahe) Zyste. Häufig tritt sie zusammen mit Gelenkentzündungen oder Arthrose auf. In beiden Fällen kann zu viel Gelenkflüssigkeit entstehen, was zur Bildung einer Baker-Zyste führt. Die Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung bringt meist Linderung.

Ankylosierende Spondylitis (Morbus Bechterew)

Eine entzündliche Erkrankung, die mit der Zeit zu einer Verwachsung der Wirbelkörper führen kann. Durch diese Verwachsung verliert die Wirbelsäule ihre Elastizität und es kann eine gebeugte, nach vorne geneigte Körperhaltung entstehen. Sind auch die Rippen betroffen, kann das tiefe Atmen erschwert sein.

Die Verschlechterung bei Morbus Bechterew entsteht dadurch, dass Selbstheilungsprozesse verstärkt Knochenbildung verursachen. Die fortschreitende Knochenneubildung überbrückt allmählich die Lücken zwischen den Wirbeln, sodass schließlich Abschnitte der Wirbelsäule miteinander verwachsen. Durch die Verwachsung glätten sich die natürlichen Krümmungen der Wirbelsäule und sie verliert ihre Beweglichkeit. Die Körperhaltung wird typischerweise starr und gebeugt.

Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Anzeichen und Symptome beginnen meist im jungen Erwachsenenalter. Entzündungen können auch an anderen Körperstellen auftreten – am häufigsten am Auge.

Morbus Bechterew ist nicht heilbar, aber Behandlungen können die entzündlichen Symptome lindern und möglicherweise das Fortschreiten verlangsamen.

Bursitis (Schleimbeutelentzündung)

Kleine, mit Flüssigkeit gefüllte Säcke (Bursae), die die Knochen, Sehnen und Muskeln in Gelenknähe polstern und die Reibung zwischen den beweglichen Teilen eines Gelenks reduzieren, sind bei einer Bursitis entzündet.

Am häufigsten betroffen sind Schulter, Ellenbogen und Hüfte. Sie kann jedoch auch am Knie, an der Ferse oder an der Basis der Großzehe auftreten. Häufig tritt sie an Gelenken auf, die wiederholte, sich wiederholende Bewegungen ausführen.

Die Behandlung besteht in Ruhe des betroffenen Gelenks und Schutz vor weiterer Schädigung. In den meisten Fällen klingt der Schmerz der Bursitis unter angemessener Behandlung innerhalb weniger Wochen ab, Rückfälle sind jedoch häufig.

Hier kannst du mehr zum Thema lesen.

Claudicatio (Schaufensterkrankheit / arteriell bedingte Schmerzen)

Der Schmerz wird durch eine zu geringe Durchblutung der Muskeln während Belastung verursacht – das kann beim Gehen oder bei Belastung der Arme auftreten. Am häufigsten treten solche Schmerzen in den Beinen nach einem bestimmten Tempo und einer bestimmten Gehzeit auf – je nach Schweregrad des Zustands.

Dieses Problem wird auch als „schrittweises Hinken“ bezeichnet, da der Schmerz meist nicht ständig vorhanden ist. Er beginnt bei körperlicher Aktivität und verschwindet in Ruhe. Bei Verschlechterung kann der Schmerz jedoch auch in Ruhe auftreten.

Claudicatio ist ein Symptom der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (umgangssprachlich Arteriosklerose/Arterienverengung). Dabei nimmt der Durchmesser der Arterien, die die Extremitäten versorgen, nach und nach ab, meist durch Ablagerungen an der inneren Gefäßwand. Die Gefäße werden starrer und weniger Blut kann durch den verengten Querschnitt fließen, da Fettablagerungen (Plaques) den Raum reduzieren.

Die Therapie zielt auf die Förderung der Durchblutung, Reduktion der Schmerzen, Verbesserung der Mobilität und Verhinderung von Gewebeschäden ab.

Oberschenkelmuskelverletzung

Verletzungen der Oberschenkelmuskulatur betreffen am häufigsten die hinteren Oberschenkelmuskeln (Hamstrings) – Zerrungen, Überdehnungen oder Risse.

Oberschenkelmuskelverletzungen sind sehr häufig bei Fußballern, Basketballern, Tennisspielern und ähnlichen Sportarten. Auch Läufer und Tänzer können betroffen sein. Die Verletzung entsteht meist bei plötzlichem Stoppen und Anlaufen. Besonders häufig tritt sie in den ersten 10–20 Minuten einer Aktivität auf, oft aufgrund fehlenden oder unzureichenden Aufwärmens.

Selbsthilfemaßnahmen wie Ruhe, Kühlen und Hochlagern sind grundlegende Schritte. Mikroströmungs- und Softlaser-Behandlungen beschleunigen die Regeneration geschädigter Zellen und damit die Rückkehr des Sportlers.

Entzündung des Iliosakralgelenks

Eine Entzündung eines oder beider Iliosakralgelenke, die die Verbindung zwischen Wirbelsäule und unterem Becken bilden. Schmerzen können im Gesäß oder unteren Rücken auftreten und in ein oder beide Beine ausstrahlen. Langes Stehen oder Treppensteigen kann die Schmerzen verstärken.

Die Diagnose kann schwierig sein, da sie mit anderen Ursachen von Rückenschmerzen verwechselt werden kann. Sie wird mit einer Gruppe von Erkrankungen in Verbindung gebracht, die entzündliche Wirbelsäulenerkrankungen verursachen. In der Behandlung kommen neben Medikamenten physikalische entzündungshemmende Methoden zum Einsatz, wie therapeutischer Ultraschall, Softlaser, Mikrostrom und Magnettherapie.

Knochentumor

Kann von jedem Knochen ausgehen, betrifft aber am häufigsten das Becken oder die langen Knochen der Arme und Beine. Selten: weniger als 1 % aller Krebserkrankungen.

Der Begriff Knochentumor schließt nicht Tumoren ein, die von anderen Körperregionen ausgehen und in den Knochen metastasieren (z. B. Brustkrebs mit Knochenmetastasen). Solche nennt man nach dem Ursprungsorgan.

Manche Typen treten vorwiegend bei Kindern auf, andere eher bei Erwachsenen. Die häufigste Behandlung ist die chirurgische Entfernung, kombiniert mit Chemotherapie und Bestrahlung. Die Entscheidung über Operation, Chemo oder Strahlentherapie richtet sich nach dem Zelltyp des Tumors.

Knochenbruch

Ein Bruch eines Knochens im Bein (Schienbeinbruch o. ä.). Häufige Ursachen sind Stürze, Verkehrsunfälle und Sportverletzungen.

Die Behandlung hängt vom Ort und Schweregrad der Verletzung ab. Bei verschobenen Brüchen kann eine Operation nötig sein, bei der Implantate eingesetzt werden, um die korrekte Stellung während der Heilung zu erhalten. Andere Verletzungen können mit Gips oder Schiene behandelt werden. Schnelle Diagnose und Therapie sind entscheidend für eine vollständige Genesung.

Die Knochenheilung und das Einwachsen von Implantaten können durch pulsierende Magnetfeldtherapie unterstützt und beschleunigt werden. Die Magnettherapie kann zu einer stärkeren Knochenstruktur führen.

Osteomyelitis (Knochenmarkentzündung)

Infektionen gelangen über die Blutbahn oder durch benachbartes Gewebe in den Knochen. Seltener erreichen Bakterien den Knochen direkt durch eine Verletzung (z. B. offener Bruch).

Raucher und Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes oder Niereninsuffizienz haben ein höheres Risiko für Osteomyelitis. Der diabetische Fuß ist ein besonders hohes Risiko für Knocheninfektionen.

Während Osteomyelitis früher als unheilbar galt, ist sie heute mit starken Antibiotika in der Regel behandelbar. Bei Knochennekrose kann zusätzlich eine Operation erforderlich sein.

Nachtkrämpfe in den Beinen

Nachtkrämpfe im Unterschenkel sind schmerzhafte, unwillkürliche Kontraktionen oder Krämpfe der Beinmuskulatur, die typischerweise auftreten, wenn Du bereits im Bett liegst und zur Ruhe kommst. Meist betroffen sind die Wadenmuskeln, gelegentlich auch Fuß- oder Oberschenkelmuskeln. Starkes Dehnen des betroffenen Muskels lindert den Schmerz. Zur Vorbeugung kann abends eine Muskelstimulation sehr hilfreich sein. Dazu mehr in diesem Artikel.

Ruptur des vorderen Kreuzbandes (ACL‑Verletzung)

Das vordere Kreuzband ist eines der kräftigen Bänder des Kniegelenks, das Oberschenkelknochen (Femur) und Schienbein (Tibia) verbindet. Es ist eines der wichtigsten Bänder zur Stabilisierung des Knies. Diese Verletzung tritt häufig bei Sportarten auf, die abruptes Stoppen, Richtungswechsel, Springen und Landen erfordern – z. B. Fußball, Basketball, Tennis, Volleyball und Skifahren.

Viele hören ein Knacken oder verspüren ein „Schnappen“ im Knie, wenn das ACL verletzt wird. Das Knie kann anschwellen, instabil werden und schon geringe Belastung ist sehr schmerzhaft.

Je nach Schweregrad kann die Behandlung aus Ruhe und Rehabilitationsübungen zur Wiedererlangung von Kraft und Stabilität bestehen oder aus einer operativen Bandrekonstruktion mit nachfolgendem Reha‑Programm. Ein geeignetes Trainingsprogramm kann das Verletzungsrisiko senken. Über die Bedeutung der Rehabilitation nach Kreuzbandriss erfährst du hier.

Spinalkanalstenose (Wirbelsäulenverengung)

Die Einengung der Räume („Kammern“) in den Wirbelknochen kann Druck auf die Nerven ausüben, die durch die Wirbelsäule laufen. Häufig betroffen sind der untere Rücken und der Halsbereich.

Einige Betroffene haben keine Symptome. Bei anderen können Schmerzen, Kribbeln, Taubheitsgefühle und Muskelschwäche auftreten. Die Symptome können sich im Laufe der Zeit verschlimmern.

Am häufigsten wird die Spinalkanalstenose durch degenerative Veränderungen der Wirbelsäule im Rahmen von Osteoporose und Verschleiß verursacht. In schweren Fällen kann eine Operation empfohlen werden, um mehr Platz für das Rückenmark oder die Nerven zu schaffen. Die Verengung kann an einer oder mehreren Stellen der Wirbelsäule auftreten.

Hintere Kreuzbandverletzung

Wesentlich seltener als eine ACL‑Verletzung. Das hintere Kreuzband verbindet ebenfalls Femur und Tibia. Ein Riss eines dieser Bänder verursacht Schmerzen, Schwellung und ein Gefühl der Instabilität.

Tendovaginitis (Sehnenscheidenentzündung)

Entzündung oder Reizung der Sehnen – dicker faseriger Bindegewebe, das Muskeln am Knochen befestigt. Dieser Zustand verursacht Schmerzen und Druckempfindlichkeit in unmittelbarer Nähe des betroffenen Gelenks.

Jede Sehne kann betroffen sein; am häufigsten sind Schulter, Ellenbogen, Handgelenk, Knie und Ferse betroffen. Einige gebräuchliche Bezeichnungen für Sehnenentzündungen sind:

  • Tennisarm
  • Golferellbogen
  • Werfer‑Schulter
  • Schwimmer‑Schulter
  • Springerknie

Die meisten Fälle sprechen gut auf Ruhe, Physiotherapie und schmerzlindernde Medikamente an. Bei schweren Fällen mit Sehnenruptur kann eine Operation erforderlich sein.

Ischias

Schmerz entlang des Verlaufs des Ischiasnervs vom unteren Rücken über Hüfte und Gesäß bis in den Unterschenkel. Meist einseitig.

Er tritt auf, wenn ein Bandscheibenvorfall, Kalkablagerungen an den Wirbeln oder eine Spinalkanalstenose einen Teil des Nervs komprimieren. Das führt zu Entzündung, Schmerz und oft Taubheitsgefühl im betroffenen Bein.

Obwohl die Schmerzen sehr stark sein können, klingen die meisten Fälle innerhalb weniger Wochen ohne Operation ab. Eine Operation kommt in Betracht, wenn neben Schmerzen erhebliche Beinmuskelschwäche oder Probleme mit Stuhl‑/Harnverhalt auftreten.

Muskelkrampf

Plötzliche, unwillkürliche Kontraktion eines oder mehrerer Muskeln. Wenn Du schon einmal deswegen nachts aufgewacht bist, weißt Du, wie schmerzhaft das sein kann. Meist harmlos, kann aber vorübergehend die Nutzung des betroffenen Muskels verhindern. Längere körperliche Belastung, besonders bei Hitze, kann Muskelkrämpfe auslösen. Einige Medikamente und bestimmte Erkrankungen können ebenfalls verantwortlich sein. In der Regel kannst Du Muskelkrämpfe zu Hause mit Selbsthilfemaßnahmen behandeln; Muskelstimulation als entspannende Behandlung wirkt besonders gut.

Muskelzerrung

Juvenile idiopathische Arthritis

Früher als juvenile rheumatoide Arthritis bezeichnet. Die häufigste Gelenkentzündung bei Kindern unter 16 Jahren.

Gicht

Arthritis, die mit erhöhtem Harnsäurespiegel verbunden ist. Eine häufige Erkrankung, die jeden treffen kann. Charakteristisch sind plötzlich einsetzende, starke Schmerzen, Schwellung, Rötung und Druckempfindlichkeit in einem oder mehreren Gelenken, meist im Großzehengrundgelenk.

Gichtanfälle treten oft plötzlich auf, häufig mitten in der Nacht und wecken mit dem Gefühl, dass die Großzehe brennt. Das betroffene Gelenk ist heiß, geschwollen und so empfindlich, dass schon das Gewicht der Bettdecke unerträglich erscheinen kann.

Die Symptome kommen und gehen, es gibt jedoch Möglichkeiten, Symptome zu behandeln und Anfälle zu verhindern.

Meniskusriss

Eine der häufigsten Knieverletzungen. Jede Aktivität, bei der Du das Knie stark drehst oder rotierst, besonders wenn Du das volle Körpergewicht darauf verlagerst, kann einen Meniskusriss verursachen.

In jedem Knie gibt es zwei C‑förmige Knorpelscheiben (Menisken), die zwischen Schienbein und Oberschenkelknochen als Polster wirken. Risse verursachen Schmerzen, Schwellung und Steifheit. Die Beugung des Knies kann eingeschränkt sein, und das vollständige Strecken kann schwierig werden.

Konservative Behandlung – z. B. Ruhe, Eis, Softlaserbehandlung – kann manchmal ausreichen, um Schmerzen zu lindern und Zeit für die Heilung zu geben. Häufig ist jedoch eine Operation erforderlich.

Meralgia paresthetica

Auch „brennender Oberschenkelschmerz“ genannt. Ein Zustand, der von Kribbeln, Taubheit und brennenden Schmerzen an der Außenseite des Oberschenkels gekennzeichnet ist. Ursache ist die Kompression des lateralen Femoralnervs, der die Sensibilität des oberen Oberschenkels vermittelt.

Enge Kleidung, Übergewicht, Gewichtszunahme und Schwangerschaft sind häufige Ursachen. Meralgia paresthetica kann jedoch auch durch lokale Traumata oder Erkrankungen wie Diabetes entstehen.

In den meisten Fällen sind konservative Maßnahmen wirksam, z. B. das Tragen lockerer Kleidung.

Tiefe Beinvenenthrombose (DVT)

Entsteht, wenn sich in einer oder mehreren tiefen Venen des Körpers, meist in den Beinen, ein Blutgerinnsel (Thrombus) bildet. Dies kann Beinschmerzen oder Schwellungen verursachen, aber auch symptomlos verlaufen. Das Gerinnsel kann Schmerzen, Wärmegefühl und Druckempfindlichkeit im betroffenen Bereich verursachen.

Bestimmte Gesundheitszustände erhöhen die Gerinnungsneigung. Ein Gerinnsel kann sich auch bilden, wenn man lange unbeweglich bleibt, z. B. nach Operationen, Unfällen, langen Reisen oder bei Bettruhe.

DVT kann sehr ernst sein, denn Gerinnsel können sich lösen, über den Blutstrom in die Lungen gelangen und dort eine Lungenembolie verursachen. Eine Lungenembolie kann auch ohne vorausgegangene DVT‑Zeichen auftreten. Tritt Thrombose zusammen mit Lungenembolie auf, spricht man von venöser Thromboembolie (VTE).

Wachstumsschmerzen

Als Schmerzen oder Pulsieren in den Beinen beschrieben – oft an der Vorderseite der Oberschenkel, in den Waden oder hinter den Knien. Meist beidseitig, treten nachts auf und können Kinder aus dem Schlaf reißen.

Wichtig ist: Der Begriff „Wachstumsschmerzen“ suggeriert Verbindung zum Längenwachstum, es gibt jedoch keine eindeutigen Belege, dass Wachstum Schmerzen verursacht. Vielmehr könnte es mit einer niedrigeren Schmerzschwelle oder in manchen Fällen mit psychologischen Faktoren zusammenhängen.

Es gibt keine spezifische Therapie. Wärmeauflagen und Massage der schmerzenden Muskeln können das Kind beruhigen. In der Pubertät verschwinden die Beschwerden meist spurlos.

Wachstumsfugenfrakturen

Betreffen die wachsende Gewebeschicht an den Enden der Knochen von Kindern. Wachstumsfugen sind die weichsten und schwächsten Teile des Skeletts – manchmal schwächer als die umgebenden Bänder und Sehnen. Eine Verletzung, die bei einem Erwachsenen eine Gelenkverstauchung verursachen würde, kann beim Kind eine Wachstumsfugenverletzung zur Folge haben.

Solche Verletzungen erfordern oft sofortige Behandlung, weil sie das Knochenwachstum beeinflussen können. Unzureichend behandelte Frakturen der Wachstumsfuge können dazu führen, dass der gebrochene Knochen krummer oder kürzer wächst als das Gegenseit. Mit angemessener Behandlung (z. B. PEMF) heilen die meisten Fälle ohne Komplikationen.

Osgood‑Schlatter‑Krankheit

Verursacht einen schmerzhaften knöchernen Vorsprung am Schienbein direkt unter dem Knie. Tritt meist bei Kindern und Jugendlichen während Wachstumsschüben in der Pubertät auf.

Am häufigsten bei Kindern, die Sportarten mit Laufen, Springen und schnellen Richtungswechseln betreiben – z. B. Fußball, Basketball, Eiskunstlauf und Ballett.

Früher war die Erkrankung häufiger bei Jungen, aber der Unterschied hat sich verringert, da immer mehr Mädchen intensiveren Sport treiben.

Osgood‑Schlatter tritt typischerweise bei Jungen im Alter von 12–14 Jahren und bei Mädchen im Alter von 10–13 Jahren auf. Ursache der Verschiebung ist, dass Mädchen früher in die Pubertät kommen. Die Erkrankung verschwindet meist, wenn das Knochenwachstum abgeschlossen ist.

Osteoarthritis

Die häufigste Form der Arthritis, Millionen Menschen weltweit sind betroffen. Sie entsteht, wenn der schützende Knorpel, der die Enden der Knochen polstert, beschädigt wird. Jedes Gelenk kann betroffen sein, am häufigsten Hände, Knie, Hüfte und Wirbelsäule.

Die Symptome sind meist behandelbar, obwohl die Gelenkschädigung nicht rückgängig gemacht werden kann. Aktiver Lebensstil, Gewichtskontrolle und bestimmte Behandlungen können das Fortschreiten verlangsamen und Schmerzen sowie Funktion verbessern.

Osteochondritis dissecans

Ein Zustand, bei dem der Knochen unter dem Gelenkknorpel aufgrund mangelnder Durchblutung abstirbt. Das abgestorbene Knochen‑Knorpel‑Fragment kann sich lösen und Schmerzen verursachen sowie die Gelenkbewegung blockieren.

Am häufigsten bei Kindern und Jugendlichen. Symptome können unmittelbar nach einer Gelenkverletzung auftreten oder erst Monate später nach wiederholter Belastung, besonders bei Aktivitäten mit hoher Belastung wie Springen und Laufen. Meist tritt es im Knie auf, kann aber auch Ellenbogen, Sprunggelenk und andere Gelenke betreffen.

Ärzte stufen die Osteochondritis dissecans nach Größe der Läsion, Teil‑ oder Komplettablösung und Verbleib des Fragmentes ein. Wenn das abgelöste Knorpel‑/Knochenstück an Ort und Stelle bleibt, kann der Patient nur wenige oder gar keine Beschwerden haben. Bei kleinen Kindern, deren Knochen sich noch entwickeln, kann die Verletzung spontan heilen.

Eine Operation ist angezeigt, wenn sich das Fragment löst und in den beweglichen Teilen des Gelenks einklemmt oder anhaltende Schmerzen verursacht.

Morbus Paget der Knochen

Stört den normalen Umbauprozess, bei dem neues Knochengewebe allmählich altes ersetzt. Im Laufe der Zeit können Knochen brüchig und deformiert werden. Am häufigsten betroffen sind Becken, Schädel, Wirbelsäule und Beine.

Das Risiko steigt mit dem Alter und bei familiärer Vorbelastung. Aus bisher unbekannten Gründen ist die Erkrankung in den letzten Jahren seltener und meist weniger schwer ausgeprägt. Mögliche Komplikationen sind Frakturen, Hörverlust und Einklemmung von Nerven in der Wirbelsäule.

Medikamente zur Stärkung der durch Osteoporose geschwächten Knochen sind die Grundlage der Behandlung. Bei Komplikationen kann eine Operation erforderlich sein. Physikalische Therapie und Muskelbehandlung sind ebenfalls hilfreich.

Patellasehnenentzündung

Eine Schädigung der Sehne, die die Kniescheibe (Patella) mit dem Schienbein verbindet. Die Patellasehne arbeitet mit den Muskeln an der Vorderseite des Oberschenkels zusammen, um das Knie zu strecken, z. B. beim Treten, Laufen und Springen.

Auch als „Springerknie“ bekannt. Typisch bei Sportlern mit vielen Sprüngen, z. B. Basketball und Volleyball. Kann aber auch bei Läufern auftreten, besonders bei denen, die viel auf unebenem Untergrund trainieren.

Die Behandlung zielt auf Dehnung und Kräftigung der Muskulatur rund ums Knie und entzündungshemmende physikalische Therapien ab.

Patellofemorales Schmerzsydrom

Schmerz an der Vorderseite des Knies rund um die Kniescheibe (Patella). Man spricht gelegentlich auch vom „Runner's knee“; es tritt häufiger bei Menschen auf, die renn‑ oder sprungintensive Sportarten betreiben.

Die Knieschmerzen verschlechtern sich oft beim Laufen, beim Treppensteigen, nach längerem Sitzen oder beim Hocken. Einfache Maßnahmen wie Ruhe und Eis helfen oft; manchmal ist Physiotherapie notwendig, um die Schmerzen zu lindern.

Periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK / PAD)

Ein häufiges Durchblutungsproblem, bei dem verengte Arterien die Blutversorgung der Extremitäten vermindern.

Dadurch erhalten Deine Beine oder Arme – meist die Beine – nicht genug Blut (und damit Sauerstoff), um mit den Anforderungen Schritt zu halten. Beim Gehen verursacht das Schmerzen in den Beinen (Claudicatio).

Die periphere arterielle Erkrankung ist oft ein Ausdruck von Ablagerungen (Arteriosklerose) in den Arterien. Diese verengen die Gefäße und verringern so den Blutfluss in den Beinen und manchmal in den Armen.

Häufig lässt sich die Erkrankung erfolgreich mit Bewegung, gesunder Ernährung und dem Aufgeben jeglicher Tabakformen behandeln. Instrumentelle Maßnahmen kommen ins Spiel, wenn Bewegung aus bestimmten Gründen eingeschränkt ist.

Periphere Neuropathie

Folge einer Schädigung der peripheren Nerven außerhalb von Gehirn und Rückenmark. Führt oft zu Schwäche, Taubheit und Schmerzen, meist in Händen und Füßen. Kann auch andere Bereiche und Funktionen des Körpers betreffen, einschließlich Verdauung, Blasenfunktion und Kreislauf.

Das periphere Nervensystem übermittelt Informationen zwischen Gehirn/Rückenmark und dem Rest des Körpers. Periphere Nerven leiten auch sensorische Informationen aus Körper und Organen an das Gehirn.

Ursachen können Traumata, Infektionen, Stoffwechselprobleme, erbliche Faktoren und Toxine sein. Eine der häufigsten Ursachen ist Diabetes.

Schmerzen werden meist als stechend, brennend oder kribbelnd beschrieben. In vielen Fällen bessern sich die Symptome, insbesondere wenn die zugrunde liegende Ursache behandelbar ist. Medikamente und bestimmte physikalische Therapien können die Beschwerden reduzieren.

Bandscheibenvorfall

Bezieht sich auf ein Problem mit den „Gummikissen“ (Bandscheiben) zwischen einzelnen Wirbeln der Wirbelsäule.

Die Bandscheibe hat einen weichen, gallertartigen Kern, der von einem festeren, gummiartigen äußeren Ring umgeben ist. Ein Bandscheibenvorfall (auch Bandscheibenprolaps oder -ruptur genannt) entsteht, wenn ein Teil des Kerns durch einen Riss im äußeren Ring herausgedrückt wird.

Er kann in jedem Bereich der Wirbelsäule auftreten und dort einen nahe gelegenen Nerv reizen. Je nachdem, wo der Vorfall liegt, kann er Schmerz, Taubheit oder Schwäche im Arm oder Bein verursachen.

Viele Menschen haben keine Symptome. In der Regel ist keine Operation nötig; das Entspannen und anschließende Kräftigen der wirbelsäulenstützenden Muskulatur hilft meistens.

Psoriasisarthritis

Eine Form der Arthritis, die einige Menschen mit Schuppenflechte betrifft – einer Hauterkrankung mit roten, schuppenden, silbrig glänzenden Hautstellen. Bei manchen entsteht die Arthritis Jahre nach dem Auftreten der Hautveränderungen, bei anderen beginnt sie zur gleichen Zeit oder sogar früher.

Hauptzeichen sind Gelenkschmerzen, Steifigkeit und Schwellung. Betroffen sein können beliebige Körperteile, einschließlich Fingerendgelenken und Wirbelsäule; das Spektrum reicht von mild bis schwer. Bei Schuppenflechte und Psoriasisarthritis wechseln sich Schübe und Remissionen ab.

Es gibt keine Heilung. Die Behandlung zielt darauf ab, Symptome zu kontrollieren und Gelenkschäden zu verhindern. Ohne Therapie kann sie zur Invalidität führen.

Verstauchung

Bei einer Verstauchung reißen Teile der Bänder, die ein Gelenk stabilisieren; bei einer Zerrung werden Muskelfasern überdehnt oder gerissen. Zerrungen sind typischerweise weniger schwer als Verstauchungen. Verstauchungen gehen oft mit starken Schmerzen, Schwellung und Hämatomen einher. Bei Luxationen verschiebt sich ein Gelenk aus seiner normalen Lage; das betroffene Gebiet wird schmerzhaft und geschwollen, die Beweglichkeit ist eingeschränkt.

Am häufigsten sind die Bänder am Sprunggelenk betroffen. Die meisten Außenbandverstauchungen des Knöchels betreffen drei Bänder an der Außenseite. Bänder sind feste Bindegewebsstränge, die Knochen in einem Gelenk verbinden und übermäßige Bewegungen verhindern. Ein Umknicken des Fußes kann Bänder dehnen oder reißen.

Die anfängliche Behandlung beinhaltet Ruhe, Eis, Kompression und Hochlagerung. Leichte Verstauchungen lassen sich meist zu Hause behandeln; bei schweren Fällen ist manchmal eine Operation zur Wiederherstellung der gerissenen Bänder notwendig.

Reaktive Arthritis

Gelenkschmerzen und Schwellungen, die durch eine Infektion an anderer Stelle im Körper – meist Darm, Genitalien oder Harnwege – ausgelöst werden. Meist sind Knie sowie Fuß- und Sprunggelenke betroffen. Die Entzündung kann auch Auge, Haut und Harnröhre betreffen.

Früher wurde dies manchmal als Reiter‑Syndrom bezeichnet, charakterisiert durch Augen-, Harnröhren‑ und Gelenksentzündungen.

Die Erkrankung ist nicht häufig. Die meisten Menschen erleben episodische Symptome, die in der Regel innerhalb von 12 Monaten abklingen.

Rheumatoide Arthritis

Eine chronisch entzündliche Erkrankung, die nicht nur die Gelenke betreffen kann. Bei manchen Menschen können zahlreiche Organsysteme betroffen sein, einschließlich Haut, Auge, Lunge, Herz und Blutgefäße.

Es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem fälschlicherweise eigenes Gewebe angreift.

Im Gegensatz zur Arthrose, die Verschleißschäden verursacht, betrifft die rheumatoide Arthritis die Innenflächen der Gelenke und führt zu schmerzhaften Schwellungen, die schließlich zu Knochenverlust und Gelenkdeformität führen können. Wenn die Gelenkinnenhaut (Synovialmembran) entzündet und verdickt ist, sammelt sich Flüssigkeit an und die Gelenke werden erodiert und abgebaut.

Die begleitende Entzündung kann auch andere Körperteile schädigen. Neue Medikamente haben die Behandlungsmöglichkeiten deutlich verbessert, schwere Verläufe können aber weiterhin zu Funktionsstörungen führen.

Schienbeinschmerzen

Schmerzen entlang des Schienbeins (dem großen Knochen an der Vorderseite des Unterschenkels). Häufig bei Läufern, Tänzern und militärischen Rekruten.

Auch bekannt als Tibialis‑Stress‑Syndrom oder im Volksmund Periostitis. Oft vorausgegangen von einer drastischen Änderung des Trainings- oder Ausbildungplans. Zum Beispiel kann ein plötzliches, langes Wandern ähnliche Beschwerden auslösen. Die gesteigerte Aktivität überlastet Muskeln, Sehnen und Knochengewebe.

Die meisten Fälle bessern sich mit Ruhe, Eis und anderen Selbsthilfemaßnahmen. Das Tragen geeigneten Schuhwerks und eine schrittweise Steigerung der Trainingsbelastung hilft, Rückfälle zu vermeiden.

Stressfraktur

Haarrisse in den Knochen durch wiederholte Belastung, oft infolge von Überbeanspruchung. Intensive Sprungbelastung, häufiges Hocken oder langes Laufen in Vorbereitungsphasen können sie verursachen. Stressfrakturen können auch bei normaler Beanspruchung auftreten, wenn Knochen aufgrund einer Erkrankung wie Osteoporose geschwächt sind.

Am häufigsten in tragenden Knochen des Unterschenkels und Fußes. Besonders gefährdet sind Sportler und militärische Rekruten, die schwere Lasten über längere Strecken tragen, aber auch Laien können betroffen sein. Bei der Aufnahme eines neuen Trainingsprogramms kann eine Stressfraktur entstehen, wenn man plötzlich zu viel macht.

Septische Arthritis

Eine schmerzhafte Gelenksinfektion, die durch Bakterien aus einem anderen Körperbereich über die Blutbahn eingetragen werden kann. Sie kann auch auftreten, wenn eine Verletzung (z. B. Biss oder Trauma) Bakterien direkt in das Gelenk einbringt.

Am häufigsten bei Säuglingen und älteren Erwachsenen. Auch Patienten mit künstlichen Gelenken sind gefährdet. Am häufigsten ist das Knie betroffen, aber auch Hüfte, Schulter und andere Gelenke können beteiligt sein. Die Infektion kann Knorpel und Knochen im Gelenk schnell und schwer schädigen, daher ist rasche Behandlung entscheidend.

Die Therapie umfasst Punktion oder operative Drainage des Gelenks und eine antibiotische Behandlung.

Thrombophlebitis (Venenwandentzündung)

Ein entzündlicher Prozess, der die Entstehung von Blutgerinnseln und den Verschluss einer oder mehrerer Venen verursacht, meist in den Beinen. Die betroffene Vene kann oberflächlich nahe der Haut (oberflächliche Thrombophlebitis) oder tief in der Muskulatur liegen (tiefe Venenthrombose, DVT).

Ursachen sind Trauma, Operation oder langanhaltende Inaktivität. Das Gerinnsel kann Schmerzen, Wärmegefühl und Druckempfindlichkeit im betroffenen Bereich verursachen.

Thrombosen erhöhen das Risiko schwerer gesundheitlicher Probleme. In der Regel werden sie mit Blutverdünnern behandelt. Auch superficiale Thrombophlebitiden werden manchmal mit Antikoagulanzien behandelt.

Varikosis (Krampfaderleiden)

Geschlängelte, geschwollene, verdickte Venen. Jede oberflächliche Vene kann varikös werden, am häufigsten sind jedoch die Beine betroffen. Grund ist, dass Stehen und Gehen den Druck in den Venen der unteren Extremitäten erhöhen.

Normalerweise führen Venen das Blut zurück zum Herzen, sodass der Kreislauf funktioniert. Damit das Blut zum Herzen zurückfließen kann, müssen die Venen in den Beinen gegen die Schwerkraft arbeiten. Varikosis entsteht durch geschwächte Venenklappen (insuffiziente Klappen), die zulassen, dass Blut in den Venen zurückbleibt, statt zum Herzen zu fließen.

Für viele Menschen sind Krampfadern und Besenreiser nur ein kosmetisches Problem. Andere empfinden Schmerzen und Unbehagen, und manchmal können ernsthaftere Probleme entstehen.

Zur Behandlung ist regelmäßige Bewegung am besten. Es können physikalische Therapien wie Muskelstimulation oder lymphdrainage eingesetzt werden. Eine venöse Verschlussbehandlung oder Entfernung durch den Arzt sollte das letzte Mittel sein.

Beinschmerzen treten häufig im Zusammenhang mit den oben genannten Erkrankungen auf. Für eine genaue Diagnose wende Dich immer an einen Arzt. Beginne eine Behandlung nur, wenn Du weißt, was behandelt werden muss – ansonsten kann Selbstbehandlung ungeeignet oder schädlich sein.

Suche sofort ärztliche Hilfe oder die Notaufnahme auf, wenn bei Beinschmerzen

  • Du eine Beinverletzung mit tiefer Schnittwunde oder freiliegendem Knochen oder Sehne hast;
  • Du nicht gehen kannst oder das Bein nicht belasten kannst;
  • Du Schmerzen, Schwellung, Rötung oder Wärme in der Wade verspürst;
  • Du ein knallendes oder schabendes Geräusch bei einer Beinverletzung gehört hast.

Kontaktiere möglichst bald einen Arzt, wenn:

  • Du Anzeichen einer Infektion am Bein bemerkst, z. B. Rötung, Wärme oder Druckempfindlichkeit, oder wenn Fieber über 37,8 °C auftritt;
  • Dein Bein geschwollen, blass oder ungewöhnlich kalt ist;
  • Deine Waden schmerzen, besonders nach längerem Sitzen, z. B. nach einer langen Autofahrt oder Flugreise;
  • Beide Beine geschwollen sind und Atemprobleme auftreten;
  • Du irgendeine schwere Beinbeschwerde hast, die ohne ersichtlichen Grund auftritt.

Vereinbare so bald wie möglich einen Termin, wenn:

  • Du Schmerzen beim Gehen hast oder danach;
  • Du Schwellungen in beiden Beinen bemerkst;
  • Deine Schmerzen schlimmer werden;
  • Deine Symptome sich nach einigen Tagen häuslicher Ruhe und Behandlung nicht bessern;
  • Du schmerzhafte Krampfadern‑Beschwerden hast.
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