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TES, das heißt Schwellenwert-Elektrostimulation

Eine Reihe kindlicher neurologischer Störungen verursacht die sogenannte zentrale (hirnbedingte) Lähmung, also die Bewegungsunfähigkeit der betroffenen Muskeln. Durch den verlorenen Gehirn‑Muskel‑Kontakt und das Ausbleiben von Kontraktionen werden die Muskeln mit der Zeit geschädigt; dies ist die wichtigste Ursache langfristiger Behinderungen. Eine Methode, dies zu verhindern, ist TES, also die Schwellenwert‑(threshold) Elektrostimulation. Impuls – lebensspendende Kraft für den Muskel Alle Muskeln […]

Eine Reihe kindlicher neurologischer Störungen verursacht die sogenannte zentrale (hirnbedingte) Lähmung, also die Unfähigkeit, die betroffenen Muskeln zu bewegen. Durch den verlorenen Gehirn‑Muskel‑Kontakt und das Ausbleiben von Kontraktionen werden die Muskeln mit der Zeit geschädigt; dies ist die wichtigste Ursache langfristiger Behinderungen. Eine Methode, dies zu verhindern, ist TES, also die Schwellenwert‑(threshold) Elektrostimulation.

Impuls – lebensspendende Kraft für den Muskel

Alle Muskeln stehen über motorische Nerven mit dem Rückenmark und dem Gehirn in Verbindung. Diese Verbindung ist beim gesunden Körper ständig »lebendig« und funktioniert in beide Richtungen. Sie reguliert zum Beispiel den Muskeltonus: Etwa 10% deiner Muskelfasern sind immer in einem kontrahierten Zustand, und die Fasern »wechseln« sich ab. Dies gewährleistet eine dauerhafte Körperhaltung. Es spielt eine große Rolle dabei, dass während des Schlafes das Blut aus dem Körper zurück in den Kreislauf gelangt. Mit etwas Übertreibung kann man sagen, dass ohne das kontinuierliche, feine Pulsieren der Muskelfasern der Kreislauf zum Erliegen käme und das Blut im Körper gerinnen würde.

Wenn die Verbindung zwischen Muskel und Nerv unterbrochen wird, verschwindet auch die regulierende Verbindung. Tritt die Unterbrechung im Rückenmark oder darüber im Gehirn auf, versteifen sich die den Kontakt verlierenden Muskeln allmählich und werden spastisch. Erfolgt die Nervenschädigung hingegen distal des Rückenmarks, werden die Muskeln völlig schlaff.

In beiden Fällen ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Muskeln Schaden nehmen. Ohne Kontraktionen beginnen degenerative Prozesse. Bei mikroskopischer Untersuchung verringert sich das Zytoplasma der atrophierten Fasern (die zellulären Bestandteile, die die Funktion ermöglichen) und es sind nur noch wenig oder gar keine Aktin- und Myosinfilamente (die kontraktilen Elemente der Muskelzellen) vorhanden. Schließlich werden Muskelzellen und Muskelfasern langsam durch Bindegewebe und Fett ersetzt. Wenn das eintritt, werden die Lähmung und damit die Behinderung endgültig. Es besteht Uneinigkeit darüber, wie lange dieser Prozess dauert; die meisten legen diesen Zeitraum bei anderthalb bis zwei Jahren an.

Kontraktion – sie erhält den Muskel

Im Zusammenhang mit kindlichen neurologischen Störungen ist es besonders wichtig, den Zustand der Muskeln zu erhalten, denn jederzeit kann es neue Entdeckungen oder Behandlungsverfahren geben, die die Nervenregeneration verbessern. Ein Nerv kann jedoch nur einen intakten Muskel steuern. Andererseits behindert zunehmende Versteifung (Spastizität) die Bewegungen, sodass das Lösen von Steifigkeit die Bewegung fördert.

Elektrische Stimulation wird seit Jahrzehnten zur Behandlung von Muskeln eingesetzt.

Die neuromuskuläre elektrische Stimulation (NMES, oder einfach EMS) ist die »passive« Methode der Muskelstimulation. Der elektrische Impuls wird dem Muskel zugeführt, während die behandelte Person nichts tut und ruhig ruht.

Bei der funktionellen elektrischen Stimulation (FES) arbeitet die behandelte Person aktiv mit dem Gerät zusammen. Wenn die Impulse spürbar werden, führt sie eine aktive Bewegung aus. Die Kombination aus Stimulation und natürlicher Bewegung erzeugt eine stärkere Muskelkontraktion, und dadurch sind Funktions‑ und Kraftgewinn schneller als bei passiver Stimulation.

Beide Methoden zielen darauf ab, Muskelkontraktionen auszulösen – und in kontrahierenden Muskeln laufen die oben beschriebenen degenerativen Prozesse nicht ab.

TES, also Schwellenwert-Elektrostimulation

Die Schwellenwert-Elektrostimulation (Threshold Electric Stimulation = TES) ist eine Form der Muskelstimulation, die subkontraktile Reize nutzt, um das Muskelwachstum zu fördern. Das bedeutet, dass die Impulsstärke unterhalb der Wahrnehmungsschwelle liegt. Sie ist so gering, dass sie keine sichtbare Kontraktion auslöst (im Gegensatz zu NMES und FES, bei denen möglichst starke Kontraktionen erwünscht sind), für den Muskel jedoch trotzdem lebenswichtig ist.

Der genaue Wirkmechanismus ist noch nicht vollständig geklärt. Eine akzeptierte Theorie besagt, dass TES den Muskelatrophieprozess durch Erhöhung der Durchblutung der Muskeln verhindert und umkehrt. Wachstumsfaktoren und Nährstoffe werden über die Blutströmung transportiert. Diese sind für die Gewebereparatur notwendig. Diese Stoffe werden besonders im Schlaf in größerer Menge ins Blut gepumpt. Die nächtliche Stimulation des Muskelbereichs erhöht die Durchblutung und bringt so mehr Nährstoffe zu den Zielmuskelfasern. Die atrophierten Fasern »reparieren« sich und wachsen wieder.

Unter dem Mikroskop sieht man nach einer TES-Behandlung eine vergrößerte Menge an Zytoplasma sowie die Neubildung von Aktin und Myosin. Das Wiederanwachsen der atrophierten Fasern dauert etwa drei bis sechs Monate. Das Resultat ist erhöhte Muskelkraft und verbesserte funktionelle Fähigkeiten.

TES ersetzt nicht andere Therapien, kann aber ergänzend zu anderen Behandlungen angewandt werden und gilt als unterstützende Maßnahme.

Muskelaufbau erfordert eine kontinuierliche Therapie. TES wird üblicherweise an sechs Nächten pro Woche angewandt, täglich über 8–12 Stunden, und das über zwei bis vier Jahre!

Geräte, die für die TES-Behandlung zu Hause geeignet sind.

Genesy 300 ProGlobus Genesy 300 Pro multifunktionales Elektrotherapie-Gerät

  • Multifunktionales Elektrotherapie-Gerät
  • TENS | EMS, NMES, FES | MENS, MCR | Iontophorese
  • max. 4 Kanäle (8 Elektroden)
  • Menü auf Ungarisch

Premium 400

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