Zustand nach einer Thrombose – erneutes Auftreten vermeiden und Beschwerden zu Hause lindern
Bei einer tiefen Venenthrombose bildet sich ein Blutgerinnsel (Thrombus) in den tiefen Venen, meist in den Venen des Unterschenkels oder Oberschenkels. Eine frische Thrombose ist lebensgefährlich und kann ausschließlich im Krankenhaus behandelt werden. Diese Kategorie befasst sich dagegen mit der Zeit nach einer überstandenen Thrombose: Eine tiefe Venenthrombose geht nach der Genesung fast immer mit Restbeschwerden einher (das Bein spannt, schwillt an und das Risiko eines erneuten Auftretens steigt) – dies wird als postthrombotisches Syndrom bezeichnet. Die Behandlung dieses chronischen Zustands erfolgt bereits zu Hause unter ärztlicher Anleitung. Dabei können die hier vorgestellten Geräte unterstützen.
Bei einer frischen Thrombose ist JEDE Behandlung zu Hause verboten!
Das ist besonders wichtig: Eine frische, akute tiefe Venenthrombose ist lebensgefährlich (das Blutgerinnsel kann sich lösen und eine Lungenembolie verursachen) und erfordert ausschließlich eine Behandlung im Krankenhaus – zu Hause dürfen in dieser Situation keine Geräte angewendet werden (Kompression, Lymphdrainagegerät, Muskelstimulation). Mit der Behandlung zu Hause darf erst nach dem Abklingen der Thrombose, in der Regel nach 10–12 Wochen und mit ärztlicher Genehmigung begonnen werden. Rufen Sie unverzüglich einen Arzt oder den Rettungsdienst, wenn plötzlich eine einseitige Schwellung des Beins oder Unterschenkels mit Rötung und warmer Haut auftritt oder wenn Brustschmerzen, Atemnot oder ein schneller Puls auftreten (dies kann ein Zeichen einer Lungenembolie sein – 104 / 112).
Welche Geräte können in der postthrombotischen Phase unterstützen?
Kompressionsstrümpfe und Bewegung bilden die Grundlage
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