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Das Bild ist sicher vertraut: auf der Innenseite der Oberschenkel, am Gesäß oder rund um den Bauch zeigt sich eine dellenförmige, orangehautähnliche Hautoberfläche, die weder durch Training noch durch strenge Diäten vollständig verschwindet. Das ist Cellulite – fachlich gynoid lipodystrophia –, die nicht ausschließlich mit dem Körpergewicht zusammenhängt und nicht nur ein rein ästhetisches Ärgernis ist.
Cellulite ist ein ästhetisches Problem, das – obwohl es das Leben nicht gefährdet – Millionen von Frauen betrifft. Es ist im Kern eine Schwäche des Bindegewebes. Wenn Sie an Oberschenkeln oder Gesäß Cellulite bemerken, haben sich in der Unterhaut Stoffwechselrückstände abgelagert. Diese ziehen Flüssigkeit aus dem umliegenden Gewebe an und führen so zu einer dellenähnlichen Oberfläche, die an Orangenschale erinnert.
Inkontinenz – die Störung der Harn- oder Stuhlkontinenz – bedeutet, dass Betroffene den Harnabgang nicht zurückhalten oder die Stuhlausscheidung nicht kontrollieren können. Das ist kein natürlicher Teil des Alterns und man muss sich nicht „daran gewöhnen“. Schätzungen zufolge leiden in Ungarn etwa 500.000 Menschen an irgendeiner Form von Inkontinenz, viele schweigen jedoch aus Scham darüber.
Ich erlebe häufig, dass die meisten Patienten denken, es gäbe keine andere Lösung als die „Erwachsenenwindel“. Dabei kann das gezielte Training der Beckenbodenmuskulatur – gegebenenfalls unterstützt durch Elektrostimulation – in vielen Fällen deutliche Verbesserungen bewirken.1
Wenn Sie eine Prostatektomie – also eine Prostataoperation – hinter sich haben, stellen Sie möglicherweise fest, dass sich die Erektion nach dem Eingriff verändert hat. Das ist nicht Ihre Schuld und muss nicht zwangsläufig ein bleibender, unveränderlicher Zustand sein. Vielmehr ist es die Folge biologischer Prozesse, die beeinflussbar sind.
Hier die wichtigsten Informationen!
Wenn Sie einen Bandscheibenvorfall haben, haben Sie wahrscheinlich schon diesen Rat bekommen: „Treiben Sie regelmäßig Gymnastik, dann wird es besser.“ Das stimmt – aber nur zur Hälfte. Krankengymnastik ist grundsätzlich wichtig und notwendig, reicht aber in einem erheblichen Teil der Fälle allein nicht aus.
In diesem Artikel finden Sie wichtige Informationen darüber, wie Sie sich selbst unterstützen können.
Wenn du an einer chronischen Atemwegserkrankung leidest – COPD, Mukoviszidose oder wiederkehrender Bronchitis –, kennst du wahrscheinlich das Gefühl, wenn die Lunge voll ist, sich durch Husten aber nicht wirklich befreit. Das ist keine Unachtsamkeit: dem Problem liegt ein physikalischer Mechanismus zugrunde, den bloßes Husten allein nicht beseitigen kann.
Wenn du mit COPD lebst, weißt du genau, was der tägliche Kampf um Luft bedeutet. Treppensteigen, einst eine Selbstverständlichkeit, zwingt dich jetzt zum Anhalten. Der Husten, der morgens immer schlimmer ist. Der zähe Auswurf, den du nur schwer abhusten kannst. Und die ständige Sorge, was passiert, wenn sich dein Zustand verschlechtert.
Die gute Nachricht ist, dass es neben der medizinischen Behandlung ergänzende Methoden gibt, die deine Lebensqualität verbessern können. Dazu gehört die Salztherapie – oder, wie sie in der wissenschaftlichen Literatur genannt wird, die Halotherapie. In diesem Leitfaden erfährst du alles darüber, wie Salztherapie COPD-Beschwerden lindern kann und wie du sie zu Hause anwenden kannst.
Das Lymphödem – auch Lympödem genannt – ist eine Erkrankung des Lymphsystems, bei der die Lymphgefäße die Flüssigkeit zwischen den Geweben nicht ausreichend abtransportieren können. Die gestauten, eiweißreichen Flüssigkeiten sammeln sich lokal an und führen zu einer chronischen, schrittweise schlimmer werdenden Schwellung – meist an einer Extremität. Beide Bezeichnungen (Lymphödem und Lympödem) beschreiben dasselbe Krankheitsbild: In der ungarischen Praxis werden beide Begriffe verwendet; in der internationalen Fachliteratur findet sich häufig die Form „lymphedema".
Das Lymphödem betrifft heute in unserem Land viele Tausend Menschen. Die meisten erhalten keine adäquate Behandlung, und oft wird ihnen nicht einmal erklärt, was ihre Erkrankung verursacht, ob sie beseitigt werden kann und was sie selbst zu ihrem Wohl tun müssen. Ich fasse kurz die wichtigsten Erkenntnisse zusammen.
An deinem Unterschenkel klafft seit Monaten eine Wunde, die einfach nicht heilen will. Du verbindest, pflegst und gehst damit zum Arzt – und trotzdem verschließt sie sich nicht. Wenn dir das bekannt vorkommt, bist du nicht allein. Das Unterschenkelgeschwür gehört zu den hartnäckigsten chronischen Wunden und beeinträchtigt die Lebensqualität stark. Die gute Nachricht: Die Softlaser‑Therapie kann dem Heilungsprozess neuen Schwung geben. Eine weitere häusliche Modalität ist der Muskelstimulator (EMS/FES) – detailliertes Protokoll: Lábszárfekély kezelése izomstimulátorral.
Das Ziel der unterschiedlichen Salztherapie-Methoden ist dasselbe: die positiven Effekte von salzhaltiger Luft zu nutzen. Heute gibt es zahlreiche Verfahren. Im Folgenden werde ich diese kurz erläutern.