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Softlaser in der Zahnmedizin: Behandlung von Mundbeschwerden zu Hause

Zahnfleischentzündung, Aphthose, Schmerzen im Kiefergelenk oder die Stelle nach einer Zahnextraktion, die einfach nicht heilen will – kommen Ihnen diese Situationen bekannt vor? Die Softlaser-Therapie (Photobiomodulation, PBM) wird in der Zahnmedizin immer beliebter, und die gute Nachricht ist: sie lässt sich nicht nur in der Praxis, sondern auch zu Hause anwenden. In diesem Artikel zeige ich, bei welchen Mundbeschwerden du sie effektiv einsetzen kannst und was die wissenschaftlichen Studien dazu sagen.

 

Was ist der Softlaser und wie wirkt er in der Mundhöhle?

Der Softlaser – wissenschaftlich Photobiomodulation (PBM) genannt – bringt energiearmes Licht in das Gewebe. Licht im roten und nahen Infrarot-Bereich wird in den Mitochondrien der Zellen aufgenommen, wo es die ATP-Produktion steigert. Dieser Prozess kann die Entzündungsreaktion dämpfen, Schmerzen lindern und die Wundheilung fördern.

Die Mundhöhle spricht besonders gut auf Lasertherapie an, weil:

  • Die Schleimhaut dünn ist und das Licht leicht hindurchdringt
  • die reichhaltige Durchblutung die Regeneration beschleunigt
  • die Behandlung schmerzfrei und nebenwirkungsarm ist

Wofür kannst du die Softlaser-Behandlung in der Zahnmedizin verwenden?

1. Behandlung von Aphthen (Mundgeschwüren)

Wenn du regelmäßig unter wiederkehrenden Aphthen leidest, weißt du, wie schmerzhaft sie sind und wie sehr sie das Essen und Trinken erschweren. Die Softlaser-Therapie ist eines der am besten dokumentierten Anwendungsgebiete.

Was sagen die Studien?

Eine Meta-Analyse aus 2025 wertete 21 randomisierte klinische Studien (810 Patienten) aus. Die Ergebnisse zeigten, dass die Softlaser-Behandlung den Schmerz signifikant reduziert bereits nach der ersten Behandlung und die Heilung beschleunigt. Die Autoren stellten fest, dass bereits eine einzige Behandlung klinisch wirksam sein kann.1

Eine weitere systematische Übersichtsarbeit (2024, 14 Studien, 664 Patienten) bestätigte: in 13 von 13 Studien nahm der Schmerz nach der Softlaser-Behandlung ab.2

Wie behandelst du?

Richte den Laser direkt auf die Aphthose und appliziere pro Punkt 5–8 Joule Energie. Eine Behandlung pro Tag wird empfohlen, bis das Geschwür verheilt ist (in der Regel 2–4 Tage).

2. Ergänzende Behandlung bei Zahnfleischentzündung (Parodontitis)

Parodontitis ist eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparates, die unbehandelt zum Zahnverlust führen kann. Neben der professionellen Zahnsteinentfernung (Scaling) kann die Softlaser-Therapie als ergänzende Behandlung eingesetzt werden.

Was sagen die Studien?

Eine systematische Übersichtsarbeit zeigte, dass die ergänzende Anwendung des Softlasers neben dem klassischen Scaling die Taschentiefen signifikant verringerte (WMD = -0,95 mm, p = 0,009) im Vergleich zur reinen Scaling-Gruppe.3

Wichtig: Der Softlaser ersetzt nicht die professionelle zahnärztliche Behandlung, kann diese aber ergänzen.

Wie behandelst du?

Mit einem Gerät, das eine zahnmedizinische Optik besitzt, behandelst du entlang des Zahnfleisches und gibst pro Punkt etwa 5 Joule Energie. 2–3 Mal pro Woche für 4–6 Wochen.

3. Beschwerden am Kiefergelenk (TMD/TMJ)

Knirschende oder knackende Geräusche beim Kauen, Schmerzen beim Bewegen des Kiefers, morgendliche Steifigkeit – das sind typische Symptome einer craniomandibulären Dysfunktion (TMD). Auch hier zeigt die Softlaser-Therapie vielversprechende Ergebnisse.

Was sagen die Studien?

Die aktuellste systematische Übersichtsarbeit aus 2025 analysierte 44 randomisierte klinische Studien (1816 Patienten). Demnach reduziert die Softlaser-Therapie die Schmerzen um 60–70 % (gemessen auf der VAS-Skala) und verbessert das Mundöffnen um 10–20 %. Die Therapie war wirksamer als konventionelle Behandlungen (Aufbissschienen, NSAIDs).4

Eine Meta-Analyse von 2018 (31 RCT) fand ebenfalls eine positive Wirkung auf Schmerzreduktion und funktionelle Verbesserung.5

Die Forschung legt nahe, dass Wellenlängen im Bereich von 910–1100 nm am effektivsten für die TMD-Behandlung sind.6

Wie behandelst du?

Behandle das Kiefergelenk von außen, an der Gesichtsschläfe. Im Bereich vor dem Ohr, direkt über dem Gelenk, appliziere pro Punkt 8–10 Joule Energie. Behandle auch die Kaumuskulatur (Masseter). Einmal täglich für 2–4 Wochen.

4. Orale Mukositis (Schleimhautentzündung nach Chemotherapie/Strahlentherapie)

Bei Tumorpatienten, die eine Chemotherapie oder eine Kopf-Hals-Strahlentherapie erhalten, ist die schwere Entzündung der Mundschleimhaut (Mukositis) eine der häufigsten Nebenwirkungen. Dies ist eines der am besten durch Evidenz unterstützten Anwendungsgebiete.

Was sagen die Studien?

Eine Meta-Analyse von 2020 (30 randomisierte Studien) zeigte, dass die präventive Softlaser-Behandlung das Risiko für schwere Mukositis um 60 % senkt (RR = 0,40; p < 0,01). Die therapeutische Anwendung verkürzt zudem die Dauer schwerer Mukositissignifikant.7

Eine frühere Meta-Analyse (18 RCT, 1144 Patienten) kam zu ähnlichen Ergebnissen: Der Softlaser verringerte das Risiko für schwere Mukositis um 63 % und das Auftreten starker Schmerzen um 74 %.8

Wichtig: Bei Mukositis konsultiere unbedingt deinen behandelnden Arzt, bevor du eine Softlaser-Behandlung anwendest!

5. Wundheilung nach Zahnextraktion oder Implantation

Nach zahnärztlichen Eingriffen kann der Softlaser die Wundheilung unterstützen und postoperative Schmerzen reduzieren.

Was sagen die Studien?

Eine Meta-Analyse von 2021 (13 RCT) zeigte, dass die ergänzende Anwendung des Softlasers nach parodontalen Eingriffen die Schmerzen am 3. postoperativen Tag signifikant reduziert und die Epithelisierung an Gaumen-Entnahmestellen nach freien Schleimhauttransplantationen beschleunigt.9

Wie behandelst du?

Beginne die Behandlung des Wundbereichs direkt nach dem Eingriff (sofern dein Behandler zustimmt). Pro Punkt 5 Joule, einmal täglich, bis die Wunde verheilt ist.

Bevor du mit der Behandlung beginnst

Kenne die Kontraindikationen, um eine sichere Anwendung zu gewährleisten.

Wann solltest du den Softlaser NICHT verwenden?

  • Nie in die Augen strahlen! Der Laserstrahl kann bleibende Augenschäden verursachen
  • Bösartige Tumore im zu behandelnden Bereich oder in dessen Nähe
  • Aktive Blutung in der Mundhöhle
  • Wenn die Schmerzursache ungeklärt ist – zuerst ärztliche Abklärung erforderlich
  • Bei Einnahme von lichtempfindlichkeitsauslösenden Medikamenten (z. B. bestimmte Antibiotika, Retinoide)

Erhöhte Vorsicht

  • Während der Schwangerschaft ist die Anwendung am Bauch und am Uterus verboten, die Mundhöhlentherapie ist meistens sicher – sprich mit deinem Arzt
  • Bei Epilepsie vermeide blinkende Betriebsmodi

Mögliche Nebenwirkungen

Die Softlaser-Therapie ist sehr sicher; in der wissenschaftlichen Literatur wurden keine nennenswerten Nebenwirkungen berichtet. Gelegentlich kann es zu folgenden, meist harmlosen Effekten kommen:

  • Leichtes, vorübergehendes Wärmegefühl an der behandelten Stelle
  • Selten Rötung (wenn das Gerät zu lange an einer Stelle gehalten wird)

Diese Symptome vergehen schnell und sind in der Regel unbedenklich.

Empfohlene Geräte für zahnärztliche Anwendungen

Für intraorale Behandlungen

Für Behandlungen innerhalb der Mundhöhle (Aphthen, Zahnfleischentzündung, Mukositis, Wundheilung) benötigt man spezielle, dünne Optiken, die sich bequem in den Mund einführen lassen.

Energy-Laser L500 Pro + zahnärztliche Optik

  • 808 nm Infrarotwellenlänge – ideal zur Behandlung der Mundschleimhaut
  • 500 mW Leistung – schnelle, effektive Energiezufuhr
  • Klasse 3 Laser – die in der Heimanwendung erlaubte, effektivste Kategorie
  • Mit der zahnärztlichen Optik erreichst du präzise schwer zugängliche Stellen

Für externe Behandlungen (Kiefergelenk, Gesicht)

Kiefergelenksbeschwerden, Trigeminusneuralgie und andere Gesichtsbehandlungen können von außen durchgeführt werden, ohne spezielle Optik.

Personal Laser L400

  • 808 nm Infrarotwellenlänge
  • 400 mW Leistung
  • Kompakte Größe, einfach zu handhaben
  • Ideal zur externen Behandlung des Kiefergelenks

Weitere Softlaser-Geräte im Medimarket →

Praktische Tipps zur Behandlung

Indikation Behandlungsbereich Energie/Punkt Häufigkeit Dauer
Aphthose Direkt auf das Geschwür 5–8 J Täglich 1× Bis zur Heilung (2–4 Tage)
Zahnfleischentzündung Entlang des Zahnfleisches, punktuell 5 J 2–3× pro Woche 4–6 Wochen
TMD/Kiefer Gelenk + Kaumuskulatur von außen 8–10 J Täglich 1× 2–4 Wochen
Wundheilung Wundbereich 5 J Täglich 1× Bis zur Heilung
Mukositis betroffene Schleimhaut 4–6 J Täglich 1× Nach ärztlicher Rücksprache

Allgemeine Regel: Beim Energy-Laser L500 Pro entsprechen 10 Sekunden = 5 Joule. Beim Personal Laser L400 entsprechen 12,5 Sekunden = 5 Joule.

Zusammenfassung – Kurzübersicht

Worum geht es in diesem Artikel? Um einen umfassenden Leitfaden zur Anwendung der Softlaser-Therapie in der Zahnmedizin mit wissenschaftlichen Evidenzen.

Für wen ist das gedacht? Für alle, die unter Aphthen, Zahnfleischentzündungen, Kiefergelenksbeschwerden leiden oder die Wundheilung nach zahnärztlichen Eingriffen unterstützen möchten.

Hauptbotschaft: Die Softlaser-Therapie ist eine sichere, nebenwirkungsarme Methode, die bei vielen Mundbeschwerden helfen kann, Schmerzen zu lindern und die Heilung zu beschleunigen. Die Evidenz ist besonders stark bei Aphthen, Kiefergelenksbeschwerden und durch Chemotherapie verursachter Mukositis.

Empfohlenes Gerät: Für intraorale Behandlungen das Energy-Laser L500 Pro mit zahnärztlicher Optik, für externe Anwendungen das Personal Laser L400.

Quellen

  1. Ma Y et al. (2025). The effectiveness of lower-level laser therapy on the treatment of minor recurrent aphthous ulcers: a systematic review and meta-analysis. Lasers Med Sci. PubMed: 41286369
  2. Radithia D et al. (2024). Effectiveness of low-level laser therapy in reducing pain score and healing time of recurrent aphthous stomatitis: a systematic review and meta-analysis. Syst Rev. PubMed: 39039581
  3. Mokeem S et al. (2018). Efficacy of adjunctive low-level laser therapy in the treatment of aggressive periodontitis: A systematic review. J Investig Clin Dent. PubMed: 30198204
  4. Systematic review (2025). Effectiveness of low-level laser therapy on temporomandibular disorders: A systematic review of randomized clinical trials. J Oral Rehabil. PubMed: 40096874
  5. Xu GZ et al. (2018). Low-Level Laser Therapy for Temporomandibular Disorders: A Systematic Review with Meta-Analysis. Pain Res Manag. PubMed: 29861802
  6. Ren H et al. (2022). Comparative effectiveness of low-level laser therapy with different wavelengths and transcutaneous electric nerve stimulation in the treatment of pain caused by temporomandibular disorders. J Oral Rehabil. PubMed: 34289157
  7. Peng J et al. (2020). Low-level laser therapy in the prevention and treatment of oral mucositis: a systematic review and meta-analysis. Oral Surg Oral Med Oral Pathol Oral Radiol. PubMed: 32624448
  8. Oberoi S et al. (2014). Effect of prophylactic low level laser therapy on oral mucositis: a systematic review and meta-analysis. PLoS One. PubMed: 25198431
  9. Zhao H et al. (2021). The effect of low-level laser therapy as an adjunct to periodontal surgery in the management of postoperative pain and wound healing: a systematic review and meta-analysis. Lasers Med Sci. PubMed: 32613416

Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen dienen nur der allgemeinen Information. Heimtherapie-Geräte sind als Ergänzung zur medizinischen Behandlung gedacht und ersetzen nicht die fachärztliche Versorgung. Bei zahnärztlichen Beschwerden wende dich bitte zuerst an deinen Zahnarzt!

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