Für wen ist es geeignet?
Klingt vertraut? Vielleicht denken Sie schon Monate darüber nach, wie Sie die Wehenschmerzen aushalten werden. Eine PDA ist wirksam, kann aber Nebenwirkungen haben – viele möchten zunächst eine natürlichere Methode versuchen.
Genau dafür wurde das Perfect Mama+ entwickelt. Studien zeigen, dass geburtsspezifische TENS‑Geräte zur Linderung von Wehenschmerzen beitragen können und dabei für Mutter und Kind sicher sind. Der niederfrequente Burst‑Modus kann die Endorphinbildung unterstützen, und die BOOST‑Taste bietet an der Wehenspitze zusätzliche Linderung.
Beginnen Sie die Anwendung in der frühen Eröffnungsphase – je früher, desto besser kann sich das körpereigene Schmerzlinderungssystem aufbauen.
In der Zeit nach der Geburt können Nachwehen, Beschwerden nach einem Dammriss oder Schmerzen nach einem Kaiserschnitt eine große Belastung darstellen – gerade wenn Sie sich um Ihr Kind kümmern müssen.
Das Perfect Mama+ kann auch bei postpartalen Schmerzen zur Linderung beitragen. Studien zeigen, dass TENS die Schmerzen nach einem Dammriss wirksam reduzieren kann – medikamentenfrei, was beim Stillen besonders wichtig ist.
Bringen Sie die Elektroden in die Nähe der schmerzhaften Stelle und wählen Sie das passende Programm.
Jeden Monat dasselbe: Krämpfe, Rückenschmerzen, Schmerztabletten. Studien zufolge kann TENS Menstruationsschmerzen effektiv lindern – ohne Medikamente.
Das Perfect Mama+ ist nicht nur für die Geburt: Sie können es auch gegen Menstruationskrämpfe einsetzen. So bleibt das Gerät nach der Geburt nicht ungenutzt – ein nützlicher Begleiter über Jahre.
In den Tagen nach der Geburt kämpfen viele Mütter damit, dass die Milchproduktion nicht ausreichend beginnt – obwohl das Stillen jetzt besonders wichtig wäre. Stress, Kaiserschnitt oder Frühgeburt erhöhen dieses Risiko.
Mit den mitgelieferten Brust‑Elektroden des Perfect Mama+ können Sie die Milchbildungs‑Einleitung unterstützen. Das Gerät stimuliert die sensiblen Nerven der Brust und imitiert so den Saugreiz des Babys – mit mehr als 100 Impulsen pro Minute. Dieser Reiz kann den Körper zur vermehrten Produktion von Prolaktin (dem milchbildungsfördernden Hormon) anregen.
Die speziellen mitgelieferten Brust‑Elektroden (E‑CMR60130) werden beidseitig 1–2 cm vom Warzenhof (Areola) entfernt, jeweils gegenüberliegend an den Seiten der Brustwarze angebracht. Der Hersteller empfiehlt eine Anwendung von 15 Minuten alle 2 Stunden – auch unter der Kleidung, unauffällig.
Wichtig: TENS ersetzt nicht das Stillen oder Abpumpen – es dient als ergänzende Stimulation, z. B. nachts oder zwischen Abpump‑Sitzungen. Bei Fragen konsultieren Sie Ihre Hebamme oder Ihren Arzt!
Wie kann TENS die Wehenschmerzen lindern?
Das geburtsspezifische TENS‑Gerät sendet leichte elektrische Impulse über die Haut an die Nervenendigungen im Rücken. Das kann auf zwei Wegen zur Schmerzlinderung beitragen:
1. Unterstützung der Endorphinbildung: Niederfrequente (Burst‑)Impulse können das Gehirn zur vermehrten Produktion von Endorphinen anregen – den körpereigenen, natürlichen Schmerzmitteln. Deshalb empfiehlt es sich, TENS in der frühen Eröffnungsphase zu beginnen: Der Aufbau des Endorphinspiegels braucht Zeit.
2. Gate‑Control‑Theorie: Hochfrequente Impulse können durch das „Schließen des Schmerztores" Schmerzsignale blockieren, bevor sie das Gehirn erreichen. Sie nehmen den Schmerz nicht so stark wahr, weil das Signal nicht weitergeleitet wird.
Geburts‑TENS‑Geräte unterscheiden sich von klassischen TENS durch Programme, die an die wellenförmigen Wehenschmerzen angepasst sind. Die BOOST‑Taste des Perfect Mama+ ermöglicht es, an der Wehenspitze die Impulsstärke sofort zu erhöhen und in der Pause wieder auf das Basisniveau zurückzugehen.
Wie kann TENS die Milchbildung unterstützen?
Der Schlüssel zum Beginn der Muttermilchproduktion ist das Hormon Prolaktin. Die Freisetzung von Prolaktin wird durch die Stimulation der Nerven rund um die Brustwarze ausgelöst – normalerweise durch das Saugen des Babys.
Die Brust‑Elektroden des Perfect Mama+ imitieren diese sensible Nervenstimulation: Über die Haut abgegebene, mehr als 100 leichte elektrische Impulse pro Minute senden ein Signal an das Gehirn, das dem Saugreiz des Babys ähnelt. Dies kann den Körper zur vermehrten Prolaktinproduktion anregen und so die Entwicklung und Aktivierung des milchbildenden Gewebes unterstützen.
Die Methode ist besonders hilfreich, wenn das Baby noch nicht effektiv saugen kann (z. B. bei Frühgeburt) oder wenn zwischen Still‑ und Abpump‑Sitzungen zusätzliche Stimulation notwendig ist – auch unauffällig unter der Kleidung getragen.
Häufig gestellte Fragen
Man sollte TENS in der frühen Eröffnungsphase einsetzen, wenn die Wehen regelmäßiger werden. Je früher Sie beginnen, desto besser kann sich der Endorphinspiegel aufbauen, der die natürliche Schmerzlinderung unterstützt. Das Gerät kann ab der 37. Schwangerschaftswoche sicher verwendet werden.
Ja. Geburts‑TENS kann mit anderen schmerzlindernden Maßnahmen kombiniert werden. Es ist anwendbar vor einer Wassergeburt, in Kombination mit Atemtechniken und sogar bevor eine Epiduralanästhesie angefordert wird. Die Wirkungen können sich ergänzen.
Ja. Geburts‑TENS‑Geräte sind so konzipiert, dass sie für Mutter und Kind sicher sind. Die Elektroden werden am Rücken angebracht und die elektrischen Impulse wirken nur an der Hautoberfläche. Es sind keine bekannten Nebenwirkungen für den Fötus beschrieben.
Nach der Geburt kann das Perfect Mama+ in drei Bereichen unterstützen: (1) Linderung von Nachwehen, Beschwerden nach einem Dammriss und allgemeinen postpartalen Schmerzen – medikamentenfrei, was beim Stillen besonders vorteilhaft ist; (2) Unterstützung des Milchbildungsbeginns mit den speziellen Brust‑Elektroden, die durch Stimulation der Brustnerven die Prolaktinproduktion anregen können; (3) später zur Linderung von Menstruationskrämpfen. So ist das Gerät nicht nur am Tag der Geburt, sondern während der gesamten Postpartum‑Zeit und darüber hinaus nützlich.
Platzieren Sie auf jeder Brust ein Elektrodenpaar 1–2 cm vom Warzenhof entfernt, jeweils gegenüberliegend an den Seiten der Brustwarze. Schließen Sie bei jeder Brust beide Anschlüsse desselben TENS‑Kanals (rot und schwarz) an – vertauschen Sie die Kanäle nicht! Wählen Sie Programm „A“ und erhöhen Sie die Intensität schrittweise, bis Sie ein leichtes Kribbeln spüren. Verwenden Sie die Anwendung 15 Minuten alle 2 Stunden. TENS dient als ergänzende Stimulation und ersetzt nicht das Stillen oder Abpumpen. Bei Fragen konsultieren Sie Ihre Hebamme oder Ihren Arzt.
Das Geburtsprogramm darf ab der 37. Schwangerschaftswoche verwendet werden. Für allgemeine Schmerzlinderung (z. B. Rückenschmerzen) sollten Elektroden während der Schwangerschaft nicht auf dem Bauch oder in dessen Nähe platziert werden. Besprechen Sie die Anwendung am Rücken mit Ihrem behandelnden Arzt.
Die Anwendung ist kontraindiziert bei Trägern von Herzschrittmachern, bei Epilepsie, auf verletzter oder entzündeter Haut sowie bei Anwendung des Geburtsprogramms vor der 37. Schwangerschaftswoche. Elektroden dürfen nicht auf dem Bauch oder in Herznähe platziert werden. Im Zweifelsfall konsultieren Sie Ihren behandelnden Arzt.
Wie verwenden Sie es? So einfach geht's:
Bringen Sie die Elektroden an
Platzieren Sie die vier selbstklebenden Elektroden gemäß der beiliegenden Anleitung auf Ihrem Rücken. Die beiden oberen Paare unterhalb der Schulterblätter, das untere Paar in Höhe der Taille.
Wählen Sie das Programm
Das Gerät verfügt über 3 voreingestellte geburtsspezifische Programme – abgestimmt auf die frühe, aktive und Übergangsphase der Eröffnungsperiode. Drücken Sie die passende Taste.
Stellen Sie die Intensität ein
Beginnen Sie mit niedriger Intensität und steigern Sie diese langsam, bis Sie ein angenehmes Kribbeln spüren. Sie haben 60 Intensitätsstufen zur Auswahl, um die für Sie passende Stärke zu finden.
Nutzen Sie die BOOST‑Taste bei Wehen
Wenn eine Wehe einsetzt, drücken Sie die seitliche BOOST‑Taste – sie erhöht sofort die Intensität für die Dauer der Kontraktion und kehrt danach zum Basisniveau zurück.
Unterstützung der Milchbildung – mit Brust‑Elektroden:
Bringen Sie die Brust‑Elektroden an
Platzieren Sie auf jeder Brust ein Elektrodenpaar 1–2 cm vom Warzenhof (Areola) entfernt, einander gegenüber an den Seiten der Brustwarze. Verwenden Sie bei jeder Brust beide Anschlüsse desselben Kanals (rot und schwarz).
Wählen Sie das Programm „A“
Programm „A“ ist für die Brust‑Elektroden zur Unterstützung der Milchbildung vorgesehen. Das Gerät stimuliert die sensiblen Nerven der Brust mit 80–150 Hz und mehr als 100 Impulsen pro Minute – ähnlich dem Saugreiz des Babys.
Stellen Sie die Intensität ein
Erhöhen Sie die Intensität schrittweise, bis Sie ein leichtes, angenehmes Kribbeln spüren. Ziel ist die feine Stimulation der subkutanen Nerven – es darf nicht unangenehm sein! Sie können aus 50 Intensitätsstufen wählen.
Regelmäßig anwenden, 15 Minuten
Die Herstellerempfehlung: 15 Minuten Anwendung alle 2 Stunden. Die Prolaktin‑Freisetzung erfolgt in 15–20 Minuten phasisch – längere Anwendungen führen nicht zu mehr Hormonfreisetzung. Sobald die Milchproduktion begonnen hat, ist TENS als ergänzende Stimulation neben Stillen und Abpumpen einsetzbar.
Was ist im Lieferumfang enthalten?
- 1 x Perfect Mama+ Gerät
- 1 Paar AA‑Batterien
- 1 x Nackenband
- 1 x abnehmbarer Gürtelclip
- 1 Packung Geburts‑Elektroden (4 Stk. 50×100 mm, mit integriertem Kabel)
- 1 Packung Brust‑Elektroden (2 Paare, 60×130 mm, rund – zur Unterstützung der Milchbildung)
- 1 x Aufbewahrungsetui
- 1 x Bedienungsanleitung
Die Geburts‑Elektroden des Perfect Mama+ sind 50×100 mm groß und haben ein integriertes Kabel. Diese Lösung ist besonders hygienisch, da kein separates Kabel angeschlossen werden muss. Die großflächigen Elektroden decken mehr Nerven ab, was die Wirksamkeit bei der Schmerzlinderung während der Geburt unterstützen kann.
Die Elektroden sind selbstklebend und für den einmaligen Gebrauch vorgesehen. Für eine weitere Geburt oder andere Anwendungen ist ein Ersatz erforderlich.
Im Paket befinden sich 2 Paare runder Brust‑Elektroden (E‑CMR60130, 60×130 mm), die speziell zur Unterstützung der Milchbildung entwickelt wurden. Bringen Sie die Elektroden 1–2 cm vom Warzenhof (Areola) entfernt an, jeweils gegenüberliegend an den Seiten der Brustwarze – je ein Paar pro Brust.
Wichtig: Schließen Sie beide Elektroden jeder Brust an die roten und schwarzen Anschlüsse desselben Kanals an – vertauschen Sie die Kanäle nicht zwischen den Brüsten! So verläuft der Strom innerhalb der jeweiligen Brust. Während der Stimulation sollten Sie ein leichtes, angenehmes Kribbeln spüren.
Die Elektroden sind selbstklebend. Nach der Anwendung kleben Sie sie auf die Schutzfolie zurück und bewahren sie kühl und trocken auf, um die Klebkraft zu erhalten.
Das Gerät wird mit AA‑Batterien betrieben – der Batteriewechsel ist schnell und einfach. Die selbstklebenden Elektroden sind Verbrauchsmaterial: Ihre Haftung nimmt mit der Zeit ab. Kleben Sie die Elektroden nach der Anwendung immer auf die Kunststoff‑Trägerplatte zurück und lagern Sie sie kühl. Für die Geburt verwenden Sie stets frische, ungeöffnete Elektroden für besten Halt.
Technische Daten
| Typ | Geburts‑TENS‑Gerät |
| Marke | TensCare |
| Anzahl Kanäle | 2 Kanäle (4 Elektroden) |
| Geburtsprogramme | 3 voreingestellte Programme (frühe, aktive, Übergangsphase) |
| Programm zur Unterstützung der Milchbildung | Programm „A" für Brust‑Elektroden (80–150 Hz, 150–250 μs, 50 Intensitätsstufen) |
| BOOST‑Funktion | Ja – seitliche Taste |
| Kontraktions‑Timer | Ja – integriert |
| Intensitätsstufen | 60 Stufen |
| Display | Mit Hintergrundbeleuchtung |
| Sicherheitsfunktion | Erkennung offener Stromkreise (automatische Abschaltung bei Ablösung der Elektrode) |
| Stromversorgung | 2 x AA‑Batterien (1,5 V) |
| Mitgelieferte Elektroden | 4 x 50×100 mm Geburts‑Elektroden (mit integriertem Kabel) + 2 Paare 60×130 mm runde Brust‑Elektroden (E‑CMR60130) |
| Befestigung | Nackenband + abnehmbarer Gürtelclip |
| Anwendung nach der Geburt | Postpartale Schmerzen, Menstruationsschmerzen, Unterstützung des Milchbildungsbeginns (mit Brust‑Elektroden) |
| CE‑Kennzeichnung | Ja – CE Medizinprodukt |
| ISO‑Zertifizierung | ISO 13485 |
| Artikelnummer | K‑MAMA+ |
Wann sollten Sie das Gerät NICHT verwenden?
- Träger eines Herzschrittmachers (pacemaker)
- Schwangerschaft vor der 37. Woche (bei Verwendung des Geburtsprogramms)
- Platzierung der Elektroden auf dem Bauch oder in Herznähe
- Epilepsie
- Verletzte, entzündete oder gereizte Hautstellen
- Bereich der Halsarterie (Carotis)
- Herzmuskelschädigung oder Herzrhythmusstörung
Unsicher? Konsultieren Sie vor der Anwendung Ihren behandelnden Arzt!
Wichtige Hinweise
Das Gerät kann als ergänzende Behandlung neben der Betreuung durch Arzt und Hebamme verwendet werden. Es ersetzt nicht die geburtshilfliche Überwachung oder medizinische Entscheidungen. Besprechen Sie alle schmerzlindernden Maßnahmen während der Geburt mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Arzt!
Die Funktion zur Unterstützung der Milchbildung dient als ergänzende Stimulation – sie ersetzt nicht das Stillen, Abpumpen oder die Beratung durch Hebammen. Verwenden Sie die Brust‑Elektroden nur nach der Geburt auf gesunder, intakter Haut.
Das Gerät dient der Ergänzung medizinischer Betreuung. Es ersetzt keine fachärztliche oder hebammenmäßige Überwachung. Die im Text beschriebenen Effekte können individuell variieren.
Wissenschaftliche Grundlage
Wissenschaftliche Publikationen, die den Wirkmechanismus von Geburts‑TENS unterstützen:
- Günaydın S, Şen E, Yılmaz T, Kaya HD (2024). Use of Transcutaneous Electrical Nerve Stimulation (TENS) in Labor Pain: An Integrative Review. Pain Manag Nurs. 26(1):85-92. PubMed
- Gu Y et al. (2025). Acupoint stimulation combined with transcutaneous electrical nerve stimulation on labour pain: A stepped wedge cluster randomised controlled trial. Midwifery. 145:104380. PubMed
- López-Campos E et al. (2024). Effects of transcutaneous electric nerve stimulation on pain after episiotomy. A systematic review and meta-analysis. Heliyon. 11(1):e41577. PubMed
- Reis CCSD et al. (2022). Transcutaneous Nerve Electrostimulation (TENS) in Pain Relief During Labor: A Scope Review. Rev Bras Ginecol Obstet. 44(2):187-193. PubMed
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