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Magnetfeldtherapie (PEMF) – Anleitung zur Anwendung zu Hause

Die Magnetfeldtherapie – fachlich PEMF (Pulsed Electromagnetic Field) Therapie – ist ein physikalisch-therapeutisches Verfahren, das mithilfe elektromagnetischer Energie die Regeneration von Gewebe unterstützt. Sie wird vor allem bei Knochenbrüchen, Osteoporose, Arthrose, Gelenkentzündungen und anderen muskuloskelettalen Beschwerden eingesetzt. In diesem umfassenden Leitfaden erfährst du, wie die Methode wirkt, welche Kontraindikationen es gibt und wie die praktische Anwendung aussieht.

Was ist Magnetfeldtherapie?

Bei der Magnetfeldtherapie wird ein niederfrequentes, schwaches, pulsierendes elektromagnetisches Feld angewendet. Das Magnetfeld wird durch einen Strom erzeugt, der durch eine Spule geleitet wird. Während der Behandlung generieren die in die Matratze, das Kissen oder das flexible Behandlungselement des Geräts eingebauten Spulen dieses Feld.

Das Prinzip: Das Magnetfeld wirkt biostimulierend. Nicht das Magnetische selbst „heilt“ – vielmehr erhalten Zellen und Gewebe, die dem Feld ausgesetzt sind, einen Energieschub für ihre Regenerationsprozesse. Die Zellfunktionen verbessern sich, der Transport von Nährstoffen und Sauerstoff sowie die Ausscheidung von Abfallstoffen beschleunigen sich.

Wichtig zu wissen: Magnetfeldtherapie wirkt nicht sofort! In der Regel sind regelmäßige Behandlungen über mehrere Wochen notwendig, um messbare Effekte zu erzielen. Geduld und Kontinuität sind erforderlich.

Wie beeinflusst das Magnetfeld den Körper?

Dein Körper besteht aus vielen Zellen, die man sich wie kleine „Batterien" vorstellen kann. Zwischen der Innen- und Außenseite der Zellmembranen besteht ein Spannungsunterschied – bei Nervenzellen etwa ~90 Millivolt, bei anderen Zellen ca. 70 Millivolt. Bei Schädigung durch Krankheit, Infektion oder Trauma nimmt diese Spannung ab.

Sinkt die Spannung einer Zelle, die normalerweise 70 Millivolt aufweist, auf 50–55 Millivolt, gilt die Zelle bereits als krank. Fällt sie unter 30 Millivolt, stirbt die Zelle (Nekrose). In solchen Fällen verstärken sich Entzündungsprozesse, Schmerzen treten auf und die Heilung verlangsamt sich.

Die Hauptwirkung der Magnetfeldtherapie besteht darin, erschöpfte Zellen bei der Regeneration zu unterstützen – sie werden gewissermaßen „wieder aufgeladen". Die Behandlung kann bewirken:

  • Wiederherstellung des Potentials der Zellmembranen
  • Wiederanlauf der zelleigenen Energieproduktion (Mitochondrien, ATP)
  • Steigerung der Proteinsynthese
  • Reduktion von Entzündungen und Ödemen
  • Beschleunigung der Reparaturprozesse

Wissenschaftlich belegte biologische Effekte

Studien zeigen, dass das pulsierende elektromagnetische Feld folgende Effekte haben kann:

  • Förderung der Regeneration von Bindegewebe und Nerven
  • Schmerzlindernde Wirkung (z. B. durch Freisetzung endogener Opiate)
  • Verringerung von Entzündungen
  • Verbesserung des Zellstoffwechsels, Reduktion von Schwellungen
  • Unterstützung des Knochenaufbaus und der Kalziumeinlagerung
  • Beschleunigung von Blutfluss und Mikrozirkulation
  • Stärkung der Immunfunktion

Parameter der Magnetfeldtherapie

Die Wirksamkeit der Behandlung wird von vier Hauptparametern bestimmt:

Intensität (Gauss oder Tesla)

Die Feldstärke wird heutzutage in Tesla angegeben, viele Geräte verwenden jedoch noch die alte Einheit Gauss (1 Gauss = 0,1 mT, d. h. 10 Gauss = 1 mT).

Therapeutische Bereiche laut Forschung

  • Sehr niedrig: 0,1–5 Gauss – NASA-Forschung, allgemeines Wellness; lange Behandlungsdauer erforderlich. Dazu zählt auch das Erdmagnetfeld (~0,3–0,7 Gauss) und beispielsweise das BEMER-Gerät (~0,5 Gauss).
  • Niedrig: 5–20 Gauss – Knochenheilung, Arthrose
  • Mittel: 20–100 Gauss – Schmerzlinderung, schnelleres Ansprechen, kürzere Behandlungszeiten
  • Hoch: 100–400 Gauss – klinische/medizinische und häusliche Anwendung, lokale Behandlung, kurze Sitzungen
  • Sehr hoch: ab 400 Gauss – nur unter ärztlicher Aufsicht; potenzielle Nebenwirkungen möglich
  • Extra starkes Feld (über 1000 mT): Kann genetisch schädigend sein – wird in der Medizin nicht verwendet

Heimgeräte arbeiten meist im mittleren Bereich. Intensitäten unter 100 Gauss sind vorwiegend biostimulierend und eignen sich gut für die Anwendung zu Hause, während Intensitäten zwischen 100 und 1000 Gauss eher für stärkere therapeutische Anwendungen und meist den Einsatz in Praxen vorbehalten sind.

Wichtig:

  • Die meisten wissenschaftlichen Studien zu medizinischen Effekten wurden im Bereich von 1–50 Gauss durchgeführt
  • Programme zur Knochenbehandlung arbeiten häufig mit 15–20 Gauss
  • Hohe Intensität ist nicht zwangsläufig besser – sie ermöglicht kürzere Behandlungszeiten, aber langanhaltende Exposition über 200 Gauss kann schädlich sein
  • Der optimale Bereich für Heimgeräte liegt zwischen 10–100 Gauss
  • Die Magnum Geräte bieten eine maximale Intensität zwischen 120–800 Gauss, was in den mittleren bis oberen therapeutischen Bereich fällt.

Frequenz (Hz)

Medizinische PEMF-Geräte verwenden üblicherweise Frequenzen im Bereich von 1–200 Hz:

  • Niedrige Frequenz (1–30 Hz): geeignet für Knochenheilung, Schlafverbesserung und Entspannung
  • Mittlere Frequenz (30–100 Hz): Schmerzlinderung, Entzündungsreduktion und allgemeines Wohlbefinden
  • Höhere Frequenz (100+ Hz): akute Verletzungen und Biostimulation

Behandlungsdauer

Die Dauer einer PEMF-Behandlung hängt vom Beschwerdebild ab.

Bei akuten Beschwerden – frische Verletzung, starke Schmerzen, Entzündung – sind Zellen besonders empfänglich für elektromagnetische Impulse; daher sind kürzere, aber häufigere Anwendungen effektiv: 2–3× täglich 15–30 Minuten.

Bei chronischen Zuständen – anhaltende Schmerzen, degenerative Gelenkerkrankungen, lang bestehende Beschwerden – haben sich die Gewebe an die pathologische Situation angepasst, daher ist längere Exposition notwendig: 1–2× täglich 30–60 Minuten, mindestens 4–8 Wochen.

Knochenprobleme (z. B. Brüche, verzögerte Frakturheilung, Osteoporose, Knochenödeme) bilden eine eigene Kategorie, da der Knochenstoffwechsel langsam ist: Hier werden oft 2–4 Stunden täglich empfohlen, über 45–90 Tage hinweg.

Die Wirkung ist stets kumulativ – regelmäßige, konsequente Anwendung führt zum Erfolg; ausgelassene Sitzungen verzögern die Heilung.

Zykluszeit (DC)

Bei einem Zyklus von 100% ist das Feld konstant. Liegt der Wert darunter, ist es pulsierend. Bei den Magnum-Geräten ist z. B. oft 50% eingestellt, das heißt Magnetfeld und Pause sind gleich lang. Stell dir das Pulsieren wie das Hämmern eines Nagels vor: Wenn du nur Druck ausübst, bewegt sich der Nagel kaum; wenn du schlägst, geht er ein. Oft liefert das Pulsieren bessere Ergebnisse als ein kontinuierliches Feld!

Mein Rat: Die Programme der Magnum Geräte sind auf wissenschaftlich belegte Leistung, Frequenz und Behandlungsdauer voreingestellt. Wenn du diese Programmwerte veränderst, veränderst du auch die Wirkung! Wenn du nicht sicher bist, welche Parameter korrekt sind, ändere die Programme nicht.

Wann kann Magnetfeldtherapie angewendet werden?

Der wichtigste Anwendungsbereich sind muskuloskelettale Erkrankungen. Die Therapie ergänzt konventionelle medizinische Behandlungen und kann die Heilungszeit verkürzen.

Knochenprobleme

  • Knochenbrüche (Handwurzelknochen, Handgelenk, Schulter, Unterarm, Becken, Schienbein, Oberschenkelbruch)
  • Verzögerte Knochenheilung, Pseudarthrose
  • Knochennekrose, Knochenödem
  • Osteoporose

Gelenkprobleme

  • Arthrose (Knie, Hüfte, Schulter, Hand, Halswirbelsäule)
  • Arthritis, Rheuma
  • Knorpelschäden
  • Rehabilitation nach Knie- und Hüftendoprothesen

Weichteilveränderungen

  • Tendinitis, Tennisarm (Epikondylitis)
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Probleme der Rotatorenmanschette
  • Gelenksverstauchungen, Prellungen

Weitere Anwendungsbereiche

  • Rücken- und Lendenschmerzen
  • Algodystrophie (Sudeck-Syndrom)
  • Ödematische Zustände
  • Allgemeine Geweberegeneration, Immunstärkung

Detaillierte Anleitungen nach Beschwerden

Wenn du ein konkretes Problem hast, findest du in den folgenden Leitfäden spezifische Behandlungsempfehlungen und den wissenschaftlichen Hintergrund:

Knochen-Gesundheit

  • Osteoporose und Magnetfeldtherapie – ergänzende Behandlung zu Hause
  • Heilung von Knochenbrüchen und Magnetfeldtherapie – ergänzende Behandlung zu Hause
  • Halsfraktur des Oberschenkelhalses und Magnetfeldtherapie – wie PEMF die Heilung unterstützen kann
  • Unterstützung der Implantat-Einheilung mit Magnetfeldtherapie

Gelenkbeschwerden

  • Reduktion von Knieschmerzen zu Hause mit einem Magnetfeldtherapie-Gerät

Alternative PEMF-Technologien

  • BEMER-Therapie und ihre Wirkung – Was unterscheidet sie von klassischem PEMF?

Bevor du mit der Behandlung beginnst

Für die sichere Anwendung ist es wichtig, die Kontraindikationen zu kennen. Wenn eine der folgenden Bedingungen bei dir zutrifft, konsultiere vor der Anwendung unbedingt deinen behandelnden Arzt.

Wann solltest du die Therapie NICHT verwenden? (Absolute Kontraindikationen)

⚠️ Wenn du einen Herzschrittmacher, einen implantierten Defibrillator oder ein anderes elektronisches Implantat hast, verwende keine Magnetfeldtherapie!

Relative Kontraindikationen

Bei den folgenden Zuständen ist die Therapie nicht grundsätzlich ausgeschlossen, aber eine Nutzen-Risiko-Abwägung ist erforderlich. Die Entscheidung sollte idealerweise in Absprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen:

  • Herzkrankheiten (Kardiomyopathie, Herzinsuffizienz, schwere Rhythmusstörungen) – Die verbesserte Durchblutung kann ein sehr krankes Herz belasten
  • Schwere Durchblutungsstörungen
  • Akute Hautentzündungen und Pilzinfektionen – Die biostimulierende Wirkung kann auch das Wachstum von Erregern fördern
  • Gerinnungsstörungen
  • Starke Menstruation – im Bereich Bauch, Hüfte oder Lendenwirbel nicht behandeln; andere Körperregionen sind möglich
  • Schwangerschaft – Zwar sind keine schädigenden Effekte bekannt, dennoch ist Vorsicht geboten
  • Alte metallische Prothesen (älter als 10 Jahre) – sehr alte Implantate könnten magnetisierbar sein
  • Schwere Blutdruckstörungen – wenn sie medikamentös nicht einstellbar sind
  • Krebserkrankungen – Rücksprache mit dem Onkologen; direkte Behandlung von Tumorgewebe wird nicht empfohlen
  • Fieberhafte Erkrankung

Wichtige Hinweise:

  • Behandle nicht den Kopf und nicht die Region über der Schilddrüse
  • Lasse Kinder unter 15 Jahren das Gerät nicht ohne Aufsicht verwenden
  • Bei metallischen Implantaten konsultiere den implantierenden Arzt

Mögliche Nebenwirkungen

Über Nebenwirkungen bei Magnetfeldbehandlungen wurde nur sehr selten berichtet. Selten können auftreten:

  • Vorübergehende Schläfrigkeit, Unruhe oder Schlafstörungen (vor allem nach Behandlungen im Halswirbelsäulenbereich)
  • Leichte Übelkeit

Bei Beschwerden nach Nackenbehandlungen empfiehlt es sich, kürzere Sitzungen (<30 Minuten) durchzuführen und diese dafür öfter zu wiederholen.

Praktische Anwendung der Magnetfeldtherapie

Platzierung der Magnetspulen

Wie die Spulen positioniert werden, hängt davon ab, welches Gebiet und welchen Zustand du behandelst:

Neben- bzw. nebeneinander platzierte Spulen (gleiche Polarität): Wenn ein großes, ausgedehntes Gebiet behandelt werden soll (z. B. Wirbelsäule von Hals- bis Lendenbereich), platziere die Spulen mit gleicher Polung zur Haut. So entsteht ein einheitliches Magnetfeld.

Entgegengesetzt platzierte Spulen: Bei kleinen, lokal begrenzten Veränderungen (z. B. Handgelenksbruch, Unterschenkelbruch) lege die Spulen beidseitig der verletzten Stelle gegenüber. Dadurch verbinden sich die Felder und dringen tiefer ein.

Mein Tipp: Prüfe beim In-die-Hand-Nehmen der Spulen immer zuerst die Polarität. Das „S" (South) kennzeichnet den Südpol, das „N" (North) den Nordpol.

Behandlungsprotokolle nach Indikation

Zustand Tägliche Behandlungsdauer Dauer
Knochenbrüche 6–8 Stunden 30 Tage
Pseudarthrose 8 Stunden 5 Monate
Knochennekrose 8 Stunden 5 Monate
Osteoporose 8–10 Stunden 12 Wochen
Nach Knie-/Hüftprothese 3–4 Stunden 60 Tage
Gelenkverschleiß, Arthrose 30 Minuten 6 Wochen
Gelenkschmerzen 15–40 Minuten 3 Wochen
Rücken- und Lendenschmerzen 20–45 Minuten 3 Wochen
Tennisarm, Tendinitis 30 Minuten 3 Wochen (5 Tage/Woche)
Karpaltunnelsyndrom 30 Minuten mind. 15 Tage
Algodystrophie 4–6 Stunden 4–8 Wochen

Bei Gips oder Schiene wird empfohlen, die Feldintensität um 50–60% zu erhöhen, da die Dicke des Gipses den Abstand zwischen Spule und Knochen vergrößert.

Wann solltest du Einstellungen verändern?

Die Programme der Magnum Geräte sind nach medizinischen Leitlinien voreingestellt. In der Regel musst du diese nicht ändern, außer dein behandelnder Arzt empfiehlt etwas anderes.

Intensität erhöhen ist ratsam, wenn das Behandlungsgebiet von einer dicken Bandage, Gips oder Schiene bedeckt ist.

Behandlungsdauer verlängern wird bei schweren Knochenveränderungen (Pseudarthrose, Osteoporose, Frakturen) empfohlen – dort erzielen längere Anwendungen bessere Ergebnisse.

Magnetfeldtherapie und Krebserkrankungen

Das ist ein kontroverses Thema. Manche empfehlen Magnetfeldtherapie als ergänzende Maßnahme bei Tumorpatienten. Obwohl viele Behandelte über ein verbessertes Allgemeinbefinden und eine leichtere Verträglichkeit der Chemotherapie berichteten, konnten objektive, messbare Effekte auf das Tumorwachstum bislang nicht nachgewiesen werden.

Gegner der Magnetfeldtherapie befürchten, dass Zellprozesse – auch die von Tumorzellen – durch die Behandlung beschleunigt werden könnten. Bisher ist keine der beiden Annahmen eindeutig belegt.

Wenn du an Krebs leidest: Konsultiere unbedingt deinen Onkologen, bevor du Magnetfeldtherapie anwendest. Die direkte Behandlung von Tumorgewebe wird nicht empfohlen.

Magnetfeldtherapie-Geräte und Zubehör

Vergleich der Globus Magnum Geräte

Merkmal L XL 2500 XL Pro 3000 Pro 3500 Pro
Anzahl der Kanäle 1 2 2 2 2 4
Intensität/Kanal (Gauss) 120 140 160 200 200 200
Max. Intensität (Gauss) 120 280 320 400 400 800
Rehabilitationsprogramme 8 16 52 32 70 70
Behandlung mehrerer Patienten Nein Nein Nein Nein Ja Ja

Behandlungselemente und ihre Anwendung

Flexible Behandlungseinheit (30x10 cm): 2 Magnetspulen mit entgegengesetzter Polarität. Ideal für Arm- und Beinbrüche, Handgelenksbrüche und Bandverletzungen am Fußgelenk. Das Behandlungsgebiet muss umschlossen werden.

Große flexible Behandlungseinheit (40x15 cm): 4 Magnetspulen mit gleicher Polarität. Geeignet für Wirbelsäule, Becken und Hüfte. Die Einheit sollte über dem zu behandelnden Bereich ausgelegt werden.

Soft4 Behandlungsmatratze (25x25 cm): 4 Magnetspulen in weichem Schaumstoffgehäuse. Unter Rücken, Lendenbereich oder kleineren Körperregionen platzierbar – auch während der Arbeit verwendbar.

MAT 100 Matratze (70x45 cm): Zur Platzierung in Stühlen oder Sesseln. Ideal für Oberschenkel, Hüfte, Becken, Lendengegend und Rücken.

TotalBody Matratze (70x180 cm): Zur Ganzkörperbehandlung, nutzbar auf dem Bett, sogar während des Schlafs. Empfohlen bei Osteoporose, multiplen Gelenkentzündungen und Wirbelsäulenbeschwerden. Sie ist in zwei Varianten erhältlich. Die Total Body 400 besteht aus vier Matratzenteilen, von denen jedes 4 Magnetspulen enthält – so wird über die gesamte Körperlänge ein gleichmäßiges Magnetfeld erzeugt. Die Total Body 200 hat ebenfalls vier Sektionen, aber nur zwei sind aktiv (mit Spulen). Die Position der Sektionen ist variabel, z. B. sollten für Hüft- und Oberschenkelbehandlung die aktiven Segmente in die Mitte gelegt werden, während die passiven Matratzenteile unter Kopf bzw. Füßen liegen.

Wie wählt man ein Gerät aus?

Bei der Auswahl solltest du folgendes abwägen:

  • Welchen Bereich willst du behandeln? Ein Handgelenk = 1-kanaliges Gerät genügt. Beide Knie = 2 Kanäle erforderlich.
  • Wie schwer ist die Beschwerde? Höhere Intensität kann stärkere Effekte bringen, aber auch ein Gerät mit niedrigerer Intensität wirkt – es sind dann nur mehr Sitzungen nötig.
  • Welche Programme benötigst du? Prüfe, ob das Gerät die für dich relevanten Behandlungsprogramme enthält.

Du brauchst nicht unbedingt das teuerste Gerät, sondern dasjenige, das deinen aktuellen Bedürfnissen entspricht. Ein einfacheres Magnum L ist oft vollkommen ausreichend, wenn nur einzelne Gliedmaßen behandelt werden sollen.

Zusammenfassung – Kurzübersicht

Worum geht es in diesem Artikel? Um einen umfassenden Leitfaden zur Magnetfeldtherapie (PEMF): Wirkmechanismus, Anwendungsgebiete, Kontraindikationen und praktische Behandlungstipps.

Für wen ist das gedacht?

  • Menschen mit muskuloskelettalen Beschwerden (Arthrose, Knochenbruch, Gelenkschmerzen)
  • Personen in der Rehabilitation (Prothese, nach Operationen)
  • Menschen mit Osteoporose
  • Alle, die eine häusliche physikalische Therapie suchen

Hauptbotschaft: Magnetfeldtherapie ist eine sichere, medikamentenfreie Ergänzung, die die Geweberegeneration unterstützen und Schmerzen lindern kann. Sie wirkt nicht sofort – Geduld und regelmäßige Anwendung sind erforderlich.

Häufig gestellte Fragen

Wann ist mit Ergebnissen zu rechnen? Magnetfeldtherapie wirkt langsam und schrittweise. In der Regel sind nach 2–4 Wochen regelmäßiger Anwendung spürbare Verbesserungen zu erwarten. Bei Knochenbrüchen und Osteoporose sind längere Behandlungen nötig.

Kann ich die Therapie mit einem Herzschrittmacher verwenden? NEIN! Personen mit Herzschrittmacher, implantiertem Defibrillator oder anderen elektronischen Implantaten dürfen keine Magnetfeldtherapie anwenden.

Ist die Behandlung schmerzhaft? Nein. Magnetfeldtherapie ist schmerzfrei – während der Behandlung spürst du in der Regel nichts. Allenfalls ein leichtes Wärmegefühl kann auftreten.

Kann ich die Therapie neben Medikamenten anwenden? Ja. Magnetfeldtherapie kann ergänzend zu ärztlicher Behandlung und medikamentöser Therapie eingesetzt werden. Konsultiere deinen behandelnden Arzt.

Wie oft muss behandelt werden? Das hängt vom Zustand ab. Bei Weichteilproblemen genügen tägliche Sitzungen von 20–45 Minuten. Bei Knochenbruch oder Osteoporose können täglich 6–8 Stunden erforderlich sein.

Quellen

  1. Peng L, et al. (2020). Effectiveness of Pulsed Electromagnetic Fields on Bone Healing: A Systematic Review and Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials. Bioelectromagnetics, 41(5):323-337. PubMed: 32495506
  2. Wu Z, et al. (2020). Effects of Pulsed Electromagnetic Field Therapy on Pain, Stiffness, Physical Function, and Quality of Life in Patients With Osteoarthritis: A Systematic Review and Meta-Analysis. Physical Therapy, 100(7):1168-1181. PubMed: 32251502
  3. Markovic L, et al. (2022). Effects of pulsed electromagnetic field therapy on outcomes associated with osteoarthritis: A systematic review of systematic reviews. Wien Med Wochenschr. PubMed: 35362792
  4. Aaron RK, et al. (2021). Pulsed Electromagnetic Field Stimulation of Bone Healing and Joint Preservation: Cellular Mechanisms of Skeletal Response. J Am Acad Orthop Surg Glob Res Rev, 5(5). PubMed: 33970582
  5. Chen Y, et al. (2022). Pulse Electromagnetic Field for Treating Postmenopausal Osteoporosis: A Systematic Review and Meta-Analysis. Bioelectromagnetics, 43(6):381-393. PubMed: 35864717
  6. Zhu S, et al. (2021). Efficacy of Pulsed Electromagnetic Fields on Experimental Osteopenia in Rodents: A Systematic Review. Bioelectromagnetics, 42(5):415-431. PubMed: 34004034

Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen dienen nur der allgemeinen Orientierung. Heimtherapie-Geräte sind als Ergänzung zur medizinischen Behandlung gedacht und ersetzen diese nicht. Bei Beschwerden konsultiere deinen behandelnden Arzt. Individuelle Ergebnisse können variieren.

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