Tennisellenbogen – Schmerzen und Entzündung
Der Tennisellenbogen (laterale Epikondylitis) ist eine Überlastungsentzündung der Unterarmmuskel-Sehnen an der Außenseite des Ellenbogens. Entgegen seinem Namen betrifft er nicht nur Sportler: Er kann bei allen entstehen, die häufig wiederholte Bewegungen des Arms oder Handgelenks ausführen – bei Tischlern, Menschen, die mit Werkzeugen arbeiten, beim Tippen, aber auch bei der Gartenarbeit im Frühjahr. Typisch sind Schmerzen an der Außenseite des Ellenbogens, die bei Belastung zunehmen. Grundlage der Behandlung ist die Entlastung. Zusätzlich können verschiedene physiotherapeutische Methoden die Genesung unterstützen: TENS und Mikroströme, Softlaser, therapeutischer Ultraschall und Magnetfeldtherapie.
Zuerst entlasten – und den Unterschied kennen
Der erste und wichtigste Schritt der Behandlung ist die Entlastung: Sie müssen die Tätigkeit beenden, die die Beschwerden verursacht – ohne dies ist die Wirkung der Behandlung begrenzt. Wichtig ist der Unterschied: TENS lindert Schmerzen, hat aber keinen Einfluss auf die Entzündung (symptomatische Behandlung). Mikroströme, Softlaser und Ultraschall wirken dagegen auch auf entzündetes Gewebe und können damit die Ursache mitbehandeln. Ein Tennisellenbogen kann hartnäckig sein – die Genesung erfordert häufig eine konsequente Behandlung über mehrere Monate.
Welche Methoden kommen infrage, und mit welchem Gerät?
Die Kombination ist am hilfreichsten – und viele Geräte vereinen mehrere Methoden
Wichtige Hinweise
Möchten Sie mehr erfahren?
Häufig gestellte Fragen