Arthrose – Geräte gegen Schmerzen und zum Schutz der Gelenke
Arthrose (Osteoarthrose, degenerative Gelenkerkrankung) ist die häufigste Gelenkerkrankung: ein fortschreitender Verschleiß des Gelenkknorpels, der mit zunehmendem Alter immer mehr Menschen betrifft. Wenn der Knorpel dünner wird, nimmt die Reibung zwischen den Knochenflächen zu. Das verursacht Schmerzen, Gelenksteifigkeit und Bewegungseinschränkungen – typischerweise in den Gelenken von Knie, Hüfte, Hand und Wirbelsäule. Knorpelverschleiß bildet sich nicht von selbst zurück, aber die Beschwerden lassen sich gut lindern, und der Prozess kann verlangsamt werden. So kann die Lebensqualität erhalten bleiben. Neben Bewegung und Physiotherapie können dabei auch physikalische Therapiegeräte für die Heimanwendung unterstützend eingesetzt werden.
Starke Muskeln schützen das Gelenk
Wichtig ist ein Ansatz in zwei Richtungen: Zum einen sollen Schmerzen und Entzündung gelindert werden (TENS, Softlaser, Ultraschall, Magnetfeldtherapie), zum anderen – und das wird häufig vernachlässigt – sollen die Muskeln rund um das Gelenk gestärkt werden. Starke Muskeln stabilisieren und entlasten das Gelenk. Das ist ein wichtiger Schlüssel zur Schmerzlinderung und zur Verlangsamung des Fortschreitens. Bei der Muskelkräftigung kann die elektrische Muskelstimulation (EMS) die Physiotherapie ergänzen. Wichtig: Die Geräte behandeln die Beschwerden, machen den Knorpelverschleiß aber nicht rückgängig.
Welche Methoden kommen infrage und mit welchem Gerät?
Der Lebensstil ist mindestens genauso wichtig
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