Passt das zu Ihrem Problem?
Finden Sie Ihren Fall in der folgenden Liste. Wenn Sie ihn erkennen, kann der Genesy 300 Pro sehr wahrscheinlich helfen – in Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt oder Physiotherapeuten.
Bei chronischen Rücken‑, Nacken‑ und Schulterschmerzen können TENS‑Programme während der Anwendung sofort spürbare Linderung bringen (das Schmerzempfinden reduziert sich). Für konkrete Beschwerden gibt es vorprogrammierte Einstellungen: Ischias, chronisches Lumbago, Nackenschmerz, Trapezius‑Schmerz, Rotatorenmanschetten‑Entzündung. Wichtig: Liegt die Ursache tiefer in Muskel‑ oder Gelenkstrukturen und TENS allein reicht nicht aus, kann ein Gerät mit Interferenz‑(IF)‑Funktion, z. B. der Genesy 1500, sinnvoll sein. Details: TENS.
Für Knieschmerzen gibt es ein dediziertes TENS‑Programm (akute Knieschmerzen) und spezielle Mikrostrom‑Programme (Bänderdehnung, Gelenkschmerz). Bei akuten Schmerzspitzen lindert TENS schnell, bei chronischen Beschwerden kann ein Mikrostrom‑Kurs nach 2–4 Wochen regelmäßiger Anwendung spürbare Verbesserungen bringen. Anwender berichten häufig von deutlicher Erleichterung bei Knieschmerzen. Details: Mikrostrom und Gelenksentzündung. Wichtig: Die Hauptbehandlung der Arthrose besteht aus Bewegungstherapie, Gewichtsmanagement und verordneten Medikamenten – Elektrotherapie ergänzt diese Maßnahmen.
Bei Knieprothese, ACL‑Rekonstruktion, Schulterluxation oder anderen orthopädischen Eingriffen schwächen die Muskeln oft schnell ab. Die EMS‑Programme des Genesy 300 Pro aktivieren Ihre Muskeln, auch wenn Sie wegen Schmerzen noch nicht voll bewegen können. Es stehen 7 Reha‑Programme zur Verfügung: Reha nach ACL‑OP, Vermeidung von Schulterluxationen, Wiedergewinnung der Vastus medialis‑Kraft, Quadrizeps‑Atrophie, funktionelle Regeneration. Wichtig: Vor der Anwendung nach einer Operation klären Sie den Startzeitpunkt und die Elektrodenplatzierung mit Ihrem behandelnden Arzt.
22 Sport‑Programme: Aufwärmen, Maximalkraft, Ausdauerkraft, Explosivkraft, Hypertrophie (Muskelmasse), Kapillarisierung und aktive Regeneration (Verringerung von Muskelkater). Wichtig: Der Genesy 300 Pro enthält keine Kotz (russische) Stimulationsart – diese ist dem Genesy 1500 / 3000 vorbehalten. Für intensiveren sportlichen Einsatz wählen Sie Genesy 1500. EMS ersetzt kein Training – es ergänzt es.
Bei chronischen, monatelang nicht heilenden Wunden (Unterschenkelulcus, chronische Fersenwunde, diabetisches Fußulkus, Druckgeschwür) kann das Mikrostrom‑Programm (MENS/MCR) wertvolle Unterstützung zur konventionellen Wundversorgung bieten. Mikrostrom ist so fein, dass Sie ihn meist nicht spüren – daher eignet er sich auch für empfindliche, entzündete Hautbereiche. Wichtig: Wundbehandlung ist eine fachärztliche Aufgabe – beginnen Sie eine Therapie nur in Absprache mit Hausarzt oder Wundexperten. Details: Behandlung von Unterschenkelulcus.
Für chronische Sehnenentzündungen (Tennisellenbogen, Rotatorenmanschetten‑Tendinitis, Karpaltunnelsyndrom, Sehnenscheidenentzündung) gibt es spezielle TENS‑ und Mikrostrom‑Programme. Mikrostrom fördert die zelluläre Regeneration, TENS dient der Schmerzlinderung. Wichtig: Solche Beschwerden sprechen meist langsam an – planen Sie 4–6 Wochen regelmäßige Behandlung ein.
FES‑Programme (funktionelle elektrische Stimulation) unterstützen die Rehabilitation nach Schlaganfall, indem sie die Muskelaktivierung beim Wiedererlernen von Bewegungen fördern. Wichtig: Der Genesy 300 Pro enthält keine speziellen Programme für den denervierten Muskel (periphere Lähmungen mit Dreieck/Trapez/Rechteck‑Impulsen). Bei peripherer Nervenschädigung (z. B. Fazialisparese) wählen Sie Genesy 600 (3 denervierte Programme) oder Genesy 1500 (9 Programme). Für Schlaganfall‑Reha ist die Konsultation von Neurologe und Physiotherapeut erforderlich.
Das Iontophorese‑Programm (Kanal 1) ermöglicht die Verabreichung eines entzündungshemmenden, schmerzlindernden oder acetylierten Wirkstoffs unter die Haut – tiefer als eine Creme. Typische Anwendungen: Tennisellenbogen, Fersensporn, Entzündung der Schulterspitze. Das Iontophorese‑Schwamm‑Set ist separat erhältlich (nicht im Lieferumfang). Wichtig: Die Auswahl des Wirkstoffs ist ärztliche Aufgabe – klären Sie dies mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Details: Iontophorese.
Welche Behandlungsmethoden sind enthalten und wofür sind sie gut?
Der Genesy 300 Pro enthält vier elektrotherapeutische Methoden sowie FES‑Programme. Hier die wichtigsten Unterschiede aus Patientensicht:
- TENS – zur Schmerzlinderung: spürbares Kribbeln auf der Haut; während der Anwendung reduziert es das Schmerzempfinden. Für akute und chronische Schmerzen (Rücken, Nacken, Schulter, Knie, Regelschmerz). 20 beschwerdeorientierte Programme. Details: TENS.
- EMS / NMES – für Muskelaufbau und Rehabilitation: löst sichtbare Muskelkontraktionen aus und „trainiert“ den Muskel auch, wenn schmerzbedingt keine volle Aktivität möglich ist. Postoperative Reha, sportliche Kräftigung, Vermeidung von Muskelatrophie. Details: EMS.
- Mikrostrom (MENS / MCR) – Wundheilung, Entzündungshemmung: so fein, dass Sie ihn meist nicht spüren. Unterstützt zelluläre Regeneration und reduziert Entzündungen. 12 beschwerdeorientierte Programme. Details: Mikrostrom.
- FES – zum Wiedererlernen von Bewegungen nach Schlaganfall: unterstützt die Muskelaktivierung bei zentralen Lähmungen; nur unter ärztlicher Aufsicht empfohlen.
- Iontophorese – für die gezielte Wirkstoffzufuhr: mit Gleichstrom wird ein elektrisch geladenes Wirkstoffmolekül (z. B. Diklofenak, Essigsäure) tiefer in die Haut transportiert. Typische Anwendungen: Tennisellenbogen, Fersensporn. Details: Iontophorese.
Wichtig zu wissen: Der Genesy 300 Pro ist das preisgünstigste Einstiegsmodell der Globus‑Serie und enthält daher NICHT:
- Programme für den denervierten Muskel (Behandlung peripherer Lähmungen mit Dreieck/Trapez/Rechteck‑Impulsen) – diese sind im Genesy 600 (3 Programme) und Genesy 1500 (9 Programme) enthalten.
- Kotz (russische) Stimulation (mittel‑frequente Methode zur sportlichen Maximalkraftsteigerung) – verfügbar in Genesy 1500 und Genesy 3000.
- Interferenzstrom (IF) (für tiefliegende Muskel‑ und Gelenkbeschwerden) – verfügbar in Genesy 1500 und Genesy 3000.
Wenn Sie unsicher sind, welche Methode zu Ihren Beschwerden passt, lesen Sie meinen Entscheidungsleitfaden: Welche Elektrotherapie wofür geeignet ist.
Häufige Fragen, die vor dem Kauf wichtig sind
Generell nein. Bei Herzschrittmacher, implantiertem Defibrillator (ICD), Nervensimulatoren oder Cochlea‑Implantaten ist Elektrotherapie kontraindiziert – nur mit Zustimmung von Kardiologe/Arrhythmologe erlaubt. Details im Artikel: Elektrotherapie und Implantate.
Ja, der Genesy 300 Pro ist speziell für den Heimgebrauch optimiert – kompakt, ungarisches Menü, werksseitige beschwerdeorientierte Programme. Vor der ersten Anwendung sollten Sie jedoch mit Ihrem Arzt oder Physiotherapeuten die empfohlene Programmwahl klären. Bei neuen, sich verschlechternden oder unbekannten Beschwerden ist immer zuerst eine ärztliche Untersuchung erforderlich.
Beide Geräte haben die gleiche physische Form (160 × 99 × 35,4 mm, 404 g) und das gleiche ungarische Menü und Bedienfeld. Unterschiede:
- Der Genesy 600 enthält Programme für denervierte Muskeln (3 Programme: Dreieck, Trapez, Rechteck) – geeignet für periphere Nervenschädigungen (z. B. Fazialisparese).
- Der Genesy 600 bietet mehr Programme: 53 Sport vs. 22, 11 Reha vs. 7.
- Der Genesy 300 Pro deckt die grundlegenden Anwendungen ab: TENS, EMS, Mikrostrom, FES, Iontophorese – 5 Stromarten.
- Preislich ist der Genesy 300 Pro deutlich günstiger.
Für Basis‑Anwendungen (Schmerzlinderung, Muskelstärkung, Wundheilung, Basis‑Reha) ist der Genesy 300 Pro eine gute Wahl. Bei Bedarf an Programmen für den denervierten Muskel wählen Sie den Genesy 600. Benötigen Sie zusätzlich IF oder Kotz, ist der Genesy 1500 passend.
Das hängt von der Methode ab. TENS: Sofortige Schmerzlinderung während der Anwendung. EMS (Muskelaufbau): 4–6 Wochen regelmäßiges Training. Mikrostrom (Wundheilung, Arthritis): spürbare Verbesserungen nach 2–4 Wochen. Iontophorese: 3–6 Wochen. Bei chronischen Beschwerden ist Geduld erforderlich – es ist keine Tablette. Bleiben nach 6–8 Wochen keine Effekte, konsultieren Sie Ihren Arzt.
Ja, im 2+2 Modus. Die 4 Kanäle werden in zwei Paare geteilt: auf Kanal 1–2 läuft ein Programm, auf Kanal 3–4 ein anderes. So behandeln Sie parallel zwei Personen oder zwei schmerzhafte Bereiche (z. B. beide Knie oder Lendenbereich und Schulter). Mikrostrom und Iontophorese sind hiervon ausgenommen – diese Programme laufen nicht im 2+2 Modus.
Dafür gibt es keine pauschale Antwort – klären Sie das mit Ihrem behandelnden Arzt. Bei frischen Nähten, Schrauben oder operativen Materialien gelten besondere Regeln. Viele Reha‑Programme können bereits in den ersten Tagen nach OP begonnen werden, sofern der Operateur zustimmt. EMS‑Programme zur Wiederherstellung der Muskelkraft werden typischerweise in der aktiven Reha‑Phase (1–6 Wochen postoperativ) empfohlen.
Nein. Elektrotherapie ist eine Ergänzung, kein Ersatz. EMS‑Programme bauen z. B. Muskelkraft auf, aber Koordination, Bewegungsumfang und das Wiedererlernen von Bewegungsmustern werden vom Physiotherapeuten geführt. Am effektivsten ist die Kombination: Physiotherapie + Genesy 300 Pro + ggf. verordnete Medikamente.
Ja. Sie können eigene Programme von Grund auf erstellen und speichern – bis zu 15 Programme pro Benutzer. Während einer laufenden Behandlung können Sie Frequenz, Impulsdauer oder Behandlungszeit ändern (Run Time Funktion). Das ist nützlich, wenn Ihr Physiotherapeut personalisierte Parameter vorgibt.
Video‑Anleitungen – sehen Sie, wie die Anwendung funktioniert
Die vier Videoanleitungen gelten für alle 4‑kanaligen Globus‑Geräte (Genesy 300 Pro, 600, 1500, 3000). Sehen Sie sie sich vor der ersten Anwendung an – insgesamt ca. 15 Minuten.
1. Video – Geräteteile
Sie lernen die Anschlüsse kennen, welches Kabel wofür ist (4 farbige Kabel für allgemeine Programme, 2 graue für Mikrostrom und Iontophorese) und wie das Display aussieht.
2. Video – Akku‑Handhabung
Wie Sie laden, wann ein Wechsel nötig ist und was das Display anzeigt. Wichtiger Hinweis: Aus Sicherheitsgründen starten Behandlungen NUR vom Akku – im Netzbetrieb kann die Therapie nicht gestartet werden (das Gerät lässt sich dann nicht einschalten).
3. Video – Menübedienung
Schritt für Schritt: Navigation im ungarischen Menü, Programmauswahl nach Beschwerde, Intensitätseinstellung und Anpassung der Parameter während der Behandlung.
4. Video – Nützliche Extra‑Funktionen
Kedvencek mentése, Profilanlage, Programme sperren (z. B. wenn Sie das Gerät einer älteren Person nur für eine bestimmte Behandlung geben), zwei Patienten gleichzeitig behandeln (2+2‑Modus).
Wie verwenden Sie den Genesy 300 Pro zuhause?
Schalten Sie das Gerät ein
Nach dem Einschalten wählen Sie Ihr Benutzerprofil. Das Gerät merkt sich die letzten 10 verwendeten Programme sowie Ihre Favoriten.
Wählen Sie das passende Programm für Ihre Beschwerde
Im ungarischen Menü wählen Sie nach konkreter Beschwerde (z. B. „Chronisches Lumbago“, „Knieschmerz“, „Maximalkraft“). Das Gerät stellt automatisch die passende Stromart, Frequenz und Impulsbreite ein.
Bringen Sie die Elektroden an
Platzieren Sie die im Paket enthaltenen selbstklebenden Elektroden rund um die schmerzende Stelle oder das Muskelareal gemäß Empfehlung Ihres Physiotherapeuten. Das Gerät erkennt, wenn eine Elektrode nicht richtig haftet und schaltet den Strom ab.
Stellen Sie eine angenehme Intensität ein
Starten Sie das Programm und erhöhen Sie die Intensität langsam mit dem Intensitätsregler. Bei TENS bis zu einem angenehmen Kribbeln, bei EMS bis zu sichtbarer (aber schmerzfreier) Muskelkontraktion. Bei Mikrostrom spüren Sie meist nichts – das ist normal. Bei Schmerz reduzieren Sie sofort.
Ruhen Sie sich während der Behandlung aus
Sitzen oder liegen Sie, schauen Sie TV, lesen Sie oder entspannen Sie – eine Sitzung dauert typischerweise 15–60 Minuten, während das Gerät autonom arbeitet. Am Ende schaltet es sich automatisch ab.
Speichern Sie Ihre Favoriten
Speichern Sie bewährte Programme in den Favoriten (bis zu 15 Programme pro Benutzer) – beim nächsten Mal starten Sie mit nur einem Knopfdruck. Wenn Ihr Physiotherapeut individuelle Einstellungen empfiehlt, speichern Sie diese als eigenes Programm (Easy Program‑Funktion).
Was ist im Paket enthalten?
Alle notwendigen Zubehörteile sind enthalten, damit Sie nach dem Kauf sofort mit den Behandlungen beginnen können. Iontophorese‑Schwämme sind separat bestellbar.
- 1 Stk Globus Genesy 300 Pro Gerät
- 4 Stk farbige Elektrodenkabel (für TENS, EMS und FES)
- 2 Stk graue geschirmte Kabel (für Mikrostrom und Iontophorese)
- 4 Stk 50×50 mm selbstklebende quadratische Elektroden
- 4 Stk 50×90 mm selbstklebende rechteckige Elektroden
- 1 Stk Akkumulator‑Ladegerät
- Eingebauter Ni‑MH Akku (7,2V / 1,8 Ah – für mehrere Stunden Behandlung)
- 1 Stk Tragetasche
- 1 Stk Gebrauchsanweisung in ungarischer Sprache (gemeinsam für Genesy 300 Pro und 600)
Selbstklebende Elektroden halten typischerweise 25–30 Anwendungen – wenn die Haftung nachlässt oder die Folie sich löst, sollten sie ersetzt werden. Das Gerät hat 1 Jahr Garantie; der Hersteller empfiehlt alle 2 Jahre eine Überprüfung. Für optimale Akkuleistung empfiehlt sich eine Kontrolle alle 6 Monate; ruht das Gerät länger als 3 Monate, laden Sie es vor der Nutzung. Reinigen mit einem feuchten, sauberen Tuch – zur Desinfektion eignet sich verdünnte Natriumhypochlorit‑Lösung (in der Bedienungsanleitung detailliert beschrieben).
Iontophorese‑Schwamm (60 × 85 mm – für Wirkstoffapplikation), Triggerpunkt‑Stift (präzisere Elektrodenplatzierung), Y‑Kabel – dieses Zubehör ist separat erhältlich, falls Sie es benötigen. Klären Sie mit Ihrem Physiotherapeuten oder Arzt, ob eines davon für Sie erforderlich ist.
Technische Daten – was bedeuten sie für Sie?
| Modell | Globus Genesy 300 Pro |
| Hersteller | Globus Corporation, Italien |
| Anzahl Kanäle | 4 – Sie können bis zu 2 Personen oder 2 schmerzhafte Bereiche gleichzeitig behandeln |
| Stromarten | TENS, EMS/NMES, Mikrostrom (MENS/MCR), Iontophorese (insgesamt 4 Behandlungsarten) + FES‑Programme |
| Anzahl Programme | mehr als 90 voreingestellte + 15 eigene Programme / Benutzer |
| Benutzerprofile | mehrere Profile – auch für Familiengebrauch geeignet |
| TENS/EMS Intensität | 0–120 mA – ausreichend für deutliches Kribbeln und sichtbare Muskelkontraktionen |
| TENS/EMS Frequenz | 0,3–150 Hz |
| Impulsdauer | 50–450 μs |
| Mikrostrom (MENS/MCR) | 0–800 µA, 5–200 Hz, 1–250 ms Impuls (Kanal 1 und 3) – tausendfach feiner als TENS; in der Regel nicht spürbar |
| Iontophorese | 0–10 mA, nur Kanal 1 – zur Wirkstoffapplikation |
| KEIN Denerviert | – Behandlung peripherer Lähmungen ist den Genesy 600, 1500, 3000 vorbehalten |
| KEIN Kotz | – die sportliche Mittel‑Frequenz‑Stimulation hat Genesy 1500 und 3000 |
| KEIN IF (Interferenz) | – tiefe Muskel-/Gelenkstimulation ist Genesy 1500 und 3000 vorbehalten |
| Behandlungsdauer | 1–99 Minuten pro Programm – die meisten klinischen Protokolle empfehlen 15–60 Minuten |
| Display und Menü | hintergrundbeleuchtet, ungarisches Menü (auch Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch wählbar) |
| Sicherheits‑Sensor | erkennt, wenn eine Elektrode nicht haftet; schaltet den Strom dann ab |
| Akkumulator | eingebauter Ni‑MH 7,2V / 1,8 Ah – reicht für mehrere Stunden Behandlung |
| Ladeverfahren | Netz‑Adapter; aus Sicherheitsgründen startet die Behandlung nur vom Akku |
| Geräteabmessung | 160 × 99 × 35,4 mm – kompakt, handlich |
| Gewicht | 404 g – leicht und gut transportierbar |
| Schutzart | IP22 – geschützt gegen senkrechte Wassertropfen |
| CE‑Zertifikat | CE Klasse IIa Medizinprodukt (MDD 93/42/EWG) |
Wann sollten Sie den Genesy 300 Pro NICHT verwenden?
- Bei vorhandenem Herzschrittmacher, implantiertem Defibrillator (ICD), Nervensimulator oder anderem aktiven Implantat – nur mit Erlaubnis des Kardiologen / Arrhythmologen.
- Keine Elektroden im vorderen Halsbereich (in der Nähe der Halsschlagader) anbringen.
- Bei Krebserkrankungen, wenn das Behandlungsgebiet betroffen wäre – vorher Onkologe konsultieren.
- In der Schwangerschaft – während der gesamten Schwangerschaft vermeiden.
- Keine Elektroden am Kopf, in der Nähe der Augen oder an den Schläfen anbringen.
- Führen Sie keinen Strom durch den Brustkorb (nicht eine Elektrode vorne, eine hinten) – Risiko von Herzrhythmusstörungen.
- Stimulieren Sie nicht gleichzeitig Brustmuskel und Rückenmuskulatur.
- Bei neuen, sich verschlechternden oder unklaren Schmerzen – zuerst ärztlich abklären.
- Bei frischen Wunden, dermatologischen Problemen oder frischen Narben nicht behandeln.
- Bei fieberhaften oder ungeklärten Entzündungen nicht empfohlen.
- Bei Thrombosen (DVT) im Behandlungsgebiet – wegen Embolisationsrisiko verboten.
- Bei schlecht eingestellter Epilepsie – individuelle medizinische Bewertung erforderlich.
- Bei kapillärer Brüchigkeit (empfindliche Haargefäße) – vorsichtige, niedrigintensive Anwendung empfohlen.
Unsicher? Konsultieren Sie vor der Anwendung Ihren behandelnden Arzt oder Physiotherapeuten. Details im Artikel: Kontraindikationen der Elektrotherapie.
Wichtige Hinweise
Der Globus Genesy 300 Pro ist ein CE‑zertifiziertes Medizinprodukt Klasse IIa (MDD 93/42/EWG). Für den Heimgebrauch optimiert; Anwendung in Absprache mit behandelndem Arzt / Physiotherapeuten empfohlen. Das Iontophorese‑Programm darf nur unter fachärztlicher Aufsicht und mit geeigneter Wirkstoffauswahl eingesetzt werden.
Mögliche Nebenwirkungen: Unter der Elektrode können bei empfindlicher Haut Hautreizungen auftreten; selten allergische Reaktionen auf das Elektroden‑Gel. Bei schneller Herzfrequenz oder Herzrhythmusstörungen während der Behandlung sofort abbrechen und ärztlichen Rat einholen.
Der Globus Genesy 300 Pro ist eine ergänzende Heimtherapie – ersetzt nicht die ärztliche Diagnose, verordnete Medikamente oder Physiotherapie. Bei neuen, sich verschlechternden oder unklaren Beschwerden wenden Sie sich an Ihren Arzt. Ergebnisse können individuell variieren.