Wann sollten Sie den Genesy 3000 wählen?
Suchen Sie in der folgenden Liste nach Ihrer Situation. Wenn Sie sich wiederfinden, kann der Genesy 3000 wahrscheinlich helfen – natürlich immer in Absprache mit der behandelnden Ärztin / dem behandelnden Arzt.
Bei chronischen Schmerzen im Rücken, Nacken, an der Schulter oder in Muskeln können TENS‑Programme sofort spürbare Linderung bringen (während der Anwendung nimmt das Schmerzempfinden ab). Mikrostrom und die interferenzielle (IF) Therapie zielen auf tiefere Muskel‑ und Gelenkbeschwerden. Für konkrete Beschwerden sind voreingestellte Programme verfügbar: Ischias, chronischer Lumbago, Nackenschmerzen, scapulohumerales Syndrom, Schleudertrauma (Whiplash), Osteoporose-bedingte Beschwerden. Details finden Sie in den Artikeln TENS und IF.
Für Knieschmerzen gibt es dedizierte TENS‑Programme (akute Knieschmerzen) und ein spezielles Mikrostrom‑Programm (Knie‑Osteoarthritis). Bei Schmerzspitzen bringt TENS schnelle Linderung, bei chronischen Beschwerden kann eine Mikrostrom‑Kur nach 2–4 Wochen regelmäßiger Anwendung relevante Unterstützung geben. Details: Mikrostrom und Gelenkentzündungen. Wichtig: Die Hauptbehandlung der Arthrose besteht aus Bewegungstherapie, Gewichtsmanagement und verordneten Medikamenten – Elektrotherapie ist ergänzend.
Nach Knieprothesen, ACL‑Rekonstruktion, Schulter‑Luxation, Wirbelsäulenoperation oder anderen orthopädischen Eingriffen sind die Muskeln oft geschwächt. Die EMS‑Programme (Muskelstimulation) des Genesy 3000 aktivieren die Muskeln, auch wenn Sie wegen Schmerzen noch nicht voll belastbar sind. Spezielle Reha‑Programme sind vorhanden: ACL‑Reha, Vorbeugung von Schulter‑Subluxation, Wiederaufbau des Vastus medialis. Was wichtig ist: Vor Anwendung nach einer Operation besprechen Sie Startzeitpunkt und Elektrodenposition mit Ihrem behandelnden Arzt.
53 Sportprogramme: Aufwärmen, Maximalkraft, Kraftausdauer, Explosivkraft, Hypertrophie (Muskelaufbau), Kapillarisation und aktive Regeneration (Reduktion von Muskelkater nach dem Training). 84 ActionNow‑Programme für konkrete Sport‑Situationen (Unterstützung beim Laufen, Regenerationsbehandlungen). Wichtig: EMS ersetzt kein Training – es ergänzt es.
Bei chronischen, monatelang nicht heilenden Wunden (Beinulkus, chronische Fersenwunden, diabetisches Fußulkus, Dekubitus) kann das Mikrostrom‑Programm (MENS) relevante Unterstützung zur gewohnten Wundversorgung bieten. Mikrostrom ist so schwach, dass Sie ihn nicht spüren – deshalb ist er für empfindliche, entzündete Hautbereiche geeignet. Wichtig: Wundversorgung ist eine fachärztliche Aufgabe – sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt oder Wundtherapeuten. Details: Behandlung von Beingeschwüren.
Bei chronischen Sehnenentzündungen (Tennisarm, Schultersehnenentzündung, Achillessehnenbeschwerden, Rotatorenmanschetten‑Tendinitis, Karpaltunnelsyndrom) stehen dedizierte TENS‑ und Mikrostrom‑Programme zur Verfügung. Mikrostrom kann die zelluläre Regeneration unterstützen, TENS lindert das Schmerzempfinden. Wichtig: Diese Beschwerden verbessern sich selten schnell – planen Sie 4–6 Wochen regelmäßige Anwendung ein.
FES‑Programme (funktionelle elektrische Stimulation) unterstützen die Rehabilitation nach Schlaganfall (Hemiplegie – Neuerlernen von Bewegungen der oberen und unteren Extremitäten). Spezielle Programme für den denervierten Muskel sind bei peripherer Nervenschädigung verfügbar (dreieckige, trapezförmige und quadratische Impulse). Das integrierte Diagnostik‑Modul (Rheobase + Chronaxie Messung) hilft, optimale Parameter zu finden. Wichtig: Für die Schlaganfallrehabilitation ist fachärztliche (Neurologe, Physiotherapeut) Konsultation erforderlich.
Mit dem Iontophorese‑Programm (Kanal 1) können entzündungshemmende Wirkstoffe (z. B. Diclofenac), Lokalanästhetika (Lidocain) oder Essigsäure‑basierte Präparate unter die Haut gebracht werden – tiefer als eine Creme es erreicht. Typische Anwendungen: Tennisarm, Fersensporn, übermäßiges Schwitzen. Wichtig: Die Auswahl des Wirkstoffs ist ärztliche Aufgabe – besprechen Sie dies mit Ihrem behandelnden Arzt oder Apotheker. Details: Iontophorese.
Welche Behandlungsarten sind enthalten, und wofür sind sie gut?
Der Genesy 3000 enthält acht verschiedene elektrotherapeutische Methoden. Hier die wichtigsten Unterschiede aus Patientensicht:
- TENS – zur Schmerzbehandlung: spürbares Kribbeln auf der Haut, während der Anwendung reduziert es das Schmerzempfinden. Für akute und chronische Schmerzen (Rücken, Nacken, Schulter, Knie, Regelschmerzen). Details: TENS.
- EMS / NMES – zur Muskelstärkung, Rehabilitation: löst sichtbare Muskelkontraktionen aus, die den Muskel „trainieren“, auch wenn Sie wegen Schmerzen nicht voll belastbar sind. Nach Operationen, zur Sportstärkung, zur Vorbeugung von Muskelatrophie. Details: EMS.
- Mikrostrom (MENS) – für Wundheilung, Entzündungsreduktion: so fein, dass Sie ihn nicht spüren. Unterstützt zelluläre Regeneration und Entzündungshemmung. Bei schwer heilenden Wunden, chronischen Sehnenentzündungen, Gelenkentzündungen. Details: Mikrostrom.
- FES – zum Wiedererlernen von Bewegungen nach Schlaganfall: bei zentraler Lähmung unterstützt es die Aktivierung von Muskeln und das Neuerlernen von Bewegungsmustern. Nur unter fachärztlicher Aufsicht anwenden.
- Denerviertes Muskelprogramm – bei peripherer Lähmung: wenn ein Muskel die nervale Verbindung verloren hat, aktiviert dieses Programm direkt die Muskelzellen. Das Diagnostik‑Modul (Rheobase + Chronaxie) hilft bei der Parametereinstellung.
- Kotz (russische) Stimulation – für sportlichen Kraftaufbau: kräftige, mittel‑frequente Impulse. Bei Sportlern für Maximalkraft und als Trainingsergänzung.
- Interferenz (IF) – für tiefe Muskel‑ und Gelenkschmerzen: angenehmeres, feineres Hautgefühl als TENS und tiefer wirkend. Für chronische Rücken‑ und Nackenschmerzen, Gelenkschmerzen. Details: IF.
- Iontophorese – zur Einbringung entzündungshemmender Wirkstoffe: Gleichstromunterstützt, sodass Wirkstoffe (z. B. Diclofenac‑Gel, Essigsäure, Lidocain) tiefer in die Haut gelangen. Typische Anwendungen: Tennisarm, Fersensporn, krankhaftes Schwitzen. Details: Iontophorese.
Wenn Sie unsicher sind, welche Methode zu Ihrer Beschwerde passt, lesen Sie meinen Entscheidungsleitfaden: welche Elektrotherapie wofür geeignet ist.
Häufige Fragen, die vor dem Kauf relevant sind
Im Allgemeinen nein. Bei Herzschrittmacher, implantiertem Defibrillator (ICD), neuralen Stimulatoren oder Hörimplantaten ist Elektrotherapie kontraindiziert – nur mit Freigabe durch Kardiologe / Elektrophysiologe. Details im Artikel Elektrotherapie und Implantate.
Der Hersteller hat den Genesy 3000 ursprünglich für den professionellen Einsatz (physiotherapeutische Praxis, Reha‑Zentrum) entwickelt – Sie können ihn zuhause sicher verwenden, wenn Sie zuvor mit Ihrem behandelnden Arzt oder Physiotherapeuten besprechen, welches Programm für Ihre Beschwerde geeignet ist. Bei neuen, sich verschlechternden oder unbekannten Beschwerden ist immer zuerst eine ärztliche Abklärung erforderlich.
Das hängt von der Methode ab. TENS: während der Anwendung sofort spürbare Schmerzlinderung. EMS (Muskelaufbau): nach 4–6 Wochen regelmäßigen Trainings. Mikrostrom (Wundheilung, Gelenkentzündung): nach 2–4 Wochen spürbare Veränderung. IF / Iontophorese: nach 3–6 Wochen. Bei chronischen Beschwerden ist Geduld nötig – es ist nicht wie eine Schmerztablette. Wenn nach 6–8 Wochen keine Besserung vorliegt, besprechen Sie das weitere Vorgehen mit Ihrem Arzt.
Beide sind 4‑kanalige Multifunktionsgeräte. Der Genesy 1500 enthält die Hauptmodalitäten (TENS, EMS, Mikrostrom, IF) – das reicht für die meisten Heimnutzer. Der Genesy 3000 zusätzlich für den denervierten Muskel, FES (Schlaganfallrehabilitation), Kotz‑Stimulation und Iontophorese – plus >400 Programme, Diagnostik‑Modul, 10 Benutzerprofile und STIM LOCK. Wenn Sie nur Schmerztherapie und Muskelstärkung benötigen, genügt der Genesy 1500. Bei komplexeren Beschwerden (z. B. Schlaganfallrehabilitation, denervierte Muskeln, Iontophorese) ist der Genesy 3000 besser geeignet.
Ja, das ist der 2+2‑Modus. Die 4 Kanäle werden in zwei Gruppen aufgeteilt: Kanal 1–2 laufen ein Programm, Kanal 3–4 ein anderes. So können Sie parallel zwei Familienmitglieder oder zwei Körperregionen (z. B. beide Knie oder Rücken und Schulter) behandeln. Mikrostrom und Iontophorese sind Ausnahmen – diese Programme laufen nicht im 2+2‑Modus.
Dafür gibt es keine pauschale Antwort – besprechen Sie das mit Ihrem behandelnden Arzt. Bei frischen Nähten, Schrauben und operativem Material gelten besondere Aspekte. Viele Reha‑Programme können bereits in den ersten Tagen postoperativ begonnen werden, wenn der Operateur zustimmt. EMS‑Programme zur Wiederherstellung der Muskelkraft werden typischerweise in der aktiven Reha‑Phase (1–6 Wochen postoperativ) empfohlen.
Nein. Elektrotherapie ist eine Ergänzung, kein Ersatz. EMS‑Programme bauen z. B. Muskulatur auf, aber Koordination, Bewegungsumfang und das Neuerlernen von Bewegungsmustern leitet der Physiotherapeut. Am effektivsten ist die Kombination: Physiotherapie + Genesy 3000 Elektrotherapie + verordnete Medikamente (falls vorhanden).
Ja. Mit der Easy Program-Funktion können Sie eigene, angepasste oder von Grund auf neu erstellte Programme speichern – bis zu 15 Programme pro Benutzer. Während der Anwendung lassen sich Frequenz, Impulsbreite oder Behandlungszeit (Run Time) ändern. Das ist nützlich, wenn Ihr Physiotherapeut individuell angepasste Parameter empfiehlt.
Wie verwenden Sie den Genesy 3000 zuhause?
Schalten Sie das Gerät ein
Nach dem Einschalten wählen Sie Ihr Benutzerprofil (bis zu 10 Profile speicherbar – z. B. für Familienmitglieder). Das Gerät merkt sich die zuletzt verwendeten 10 Programme und Ihre Favoriten.
Wählen Sie das programm, das zu Ihrer Beschwerde passt
Wählen Sie im ungarischsprachigen Menü nach konkreter Beschwerde (z. B. „Chronischer Lumbago“, „Knie‑Osteoarthritis“, „Maximalkraft“, „Muskelkater“). Das Gerät stellt automatisch die passende Stimulationsart, Frequenz und Impulsbreite ein – Sie müssen keine technischen Parameter wählen.
Kleben Sie die Elektroden auf
Bringen Sie die im Lieferumfang enthaltenen selbstklebenden Elektroden rund um die schmerzhafte Region oder den Muskel an, wie Ihr Physiotherapeut empfiehlt. Das Gerät erkennt, wenn eine Elektrode nicht richtig haftet – in diesem Fall schaltet es die Stromzufuhr ab, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Stellen Sie eine angenehme Intensität ein
Starten Sie das Programm und erhöhen Sie langsam die Intensität mit dem Intensitätsregler. Bei TENS bis zu einem angenehmen Kribbeln, bei EMS bis zu spürbarer (aber schmerzfreier) Muskelkontraktion. Bei Mikrostrom spüren Sie meist nichts – das ist normal. Bei Schmerz reduzieren Sie sofort.
Entspannen Sie sich während der Behandlung
Sitzen oder liegen Sie entspannt, lesen oder ruhen Sie. Eine Behandlung dauert typischerweise 15–60 Minuten – währenddessen macht das Gerät die Arbeit. Am Ende schaltet es automatisch ab.
Speichern Sie Ihre Favoriten
Speichern Sie bewährte Programme in den Favoriten (bis zu 15 pro Benutzer) – beim nächsten Mal starten Sie sie mit einem Knopfdruck. Wenn Ihr Physiotherapeut eine bestimmte Einstellung empfohlen hat, speichern Sie diese als eigenes Programm.
Video‑Anleitungen – sehen Sie, wie es angewendet wird
Die vier Videoanleitungen gelten für alle 4‑kanaligen Globus‑Geräte (auch Genesy 3000 und Genesy 1500). Schauen Sie sich alle an, bevor Sie die erste Behandlung starten – das dauert insgesamt ca. 15 Minuten.
Video 1 – Geräteteile
Sie erfahren, wo die Anschlüsse sind, welches Kabel wofür ist (4 bunte Kabel für allgemeine Programme, 2 graue für Mikrostrom und Iontophorese), und wie das Display aussieht.
Video 2 – Akkupflege
Wie man lädt, wann zu tauschen ist, und was das Display anzeigt. Wichtig: Aus Sicherheitsgründen startet eine Behandlung NUR vom Akku – bei angeschlossenem Netzladegerät kann nicht behandelt werden.
Video 3 – Menübedienung
Schritt für Schritt: Wie Sie im ungarischen Menü navigieren, ein Programm passend zur Beschwerde wählen, die Intensität einstellen und Einstellungen während der Behandlung ändern.
Video 4 – Nützliche Zusatzfunktionen
Favoriten speichern, Profile einrichten, Programme sperren (z. B. wenn Sie einem älteren Familienmitglied nur ein Programm zugänglich machen), zwei Patienten gleichzeitig behandeln (2+2‑Modus).
Was ist im Paket enthalten?
Alle grundlegenden Zubehörteile sind enthalten, damit Sie nach dem Kauf sofort mit den Behandlungen beginnen können. Nur Iontophorese‑Schwämme und spezielle Sonden (urologisch, vaginal, anal) sind separat bestellbar.
- 1 Stk. Globus Genesy 3000 Gerät
- 4 Stk. farbige Elektrodenkabel (TENS, EMS, denervierter Muskel, IF und Kotz‑Programme)
- 2 Stk. graue abgeschirmte Kabel (Mikrostrom und Iontophorese)
- 4 Stk. 50×50 mm selbstklebende quadratische Elektroden
- 4 Stk. 50×90 mm selbstklebende rechteckige Elektroden
- 1 Stk. Netzadapter zum Laden des Akkus
- Integrierter Ni‑MH Akku (für mehrere Stunden Behandlung)
- 1 Stk. Tragetasche
- 1 Stk. Gebrauchsanweisung auf Ungarisch
Die selbstklebenden Elektroden halten typischerweise 15–20 Behandlungen – wenn die Haftung nachlässt oder die Folie sich löst, sollten sie ersetzt werden. Das Gerät wird mit 1 Jahr Garantie geliefert; der Hersteller empfiehlt eine Prüfung alle 2 Jahre. Zur Erhaltung der optimalen Akkukapazität empfiehlt sich eine Kontrolle alle 6 Monate; wenn das Gerät länger als 3 Monate nicht benutzt wurde, vor dem Einsatz aufladen. Das Gerät lässt sich mit einem feuchten, sauberen Tuch reinigen – für die Desinfektion ist eine verdünnte Natriumhypochlorit‑Lösung geeignet (im Handbuch beschrieben).
Iontophorese‑Schwämme (60×85 mm – für Wirkstoffapplikation), Motorpunktstift (präzisere Elektrodenplatzierung), Gesichts‑Elektroden (für kosmetische Programme), Y‑Kabel, urologische (anal / vaginal) Sonden für Beckenbodenrehabilitation – diese Zubehörteile sind separat bestellbar, wenn Sie sie für Ihre Anwendung benötigen. Besprechen Sie mit Ihrem Physiotherapeuten oder behandelnden Arzt, ob eines davon für Sie notwendig ist.
Technische Daten – was bedeuten sie für Sie?
| Modell | Globus Genesy 3000 |
| Hersteller | DOMINO s.r.l. / Globus Corporation, Italien |
| Anzahl Kanäle | 4 – ermöglicht die gleichzeitige Behandlung von bis zu 2 Personen oder 2 schmerzhaften Regionen |
| Stimulationsarten | 8: TENS, EMS, Mikrostrom (MENS), FES, denerviert, Kotz, IF, Iontophorese |
| Anzahl Programme | mehr als 400 vorkonfigurierte + 15 eigene Programme / Benutzer |
| Benutzerprofile | bis zu 10 – ideal für die Nutzung in Familien |
| TENS/EMS Intensität | 0–120 mA – ausreichend, um deutliches Kribbeln und sichtbare Muskelkontraktionen zu erzeugen |
| Mikrostrom (MENS) | 0–800 µA – tausendmal feiner als TENS; in der Regel nicht spürbar |
| IF (Interferenz) | Trägerfrequenz 2500 / 4000 / 10000 Hz – angenehmer auf der Haut, dringt tiefer |
| Iontophorese | 0–10 mA, nur Kanal 1 – zur Wirkstoffapplikation |
| Behandlungsdauer | 1–99 Minuten pro Programm – die meisten klinischen Protokolle 15–60 Minuten |
| Display und Menü | hintergrundbeleuchtet, ungarisches Menü – kein technisches Wörterbuch nötig |
| Sicherheitssensor | erkennt, wenn eine Elektrode nicht haftet; in diesem Fall unterbricht es die Stromzufuhr |
| Akku | integrierter Ni‑MH 12V / 2000 mAh – ausreichend für mehrere Stunden Behandlung |
| Laden | mit Netzadapter, ca. 12 Stunden für vollständiges Laden |
| Geräteabmessungen / Gewicht | 220 × 170 × 60 mm / 790 g – passt leicht in eine Schublade oder die Tragetasche |
| Schutzart | IP22 – geschützt vor senkrecht fallendem Wasser |
| CE‑Zertifizierung | CE 0476 (KIWA CERMET ITALIA), Class IIa Medizinprodukt |
Wann sollten Sie den Genesy 3000 nicht verwenden?
- Wenn Sie einen Herzschrittmacher, implantierten Defibrillator (ICD), einen neuralen Stimulator oder ein anderes aktives Implantat haben – nur mit Freigabe durch Kardiologe / Elektrophysiologe.
- Setzen Sie keine Elektroden auf die vordere Halsregion (in der Nähe großer Arterien).
- Wenn Sie eine Tumorerkrankung haben und die Behandlungsregion betroffen wäre – vorher onkologische Abklärung.
- Wenn Sie schwanger sind – während der gesamten Schwangerschaft vermeiden.
- Setzen Sie keine Elektroden auf den Kopf, in die Augenregion oder auf die Schläfen.
- Leiten Sie keinen Strom durch den Brustkorb (eine Elektrode vorne, eine hinten) – wegen Risiko von Herzrhythmusstörungen.
- Stimulieren Sie nicht gleichzeitig Brustmuskulatur und Rückenmuskulatur.
- Bei neuen, sich verschlechternden oder unbekannten Schmerzen – zuerst ärztliche Abklärung.
- Nicht anwenden bei frischen Wunden, dermatologischen Problemen oder frischen Narben.
- Nicht empfohlen bei Fieber oder unbekannter Entzündung.
- Bei Vorhandensein von Blutgerinnseln (DVT) in der Behandlungsregion – wegen Embolierisiko kontraindiziert.
- Bei unzureichend eingestellter Epilepsie – individuelle ärztliche Beurteilung erforderlich.
- Bei Kapillar‑Fragilität (empfindliche Haargefäße) – vorsichtige Anwendung mit niedriger Intensität empfohlen.
Unsicher? Konsultieren Sie vor der Anwendung Ihren behandelnden Arzt oder Physiotherapeuten. Details finden Sie im Artikel Kontraindikationen der Elektrotherapie.
Wichtige Hinweise
Der Globus Genesy 3000 ist ein CE‑zertifiziertes Class IIa Medizinprodukt (CE 0476). Er kann zuhause von erfahrenen Anwendern in Absprache mit behandelnder Ärztin / behandelndem Arzt oder Physiotherapeutin / Physiotherapeut sicher verwendet werden. Iontophorese‑, urologische‑ und Inkontinenzprogramme dürfen nur unter fachärztlicher Aufsicht und mit geeigneter Wirkstoff‑ bzw. Sondenauswahl angewendet werden.
Mögliche Nebenwirkungen: Bei empfindlicher Haut kann unter der Elektrode Hautreizung auftreten; selten Allergien gegen das Elektrodengelee. Bei während der Behandlung auftretender Herzrasen oder Herzrhythmusstörungen muss die Anwendung sofort abgebrochen und ärztlicher Rat eingeholt werden.
Der Globus Genesy 3000 ist eine unterstützende Heimtherapie – er ersetzt nicht die ärztliche Diagnose, verschriebene Medikamente oder die Physiotherapie. Bei neuen, sich verschlechternden oder unbekannten Beschwerden wenden Sie sich an Ihre behandelnde Ärztin / Ihren behandelnden Arzt. Die Ergebnisse können individuell variieren.
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