Lymphpumpe.de logo
Kategorien
Lymphpumpe.de logo
  • Kategorien
    • Angebote
    • Therapie zu Hause
    • Krankheitsbehandlung
    • Fitness
    • Schönheitspflege
    • Tiermedizin
    • Zubehör und Ergänzungen
    • Räumungsverkauf
  • Blog
  • Info
  • Über uns
Ami Pro
Ami Pro
2 259,00 €
  1. Elektrotherapie
  1. Therapie zu Hause
  2. Elektrotherapie

Ami Pro

Artikelnummer: 
G5573
CE / MDR
GLOBUS
Ami Pro
Bestellbar
Für Bestellung
Nur für medizinisches Fachpersonal
2 259,00 €

AMI Pro ist ein für Fachkräfte der Neurorehabilitation entwickeltes Elektrostimulationsgerät zur Behandlung von Dysphagie – Schluckstörungen.

Preis beinhaltet: AMI Pro Gerät 1 Stk Kabel 4 Stk Pillangenelektrode 4 Stk Netzadapter 1 Stk Tragetasche 1 Stk
Bundle-Angebote
Kompatible Zubehörteile
Details

korlátozott elérhetőség AUSSCHLIESSLICH VON GESUNDHEITSFACHKRÄFTEN ERWERBLICH

Das Ami Pro darf NICHT an Privatpersonen verkauft werden. Das Gerät darf ausschließlich an medizinische Einrichtungen, Physiotherapeuten, Logopäden, Neurorehabilitations-Therapeuten, Fachambulanzen oder Krankenhäuser ausgegeben werden. Die elektrische Therapie der Dysphagie darf nur unter Anleitung des behandelnden Arztes, entsprechend der eingewiesenen Programme und Vorgehensweisen durchgeführt werden. Die Anwendung zu Hause ist nur auf ärztliche Anweisung und unter Anleitung sowie mit einem vom Fachpersonal eingestellten Protokoll zulässig.

Arbeiten Sie in einer klinischen oder rehabilitativen Einrichtung und betreuen Patienten mit Dysphagie (Schluckstörung)? Suchen Sie als Logopäde, Physiotherapeut oder Neurorehabilitations-Therapeut für Schlaganfall- oder anderweitig bedingte Dysphagie ein evidenzbasiertes NMES-Gerät? Benötigen Sie klinische Protokoll-Unterstützung zur zielgerichteten Behandlung motorischer, sensorimotorischer und sensorieller Schluckstörungen?

Das Ami Pro ist das neuromuskuläre Elektrostimulationsgerät (NMES) von Globus für Fachkräfte, speziell entwickelt zur Unterstützung der Dysphagie-Rehabilitation. Die auf wissenschaftlicher Literatur basierende Programmbibliothek (100 Programme), die spezielle "Action Now" Biofeedback-Funktion und die Pillangenelektroden-Geometrie ermöglichen eine präzise, anatomisch orientierte Stimulation der Halsregion. Class IIa Medizinprodukt, CE (MDD 93/42/EEC / 2007/47/CEE). Konzipiert für klinische Umgebungen – nicht für die eigenständige Anwendung zu Hause.

Warum Ami Pro in das klinische Protokoll integrieren?

dysphagia-specifikus

Dysphagie-spezifisches, evidenzbasiertes NMES

Das Ami Pro wurde AUSDRÜCKLICH zur Re‑Education (Wiederschulung) der Schluckmuskulatur entwickelt – nicht als allgemeines NMES. Der Impulsbreitenbereich von 80–260 μs und die Frequenzspanne von 1–80 Hz sowie die auf 0–20 mA begrenzte Stromstärke gewährleisten eine anatomisch angemessene, schonende Stimulation der vorderen Halsregion. Die Programmbibliothek integriert in der Literatur beschriebene Protokolle (Shaker, Mendelsohn, McNeill, NMES‑DPNS).

action now

"Action Now" Biofeedback‑Funktion

Die spezielle "Action Now" Funktion des Ami Pro startet die Stimulation nur, wenn der Patient oder der Behandler die dedizierte Taste gedrückt hält. Das ermöglicht die SYNCHRONISIERUNG der Muskelaktivierung mit dem freiwilligen Schluckversuch des Patienten – das Gerät fungiert so als vollwertiges Biofeedback‑System. Dieser Ansatz kann für motorisches Lernen (Neuroplastizität) klinisch relevant sein, mit Protokollwahl nach fachlicher Einschätzung.

pillangó elektróda

Pillangenelektrode + 4 Kanäle

Im Lieferumfang sind 4 pillangelförmige Elektroden enthalten – deren Geometrie ist exakt an die Oberflächenanatomie der suprahyoiden und infrahyoiden Muskelgruppen angepasst. Die 4 Kanäle ermöglichen komplexe bilaterale Protokolle, die zur Unterstützung der komplexen Muskelkoordination beim Schlucken erforderlich sind.

100 program

100 Programme + Gesichtsbehandlungs‑Protokolle

3 Dysphagia 1 (Fix‑Parameter) + 36 Dysphagia 2 (Arbeitszyklus‑Variationen) + 5 Dysphagia 3 (Action Now) + 36 Einstellbare (vollständige Parametereinstellung für Fachpersonal) + 20 Gesichtsbehandlung (Standard, Advanced, Action Now). Insgesamt 100 dedizierte Programme, die das gesamte Spektrum der klinischen Dysphagie‑Versorgung abdecken.

Dr. Zátrok Zsolt
orvos Unser medizinischer Experte sagt

„Das Ami Pro ist ein Gerät für spezialisierte Fachkräfte! Es ist NICHT für den Hausgebrauch geeignet. Dysphagie – die Schluckstörung – ist ein ernstzunehmender klinischer Zustand, der in vielen in den Herstellerindikationen genannten Ätiologien (Schlaganfall, Strahlenfibrose, intubations-/anoxiebedingte Läsionen, neurologische und muskuloskelettale Erkrankungen, respiratorische Komplikationen, iatrogene Zustände, geburtsbedingte Störungen, Kopf‑/Hals‑Trauma) auftreten kann. Eine adäquate Rehabilitation kann entscheidend zur Verbesserung der Lebensqualität des Patienten beitragen. Neben klassischen logopädischen Übungen (Shaker, Mendelsohn‑Manöver, effortful swallow) steht NMES als klinisches Werkzeug für Fachkräfte zur Verfügung. Das Ami Pro ist eine Premium‑Wahl, da Programmbibliothek, Pillangenelektroden‑Geometrie und die schonende 20‑mA‑Strombegrenzung zusammen optimal an die Halsanatomie angepasst sind. Die 4 Kanäle ermöglichen bilaterale Protokolle, die Netzstromversorgung ist für kontinuierlichen klinischen Betrieb optimiert. Die 'Action Now' Funktion erlaubt die Synchronisation der Muskelstimulation mit dem freiwilligen Schluckversuch – ein biofeedbackähnlicher Ansatz, der Teil klinischer Protokolle sein kann. Nicht zufällig ist der Erwerb an die Fachkompetenz gebunden: Parameterwahl und Patientenmonitoring sind professionelle Aufgaben. Wenn Sie als Logopäde, Physiotherapeut, Neurorehabilitationstherapeut oder klinischer Facharzt auf Dysphagie‑Versorgung spezialisiert sind, ist das Ami Pro ein ernsthaftes Arbeitsinstrument.“

– Dr. Zátrok Zsolt
Arzt, Medizintechnik‑Experte, Blogger

Übersicht der Herstellerindikationen

Gemäß der Hersteller‑Gebrauchsanweisung ist das Ami Pro für Behandlungen an der vorderen Hals‑ und Gesichtsregion indiziert: zur Vorbeugung von Schluckatrophie und zur Rehabilitation der an der Schluckfunktion beteiligten Muskulatur bei Dysphagie jeglicher Ätiologie, ausgenommen mechanische Ursachen, die eine operative Versorgung erfordern (z. B. obstruktive Tumoren). Die folgenden Hauptätiologie‑Gruppen sind in den Herstellerindikationen aufgeführt:

Der klinische Facharzt entscheidet, ob das NMES‑Protokoll unter Berücksichtigung des Stroke‑Typs (ischämisch oder hämorrhagisch), des neurologischen Status und basierend auf der klinischen Schluckuntersuchung (FEES/VFSS) indiziert ist. Teil einer umfassenden Rehabilitation (Logopädie, Physiotherapie, Neurologie).

Rehabilitation einer durch Strahlentherapie bedingten Gewebeveränderung (Fibrose, Stenose). WICHTIG: Bei mechanischer Obstruktion (noch vorhandener Tumor) ist NMES NICHT anwendbar – strukturelle Therapie (Chirurgie, endoskopischer Eingriff) hat Vorrang. Der Kliniker muss die strukturelle Situation vor Beginn des NMES‑Protokolls beurteilen.

Allgemeine Kategorie in der Hersteller‑Indikationsliste, die neurologische oder muskuloskelettale Zustände umfasst, die die Schluckmuskulatur betreffen. Die konkrete Diagnose und Protokollwahl sind Aufgabe des behandelnden Neurologen, Logopäden oder Rehabilitationsarztes. Je nach Krankheitsstadium kann NMES in bestimmten Phasen indiziert sein – die Entscheidung trifft der Kliniker.

Rehabilitation von Schluckstörungen nach längeren Intensivaufenthalten (Intubation, Tracheostomie) oder anoxischen Hirnverletzungen. Anwendbar auf stationären Reha‑Stationen oder in subakuten Neurorehabilitationszentren mit entsprechenden Protokollen.

Beinhaltet schwere kardiovaskuläre und andere cerebrovaskuläre Ereignisse, die mit Schluckkomplikationen einhergehen können. Nach klinischer Einschätzung des behandelnden Arztes einsetzbar – die kardiovaskuläre Stabilität des Patienten muss überprüft werden.

Respiratorische Erkrankungen, bei denen eine gestörte Atmungs‑Schluck‑Koordination zu Schluckkomplikationen führt. NMES‑Protokolle können mit der Atemtherapie kombiniert werden – Anwendung im multidisziplinären Team aus Pneumologen und Logopäden.

Dysphagie infolge medizinischer Eingriffe (Anästhesie, Operation, medikamenteninduziert), behandelbar entsprechend dem Zustand des Patienten. Anwendbar als Teil postoperativer Rehabilitationsprotokolle – die Indikationsprüfung obliegt dem behandelnden Arzt.

Rehabilitation bei geburtsbedingten neurologischen Zuständen sowie nach Kopf‑ oder Halsverletzungen. Pädiatrische Anwendung nur in spezialisierten kinder‑neurorehabilitativen Zentren unter kinderärztlicher oder kinder‑logopädischer Fachaufsicht. Erwachsene nach Kopf‑Hals‑Trauma gemäß klinischem Protokoll.

Hinweis: Die obige Auflistung basiert auf der Hersteller‑Gebrauchsanweisung und Produktdokumentation. Die konkrete Indikationsstellung, die Auswahl des geeigneten Protokolls und die Anwendung liegen stets in der Verantwortung des behandelnden Fachpersonals (Behandler, Physiotherapeut, Logopäde, Neurorehabilitationstherapeut) – unter Berücksichtigung des individuellen Patientenstatus, dem Ausschluss von Kontraindikationen und der klinischen Diagnose.

Klinischer Workflow – Schritt für Schritt

1

Patientenevaluation und Diagnosestellung

Vor Beginn eines NMES‑Protokolls ist in jedem Fall die ätiologische Diagnose der Dysphagie (klinische Beurteilung, FEES/VFSS – fibreoptische/Video‑Schluckuntersuchung, etc.) erforderlich. Das Ausschließen obstruktiver Ursachen (Tumor, strukturelle Veränderungen) ist zwingend. Die Beurteilung der motorisch‑sensorischen Funktion bestimmt, welche Programmkategorie (Dysphagie 1/2/3, Einstellbar) geeignet ist.

2

Gerätevorbereitung (Netzstromversorgung)

Das Ami Pro wird mit einem 220‑V‑Netzadapter betrieben – es ist nicht akkubetrieben und für klinischen Betrieb optimiert. Schließen Sie den Netzadapter an. Verbinden Sie die Kabel mit den entsprechenden Kanälen (1–4).

3

Platzierung der Pillangenelektroden im Hals-/Gesichtsbereich

Die Pillangenelektrode ist an die suprahyoiden und infrahyoiden Muskelgruppen angepasst. Die genaue Platzierung hängt vom gewählten Protokoll und der Halsanatomie des Patienten ab – die Verantwortung liegt beim behandelnden Fachpersonal. Die Hautvorbereitung (Entfettung) ist erforderlich für optimale Leitfähigkeit.

4

Programmauswahl

Aus den 100 Programmen wird das passende Programm anhand des Patientenstatus und des klinischen Ziels ausgewählt:

  • Dysphagie 1 (3 Programme, Fix‑Parameter): Einstiegsprotokolle.
  • Dysphagie 2 (36 Programme): Arbeitszyklus‑Variationen mit fixen Parametern.
  • Dysphagie 3 (5 Programme, Action Now): Biofeedback‑ähnlich, synchronisiert mit freiwilligen Versuchen.
  • Einstellbar (36 Programme): Volle Parametereinstellung für Fachpersonal (Arbeitszyklus, Behandlungsdauer 30/45/60 Min., Impulsbreite, Frequenz).
  • Gesichtsbehandlung (20 Programme): Für faciale Rehabilitation.
5

Schonende Intensitätsanpassung (max. 20 mA)

Der Intensitätsbereich des Ami Pro liegt bei 0–20 mA – speziell für schonende Halsstimulation. Die Intensitätssteigerung erfolgt SCHRITTWEISE und entsprechend dem Patientenfeedback. Ein angemessenes Niveau ist spürbare, aber NICHT schmerzhafte Muskelkontraktion. Bei bilateralen Protokollen ist die symmetrische Einstellung der 4 Kanäle wichtig.

6

Anwendung der "Action Now" Funktion (motorisches Lernen)

In den Dysphagie 3‑ oder den Gesichts‑Action‑Now‑Programmen startet die Stimulation nur, solange der Benutzer (Behandler oder Patient) die dedizierte Taste gedrückt hält. So lässt sich die Stimulation mit dem freiwilligen Schluckversuch synchronisieren – dies bildet die Grundlage zur Konditionierung motorischen Wiederlernens (Neuroplastizität). Laut klinischen Protokollen ist die Koordination von patienteninitiiertem Versuch und Stimulation rehabilitationsfördernd.

7

Kombination mit klassischen logopädischen Übungen

Sollte als ERGÄNZUNG eingesetzt werden – niemals als Ersatz für die klassische Dysphagie‑Therapie:

  • Shaker‑Übung: isometrisch‑isotonisches Kopfhebe‑Protokoll.
  • Mendelsohn‑Manöver
  • Effortful swallow: kraftvolles, fokussiertes Schlucken.
  • McNeill Dysphagia Therapy Program (MDTP): intensives, zielgerichtetes Programm.
  • Therapiepositionierung, Ernährungsmäßige Modifikation: Grundlage der Patientensicherheit.

Der kombinierte Ansatz ist in der klinischen Praxis die Basis einer umfassenden Dysphagie‑Versorgung – NMES ist als Bestandteil des multimodalen Rehabilitationsplans zu sehen.

8

Monitoring, Dokumentation, Wirksamkeitsbewertung

Jede Behandlung ist zu dokumentieren (Programm, Parameter, Behandlungsdauer, Patiententoleranz) gemäß klinischem Protokoll. Wöchentliche oder zweiwöchentliche Wirksamkeitsbewertungen (klinische Schluckbeurteilung, ggf. FEES/VFSS) sind erforderlich, um das Protokoll beizubehalten oder anzupassen. Der Behandlungsverlauf sollte an jedem geplanten Reha‑Tag aktuell dokumentiert sein.

Die Programmgruppen des Ami Pro im Detail

3 Programme mit fixen Parametern – die Parameter sind nicht veränderbar. Anwendung auf Einstiegsniveau, um die grundlegende NMES‑artige Muskelstimulation zu beginnen. Beim Übergang zu neuen Protokollen ist ein progressiver Wechsel zu Dysphagie 2 oder Einstellbar entsprechend der Patientenverträglichkeit empfehlenswert.

36 Programme mit fixen, nicht veränderbaren Parametern, unterteilt in verschiedene Arbeitszyklustypen (Arbeitszeit‑Ruhezeit‑Verhältnis). Ermöglicht die Auswahl eines dem Patienten angepassten Arbeitszyklus – z. B. schonende 1:5 oder intensivere 1:2 bzw. 1:3 Verhältnisse. Besonders nützlich zur Steuerung von Muskelermüdung und schrittweiser Progression.

5 dedizierte Action Now Programme. Die Muskelkontraktion startet AUSSCHLIESSLICH, wenn der Benutzer (Behandler oder Patient) die dedizierte Taste gedrückt hält. Dadurch kann NMES mit dem FREIWILLIGEN Schluckversuch synchronisiert werden – es entsteht ein Biofeedback‑System. Aus Sicht des motorischen Wiederlernens (Neuroplastizität) gilt dies als besonders effektiv. Besonders wertvoll in der Schlaganfall‑Rehabilitation und bei komplexen motorischen Lernaufgaben.

36 Programme mit einstellbaren Parametern – bietet erfahrenen Fachkräften volle Steuerungsmöglichkeiten:

  • Arbeitszyklus: freier Einstellbereich für Arbeit‑/Ruheverhältnis.
  • Behandlungsdauer: wählbar: 30, 45 oder 60 Minuten.
  • Impulsbreite: frei einstellbar zwischen 80–260 μs.
  • Frequenz: frei einstellbar zwischen 1–80 Hz.
  • Gesamtdauer: totale Sitzungsdauer.

Geeignet zur präzisen Reproduktion spezieller klinischer Protokolle (Forschung, evidenzbasierte Literaturmethoden). AUSSCHLIESSLICH für erfahrene NMES‑Fachkräfte empfohlen – für Einsteiger ungeeignet.

20 dedizierte Programme zur facioalen Rehabilitation, unterteilt in drei Unterkategorien:

  • Standard: Basis‑Stimulationsprogramme für mimische Muskulatur gemäß Herstellerindikationen.
  • Advanced: fortgeschrittene, tiefere Muskelstimulation für erfahrene Anwender.
  • Action Now: biofeedbackähnlich, synchronisiert mit freiwilligen Versuchen; zur Konditionierung motorischen Wiederlernens.

Die Gesichtsprogramme sind auf die Bedürfnisse der Gesichtsrehabilitation zugeschnitten. Die konkrete Indikation und Protokollwahl liegt in der Verantwortung des behandelnden Fachpersonals (Physiotherapeut, Logopäde, Neurologe).

Was ist im Paket enthalten?

Das Ami Pro ist ein komplettes klinisches Set – mit allem Zubehör, das für die sofortige Integration in eine klinische Umgebung erforderlich ist.

  • 1 Stk Ami Pro neuromuskulärer Elektrostimulator (NMES, 1–4 Kanäle)
  • 4 Stk Stimulationskabel
  • 4 Stk pillangelförmige Elektroden (für Halsanatomie entwickelt)
  • 1 Stk 220‑V Netzadapter
  • 1 Stk Tragetasche
  • 1 Stk Bedienungsanleitung (mit klinischen Protokollbeschreibungen)

In klinischen Umgebungen ist die Pflege der Pillangenelektroden entscheidend, um Kreuzkontamination zwischen Patienten zu vermeiden:

  • Ein Patient / eigener Elektroden‑Satz: Nach klinischem Protokoll sollte jeder Patient ein eigenes Elektroden‑Set erhalten.
  • Reinigung nach jeder Anwendung: Mit einem zugelassenen Desinfektionsmittel (alkoholhaltig oder ein spezifisches Medizintechnik‑Reinigungsmittel gemäß Herstellerangaben).
  • Aufbewahrung: Trocken und kontaminationsfrei.
  • Austauschzeitpunkt: Bei nachlassender Haftung oder Beschädigung der Elektrode.
  • Ersatz‑Pillangenelektroden: Können über das klinische Bestellportal separat bestellt werden.

Für die vollständige Integration des Ami Pro in den klinischen Betrieb können folgende Zubehörteile nachbestellt werden:

  • Ersatz‑Pillangenelektroden‑Sätze: im 4‑Stück‑Paket.
  • Ersatz‑Stimulationskabel: als 4‑Stück‑Set.
  • Ersatz‑Netzadapter: zur Redundanz der klinischen Stromversorgung.
  • Klinischer Standfuß / Tischhalter: für Facharztpraxen.

Häufige Fragen von Fachkräften

NEIN. Das Ami Pro darf aufgrund der klinischen Parameter (z. B. anatomisch präzise Platzierung der Pillangenelektrode, korrekte Intensitäts‑ und Programmauswahl) und wegen der erforderlichen Patientenüberwachung AUSSCHLIESSLICH an Gesundheitsfachkräfte verkauft werden: medizinische Einrichtungen, Physiotherapeuten, Logopäden, Neurorehabilitationstherapeuten, Fachambulanzen, Krankenhäuser. Zum Kauf ist ein Nachweis der fachlichen Qualifikation vorzulegen.

Die Anwendung zu Hause ist nur auf Anweisung des behandelnden Arztes und gemäß einem vom Fachpersonal eingestellten Protokoll erlaubt – der Patient oder dessen Angehörige dürfen nur die eingewiesenen, fixparametrischen Programme starten.

NEIN. Das Ami Pro ist AUSSCHLIESSLICH für funktionelle (motorische, sensorimotorische, sensorische) Dysphagie indiziert. Mechanische obstruktive Ursachen – nicht operativ entfernte Tumoren, schwere strukturelle Engstellen, Fremdkörper etc. – sind KONTRAINDIKATIONEN. Diese erfordern vorrangig eine strukturelle Behandlung (Chirurgie, endoskopische Eingriffe). Funktionelle Rehabilitation kann erst nach Beseitigung der Obstruktion begonnen werden.

"Action Now" synchronisiert die NMES‑Stimulation mit dem freiwilligen Schluckversuch des Patienten. Klinisch ist das wichtig, weil:

  • Motorisches Lernen (Neuroplastizität): Ein neues motorisches Muster konditioniert sich am effektivsten, wenn der freiwillige Versuch zeitlich mit dem afferenten Feedback (durch NMES induzierte Muskelkontraktion) zusammenfällt.
  • Aktive Patientenbeteiligung: Im Gegensatz zu passiver NMES ist der Patient bewusst in die Rehabilitation eingebunden.
  • Klinische Studien: Synchronisierte Stimulationsprotokolle zeigten bessere funktionelle Ergebnisse als passive NMES.

Die Action Now Funktion ist besonders bei post‑stroke Dysphagie von zentraler Bedeutung.

NEIN. Die NMES‑Behandlung mit dem Ami Pro ist eine ERGÄNZUNG der klassischen Dysphagie‑Rehabilitation – niemals ein Ersatz. Klinische Protokolle empfehlen stets einen kombinierten Ansatz:

  • Klassische logopädische Übungen: Shaker, Mendelsohn‑Manöver, effortful swallow, McNeill MDTP, Zungengrund‑Manöver.
  • Ernährungsanpassung: Texturmodifikation (IDDSI), Positionierung, Hilfsmittel.
  • NMES als Ergänzung: Ergänzend zu den oben genannten Maßnahmen mit schrittweiser Progression.

Der multimodale Ansatz ist in der klinischen Praxis die anerkannte Grundlage der Dysphagie‑Rehabilitation – NMES ist ein unterstützendes Element im multidisziplinären Versorgungsplan.

Die Pillangengeometrie ist an die Oberflächenanatomie der suprahyoiden und infrahyoiden Muskelgruppen im Hals angepasst. Die Lage und Ausrichtung der subkutanen Halsmuskulatur ist spezifisch – klassische quadratische oder rechteckige Pads decken diese Regionen nicht optimal ab. Die Pillangengeometrie:

  • Deckt die Zone oberhalb und unterhalb des Zungenbeins gleichzeitig ab.
  • Reduziert das Risiko von Überlappung mit Luftwegen und Gefäßen.
  • Unterstützt die in den klinischen Protokollen definierte Elektrodenplatzierung.

Es wird empfohlen, ausschließlich die originalen Globus‑Pillangenelektroden zu verwenden – andere Elektrodenarten sind für klinische Protokolle NICHT empfohlen.

Typische Krankenhausintegration des Ami Pro:

  1. Multidisziplinäres Team: Neurologe + Logopäde + Physiotherapeut + Pflegepersonal arbeiten zusammen.
  2. Evaluierung: Klinische Schluckbeurteilung + FEES oder VFSS zur Fundierung der Programmauswahl.
  3. Protokollauswahl: Passendes Dysphagie 1/2/3 oder Einstellbar‑Programm je nach Zustand des Patienten.
  4. Tägliche Behandlung: Typischerweise 30–45 Minuten, 1–2 Sitzungen pro Tag.
  5. Kombination mit klassischen Übungen: Vor oder nach der NMES‑Anwendung.
  6. Wirksamkeitsbewertung: Wöchentliche oder zweiwöchentliche klinische Schluckbeurteilung.
  7. Dokumentation: Aufzeichnung aller Protokollparameter und der Patiententoleranz.

Ja, das Gerät ist besonders empfehlenswert für logopädische Privatpraxen, Neurorehabilitationszentren und physiotherapeutische Praxen, die klinische Dysphagie‑Versorgung anbieten. Die 100 Programme und die Action Now Funktion decken komplexe Rehabilitationsanforderungen ab. Die typische Patientengruppe entspricht den Herstellerindikationen: post‑stroke, post‑Strahlenfibrose, post‑Trauma oder neurologische/muskuloskelettale Erkrankungen.

Beim Gerätekauf ist ein Nachweis der fachlichen Qualifikation (Logopädie-/Physiotherapie‑Abschluss, Praxiserlaubnis) erforderlich.

Technische Daten – detailliert

Eigenschaft Wert Klinische Bedeutung
Typ NMES (neuromuskuläre Elektrostimulation) Spezialisiertes Gerät für Dysphagie‑Rehabilitation
Indikation Funktionelle Dysphagie‑Rehabilitation Obstruktive Ursachen ausgeschlossen
Kanäle 1–4 Ermöglicht bilaterale, komplexe Protokolle
Anzahl Programme 100 (3 Dysphagie 1 + 36 Dysphagie 2 + 5 Dysphagie 3 + 36 Einstellbar + 20 Gesichtsbehandlung) Umfasst das gesamte klinische Dysphagie‑Spektrum
Action Now Funktion Ja (Dysphagie 3 + Gesichtsbehandlung Action Now) Biofeedback‑Synchronisation mit freiwilligem Versuch
Elektrodentyp Pillangelförmig (im Paket 4 Stk) Für suprahyoide/infrahyoide Halsmuskulatur entwickelt
Stromstärke 0–20 mA Schonender, halsgerechter Bereich
Frequenz 1–80 Hz Voller Bereich für NMES‑Protokolle
Impulsbreite 80–260 μs Erfüllt Anforderungen klinischer Dysphagie‑Protokolle
Wellenform Rechteckig, biphasisch, symmetrisch, kompensiert Gleichmäßige Signalqualität, keine Polarisation
Behandlungsdauer 30, 45 oder 60 Minuten (bei einstellbaren Programmen) Entspricht klinischen Protokollstandards
Display 2,6" Kompakt, praxisgerecht
Stromversorgung 220 V Netzadapter Für kontinuierlichen klinischen Betrieb optimiert
Abmessungen 100×160×35 mm Kompakt, tischgeeignet
Gewicht 450 g Transportierbar in Tragetasche
Zertifizierung Class IIa Medizinprodukt; CE (MDD 93/42/CEE‑2007/47/CEE) Europäische Konformität, Medizintechnik
Hersteller Globus Corporation (Italien) Italienische Medizintechnik‑Marke
Verkauf Nur an Gesundheitsfachkräfte Nachweis der Fachkompetenz erforderlich

figyelmeztetés Wann darf Ami Pro NICHT angewendet werden?

Das Ami Pro ist ein Class IIa Medizinprodukt. Aufgrund der elektrischen Stimulation der vorderen Halsregion müssen die Kontraindikationen strikt beachtet werden. Die Patienten‑Selektion liegt in der Verantwortung des behandelnden Fachpersonals.

  • Herzschrittmacher, implantierter Defibrillator (ICD) oder sonstige implantierte elektronische Geräte
  • Obstruktive (verschlussverursachende) Dysphagie – mechanische Ursachen, die eine Operation/Endoskopie erfordern (Tumor, Struktur, Fremdkörper)
  • Aktive oder verdächtige Tumorerkrankung im Behandlungsgebiet (Hals, Gesicht)
  • Carotis‑Atherosklerose oder Carotis‑Stenose (Halsarterienverengung)
  • Epilepsie oder andere krampfhafte neurologische Erkrankungen (relativ; fachärztliche Rücksprache erforderlich)
  • Schwangerschaft (ohne ärztliche Genehmigung)
  • Akute Entzündung der Hals‑Haut, Infektion, frische OP‑Narbe, ulzerierte Hautläsionen
  • Schwere kardiovaskuläre Erkrankungen (unkontrollierter Bluthochdruck, frischer Myokardinfarkt, schwere Herzinsuffizienz)
  • Bradykardie (niedrige Herzfrequenz), pacemaker‑abhängiger Herzrhythmus
  • Bewusstlose oder stark kooperationsunfähige Patienten (insbesondere bei Action‑Now‑Protokollen)
  • Implantiertes Metall im Hals‑ oder Gesichtsbereich (Schrauben, Platten, Stents)
  • Schwere psychiatrische Störungen (akute Psychose, schwere kognitive Einschränkung)
  • Privatgebrauch zu Hause ohne Aufsicht und Einweisung durch Gesundheitsfachpersonal

Klinische Verantwortung: Vor jeder Anwendung ist der Patient durch das behandelnde Fachpersonal (Physiotherapeut, Logopäde, Neurorehabilitationstherapeut, behandelnder Arzt) zu sichten und Kontraindikationen sind auszuschließen. Detaillierte Informationen finden Sie in dem Beitrag von Dr. Zátrok Zsolt zu Gegenanzeigen der Elektrotherapie.

információ Hinweise zur klinischen Anwendung

Das Ami Pro ist ein CE‑zertifiziertes Class IIa Medizinprodukt (MDD 93/42/CEE‑2007/47/CEE) und speziell für klinische/institutionelle Anwendungen konzipiert. Es ist NICHT für Privatpersonen bestimmt. Der Erwerb erfordert den Nachweis des Gesundheitsfachpersonen‑Status.

Verantwortung des Behandlers: Patientenselektion (Ausschluss von Kontraindikationen, Klärung der Dysphagie‑Ätiologie, Ausschluss mechanischer Obstruktionen), Auswahl des geeigneten Programms, Einstellung der Intensität, Patientenüberwachung während der Behandlung sowie klinische Dokumentation.

Heimanwendung: Nur auf Anweisung des behandelnden Arztes und mit den von ihm eingestellten fixparametrigen Programmen. Der Patient oder Angehörige darf lediglich das eingewiesene Protokoll starten – die Nutzung der einstellbaren Programme bleibt Fachpersonal vorbehalten.

Multidisziplinärer Ansatz: NMES‑Behandlung ist eine ERGÄNZUNG zu klassischen logopädischen Übungen und ernährungstechnischen Anpassungen – niemals ein Ersatz. Eine umfassende, multidisziplinäre Dysphagie‑Rehabilitation bildet die Grundlage klinischer Protokolle.

Aspirationsrisiko: Die regelmäßige Kontrolle dysphagischer Patienten mittels FEES oder VFSS ist entscheidend zur Vermeidung aspirativer Pneumonien. Begleitend zum NMES‑Protokoll obliegt die Anpassung der Flüssigkeitsaufnahme (nach IDDSI‑Standards) dem behandelnden Arzt.

Das Gerät darf nur mit originalen Globus‑Zubehörteilen verwendet werden. Die Dokumentation jeder Behandlung ist gemäß klinischem Protokoll verpflichtend.

Die auf dieser Seite bereitgestellten Informationen dienen der fachlichen Orientierung und ersetzen nicht individuelle klinische Protokolle oder eine patientenspezifische ärztliche Untersuchung. Jede Anwendung erfolgt in der klinischen Entscheidungsverantwortung des behandelnden Fachpersonals.

Verwandte Geräte und Wissensartikel

  • Biofeedback in der Rehabilitation (Artikel) →
  • EMS‑Rehabilitation (Artikel) →
  • Muskelstimulation nach Operation (Artikel) →
  • Elektrotherapie – Übersicht zu TENS/EMS/CES Geräten →
  • Daten
    Marke:
    Globus Corporation
    CE-Zertifikat :
    Class IIa medical device; CE (MDD 93/42/EEC)
    Impulstyp :
    EMS/NMES
    Barcode:
    8032625820994
    Website:
    https://www.globuscorporation.com/en/
    Technische Daten

    Technische Daten

    • Maße: 100 x 160 x 35 mm
    • Gewicht: 450 g
    • Programme: 4 Programme mit festen Parametern.
    • Stromversorgung: 220 V
    • Bildschirm: 2,6"
    • Verfügbare Ausgänge: 1-4 Kanäle
    • Stromstärke: 0-20 mA
    • Wellenform: rechteckförmig, zweiphasig, symmetrisch, kompensiert
    • Betriebsfrequenz: 1-80 Hz
    • Impulsbreite: 80-260 μs
    • Gerät der Klasse II A.
    • Entspricht der Richtlinie 93/42/EWG-2007/47/EG.
    Bewertungen
    Seien Sie der Erste, der eine Bewertung schreibt!
    Bewertung schreiben
    Kundenkonto
    • Anmelden
    • Registrieren
    • Mein Profil
    • Warenkorb
    • Meine Favoriten
    Informationen
    • Allgemeine Geschäftsbedingungen
    • Datenschutzerklärung
    • Zahlung
    • Versand
    • Kontaktangaben
    • Koltoi Anna utca 39., Albertirsa, 2730
    • +36-53/200108
    • [email protected]
    • facebook

    • FB

    • YouTube

    MELDEN SIE SICH AN
    FÜR UNSEREN NEWSLETTER!

    Verpassen Sie keine nützlichen Informationen!

    Abonnieren
    barion_com
    paypal
    • Angebote
    • Therapie zu Hause
    • Krankheitsbehandlung
    • Fitness
    • Schönheitspflege
    • Tiermedizin
    • Zubehör und Ergänzungen
    • Räumungsverkauf
    • Blog
    • Info
    • Über uns
    Sprache ändern
    • hu
    • en
    • sk
    • de
    • nl
    Währung ändern
    Anmelden
    Registrieren
    Datenschutzeinstellungen
    Unsere Website verwendet Cookies, die für die grundlegende Funktionalität erforderlich sind. Sie können zusätzliche Cookies für erweiterte Funktionen (Marketing, Analysen, Personalisierung) erlauben. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung im Datenschutzhinweis.