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Das Lipoödem und das Lymphödem werden oft verwechselt – beide verursachen Schwellungen, ein Schweregefühl in den Beinen und Hautveränderungen. Klinisch handelt es sich jedoch um zwei völlig unterschiedliche Erkrankungen mit verschiedenen Mechanismen, unterschiedlichen Behandlungsstrategien und unterschiedlicher Gerätauswahl. Betroffene leben häufig jahrelang mit einer fehlerhaften Diagnose, was die Chance auf Verbesserung verringert.
Ein zentraler, aber oft unterschätzter Baustein der Lipödem-Behandlung ist regelmäßige Bewegung. Klinische Studien zeigen klar: eine isolierte pneumatische Kompression oder Kompressionskleidung erzielt nicht dieselben dauerhaften Effekte wie eine kombinierte Therapie mit zusätzlicher Bewegung. Die Muskelpumpenfunktion (Waden-, Oberschenkel- und Oberarmmuskulatur) verbessert nachweislich den venösen Rückfluss und den Lymphabfluss – besonders hilfreich bei Lipödem-Patientinnen, bei denen das vermehrte Gewebe den Flüssigkeitsfluss bereits erschwert.
Ein Lipoödem ist eine chronische, symmetrische, krankhafte Ansammlung von subkutanem Fettgewebe, die typischerweise Hüfte, Oberschenkel, Waden und Oberarme betrifft. Es betrifft fast ausschließlich Frauen und beginnt häufig in Zusammenhang mit hormonellen Lebensphasen (Pubertät, Schwangerschaft, Menopause). Ein Lipoödem wird NICHT durch klassisches Übergewicht verursacht, und eine Diät allein reduziert nicht das Volumen der betroffenen Extremitäten.
Der Begriff Lymphrekonstruktions-Operation umfasst mikrochirurgische und chirurgische Verfahren, mit denen versucht wird, den gestörten oder unterentwickelten Lymphkreislauf zu verbessern bzw. wiederherzustellen oder chronisch angesammelte Gewebsmassen zu reduzieren. In den letzten Jahren haben Fortschritte in der Mikrochirurgie und in der Bildgebung (Indocyaningrün‑Lymphographie, MR‑Lymphangiographie) die operativen Möglichkeiten deutlich erweitert und die Operation auch bei Stadium‑2‑Lymphödem zu einer realistischen Option gemacht.
Vaginismus ist keine Einbildung, kein „Fehler” und kein beschämendes Geheimnis. Es handelt sich um einen realen, behandelbaren Zustand, der von Körper und Psyche gemeinsam entsteht – und sich auch gemeinsam wieder auflösen lässt. In diesem Artikel gehen wir in Ruhe und ausführlich durch, was im Körper passiert, warum es entsteht und wie ein geduldiger, Schritt-für-Schritt-Behandlungsplan aufgebaut werden kann.
Das Bild ist sicher vertraut: auf der Innenseite der Oberschenkel, am Gesäß oder rund um den Bauch zeigt sich eine dellenförmige, orangehautähnliche Hautoberfläche, die weder durch Training noch durch strenge Diäten vollständig verschwindet. Das ist Cellulite – fachlich gynoid lipodystrophia –, die nicht ausschließlich mit dem Körpergewicht zusammenhängt und nicht nur ein rein ästhetisches Ärgernis ist.
Cellulite ist ein ästhetisches Problem, das - obwohl es das Leben nicht gefährdet - Millionen von Frauen betrifft. Es ist nichts anderes als eine Schwäche des Bindegewebes. Wenn du an Oberschenkeln oder Gesäß Cellulite bemerkst, dann haben sich in der Unterhaut Stoffwechselrückstände abgelagert. Diese ziehen Flüssigkeit aus dem umliegenden Gewebe an, wodurch eine holprige Oberfläche ähnlich der Schale einer Orange entsteht.
Inkontinenz – die Störung der Harn- oder Stuhlkontinenz – bedeutet, dass Betroffene den Harnabgang nicht zurückhalten oder die Stuhlausscheidung nicht kontrollieren können. Das ist kein natürlicher Teil des Alterns und man muss sich nicht „daran gewöhnen“. Schätzungen zufolge leiden in Ungarn etwa 500.000 Menschen an irgendeiner Form von Inkontinenz, viele schweigen jedoch aus Scham darüber.
Ich erlebe häufig, dass die meisten Patienten denken, es gäbe keine andere Lösung als die „Erwachsenenwindel“. Dabei kann das gezielte Training der Beckenbodenmuskulatur – gegebenenfalls unterstützt durch Elektrostimulation – in vielen Fällen deutliche Verbesserungen bewirken.1
Wenn du eine Prostatektomie – also eine Prostataoperation – hinter dir hast, stellst du vermutlich fest, dass sich die Erektion nach dem Eingriff verändert hat. Das ist nicht deine Schuld und kein unumkehrbarer Zustand. Es ist vielmehr Folge biologischer Prozesse, die beeinflusst werden können.
Hier die wichtigsten Informationen auf einen Blick!
Wenn du einen Bandscheibenvorfall hast, hast du sicher schon den Rat gehört: „Treib regelmäßig Übungen, dann wird es besser.“ Das stimmt – aber nur teilweise. Physiotherapie ist grundlegend wichtig und notwendig, doch in vielen Fällen allein nicht ausreichend.
In diesem Artikel findest du einige wichtige Informationen darüber, wie du dir selbst helfen kannst.
Wenn du an einer chronischen Atemwegserkrankung leidest – COPD, Mukoviszidose oder wiederkehrender Bronchitis –, kennst du wahrscheinlich das Gefühl, wenn die Lunge voll ist, sich durch Husten aber nicht wirklich befreit. Das ist keine Unachtsamkeit: dem Problem liegt ein physikalischer Mechanismus zugrunde, den bloßes Husten allein nicht beseitigen kann.