Was ist die 3S-sequenzielle Stimulation und für wen ist sie nützlich?
Typisch für für den Heimgebrauch gedachte 2- oder 4-Kanal-Muskelstimulatoren ist, dass sie auf allen Kanälen gleichzeitig Impulse abgeben – die Muskelkontraktionen erfolgen demnach synchron. Das ist die traditionelle NMES.
Bei natürlicher Bewegung treten die Muskeln jedoch nacheinander in Aktion – das ermöglicht beispielsweise, ein Glas zu greifen, zum Mund zu führen, zu kippen und daraus zu trinken. In bestimmten Zuständen ist es von Vorteil, wenn ein Stimulator die Kanäle nicht gleichzeitig, sondern mit programmierter Verzögerung schaltet. Das ist die sequenzielle Stimulation – das Kernprinzip des 3S-Systems von Globus.
Kernaussage
Die 3S-sequenzielle Stimulation verwendet bei den 4-Kanal-Geräten von Globus eine Verzögerung von 0,5–11 Sekunden zwischen den Kanalpaaren. Die Kanäle 1–2 werden zuerst aktiviert, dann die Kanäle 3–4 mit Verzögerung. Diese Reihenfolge erzeugt eine „Muskelpumpe“-Mechanik, die im Gliedmaß einen aufwärts gerichteten Druckwellenstoß erzeugt – deshalb ist die Methode insbesondere nützlich für Ödemreduktion, Verbesserung der venösen und lymphatischen Zirkulation sowie Wiedergewinnung von Bewegungsfunktionen nach Schlaganfällen.
Wie funktioniert das 3S-sequenzielle System?
Die 3S-Funktion folgt drei Grundprinzipien: Aktivierung der Kanäle paarweise, programmierte Verzögerung und Zyklusabschluss. Schauen wir uns das an:
Die vier Kanäle sind in zwei Paare gegliedert
Das Globus 4-Kanal-Gerät verfügt über 8 Elektroden (4 Kanäle × 2 Elektroden), die in zwei Paare organisiert sind: die Kanäle 1–2 bilden ein Paar, 3–4 das andere. Im 3S-Betrieb werden diese Paare nicht gleichzeitig, sondern nacheinander aktiviert. Typische Platzierung: Kanäle 1–2 an der Wade (oder am distalen, betroffenen Muskel), Kanäle 3–4 am Oberschenkel (proximales Muskelsegment).
Verzögerung zwischen 0,5 und 11 Sekunden
Die Verzögerungszeit zwischen den beiden Kanalpaaren hängt vom gewählten Programm ab. Kurze Verzögerungen (<1 Sekunde) sind besonders für funktionelle Stimulation (z. B. FES bei Gangstörungen nach Schlaganfall) geeignet, wo Agonisten und Antagonisten in zeitlicher Abfolge ein Bewegungsmuster nachbilden. Längere Verzögerungen (2–11 Sekunden) sind dagegen optimal für Ödemreduktion und die Förderung der venösen Zirkulation – hier „pumpen“ die Muskeln die Flüssigkeit in aufsteigender Richtung entlang der Gliedmaße.
Arbeits- und Erholungszyklen
Bei 3S folgt jedes Kanalpaar einem regulären Arbeits-/Erholungszyklus – z. B. 8 Sekunden Kontraktion + 5 Sekunden aktive Erholung. Zwischen den Paaren greift die gewählte Verzögerungszeit. Dieses Muster wiederholt das Gerät über die gesamte Programmdauer. Die folgende Tabelle zeigt die Funktionsweise am Beispiel einer 3-sekündigen Verzögerung.
Beispiel: 3S-Betrieb mit 3 Sekunden Verzögerung
| 1–2 Kanal (z. B. Wade) | 3–4 Kanal (z. B. Oberschenkel) |
|---|---|
| Kontraktion 8 s | Verzögerung 3 s |
| Verzögerung 3 s | Kontraktion 8 s |
| Aktive Erholung 5 s | Verzögerung 3 s |
| Verzögerung 3 s | Aktive Erholung 5 s |
Dieser Zyklus wiederholt sich über die gesamte Programmdauer. Sind die Elektroden der Kanäle 1–2 an der Wade und die der Kanäle 3–4 am Oberschenkel angebracht, ist der ödemmindernde Effekt von unten nach oben gerichtet – als würde eine mechanische Pumpe die Flüssigkeit von der Gliedmaße in Richtung Herz transportieren.
3S-Programme und Verzögerungszeiten
Die 3S-Programme findest du im Menü des Geräts innerhalb der PROGRAMLISTA-Gruppe. Die Programmnamen beziehen sich auf die Verzögerungszeit der Kanäle 3–4:
| Programmname | Verzögerungszeit | Typische Anwendung |
|---|---|---|
| SerSeqStim 0,5 s | 0,5 s | FES bei Schlaganfall, funktionelle Rehabilitation |
| SerSeqStim 1 s | 1 s | Rehabilitation, Koordination Agonist–Antagonist |
| SerSeqStim 2 s | 2 s | Gemischt (Reha + Ödem) |
| SerSeqStim 3 s | 3 s | Ödemreduktion, Verbesserung der venösen Zirkulation |
| SerSeqStim 4 s | 4 s | Abendliche Regeneration, Ausspülen nach intensivem Training |
| SerSeqStim serial | 11 s | Tiefes Ödem, ergänzende Lymphtherapie |
Die leistungsfähigsten Geräte bieten zusätzlich die Möglichkeit, die zu behandelnde Fläche und die Frequenz (Hz) zu wählen. Für Ödem- und Regenerationsbehandlungen empfiehlt sich die Wahl niedrigerer Frequenzen.
Die wichtigste Regel zur Elektrodenplatzierung
Bei venösen/lymphatischen Behandlungen werden die Elektroden der Kanäle 1–2 stets am vom Herzen entferntesten Körperabschnitt platziert (z. B. Fuß, Wade, Unterarm), die Kanäle 3–4 am herznäheren Abschnitt (Oberschenkel, Oberarm). So wird die Flüssigkeit in Richtung Herz „hochgepumpt“. Eine umgekehrte Platzierung würde den gegenteiligen Effekt haben.
Wofür ist die 3S-sequenzielle Stimulation sinnvoll?
Basierend auf klinischen Studien gibt es mehrere nachgewiesene Einsatzbereiche für sequenzielle/multikanalige NMES. Die 3S-Programme ermöglichen die Durchführung solcher Anwendungen auch zuhause.
Eine systematische Übersichtsarbeit aus 2025 (8 Studien, 311 Patienten) belegte, dass NMES durch Aktivierung der Waden-Pumpe Ödeme, Beinschmerzen, Ulkus-Heilung und Lebensqualität bei chronischer venöser Erkrankung verbessert.3 Das sequenzielle Protokoll imitiert das Prinzip der Muskelpumpe direkter als die traditionelle gleichzeitige Stimulation.
Bei der Behandlung von Lymphödemen nach Brustkrebs ergänzt NMES die komplexe dekongestive Therapie (CDT) wirkungsvoll. Eine klinische Studie aus 2022 (39 Patienten) zeigte, dass Elektrotherapie zusätzlich zur CDT zu einer stärkeren Volumenreduktion, weniger Schmerzen und besserer Funktion führte als CDT allein.1 Eine Studie aus 2025 nach operativen Eingriffen zeigte ähnliche positive Ergebnisse.2
Zur Prävention venöser Thrombosen wirkt NMES günstig: Eine Meta-Analyse aus 2025 (14 RCTs) zeigte, dass NMES auf die Wadenmuskulatur die femorale Spitzenflussgeschwindigkeit und das Blutvolumen pro Zeiteinheit signifikant erhöht.4 Eine RCT nach Hüftoperation (64 Patienten) berichtete, dass NMES die femorale Flussgeschwindigkeit um 43,2 % steigerte und den Wadendurchmesser verringerte – was das DVT-Risiko senkt.5
Bei hemiparetischen Schlaganfallpatienten gewinnt multikanaliges FES – bei dem Peroneus-, Kniestrecker- und Kniebeuger-Muskeln zeitlich sequenziell stimuliert werden – zunehmend an Interesse. Eine Pilot-RCT aus 2021 (40 Patienten) zeigte gute Durchführbarkeit (90 % Adhärenz), aber keinen eindeutigen Überlegenheitsnachweis gegenüber traditionellem Gehtraining.6 Eine andere Studie mit patientenspezifischem Profil fand jedoch eine Verbesserung im 10-m-Gehtest um 23,4 % und eine 30%ige Steigerung der Gehgeschwindigkeit.7 Die Evidenz ist vielversprechend, die optimale Protokollierung jedoch noch im Aufbau.
Der regenerationsfördernde Einsatz basiert auf dem Prinzip der Durchblutungssteigerung. Die Evidenz ist jedoch differenzierter als oft angenommen: Eine systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse aus 2025 (19 RCTs) ergab, dass NMES unmittelbar nach dem Training die durch DOMS verursachten Schmerzen nicht signifikant reduziert.8 Sportler sollten also keine sofortige Wunderwirkung erwarten, doch die verbesserte Durchblutung kann langfristig die Erholung fördern.
Was sagen die Studien zur sequenziellen Stimulation?
„Ist sequenzielle NMES bei chronischer venöser Erkrankung wirklich besser?”
Ja. Eine systematische Übersicht aus 2025 fasste 8 Studien mit 311 Patienten zusammen: NMES verbessert über die Aktivierung der Waden-Pumpe eindeutig Ödeme, Beinschmerzen, Ulkus-Heilung und Lebensqualität bei chronischer venöser Erkrankung.3 Das sequenzielle Muster ist die zuhause praktikabelste Form, um das Prinzip der Muskelpumpe möglichst genau nachzuahmen.
„Wie viel hilft es bei Lymphödemen?”
Eine klinische Studie aus 2022 (39 Patienten) bei postmastektomischen Lymphödemen fand, dass Elektrotherapie zusätzlich zur CDT zu einer signifikant größeren Volumenreduktion, weniger Schmerzen und besserer Funktion führte als CDT allein.1 Eine Studie von 2025 nach chirurgischen Eingriffen zeigte ähnliche positive Effekte.2
„Reduziert es wirklich das Risiko venöser Thrombosen?”
Eine Meta-Analyse von 2025 (14 randomisierte klinische Studien) zeigte, dass NMES die venöse Blutflussgeschwindigkeit deutlich erhöht (Spitzenwert: +1,18 m/s gegenüber Kontrolle) und das ausgeworfene Blutvolumen in den Beingefäßen steigert.4 In einer Studie nach Hüftoperationen (64 Patienten) erhöhte NMES die femorale Flussgeschwindigkeit um 43,2 % gegenüber 16,3 % in der Kontrollgruppe.5
„Ist es wirksam in der Gangrehabilitation nach Schlaganfall?”
Multikanaliges, sequenzielles FES (klinisches Pendant des 3S-Prinzips) ist ein vielversprechendes, sich entwickelndes Feld. Eine Pilot-RCT aus 2021 bestätigte die Durchführbarkeit (90 % Adhärenz), zeigte aber keinen klaren Überlegenheitsnachweis gegenüber konventionellem Gehtraining.6 Andererseits zeigte eine patientenspezifische Strategie in einer Studie messbare Verbesserungen im Gehvermögen.7
„Was bringt es in der Sportregeneration?”
Die durchblutungssteigernde Wirkung ist dokumentiert, doch die direkte Reduktion von Muskelkater ist weniger gesichert. Eine Meta-Analyse aus 2025 (19 RCTs) ergab, dass NMES unmittelbar post-exercise keine statistisch signifikante Linderung von DOMS bewirkt.8 Erwartet also kein sofortiges Wunder – die Verbesserung der Durchblutung kann aber die langfristige Erholung unterstützen.
Kurzfassung
Die am besten dokumentierten Einsatzgebiete der sequenziellen NMES sind: venöse Erkrankungen, Behandlung von Lymphödemen und DVT-Prävention. Das 3S-Protokoll imitiert das Prinzip der Muskelpumpe im häuslichen Umfeld direkter als traditionelle NMES. In der Schlaganfallrehabilitation ist es vielversprechend, aber noch in Entwicklung. In der Sportregeneration ist die durchblutungsfördernde Wirkung realistisch, die Behauptung einer sofortigen Beseitigung von Muskelkater ist jedoch weniger gut belegt.
In welchen Globus-Geräten ist 3S verfügbar?
Die 3S-sequenzielle Stimulation ist eine spezielle Entwicklung von Globus. Die folgenden Geräte enthalten sie – die Anzahl der Programme variiert je nach Gerätekategorie:
| Anzahl 3S-Programme | Gerätemodelle |
|---|---|
| 12 Varianten | Genesy 300 Pro, Genesy 600 |
| 18 Varianten | Premium 400, Cycling Pro, Runner Pro, Soccer Pro |
| 36 Varianten | Elite 150, Activa 700 |
| 54 Varianten | Triathlon Pro, The Champion, Genesy 1500, Genesy 3000 |
Zubehör: flexible Band-Elektrode
Die 3S-Programme können mit den im Lieferumfang enthaltenen normalen selbstklebenden Elektroden ausgeführt werden. Das separat erhältliche flexible Band-Elektroden-Set vereinfacht die Behandlung jedoch erheblich:
- Im Vergleich zu selbstklebenden Elektroden eine deutlich größere, kreisförmige Stimulationsfläche
- Mehrfach wiederverwendbar – kein häufiges Nachkaufen nötig
- Schnelle Anwendung – nach Reinigung des Bandes sofort wieder einsetzbar
- Ideal für Behandlungen von oberen und unteren Extremitäten, da der Strom über die gesamte Bandumfang kreisförmig wirkt
- Am Oberschenkel besonders nützlich: Vorder- und Rückseite können gleichzeitig behandelt werden
Hinweis: Flexible Bänder eignen sich besonders zur Tonusverbesserung und zur Durchblutungsförderung. Für gezielte Kraftaufbauprogramme (zielgerichtetes NMES auf motorische Punkte) sind sie weniger geeignet, da sie den Strom nicht auf einen einzelnen motorischen Punkt fokussieren.
Vor Beginn einer 3S-Behandlung
In den folgenden Situationen ist die 3S-sequenzielle Stimulation kontraindiziert oder an eine fachärztliche Abklärung gebunden:
- Aktive tiefe Venenthrombose (DVT) – die Muskelpumpe kann Thrombusanteile verschieben – in diesem Fall ist umgehend ärztliche Versorgung erforderlich; beginne keine Behandlung zu Hause.
- Schwere Herzinsuffizienz oder dekompensierte Herzrhythmusstörung – die erhöhte venöse Rückführung kann unerwünschte Zusatzbelastung bedeuten.
- Implantierter Herzschrittmacher, ICD oder andere aktive Implantate – elektrische Ströme können die Funktion des Geräts stören.
- Schwangerschaft – Behandlung am Bauch oder Lendenbereich ist in keiner Phase der Schwangerschaft zulässig.
- Aktive maligne Tumorerkrankung im Behandlungsgebiet – betroffenes Areal meiden.
- Epilepsie oder andere Anfallsleiden – Stimulation kann einen Anfall auslösen.
- Hautentzündung, Ekzem oder Wunden im Elektrodenbereich – die Haut muss intakt sein.
- Frisch operiertes Areal – warte die Wundheilung ab und beginne nur nach ärztlicher Freigabe.
- Schwere Nierenerkrankung, Dialyse – die erhöhte venöse Rückführung kann zusätzliche Belastung bedeuten; hol dir nephrologische Zustimmung.
- Akutes Fieber oder infektiöse Erkrankung – warte die Genesung ab.
Weitere Informationen
Für die vollständige Liste der Kontraindikationen und technologie-spezifische Hinweise lies unseren Artikel zu Kontraindikationen elektrischer Behandlungen.
Häufig gestellte Fragen
Das traditionelle NMES aktiviert alle Kanäle gleichzeitig – alle Muskeln kontrahieren gleichzeitig. Die 3S-sequenzielle Stimulation verwendet eine Verzögerung von 0,5–11 Sekunden zwischen den Kanalpaaren: Zuerst stimulieren die Kanäle 1–2, dann die Kanäle 3–4 verzögert. Dieser „Muskelpumpen“-Mechanismus ähnelt der natürlichen Bewegung stärker.
Am besten dokumentiert sind Anwendungen bei venösen Erkrankungen und ödematösen Beschwerden durch Varizen,3 Lymphödemen (z. B. postmastektomisch)1, 2 sowie zur DVT-Prävention nach Klinikaufenthalten.4, 5 Multikanaliges FES zur Gehrehabilitation nach Schlaganfall ist vielversprechend, aber noch in Entwicklung.6, 7
Die durchblutungssteigernde Wirkung ist dokumentiert. Eine Meta-Analyse aus 2025 (19 RCTs) zeigte jedoch, dass NMES post-exercise die DOMS-bedingten Schmerzen nicht signifikant reduziert.8 Erwarte also keine sofortige Wunderwirkung – 3S unterstützt die Erholung vorrangig über die Verbesserung der Durchblutung.
Die Elektroden des Kanalpaars 1–2 werden immer am vom Herzen entferntesten Bereich platziert (z. B. Wade, Fuß, Unterarm). Die Elektroden von 3–4 kommen am herznäheren Abschnitt (z. B. Oberschenkel, Oberarm) an. So wirkt das 3S-Programm als Pumpe und transportiert Flüssigkeit nach oben. Eine umgekehrte Platzierung erzeugt den gegenteiligen Effekt – also nicht umgekehrt anwenden!
Der Einstieg gelingt gut mit dem Genesy 300 Pro oder dem Genesy 600 (jeweils 12 3S-Programme). Wenn du Sportler bist und auf Regeneration achten willst: Premium 400 oder ein Modell aus der Sportreihe (18 Programme). Für klinische Anwendungen eignen sich Genesy 1500 oder 3000 (54 Programme).
Bei Ödemreduktion/Verbesserung der Zirkulation sind 20–30 Minuten pro Sitzung, 1–2× täglich, üblich. Stelle die Intensität so ein, dass du eine deutliche Kontraktion spürst, aber keine Schmerzen entstehen. Verbesserungen sind nach regelmäßiger Anwendung innerhalb von 2–4 Wochen zu erwarten.
Zusammenfassung – Kurzübersicht
Quellen
- Hemmati M, Rojhani-Shirazi Z, Zakeri ZS, Akrami M, Salehi Dehno N. (2022). The effect of the combined use of complex decongestive therapy with electrotherapy modalities for the treatment of breast cancer-related lymphedema: a randomized clinical trial. BMC Musculoskeletal Disorders 23(1):837. PubMed: 36057658
- Wu Q, An L, Xu L, et al. (2025). Complex decongestive therapy combined with needle electrode stimulation facilitates postoperative rehabilitation of lymphedema. Journal of Vascular Surgery: Venous and Lymphatic Disorders 14(1):102337. PubMed: 41043548
- Santos M, Pires R, Ferreira J, Dias-Neto M. (2025). Effects of neuromuscular electrical stimulation on symptoms of chronic venous disease of the lower limbs: A systematic review. Vascular Medicine 31(1):114-123. PubMed: 41055697
- Xu Y, Li Y, Chai Z, Tao Y, Lin H, Zheng C. (2025). Effectiveness of neuromuscular electrical stimulation in preventing venous thromboembolism: A meta-analysis based on randomized controlled trials. Clinical and Applied Thrombosis/Hemostasis 31:10760296251366423. PubMed: 41105602
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- Lim J, Lim T, Lee J, Sim J, Chang H, Yoon B, Jung H. (2021). Patient-specific functional electrical stimulation strategy based on muscle synergy and walking posture analysis for gait rehabilitation of stroke patients. Journal of International Medical Research 49(5):3000605211016782. PubMed: 34038206
- Canez MS, da Silva LI, Ferreira GD, de Araújo FX, Luza LP. (2025). Effects of photobiomodulation, intermittent pneumatic compression and neuromuscular electrical stimulation on muscle recovery: Systematic review with meta-analysis. Journal of Bodywork and Movement Therapies 44:570-584. PubMed: 40954632