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Wissenswertes über anhaltende Schmerzen

Wenn wir über Schmerzen sprechen, ist es wichtig, die richtigen Worte zu verwenden. In der medizinischen Fachsprache stößt man oft auf den Begriff „chronisch“, doch das kann irreführend sein. „Chronisch“ suggeriert, dass deine Schmerzen für immer bleiben, was in der Regel nicht der Fall ist. Auch unter Fachleuten besteht kein Konsens darüber, was das Wort genau bedeutet – gelten Schmerzen nach drei Monaten schon als chronisch? Oder braucht es sechs Monate? Deshalb ist es besser, die Begriffe „anhaltend" oder „persistierend" zu verwenden. Sie beschreiben deine Situation genauer: Deine Schmerzen bestehen seit längerer Zeit, aber das bedeutet nicht, dass sie für immer so bleiben müssen.

Das Labyrinth der Diagnosesuche

Wahrscheinlich hast du wegen deiner Schmerzen schon zahlreiche Fachpersonen aufgesucht. Du warst beim Hausarzt, beim Orthopäden, beim Chiropraktiker, beim Physiotherapeuten, beim Osteopathen oder bei einem Akupunkteur.

Jede*r von ihnen konnte eine andere Erklärung für die Ursache deiner Schmerzen geben. Die eine*r vermutete ein Knochenproblem, die andere Muskelverspannungen oder eine falsche Körperhaltung. Möglicherweise hat sogar die eine oder andere Person die Echtheit deiner Schmerzen infrage gestellt, was für dich schwer zu verarbeiten war.

Die verschiedenen Behandlungen brachten vielleicht vorübergehend Erleichterung, doch der Schmerz kam zurück.

Wie funktioniert Schmerz?

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Schmerzen: nozizeptive und zentrale Schmerzen.

Nozizeptiver Schmerz

Nozizeptiver Schmerz tritt meist in akuten Situationen auf und steht in Verbindung mit einer Gewebeverletzung. Dazu gehören beispielsweise Schmerzen bei einem Knochenbruch, einem Bandriss oder einem Bandscheibenvorfall.

Diese Art von Schmerz hat eine definierte Heilungsdauer. Ein Bruch heilt etwa in 8–14 Wochen, eine Bandverletzung kann 60–90 Tage Beschwerden verursachen, und ein Bandscheibenvorfall kann bis zu 6 Monate andauern. Die Verletzungen heilen schließlich.

Zentraler Schmerz

Zentraler Schmerz hängt mit einer Überempfindlichkeit des Nervensystems zusammen.

Dies tritt sehr häufig bei anhaltenden Schmerzen auf.

Es ist wie ein überempfindliches Alarmsystem: Auf kleinere Signale reagiert es mit einer starken Antwort.

Eines der anschaulichsten Beispiele ist der Phantomschmerz, wenn Menschen nach einer Amputation Schmerzen im nicht mehr vorhandenen Gliedmaß fühlen. Physikalisch ist es unmöglich, dass eine Gefahrmeldung aus dem nicht existierenden Gliedmaß zum Gehirn gelangt, doch trotzdem tritt realer Schmerz auf.

Die Rolle des Gehirns bei der Schmerzentstehung

Wenn du dich verletzt, erreicht eine Gefahrenmeldung vom Ort der Verletzung dein Gehirn. Dein Gehirn macht daraus jedoch nicht automatisch Schmerz – es berücksichtigt viele Faktoren.

Wenn du dir zum Beispiel beim Nähen mit einer Nadel in den Finger stichst, zuckst du zusammen und empfindest es als unangenehmen Schmerz. Wenn du mit dem Fahrrad stürzt und dir ein Ast in den Oberschenkel sticht, springst du hoch und bemerkst erst Minuten später das im Bein steckende Holzstück.

Die Gewebeverletzung ist größer, und trotzdem nimmt das Gehirn sie manchmal nicht vorrangig wahr.

Das liegt daran, dass dein Gehirn die Gefahrenmeldung modulieren kann – es kann sie verstärken oder dämpfen. Das ist Teil des Flucht- und Schutzinstinkts.

Ist der Schmerz echt?

Dass dein Schmerz im Gehirn entsteht, bedeutet nicht, dass er nicht real ist.

Bei anhaltenden Schmerzen hängt der Schmerz oft weniger mit einer konkreten Gewebeverletzung zusammen und vielmehr mit einer Überempfindlichkeit deines Nervensystems.

Stell dir vor, du hattest eine alte Knieverletzung. Ursprünglich war es eine Zerrung beim Skifahren, die körperlich längst verheilt ist. Das Gewebe hat sich regeneriert, und die ärztlichen Untersuchungen zeigen keine Auffälligkeiten. Trotzdem spürst du beim Nähern an eine Treppe schon im Voraus den damaligen Schmerz. Manchmal reicht sogar der bloße Gedanke an die Treppe, und das unangenehme Gefühl tritt auf.

Denk zum Beispiel daran, wie du dich beim ersten Mal an einer heißen Pfanne verbrannt hast. Beim nächsten Mal, wenn du dich einer Pfanne näherst – auch wenn sie kalt ist – spannt dein Körper die Muskeln an und du ziehst möglicherweise die Hand zurück. Dein Nervensystem versucht, dich zu schützen, und reagiert lieber übertrieben.

Bei anhaltenden Schmerzen passiert Ähnliches, nur in größerem Maßstab: Das Nervensystem ist so sensibel geworden, dass schon kleinste Reize Schmerz auslösen, selbst wenn keine reale Gefahr oder Verletzung vorliegt.

Das erklärt auch, warum Behandlungsansätze wirken können, die nicht direkt auf die vermutete physische Schmerzquelle zielen.

Wenn du zum Beispiel Entspannungstechniken lernst oder dich schrittweise wieder mehr bewegst, programmierst du dein Nervensystem praktisch um. Neue Verknüpfungen, neue "Erinnerungen" entstehen, die im Laufe der Zeit einen Teil der alten Muster überschreiben können.

So wie ein Pianist eine falsch eingeübte Melodie korrigieren kann, so ist auch dein Nervensystem fähig, neue, weniger schmerzhafte Reaktionen auf verschiedene Situationen zu erlernen.

Die gute Nachricht ist: Genauso wie dein Nervensystem diese Überempfindlichkeit „gelernt" hat, kannst du auch wieder passende Reaktionen „neu erlernen".

Das ist ein schrittweiser Prozess, der Zeit und Geduld erfordert, aber Veränderung ist möglich. So wie man ein neues Lied nicht sofort perfekt spielen kann, erfordert auch das Umlernen des Schmerzes sukzessive Fortschritte.

Moderne Methoden der Schmerzlinderung

In der Behandlung anhaltender Schmerzen stellen medikamentenfreie, physikalische Schmerzlinderungsverfahren einen wichtigen Fortschritt dar. Diese Therapien bieten nicht nur eine symptomatische Behandlung, sondern unterstützen die natürlichen Heilungsprozesse deines Körpers und sind in der Regel frei von Nebenwirkungen.

TENS (Transkutane elektrische Nervenstimulation) Behandlung

Es werden schwache elektrische Impulse über die Haut angewendet.

Diese Methode kann die Schmerzsignale blockieren, die über die Nerven zum Gehirn gelangen. Außerdem fördert sie die Ausschüttung von Endorphinen, den natürlichen Schmerzlinderern deines Körpers.

Der Vorteil von TENS ist, dass es auch zu Hause angewendet werden kann und langfristig keine Abhängigkeit verursacht – im Gegensatz zu vielen Schmerzmitteln.

Mikrostrom (MENS – Microcurrent Electrical Neuromuscular Stimulation) Therapie

MENS arbeitet mit noch geringerer Stromstärke als TENS. Diese Behandlung wirkt auf Zellebene: Sie verbessert die Energieproduktion der Zellen und unterstützt die natürliche Regeneration.

Mikrostrom kann besonders wirksam bei Nervenschmerzen und langsam heilenden Verletzungen sein.

Die Behandlung ist meist angenehm; oft nimmst du den Strom kaum wahr.

Produktempfehlung: Mikrostrom-Therapiegeräte

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Die Mikrostrom-Therapie ist eine Form elektrischer Behandlungen und gehört zu den neuesten schmerzlindernden (MENS) und entzündungshemmenden (MCR) Verfahren.

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Interferenztherapie

Es werden zwei Ströme mit unterschiedlichen Frequenzen genutzt, die sich in tieferen Gewebeschichten kreuzen und dort ihre Wirkung entfalten.

Dieses Verfahren eignet sich hervorragend zur Behandlung tiefer Muskelschmerzen. Interferenz kann die Durchblutung verbessern, Entzündungen reduzieren und verspannte Muskeln lockern.

Während der Behandlung kannst du ein angenehmes Kribbeln spüren.

Softlaser-Therapie

Speziell erzeugte Lichtstrahlen werden zur Behandlung schmerzender Bereiche eingesetzt.

Das Laserlicht dringt in das Gewebe ein, wo es die Zellaktivität, die Endorphinproduktion und die natürlichen Heilungsprozesse anregt.

Dieses Verfahren kann besonders wirksam bei Gelenkproblemen, Wundheilung und Nervenschmerzen sein.

Die Softlaser-Behandlung ist völlig schmerzfrei und es sind keine bekannten Nebenwirkungen dokumentiert.

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Die Hauptwirkung von Softlaser-Geräten liegt in der Unterstützung der Zellregenerationsprozesse und damit in der Beschleunigung der Heilung sowie in der schmerzlindernden Wirkung durch Anregung der Endorphinbildung.

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Vorteile physikalischer Therapien gegenüber medikamentösen Behandlungen

Die genannten Schmerzlinderungsverfahren bieten gegenüber herkömmlichen medikamentösen Behandlungen viele Vorteile.

Es besteht keine Gefahr der Abhängigkeitsentwicklung, was besonders bei anhaltenden Schmerzen wichtig ist.

Sie belasten Leber und Nieren nicht, sodass sie auch langfristig sicher angewendet werden können.

Physikalische Therapieformen behandeln nicht nur die Symptome, sondern unterstützen die natürlichen Heilungsprozesse deines Körpers.

Die Behandlungen lassen sich miteinander und mit anderen Therapien kombinieren, so dass ein individuell abgestimmter, umfassender Behandlungsplan für dich erstellt werden kann.

Sie helfen, die erforderliche Menge an Medikamenten zu reduzieren und können diese in manchen Fällen sogar ersetzen. Das ist besonders wichtig, wenn du empfindlich auf bestimmte Medikamente reagierst oder langfristige Nebenwirkungen vermeiden möchtest.

Praktische Aspekte der Behandlungen

Wichtig ist, dass die physikalische Therapie von der Therapeutin bzw. dem Therapeuten für dich zusammengestellt wird. Jeder Fall und jeder Schmerz ist individuell, daher muss die Behandlung persönlich angepasst sein.

Die meisten physikalischen Methoden erfordern eine regelmäßige Anwendung, um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen.

Häufigkeit und Dauer der Behandlungen legt die Fachperson anhand deines Zustands und deiner Entwicklung fest.

Die oben genannten Methoden eignen sich zum Teil auch für den Heimgebrauch. Sie sollten möglichst nach geeigneter Einführung angewendet werden, wobei die Grundregeln mit etwas Übung gut erlernbar sind.

Medizintechnische Geräte für zu Hause erhöhen die Flexibilität der Behandlung und können langfristig Kosten senken.

Die Bedeutung des ganzheitlichen Ansatzes

Physikalische Therapie ist am effektivsten, wenn du sie als Teil eines umfassenden Behandlungsplans anwendest.

Erwarte niemals Wunder von einer einzigen Methode, sondern kombiniere schrittweise gesteigerte Bewegung, Entspannungstechniken und bei Bedarf auch psychologische Unterstützung.

Schmerz ist nicht nur ein physisches Phänomen, sondern beeinflusst auch deine emotionale Verfassung und viele Bereiche deiner Lebensqualität.

Der Schlüssel zum Erfolg bei der Behandlung anhaltender Schmerzen

Der Schlüssel zum Erfolg in der Behandlung anhaltender Schmerzen ist Geduld und Konsequenz. Die Wirkung physikalischer Therapien baut sich oft schrittweise über Wochen auf, und das Tempo der Verbesserung kann individuell sehr unterschiedlich sein.

Wichtig ist, realistische Erwartungen zu haben und nicht aufzugeben, wenn du nicht sofort dramatische Verbesserungen spürst. Regelmäßige Behandlungen und das konsequente Befolgen des Therapieplans können langfristig zu erheblichen Verbesserungen führen.

Das Verstehen und Behandeln anhaltender Schmerzen ist ein komplexer Prozess, in dem moderne physikalische Schmerzlinderungsverfahren eine wichtige Rolle spielen. Diese Therapien bieten sichere und effektive Alternativen neben oder statt herkömmlicher medikamentöser Behandlungen.

TENS, Mikrostrom, Interferenz und Softlaser wirken jeweils auf unterschiedliche Weise auf den Schmerz und werden oft ergänzend eingesetzt.

Für den Erfolg der Behandlungen sind fachgerechte Anwendung und Geduld wichtig sowie die Einbettung der Therapie in einen umfassenden Behandlungsplan.

Denk daran: Die Behandlung deiner Schmerzen ist ein Prozess, bei dem du aktive*r Teilnehmer*in bist, und es stehen dir viele Instrumente und Methoden auf dem Weg zur Heilung zur Verfügung.

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