Medikamentenfreie Behandlung von Erektionsstörungen
Erektionsstörung oder auch erektile Dysfunktion ist ein Problem, das Männer betrifft. Von einer Erektionsstörung spricht man, wenn trotz sexueller Lust (Libido) keine ausreichende Penissteifigkeit entsteht oder die Erektion zwar zustande kommt, deren Stärke oder Dauer aber vermindert ist. Das macht den Geschlechtsverkehr oder ein erfolgreiches Beenden des Aktes unmöglich und verringert deutlich Genuss und Qualität des sexuellen Zusammenseins. Die […]
Erektionsstörung oder auch erektile Dysfunktion ist ein Problem, das Männer betrifft. Von einer Erektionsstörung spricht man, wenn trotz sexueller Lust (Libido) keine ausreichende Penissteifigkeit entsteht oder die Erektion zwar zustande kommt, deren Stärke oder Dauer aber vermindert ist. Das macht den Geschlechtsverkehr oder ein erfolgreiches Beenden des Aktes unmöglich und verringert deutlich Genuss und Qualität des sexuellen Zusammenseins.
Die Erektion
Der Erektionsprozess wird durch psychische und seelische Vorgänge ausgelöst. Unter dem Einfluss von sexueller Lust erhöht sich die Durchblutung des Penis (durch Hormone und nervale Regulierung) und gleichzeitig nimmt der Blutabfluss ab. Das Blut füllt allmählich die sogenannten Schwellkörper des Penis. Am Ende des Aktes öffnen sich die Venen wieder, das Blut fließt ab, die Erektion verschwindet und der Penis kehrt in den Ruhezustand zurück.
Störungen in jedem Abschnitt dieses Ablaufs können das Ergebnis beeinflussen und zu Erektionsstörungen führen.
Wen betrifft die Erektionsstörung?
Die Häufigkeit von Erektionsstörungen nimmt mit dem Alter zu. Heutzutage sind etwa 5–10 % der Männer unter 40 Jahren betroffen, während bei über 60-Jährigen der Anteil bereits über 60 % liegt.
In jüngerem Alter werden Erektionsstörungen seltener durch organische, häufiger durch psychische Ursachen (z. B. Stress, geringes Selbstwertgefühl) hervorgerufen, die meist reversibel sind.
Bei älteren Männern sind Erkrankungen eine häufigere Ursache für Erektionsstörungen. Die so genannte männliche Wechseljahre um das 60. Lebensjahr geht mit abnehmendem Sexualtrieb, verringerter körperlicher Leistungsfähigkeit und schlechterem Wohlbefinden einher.
So schnell wie möglich zum Arzt!
Eine möglichst frühzeitige Abklärung ist notwendig, damit mögliche Erkrankungen, die der Erektionsstörung zugrunde liegen, erkannt werden — deren Behandlung stellt oft die erste Hilfe dar. Wichtig ist außerdem: Je länger man darauf wartet, dass es "von selbst verschwindet", desto stärker kann sich die Störung verfestigen. Deshalb sollte man möglichst schnell eine Lösung anstreben.
Zustände, die Erektionsstörungen verursachen
- Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Die Erektionsstörung kann das erste Warnzeichen sein! Sie kann 1–2 Jahre vor Komplikationen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall auftreten.
- Diabetes: Diabetes verdoppelt die Häufigkeit von Erektionsstörungen, da er kleinste Gefäße und Nerven schädigen kann, die an der Erektion beteiligt sind.
- erhöhter Blutfettspiegel (Cholesterin)
- Depression und andere psychische Störungen
- neuropathische Erkrankungen (z. B. Multiple Sklerose, Paraplegie)
- Prostataentzündung: Erektionsstörungen können eines der Symptome sein und sind bei rechtzeitiger Behandlung vollständig heilbar. Bei Männern mittleren und höheren Alters können sie auch bei gutartiger Prostatavergrößerung oder in fortgeschrittenen Stadien von Prostatakrebs auftreten.
- Bei Prostataoperationen können die zum Penis führenden Nerven versehentlich verletzt werden, was sogar zum kompletten Verlust der Erektion führen kann.
- Leber- und Nierenerkrankungen
- Nebenwirkungen von Medikamenten (z. B. Blutdrucksenker, Antiarrhythmika, Lipidsenker, Entzündungshemmer, Antidepressiva und Dehydratation)
- Hormonstörungen
- Rauchen. Bei Rauchern, die täglich 2–10 Zigaretten rauchen, tritt in 16 % bis 1 % der Fälle eine Erektionsstörung auf; bei 10–20 Zigaretten sind es 36 %, bei mehr als 20 Zigaretten 60 %.
- Übermäßiger Alkohol- und Drogenkonsum kann ebenfalls schädliche Auswirkungen auf die Erektion haben.
- Schwere Verletzungen der Wirbelsäule können zum vollständigen Verlust der Erektion führen.
Die Problematik ist vermeidbar!
Als grundlegende Wahrheit gilt beim männlichen Körper: Was dem Herzen schadet, schadet auch der Erektion. Vor diesem Hintergrund ist eine bewusste Ernährung wichtig, denn eine ungesunde Kost beeinträchtigt auch dein Gefäßsystem.
Auch das angemessene Körpergewicht spielt eine erhebliche Rolle für die Erektion. Bei Adipositas ist Diabetes eine häufige Folge, deren schwerwiegendste Komplikation die Degeneration von Nerven ist, was die Erektion verschlechtern kann.
Hoher Blutdruck und Cholesterinwerte wirken sich auch auf die Gefäße aus, die für die Durchblutung des Penis verantwortlich sind. Es lohnt sich daher, auf diese Werte zu achten.
Sport spielt eine große Rolle in der Prävention, insbesondere die Stärkung des kardiovaskulären Systems. Laufen, Joggen, aber auch regelmäßiges Gehen, Schwimmen oder gemütliches Radfahren sind dafür geeignet. Sie verbessern die Durchblutung, "trainieren" und halten deine Gefäße gesund.
Testosteron ist verantwortlich für Libido und Erektion; ein Abfall dieses Hormons kann zu deren Verschlechterung führen.
Behandlung von Erektionsstörungen
Gegen Erektionsstörungen stehen verschiedene Lösungen zur Verfügung; je nach Schweregrad und zugrunde liegender Ursache ist individuell abzuwägen:
- psychologische Unterstützung zur Behandlung psychisch bedingter (z. B. Stress, Selbstwertprobleme) Ursachen,
- Medikamente zur Behandlung der Grunderkrankung (Diabetes, Blutdruck, Cholesterin etc.),
- Medikamente, die direkt die Erektion auslösen (Achtung! Die „blaue Pille" kann bei bestimmten Erkrankungen gefährlich sein!),
- operativ in den Penis eingesetzte Implantate (aufblasbare Geräte),
- Vakuumgeräte, die mechanisch von außen eine Erektion herstellen.
Wenn du Nebenwirkungen von Medikamenten scheust oder die Ergebnisse von Penisoperationen unsicher erscheinen, empfehle ich die völlig ungefährlichen, aber wirksamen Vakuumgeräte.
Beispiele hierfür sind das Medintim manuelle Erektionsunterstützungs-Set oder die modernere Variante, das Medintim aktive Erektionsunterstützungs-Set.
Diese Geräte erzeugen ein Vakuum in einem rohrförmigen Aufsatz, der über den Penis gestülpt wird. Durch das Vakuum entsteht die Erektion innerhalb kurzer Zeit, meist in ein bis anderthalb Minuten. Dann wird ein Gummiring an die Peniswurzel geschnappt, der das Nachlassen der Erektion verhindert (d. h. das Blut nicht aus dem Penis abfließen lässt). Die Erektion kann so über längere Zeit gefahrlos aufrechterhalten werden.
Die zum Erreichen der Erektion benötigte Zeit ist kurz, wodurch die Intimität des Zusammenseins und die Libido nicht gefährdet werden. Vakuumgeräte sind völlig ungefährlich und können bedenkenlos zur Behandlung von Erektionsstörungen eingesetzt werden, auch wenn spezielle Potenzmittel aufgrund einer anderen Erkrankung (Herzkrankheit, Bluthochdruck usw.) nicht verwendbar sind.
Mit der Vakuummethode besteht eine 97–98%ige Chance, eine ausreichende Erektion zu erzeugen; sie funktioniert nur nicht bei Patienten, deren Schwellkörper des Penis beschädigt, vernarbt oder von einem Tumor betroffen sind. Für die überwältigende Mehrheit stellt sie jedoch eine ausgezeichnete und völlig sichere Lösung dar!
Produktempfehlung: Geräte zur Behandlung von Erektionsstörungen
Vakuum-Penis-Pumpen bieten 99,9 % der Betroffenen Hilfe, also praktisch für fast jeden.