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Behandlung von Lymphödem zu Hause

Mit einem Lymphödem zu leben ist eine große Herausforderung, aber keine unlösbare Aufgabe. Ein Lymphödem zeigt sich am häufigsten durch Schwellungen und Flüssigkeitsansammlungen an den Extremitäten, besonders an Beinen und Armen. Obwohl die Erkrankung derzeit nicht heilbar ist, lässt sie sich durch Behandlung kontrollieren und die Lebensqualität deutlich verbessern. Das Wichtigste, was du verstehen musst: Ein Lymphödem ist kein Zustand, den man mit einer kurzen stationären Behandlung einmal jährlich behebt. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in täglicher, konsequenter Aufmerksamkeit und häuslicher Therapie.

Warum ist die Behandlung zu Hause wichtig?

Die Antwort ist einfach: Lymphe wird in deinem Körper kontinuierlich gebildet — bei jedem Herzschlag. Wenn dein Lymphsystem geschädigt ist, kann diese Flüssigkeit nicht richtig abfließen und sammelt sich im Gewebe an, was zu Schwellungen führt.

Dies ist ein permanenter, ununterbrochener Prozess, den man nicht langfristig mit einigen Tagen intensiver Behandlung lösen kann.

Stell es dir wie einen tropfenden Wasserhahn vor – egal wie oft du einmal aufwischst, ohne regelmäßige Versorgung sammelt sich das Wasser immer wieder an.

Die Situation verschärft sich, wenn zusätzlich Probleme des Venensystems (z. B. Venenschwäche/ Krampfadern) vorliegen. Diese können das Lymphödem und allgemein die Lymphzirkulationsstörung verschlimmern.

Behandlung im Krankenhaus oder zuhause?

Die medizinische Behandlung spielt natürlich eine wichtige Rolle bei der Therapie des Lymphödems, besonders bei schwereren Fällen.

Eine intensive stationäre oder fachärztliche Kur kann helfen, ausgeprägte Schwellungen schnell zu reduzieren. Entscheidend ist jedoch, was an den verbleibenden 360 Tagen des Jahres geschieht. Du bist die/der Einzige, die/der verhindern kann, dass sich dein Zustand verschlechtert und wiederholte Klinikaufenthalte nötig werden.

Sich ergänzende Behandlungsverfahren

Wichtig ist zu verstehen, dass die einzelnen Behandlungsmethoden einander nicht ersetzen, sondern ergänzen. Je mehr Methoden du parallel anwendest, desto wirksamer kannst du die Schwellung bekämpfen. Lies dazu auch meinen Artikel: Multimodale Therapie – was bedeutet das?

Wenn du zum Beispiel nur Kompressionsstrümpfe trägst, kann das etwa 5 % Verbesserung bringen. Fügst du regelmäßige Bewegung hinzu, kommen weitere ~10 % dazu. Eine passende Ernährung und Gewichtsabnahme können noch einmal ~10 % bringen. Die Kombination verschiedener Maßnahmen erhöht also die Wirksamkeit der Therapie deutlich.

Komplexe dekongestive Therapie – was Ärzte empfehlen

Die dekongestive Therapie besteht aus mehreren Komponenten und stellt eine kombinierte Kompressionstherapie dar.

Manuelle Lymphdrainage.

Dies ist eine von einem ausgebildeten Therapeuten ausgeführte spezielle, sanfte Technik, die das Lymphsystem anregt und das Entfernen überschüssiger Flüssigkeit aus dem betroffenen Bereich fördert.
Viele nennen es Lymphmassage, aber in der medizinischen Praxis ist der Begriff Lymphdrainage üblich. Lymphdrainage ist eine sehr spezielle, sehr sanfte Technik, die gezielt die oberflächenliegenden Lymphgefäße der Haut beeinflusst. Sie unterscheidet sich von klassischen Massagen, die tiefere Muskeln und Gewebe ansprechen. Der Ausdruck „Massage" kann irreführend sein, weil bei der Lymphdrainage kein starker Druck oder intensive Bewegungen angewandt werden.
Während klassische Massagen meist der Muskelentspannung, Spannungsreduktion oder Durchblutungsförderung dienen, fokussiert die Lymphdrainage gezielt auf die Stimulierung des Lymphflusses. Daher ist die Technik viel feiner, und die Bewegungen folgen einem langsamen, rhythmischen Muster.

Kompressionstherapie.

Verwendung von Kompressionsverbänden (Bandagen) oder Kleidungsstücken (elastische Strümpfe, Handschuhe), um Schwellungen zu reduzieren und eine erneute Flüssigkeitsansammlung zu verhindern.
Das Bandagieren ist besonders für Personen zu empfehlen, die sich weniger bewegen. Die Bandage sollte am Hand- oder Fußrücken straffer angelegt und nach oben hin graduell lockerer werden. Das unterstützt den Lymphfluss in die richtige Richtung.
Kompressionsstrümpfe sind spezielle Kleidungsstücke, die konstanten Druck auf das Bein ausüben. Sie sind sowohl in Ruhe als auch bei Bewegung nützlich, besonders wichtig ist das Tragen während körperlicher Aktivität. Bewegung zusammen mit Kompressionsstrümpfen ist deutlich effektiver als jede Maßnahme allein. Wähle Strümpfe immer in Absprache mit einem Fachmann, damit Größe und Druckklasse passen.

Bewegungsübungen.

Es ist bekannt, dass der Hauptmotor der Lymphzirkulation die Muskelpumpe ist — also das Zusammenziehen und Erschlaffen der Muskeln. Dadurch wird Lymphe und Blut gepumpt. Niedrigintensive Bewegungsformen (Gehen, Schwimmen, Radfahren, Yoga, Gymnastik) fördern den Lymphfluss und verbessern die Mobilität.

Haut- und Nagelpflege.

Diese Maßnahmen dienen der Prävention von Infektionen (z. B. Cellulitis) im betroffenen Bereich.

Schulung und Selbstbehandlung.

Da ein Lymphödem nicht heilbar ist, ist es für Betroffene essenziell zu verstehen und zu lernen, dass tägliche Selbstfürsorge notwendig ist, um Symptome zurückzudrängen. Ohne diese Maßnahmen kehrt das Ödem zurück. Ziel der Schulung ist es, den Patienten beizubringen, wie sie ihren Zustand selbst managen können, z. B. durch Selbstmassage, Anwendung von Kompression und Überwachung von Komplikationen.

Die Grundlage der dekongestiven Therapie, die manuelle Lymphdrainage, wurde in der ersten Hälfte des 1900. Jahrhunderts von Dr. Emil Vodder und seiner Frau Estrid Vodder entwickelt. Die Vodder-Methode war die erste wissenschaftlich anerkannte Technik zur Unterstützung der Lymphzirkulation und wurde in Behandlungsempfehlungen für Lymphödeme aufgenommen.

In den 1960er Jahren in Deutschland wurde die weiterentwickelte Lymphdrainage mit anderen Behandlungsansätzen wie Kompressionstherapie, Hautpflege und speziellen Übungen kombiniert. So entstand die komplexe dekongestive Therapie (KDT), die bis heute in der stationären und ambulanten Behandlung von Lymphödemen angewandt wird.

Mit der technologischen Entwicklung tauchen kontinuierlich neue Geräte auf, zum Beispiel pneumatische Kompressionsgeräte (bekannter als Lymphdrainage-Gerät). Diese werden jedoch — teils wegen Informationsmangels — nur langsam in medizinische Protokolle übernommen.

Neue therapeutische Möglichkeiten

Es gibt zahlreiche physiotherapeutische Geräte, deren durchblutungsfördernde Wirkung nachgewiesen ist und die zur Reduktion des Lymphödems beitragen können.

Maschinelle Lymphdrainage (hier klicken für mehr Details)

Eine der wirksamsten Methoden zur Ödemreduktion. Das pneumatische Kompressionsgerät füllt die Luftkammern der angeschlossenen Manschette mit Luft und übt so Druck auf das Gewebe aus. Ein gut eingestelltes Gerät bläst die Luftkammern der Manschette von unten nach oben nacheinander auf, um so Lymph- und Blutfluss nach oben zu unterstützen. Diese Methode verbessert nicht nur die Lymphzirkulation, sondern auch die venöse Zirkulation und reduziert das Thromboserisiko.

Muskelstimulation

Durch elektrische Impulse ausgelöste Muskelkontraktionen verbessern die Zirkulation ähnlich der natürlichen Fortbewegung, dem wichtigsten Motor der Lymphzirkulation, und reduzieren das Ödem.
Muskelstimulationsgeräte können zur Reduktion von Schwellungen bei Lymphödemen aller Schweregrade beitragen. Bei leichtem Ödem kann ein Elektrostimulationsgerät das Lymphdrainage-Gerät ersetzen. Bei mäßigen und schweren Zuständen verstärken sich die Effekte, wenn beide Methoden kombiniert werden.
Die Elektrotherapiegeräte von Globus bieten spezielle 3S sequentielle Stimulations-Programmpakete zur Reduktion von Extremitätenödemen. Detaillierte Informationen zu diesen Geräten und der Behandlung findest du in meinem Artikel hier.

Softlaser-Behandlung

Die Softlaser-Behandlung stimuliert die Mikrozirkulation und trägt so zur Ödemreduktion bei. Je höher die Laserklasse eines Geräts ist, desto stärker ist seine Wirkung auf die Lymphzirkulation. Eine signifikante lindernde Wirkung bei Lymphödemen ist eher von Geräten der Klasse 3 und 4 zu erwarten. Das heißt, physikalische Therapiepraxen mit entsprechenden Lasern erzielen die größten Effekte.
Für die Ödemreduktion empfehle ich Softlaser der Klasse 3. Zum Beispiel das Personal-Laser L400 oder das Energy-Laser L500 Pro-Gerät.

Magnettherapie

Sie regt die Mikrozirkulation an und trägt so zur Reduktion der Schwellung bei.

Bemer-Therapie

Bemer ist ein einzigartiges Verfahren. Die Bemer-Behandlung ist eine physikalische Gefäßtherapie. Sie verbessert die Durchblutung sehr effektiv und trägt damit auch zur Verbesserung der Lymphzirkulation bei. Ihre schwellungsreduzierende Wirkung ist belegt.

Diese Methoden können einzeln wirksam sein, das beste Ergebnis erzielst du jedoch, wenn du sie in Kombination mit traditionellen Behandlungsmethoden anwendest.

Behandlung des Lymphödems durch Lebensstil

Lifestyle-Veränderungen sind genauso wichtig wie physikalische Behandlungen.

Regelmäßige Bewegung ist grundlegend für die Lymphzirkulation. Muskelkontraktionen wirken als natürliche Pumpe und unterstützen den Lymphfluss.

Für Lymphödem-Patienten sind niedrigintensive, aerobe Bewegungsformen am besten geeignet. Gehen, Radfahren, Schwimmen oder Wassergymnastik sind ausgezeichnete Optionen. Auch Yoga-Übungen empfehle ich. Eine Bewegungseinheit sollte mindestens 40–50 Minuten dauern, um effektiv zu sein.

Ernährung ist ebenfalls ein Schlüsselfaktor. Es gibt keine universelle Diät, die allen Betroffenen gleich hilft, aber das Befolgen bestimmter Ernährungsprinzipien kann deinen Zustand deutlich verbessern. Entzündungsfördernde Nahrungsmittel wie stark verarbeitete Kohlenhydrate (Brot, Nudeln, Gebäck, Süßigkeiten, Snacks, Softdrinks, Fruchtsäfte), übermäßiger Gluten- und tierischer Proteinverzehr können die Symptome verschlechtern. Das ist besonders wichtig, wenn du eine Autoimmunerkrankung hast, da Entzündungsprozesse die Lymphzirkulation negativ beeinflussen können.

Gewichtskontrolle ist ebenfalls ein unverzichtbarer Bestandteil der Lymphödemtherapie. Übergewicht kann den Zustand auf verschiedene Weise verschlechtern. Zuviel Fettgewebe übt Druck auf Lymphgefäße und Lymphknoten aus und behindert den Lymphfluss. Zudem ist Adipositas oft mit chronischen Entzündungsprozessen verbunden, die das Lymphsystem weiter schädigen können. Gewichtsreduktion kann daher alleine schon eine deutliche Symptomverbesserung bewirken.

Faktoren, die das Lymphödem beeinflussen

Unter den Umweltfaktoren ist die Temperatur besonders wichtig. Wärme kann das Lymphödem auf verschiedene Weise verschlechtern. Hohe Temperaturen führen zu Gefäßerweiterung, erhöhen den Blutfluss zur Haut und zu den Extremitäten und sorgen so für mehr Flüssigkeit im Interstitium, was das Ödem verstärkt. Außerdem entspannt Wärme die Muskulatur und verringert die Effizienz der Muskelpumpe. Deshalb solltest du Sonnenbaden, Saunabesuche und zu heiße Bäder vermeiden.

Auch auf bestimmte Medikamentenwirkungen solltest du achten. Viele Medikamente können als Nebenwirkung eine Ödembildung begünstigen. Dazu gehören bestimmte Blutdruckmedikamente, hormonelle Verhütungsmittel, Steroide und andere Entzündungshemmer. Wenn du bemerkst, dass ein Medikament mit dem Auftreten oder der Verschlechterung des Ödems zusammenfällt, sprich unbedingt mit deinem behandelnden Arzt über mögliche Alternativen.

Der Schlüssel zum Behandlungserfolg

Der Schlüssel zum Erfolg ist Regelmäßigkeit und Konsequenz. Lymphe wird ständig produziert, daher müssen die Behandlungen an die individuelle Füllungszeit angepasst werden. Bei manchen reicht eine Behandlung alle zwei Tage, bei anderen sind häufigere, sogar mehrmals tägliche Anwendungen nötig.

Warte nicht, bis die Schwellung so stark wird, dass sie Schmerzen oder starke Beeinträchtigungen verursacht.

Es ist wichtig zu verstehen, dass die Behandlung des Lymphödems ein lebenslanger Prozess ist. Das mag zunächst beängstigend klingen, aber wenn du die regelmäßigen Maßnahmen akzeptierst und in dein Leben integrierst, wird die Erkrankung deinen Alltag nicht wesentlich einschränken. Vernachlässigst du die Therapie hingegen, kann sich dein Zustand schrittweise verschlechtern und schließlich deine Lebensqualität erheblich einschränken.

Die Behandlung des Lymphödems ist also ein komplexer, mehrsäuliger Prozess, in dem du die Hauptrolle spielst. Durch die Kombination verschiedener therapeutischer Methoden und Lebensstiländerungen kannst du deinen Zustand deutlich verbessern und die Symptome minimieren. Denk daran: Auch wenn die Erkrankung nicht heilbar ist, kannst du mit angemessener Aufmerksamkeit und Therapie ein volles, aktives Leben führen.

Fehlinformationen zur Behandlung

Lymphödem und Entwässerungstabletten (Diuretika)

Die Anwendung von Diuretika bei Lymphödem wird in der Regel nicht empfohlen, da diese Medikamente die eigentliche Ursache nicht behandeln und die Symptome sogar verschlechtern können.

Diuretika fördern die Nierenfunktion und erhöhen die Urinproduktion. Die Niere entzieht dem Blut Gefäßflüssigkeit. Lymphe befindet sich jedoch nicht primär im Gefäßsystem, sondern in den Lymphgefäßen und größtenteils im Gewebe, sodass Diuretika dort „nicht hinkommen".

Da Diuretika das Flüssigkeitsvolumen in den Gefäßen reduzieren, kann dies zu einer Verdickung der Lymphe und zu Elektrolytstörungen führen, was das Ödem verschlechtert.

„Nur die vom Therapeuten durchgeführte Behandlung ist erlaubt, maschinelle Behandlung ist schlecht“

Lymphtherapeuten verbieten Patienten oft — aus Gründen, die ich nicht nachvollziehen kann — die Nutzung von Lymphdrainage-Geräten (unabhängig vom Ödemstadium). Sie sagen, nur die manuelle Drainage sei geeignet, weil damit „die Lymphpforten geöffnet" würden. Wie ist die Wahrheit?

Die manuelle Lymphdrainage gilt in Klinik und Praxis aktuell als Hauptbehandlung, um die Lymphzirkulation anzuregen und Schwellungen zu reduzieren. Die manuelle Therapie kann tiefere Gewebeschichten und Fibrosen behandeln, was laut Aussagen von Kritikern von Maschinen nicht möglich sei.

Ich halte diesen Ansatz aus mehreren Gründen für problematisch:

  • Schwerkranke Patienten sind nicht die Mehrheit. Glücklicherweise erreichen nur sehr wenige Patienten das schwere, fibrotische Stadium. Die Mehrheit benötigt keine „tiefe" Lymphmobilisation.
  • Die Behandlung durch Therapeuten ist sehr kostspielig. Da Kassenleistungen begrenzt sind (z. B. wenige Rezeptbehandlungen pro Jahr), müssen Patienten an den übrigen Tagen die Therapie selbst finanzieren.
    Ein Blick auf die Preislisten von Lymphtherapeuten zeigt: Eine Lymphdrainage kostet oft um die 10.000 Forint pro Sitzung — und das ist nur eine einzelne Behandlung. Auf Jahresbasis können so hohe Summen entstehen, die sich viele Betroffene nicht leisten können. Aus rein finanziellen Gründen erhalten deshalb viele gar keine Behandlung.
  • Zugangsprobleme: In ländlichen Regionen oder kleineren Orten sind nur wenige Therapeuten verfügbar. Patienten bekommen keinen Termin, wenn sie ihn benötigen, sondern nur zu Zeiten, wenn der Therapeut Kapazität hat.
  • Zeitliche Einschränkungen: Patienten können ihre Lebensführung oft nicht mit regelmäßigen, ortsentfernten Therapieterminen vereinbaren. Wöchentlich mehrfach in eine entfernte Praxis zu fahren ist unrealistisch und würde Arbeit und Familienleben stark einschränken.

Für den häuslichen Gebrauch konzipierte pneumatische Kompressionsgeräte (bekannt als Lymphdrainage-Geräte) ersetzen zwar nicht vollständig die manuelle Lymphdrainage, können aber bei leichtem und mäßigem Lymphödem (was die meisten Patienten betrifft) eine effektive Therapie bieten.

Ein eigenes Gerät ermöglicht es dir, es täglich zu verwenden — das ist besonders wichtig, denn ein Lymphödem lässt sich nur durch kontinuierliche, regelmäßige Behandlung zurückdrängen. Der einmalige Kauf eines Lymphdrainage-Geräts kann nur einige Hunderttausend Forint kosten, und das Gerät wird dich 8–10 Jahre ohne weitere Kosten begleiten. Somit ist dies deutlich günstiger als die regelmäßige manuelle Therapie (sofern überhaupt in der Nähe verfügbar).

Insgesamt kann eine gute Qualität Lymphdrainage-Gerät leichte und mittelschwere Fälle ersetzen. Der regelmäßige Besuch beim Lymphtherapeuten alle paar Monate bleibt jedoch wichtig, da sich der Zustand verändern kann und die Therapie eventuell angepasst werden muss.

„Kann eine Frau mit Lymphödem hormonelle Verhütung nehmen?“

Ein Lymphödem bedeutet Flüssigkeitsansammlung im Gewebe. Viele Verhütungspillen enthalten Östrogen. Eine bekannte Wirkung von Östrogen ist Wassereinlagerung; je höher der Östrogenanteil, desto stärker.

Theoretisch können östrogenhaltige Pillen die Wassereinlagerung verstärken und den Erfolg der Lymphödemtherapie beeinträchtigen.

Ich weise darauf hin, dass moderne Verhütungsmittel heute etwa 70–80 % weniger Östrogen enthalten als die Präparate von vor 10–15 Jahren.

Es gibt Alternativen: Versucht, nicht-östrogenhaltige Verhütungsmittel zu wählen! Gestagenbasierte Präparate verursachen wenig oder kein Wasserrückhalten und bergen ein minimales Risiko, die Symptome zu verschlechtern.

Zur Auswahl des passenden Mittels wende dich an deine Gynäkologin/deinen Gynäkologen.

Ein praktischer Tipp: Nicht nur Verhütungsmittel, sondern auch andere Medikamente können Wassereinlagerungen und Ödeme verstärken.

Wenn dir dein Arzt ein neues Medikament verschreibt, miss ab dem Tag vor Beginn der Einnahme regelmäßig den Umfang deiner Extremitäten (Am Bein: Knöchel-Wade-Oberschenkel), möglichst morgens und abends.
Aus einer sorgfältig geführten Tabelle lässt sich nach wenigen Tagen klar ablesen, ob ein Medikament das Ödem verstärkt. Dann setze es ab und probiere eine Alternative.

Wenn nach 3–4 Wochen keine Zunahme der Schwellung auftritt, ist das Medikament wahrscheinlich geeignet. Dieser Test ist risikoarm und unbedenklich.

Warum muss kontinuierlich behandelt werden?

Der Schlüssel zum Erfolg bei der Behandlung des Lymphödems ist das Verständnis, dass Lymphe bei jedem deiner Herzschläge entsteht! Unaufhörlich, solange dein Herz schlägt. Das ist völlig normal.

Ein Lymphödem ist derzeit nicht heilbar. Die Schwellung lässt sich durch regelmäßige Behandlung auf einen nahezu normalen Zustand reduzieren.

Eine Behandlung reduziert die Schwellung, die bis zur nächsten Behandlung wieder anwachsen kann. Deshalb müssen Behandlungen so eingeteilt werden, dass die individuelle Füllzeit berücksichtigt wird. Füllt es sich zum Beispiel nur alle zwei Tage, kann eine Behandlung im Zwei-Tages-Rhythmus ausreichen. Wenn es sich jedoch innerhalb weniger Stunden wieder füllt, sind häufigere Anwendungen nötig.

Es ist ein großer Fehler, abzuwarten, bis es spannt, schmerzt, aufreißt oder sich Geschwüre bilden! Je länger du die Schwellung bestehen lässt, desto schwerer wird die Beseitigung.

Videos zum Lymphödem

Auf meinem YouTube-Kanal findest du meine Beiträge zum Thema Lymphödem. Schau sie dir an.





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