Plantarfasziitis – Geräte gegen Fersenschmerzen
Die Plantarfasziitis (Entzündung der Plantarfaszie) und der häufig damit verbundene Fersensporn sind die häufigsten Ursachen von Fersen- und Fußsohlenschmerzen. Beide Beschwerden hängen eng zusammen: Eine dauerhafte Überlastung und Entzündung der Plantarfaszie kann am Fersenbein einen Knochenauswuchs – einen Fersensporn – verursachen. Auch die Behandlung ist weitgehend gleich. Diese Kategorie umfasst beide Beschwerden.
Eine Plantarfasziitis entsteht durch die Überlastung einer starken Bindegewebsplatte an der Fußsohle, die sich vom Fersenbein bis zu den Zehen zieht (Plantarfaszie) – typischerweise durch langes Stehen, Laufen, Übergewicht oder ungeeignetes Schuhwerk. Das typischste Symptom sind stechende Schmerzen bei den ersten Schritten am Morgen. Nach einigen Schritten lassen sie nach, mit der Zeit werden sie jedoch immer anhaltender. Die Beschwerden sind hartnäckig: Die Behandlung erfordert oft wochen- oder monatelange konsequente Arbeit – kann aber auch zu Hause mit physiotherapeutischen Geräten durchgeführt werden.
Das Geheimnis: Behandeln Sie nicht nur die Ferse, sondern auch die Wade!
Die wichtigste, häufig übersehene Erkenntnis: Eine Plantarfasziitis wird in vielen Fällen durch steife Wadenmuskeln verursacht. Die angespannte Wade kippt das Fersenbein über die Achillessehne nach vorn. Dadurch wird die Plantarfaszie auch in Ruhe gespannt – so entsteht die Entzündung. Deshalb wirkt die Behandlung in zwei Richtungen: Einerseits werden Entzündung und Schmerzen an der Fußsohle reduziert, andererseits – und das ist der entscheidende Punkt – werden die steifen Wadenmuskeln entspannt. Ohne diese Maßnahme kehren die Beschwerden immer wieder zurück.
Die Behandlung in zwei Richtungen – und mit welchem Gerät?
Die Kombination ist am sinnvollsten – die Belastungsreduktion bildet jedoch die Grundlage
Wichtige Hinweise
Ausführlicher Ratgeber und Übungen