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evoStim E
evoStim E
419,00 €
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evoStim E

Artikelnummer: 
evoStim-E
1 Kanal
CE / MDR
BEACMED
evoStim E
Auf Lager
419,00 €

evoStim E Stimulator mit EMG-Biofeedback / FES / ETS-Funktionen. Hochwertige Inkontinenzbehandlung: Stress-, Drang- und gemischte Formen. Behandlung von Vaginismus.

Im Preis enthalten: EvoStim E Gerät 1 Stk. Stimulationskabel 1 Stk. EMG-Biofeedback-Kabel 1 Stk. PeriSphera-O Vaginalelektrode 1 Stk. 1,5V AAA Alkalibatterien (LR03) 3 Stk. Elemtastenöffner 1 Stk.
Bundle-Angebote
Kompatible Zubehörteile
Details
Dr. Zsolt Zátrok
Arzt Unser medizinischer Experte sagt

„Beckenbodentraining ist nur dann effektiv, wenn wirklich die Zielmuskulatur aktiviert wird – und nicht stattdessen Bauch oder Oberschenkel angespannt werden. Der Vorteil des EMG-Biofeedbacks besteht darin, dass es direkt die elektrische Aktivität der Muskel­fasern misst: es macht den nervalen Aktivierungsreiz sichtbar. Das evoStim E ist für Personen ideal, die während des Trainings objektive Rückmeldung wünschen und mit der ETS‑Funktion ihre Übungen wirkungsvoller gestalten wollen.“

Realistische Erwartungen
Der Beckenbodenmuskel baut sich wie jeder andere Muskel auf: bei mehreren Anwendungen pro Woche sind nach typischerweise 6–12 Wochen messbare Veränderungen zu erwarten – von ein bis zwei Anwendungen sollte man keine Wirkung erwarten. Das EMG‑Feedback verbessert die Technik, ersetzt jedoch nicht das fortgesetzte Üben: nur weil die Kurve sichtbar ist, entfällt nicht das regelmäßige Training. Messwerte schwanken mit Tageszeit und Ermüdung – wichtig ist die Tendenz, nicht der einzelne Wert. Die ersten Tage dienen dem Erlernen: korrektes Einführen der Sonde und das Finden der passenden Intensität benötigen Übung.
Nicht geeignet, wenn
Sie ein einfach zu bedienendes Gerät per Knopfdruck erwarten: die Interpretation des EMG‑Feedbacks verlangt Einarbeitung, sonst bleibt der Aufpreis ungenutzt. Wenn Sie mehr Vertrauen in druckbasiertes Feedback haben, ist das evoStim P die Alternative.
Bevor Sie bestellen
Die Therapie setzt eine korrekte Diagnose voraus: Stress-, Drang‑ und gemischte Inkontinenz benötigen unterschiedliche Programme, daher ist die Typbestimmung ärztliche Aufgabe. Die Produktbeschreibung enthält allgemeine Hinweise zur Programmwahl und zu Behandlungszeiten; das für Sie optimale Protokoll legt Ihr behandelnder Arzt oder Ihre Beckenboden‑Therapeutin fest. DAS GERÄT IST NICHT ANWENDBAR während Schwangerschaft oder Kinderwunschbehandlung, bei vorhandenem Herzschrittmacher oder implantiertem Defibrillator, bei aktiven Harnwegs‑ oder Scheideninfektionen, innerhalb von sechs Wochen nach Geburt oder Beckenoperation, bei schwerer Harnverhaltstendenz sowie bei verminderter Sensibilität im Beckenbereich; bei Epilepsie nur nach ärztlicher Rücksprache. Die Sonde ist für den persönlichen Gebrauch bestimmt – aus hygienischen Gründen nicht teilbar und muss periodisch ersetzt werden.

– Dr. Zsolt Zátrok
Arzt, Medizintechnik-Experte, Blogger

Für wen empfehle ich das Gerät?

Eine Schwäche der Schließmuskulatur ist die Ursache: bei körperlicher Belastung (Husten, Lachen, Heben) kommt es zu Tropfenverlust. Die evoStim E‑Programme bei 35–100 Hz zielen auf das Training phasisch innervierter Fasern; das EMG‑Biofeedback zeigt, ob tatsächlich die Beckenbodenmuskulatur kontrahiert. Dies ist die häufigste Inkontinenzform und spricht oft gut auf Muskelfunktraining an.

Hyperaktivität des Blasenmuskels verursacht plötzlichen, kaum unterdrückbaren Harndrang. Die evoStim E‑Programme bei 5–20 Hz zielen auf die Beruhigung des Blasenmuskels und reduzieren unwillkürliche Kontraktionen. Die Impulsbreite lässt sich je nach Patientenempfinden zwischen 250–400 µs einstellen.

Treten Stress‑ und Dranginkontinenz gemeinsam auf, behandelt das evoStim E dies in zwei Phasen: zuerst die Beruhigung der Blase (niedrige Frequenz), danach Muskeltraining (hohe Frequenz). Auch ein individuell zusammengestelltes Programm oder die nacheinander Anwendung beider Programmarttypen ist möglich.

Bei Schwäche des analen Schließmuskels kann evoStim E in Kombination mit einer rektalen Sonde (PeriProbe Analis oder PeriSphera A) ein gezieltes Training der Schließmuskulatur ermöglichen. Auch hier misst das EMG‑Biofeedback präzise die Aktivität des Analschließmuskels.

Detaillierte Anleitung zur Stuhlinkontinenz →

Während der Geburt können Beckenbodenmuskeln verletzt oder überdehnt werden. Das evoStim E kann bei der gezielten Wiederherstellung der Muskulatur unterstützen – das EMG‑Biofeedback liefert objektive Messungen der Muskelaktivierung und des Fortschritts. Die Behandlung sollte nach einer postpartalen ärztlichen Untersuchung (ca. 6–8 Wochen) begonnen werden.

Die kombinierte Wirkung von EMG‑Biofeedback und ETS

Konventionelle Elektrostimulatoren geben Impulse, messen aber nicht unbedingt, ob die Muskeln tatsächlich reagieren. Der EMG‑Kanal des evoStim E erfasst direkt die elektrische Aktivität der Muskel­fasern – so erkennt man in Echtzeit, wenn statt des Beckenbodens Bauchmuskeln angespannt werden.

Die ETS‑Funktion geht darüber hinaus: erreicht das durch willentliche Kontraktion erzeugte EMG‑Signal den eingestellten Schwellenwert, unterstützt das Gerät die Kontraktion durch elektrische Stimulation. Dieses kombinierte Training kann zu konzentrierterer Muskelarbeit führen als jede Methode allein.

Die Wirksamkeit perinealer Elektrostimulation beruht auf einem excitomotorischen Effekt: sie kann den Muskeltonus erhöhen und die lokale Durchblutung verbessern. Studien zeigen, dass Stimulation den Schließdruck der Harnröhre deutlich steigern und die Hyperaktivität der Blase vermindern kann.

Häufig gestellte Fragen

Nein. Sie spüren ein leichtes Kribbeln und deutliche Muskelkontraktionen. Falls Sie Schmerzen verspüren, reduzieren Sie die Intensität. Die Behandlung darf niemals schmerzhaft sein – falls Schmerzen auftreten, kontrollieren Sie Sondenposition und Parameter.

Nein. Während der Schwangerschaft ist die Anwendung von Elektrostimulationsgeräten kontraindiziert. Nach der postpartalen ärztlichen Kontrolle (ca. 6–8 Wochen) kann die Behandlung begonnen werden.

Beide sind Biofeedback‑Stimulatoren, arbeiten jedoch mit unterschiedlichen Messprinzipien. Das evoStim E verwendet EMG‑Biofeedback (misst die elektrische Aktivität des Muskels), während das evoStim P Druck‑Biofeedback nutzt (misst den vom Muskel erzeugten Druck). EMG‑Biofeedback hat den Vorteil, dass es die nervale Aktivierung direkt erfasst – es ist empfindlicher und zeigt auch feinere Muskelarbeit an.

Ja. Mit einer rektalen Sonde (PeriProbe Analis oder PeriSphera A) können auch Männer behandelt werden – insbesondere zur Therapie von Inkontinenz nach Prostataoperationen. Das EMG‑Biofeedback unterstützt auch das Training des Analschließmuskels.

Mit der Kombination aus EMG‑Biofeedback und Elektrostimulation sind erste Verbesserungen oft nach 2–4 Wochen regelmäßiger Anwendung spürbar. Die intensive Behandlungsphase dauert in der Regel 8–12 Wochen; danach ist eine Erhaltungstherapie (1–2× pro Woche) empfehlenswert.

Das evoStim E ist mit verschiedenen Sonden kompatibel: vaginale Sonden (PeriSphera‑O, PeriSphera‑U, PeriSphera AT) und rektale Sonden (PeriProbe Analis, PeriSphera A). Die Elektrodenoberflächen sind rauchgoldbeschichtet und daher auch bei Metallallergien einsetzbar. Es kann außerdem mit oberflächlichen (auf die Haut klebenden) Elektroden verwendet werden.

Wie verwenden Sie das evoStim E?

1

Wählen Sie das Programm

Wählen Sie auf dem Touchscreen die Programmgruppe, die zu Ihrer Inkontinenzform passt (Stress, Drang, gemischt, Schmerz oder Entspannung). Den 5 Schnellwahltasten können Sie jeweils eines der 9 Programme zuordnen.

2

Schließen Sie Sonde und Kabel an

Das Gerät verfügt über zwei Kanäle: einen EMG‑Eingangskanal und einen Stimulations‑Ausgangskanal. Schließen Sie beide Kabel an die Sonde an. Befeuchten Sie die Sonde mit Wasser oder Gleitgel und führen Sie sie ein.

3

Stellen Sie Intensität und EMG‑Schwelle ein

Stellen Sie mit dem Drehregler die Stimulationsintensität so ein, dass eine angenehme, aber deutliche Muskelkontraktion spürbar ist. Im ETS‑Modus legen Sie die EMG‑Schwelle fest – diese bestimmt, bei welcher willentlichen Kontraktion die unterstützende Stimulation ausgelöst wird.

4

Trainieren Sie mit EMG‑Biofeedback

Sie sehen die EMG‑Kurve in Echtzeit auf dem Bildschirm – das zeigt Ihre Muskelaktivität. Im ETS‑Modus gibt das Gerät unterstützende Impulse, sobald Ihre Kontraktion die eingestellte Schwelle erreicht. Spannen Sie die Muskeln nach Signal an – Ihre Eigenleistung und die Stimulation addieren sich.

5

Verfolgen Sie Ihren Fortschritt

EMG‑Werte sind von Woche zu Woche vergleichbar – eine Zunahme der Muskelaktivität ist objektiv messbar. Tägliche Anwendungen von 20–30 Minuten über mindestens 8–12 Wochen werden empfohlen, danach eine Erhaltungsbehandlung (1–2× pro Woche).

Lieferumfang

Das evoStim E wird mit folgendem Zubehör geliefert:

  • 1 Stk. evoStim E Gerät (Touchscreen und Drehregler)
  • 1 Stk. Stimulationskabel
  • 1 Stk. EMG‑Biofeedback‑Kabel
  • 1 Stk. PeriSphera‑O Vaginalelektrode
  • 3 Stk. 1,5V AAA Alkalibatterien (LR03)
  • 1 Stk. Elemtastenöffner
  • 1 Stk. Bedienungsanleitung

Aus hygienischen Gründen sind Sonden für die persönliche Nutzung vorgesehen. Bei mehreren Anwendern benötigt jede Person eine eigene Sonde. Die Elektrodenoberflächen sind rauchgoldbeschichtet, sodass sie auch bei Metallallergien einsetzbar sind. Ersatzsonden und Zubehör (PeriSphera, PeriProbe, Kontaktgel) finden Sie auf unserer Kategorieseite.

Technische Daten

Kanäle 1× Stimulation (Ausgang) + 1× EMG‑Biofeedback (Eingang)
Wellenform Zweiphasig symmetrisch, wählbar wechselnd
Stimulationsausgang 1–99 mA (1 mA‑Schritte, bei 1 kΩ Last)
Frequenz 1–150 Hz (28 Stufen)
Impulsbreite 50–400 µs (10 µs Schritte)
Sitzungsdauer 5–90 Minuten (5‑Minuten‑Schritte)
Biofeedback‑Typ EMG (Messung der elektrischen Muskelaktivität)
Programmgruppen 5 (Stress, Drang, gemischt, Schmerz, Entspannung)
Programme/Gruppe 9 vordefinierte + anpassbar
Intellistim Ja – Frequenzfeinabstimmung während der Anwendung
Bedienoberfläche Touchscreen + Drehregler
Stromversorgung 3× 1,5V AAA Alkalibatterien (LR03)
Zertifizierung CE Medizinprodukt (MDR)

Warnung Wann sollten Sie das Gerät NICHT verwenden?

  • Herzschrittmacher oder implantierter Defibrillator
  • Schwangerschaft
  • Aktive Tumorerkrankung im Behandlungsgebiet
  • Unbehandelte Epilepsie
  • Akute Entzündung oder Infektion im kleinen Becken
  • Innerhalb von 3 Monaten nach der Entbindung

Unsicher? Konsultieren Sie vor der Anwendung Ihren behandelnden Arzt!

Information Wichtige Hinweise

Das evoStim E ist ein CE‑gekennzeichnetes Medizinprodukt (MDR) und wurde zur Ergänzung medizinischer Behandlungen entwickelt. Vor Beginn der Therapie ist eine ärztliche Untersuchung zur Bestimmung der Inkontinenzform erforderlich, da unterschiedliche Formen verschiedene Behandlungsprotokolle erfordern.

Die Elektrostimulation kann eine wirksame Ergänzung zum Beckenbodenmuskeltraining darstellen. Eine umfassende Analyse des Cochrane‑Instituts von 2022 fand hochwertige Evidenz für die Wirksamkeit des Beckenbodenmuskeltrainings (PFMT) bei der Behandlung von Inkontinenz.1

Die auf dieser Seite enthaltenen Informationen dienen nur zu Informationszwecken. Heimtherapie‑Geräte sind als Ergänzung zur ärztlichen Behandlung gedacht und ersetzen diese nicht. Bei Beschwerden konsultieren Sie bitte Ihren behandelnden Arzt.

Wissenschaftliche Grundlage

Die Wirksamkeit des mit EMG‑Biofeedback kombinierten elektrostimulativen Beckenboden­trainings wird durch hochwertige klinische Evidenz gestützt:

  1. Todhunter‑Brown A, Hazelton C, Campbell P, et al. (2022). Conservative interventions for treating urinary incontinence in women: an Overview of Cochrane systematic reviews. Cochrane Database Syst Rev. 9(9):CD012337. PubMed
  2. Ghaderi F, Mohammadi Oskouei A, et al. (2023). Effects of pelvic floor muscle exercise on stress urinary incontinence. Int Urogynecol J. 34(5):1137-1147. PubMed

Weiterführende Inhalte

  • AnleitungInkontinenzbehandlung – umfassende Anleitung →
  • PraxisTherapie in der Praxis – Schritt für Schritt →
  • HarninkontinenzHarninkontinenz und Behandlung →
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Daten
Herunterladbare Dateien:
Benutzerhandbuch
Artikelvorschlag :
Inkontinenzbehandlung durch Elektrostimulation in der Praxis
Marke:
BEACMED
CE-Zertifikat :
CE-zertifiziert
Wann erhalten Sie? :
18.08.2026
Impulstyp :
TENS, EMS/NMES, ETS, Biofeedback
Hersteller :
Beacmed S.r.l.
Website:
https://www.beacmed.eu/en/
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