Wissenswertes über die Ursachen und Symptome der Menopause
Der wörtliche Sinn des Begriffs Menopause ist „Ende der Menstruation“, also die letzte Monatsblutung. Für manche Frauen wirkt dies befreiend (man muss sich keine Sorgen mehr um eine mögliche ungewollte Schwangerschaft machen und hat kein „Aufwand“ mehr mit dem Menstruationszyklus). Bei anderen kann es emotionale Labilität und ein Gefühl des Verlusts auslösen. Häufig besteht auch der Irrglaube, die Menopause bedeute das Ende der Weiblichkeit und des Sexuallebens – das ist jedoch bei weitem nicht zutreffend. Der Zustand nach der Menopause hat allerdings auch Kehrseiten, denn das Risiko für bestimmte Erkrankungen steigt, auf die man verstärkt achten sollte.
Der wörtliche Sinn des Begriffs Menopause ist „Ende der Menstruation“, also die letzte Monatsblutung. Für manche Frauen wirkt dies befreiend (man muss sich keine Sorgen mehr um eine mögliche ungewollte Schwangerschaft machen und hat keinen weiteren „Aufwand“ mit dem Menstruationszyklus). Bei anderen kann es emotionale Labilität und ein Gefühl des Verlusts auslösen. Häufig besteht auch der Irrglaube, die Menopause bedeute das Ende der Weiblichkeit und des Sexuallebens – das ist jedoch bei weitem nicht zutreffend. Der Zustand nach der Menopause hat allerdings auch Kehrseiten, denn das Risiko für bestimmte Erkrankungen steigt, auf die man daher verstärkt achten sollte.
Warum kommt es zur Menopause?
Die Menopause tritt meist zwischen dem 48. und 52. Lebensjahr ein. Mit zunehmendem Alter produzieren die Eierstöcke immer weniger Östrogen und Progesteron (die Hormone, die den monatlichen Eisprung regulieren), sodass im Vorfeld der Menopause immer weniger Zyklen einen reifen Follikel hervorbringen und schließlich der Eisprung ganz ausbleibt. Dann hören auch die Menstruationszyklen auf, und ab diesem Zeitpunkt ist keine Schwangerschaft mehr möglich.
Die Symptome der Menopause
Ob eine Menstruation tatsächlich die letzte war, lässt sich erst sicher feststellen, wenn ein volles Jahr ohne Blutung vergangen ist. Die Aktivität der Eierstöcke nimmt jedoch bereits lange vor der Menopause ab (in der Regel gegen Ende der Dreißigerjahre). Es werden immer weniger Hormone produziert und immer weniger Follikel reifen monatlich. Zu den frühen Anzeichen der Menopause gehören Hitzewallungen, allgemeines Unwohlsein, Schlafstörungen und emotionale Labilität. Es gibt aber auch Symptome, die erst Jahre nach der letzten Menstruation auftreten, wie beispielsweise Bauchfettzunahme, Haarausdünnung, vaginale Trockenheit und ein Erschlaffen der Brüste.
Was ist das Klimakterium?
Als Klimakterium bezeichnet man grob die etwa fünf Jahre vor und die fünf Jahre nach der Menopause.
- In der Zeit vor der Menopause, also in der Prämenopause, können bereits einige der oben genannten Vorzeichen auftreten; die Menstruation tritt jedoch meist noch auf (wenn auch unregelmäßig), sodass in dieser Phase weiterhin eine Schwangerschaft möglich ist.
- In der Zeit nach der Menopause, also in der Postmenopause, produzieren die Eierstöcke deutlich weniger Östrogen und praktisch kein Progesteron mehr, sodass hier keine Schwangerschaft mehr eintreten kann.
Typische Erkrankungen in den Wechseljahren
Durch die hormonellen Veränderungen erhöht sich nach der Menopause das Risiko für bestimmte Erkrankungen.
- Mit dem Absinken des Östrogenspiegels steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Deshalb ist es jetzt besonders wichtig, mit dem Rauchen aufzuhören, sich regelmäßig zu bewegen und auf eine gesunde Ernährung zu achten.
- Nach der Menopause nimmt die Knochendichte ab, wodurch das Risiko für Osteoporose steigt. Zur Vorbeugung sollte auf ausreichende Calcium- und Vitamin-D-Zufuhr geachtet werden. Falls die Erkrankung bereits vorliegt, kann moderne Medizintechnik unterstützend eingesetzt werden. Neben Ernährungs- und Bewegungsumstellungen können in der Behandlung der Osteoporose physiotherapeutische Maßnahmen und beispielsweise die Magnettherapie wirksam sein.
- Durch den Rückgang des Östrogenspiegels nimmt auch die Elastizität von Scheide und Harnröhre ab, was zu Harninkontinenz führen kann. Über Inkontinenz und Behandlungsmöglichkeiten können Sie auf dieser Seite mehr erfahren.
Geografischer Exkurs: Interessantes zur Menopause
In einigen Kulturen wird die Menopause nicht negativ betrachtet, sondern ist mit einem gesellschaftlichen Statusgewinn verbunden. In Indien beispielsweise dürfen Frauen, die die Menopause hinter sich haben, mit Männern essen, trinken und sogar Gespräche führen. In Äthiopien können Frauen nach der Menopause heilige, zuvor verbotene Orte betreten und an religiösen Zeremonien teilnehmen.
Auch in unserem Land kann die Menopause als Meilenstein betrachtet werden. Es ist sinnvoll, sie nicht als Verlust der Weiblichkeit zu sehen, sondern als eine Lebensumstellung, die zahlreiche positive Seiten haben kann!