Krampfadern behandeln – Geräte, die den Blutstau wieder in Bewegung bringen
Krampfadern (chronische venöse Insuffizienz) entstehen durch eine unzureichende Funktion der Venenklappen in den Beinen: Die Klappen schließen nicht richtig. Dadurch fließt das Blut nicht wirksam zum Herzen zurück, sondern staut sich in den Venen. Durch den steigenden Druck weiten sich die Gefäße und werden geschlängelt – so entstehen die typischen Krampfadern. Anfangs sind die Beschwerden meist nur kosmetischer Art. Später können ein Schweregefühl in den Beinen, ein Spannungsgefühl, Schmerzen und Schwellungen auftreten. Ohne Behandlung kann es zu ernsten Komplikationen (Unterschenkelgeschwür, Thrombose) kommen. Bei der Behandlung von Krampfadern geht es im Kern darum, das gestaute Blut wieder in den Kreislauf zurückzupumpen – dabei können Geräte für die Heimanwendung unterstützen.
Bewegung ist am wichtigsten – Kompression wirkt nur zusammen mit Bewegung
Die wichtigste Maßnahme zur Vorbeugung und Behandlung von Krampfadern ist regelmäßige Bewegung: Die sich zusammenziehenden Beinmuskeln „pumpen“ das Blut aus den Venen zum Herzen. Eine wichtige, häufig missverstandene Tatsache: Kompressionsstrümpfe oder ein Verband wirken nur zusammen mit Bewegung – wenn Sie darin bewegungslos sitzen, üben sie zwar Druck aus, pumpen das Blut aber nicht weiter. Deshalb ist Bewegung die Grundlage der Behandlung. Geräte für die Heimanwendung (Muskelstimulator, Lymphdrainagegerät) sind besonders wertvoll, wenn Sie sich aus irgendeinem Grund nicht ausreichend bewegen können – dann unterstützen sie die Muskelpumpe künstlich.
Welche Geräte unterstützen die Behandlung von Krampfadern zu Hause?
Welches Gerät sollten Sie wählen?
Ehrliche Einordnung der Operation
Möchten Sie mehr erfahren?