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Gliedmaßenlähmung bedeutet eine Schwäche, "Ungeschicklichkeit" oder sogar vollständige Unfähigkeit, einen Körperteil zu bewegen. Ankleiden, Körperpflege, Essen oder Trinken werden dadurch erschwert. Bei schwererer Lähmung kannst du sogar unfähig werden, dich selbst zu versorgen. Das ist sehr beängstigend, aber in den meisten Fällen ist eine Besserung möglich. Die Wahrscheinlichkeit des Erfolgs und die dafür benötigte Zeit hängen davon ab, ob die Lähmung zentral oder peripher ist, was sie verursacht hat, wie groß der betroffene Bereich ist, wie schnell die akute Versorgung begonnen wurde und wie erfolgreich diese war. Danach kommt die Rehabilitation: Du musst so früh wie möglich unter Anleitung eines Physiotherapeuten beginnen und auch nach der Heimkehr beharrlich weitermachen. Zur Erreichung des Endzustandes sind Monate, aber oft Jahre nötig! Daher darfst du dich trotz ausbleibender Erfolge in den ersten Tagen nicht aufgeben. Dabei helfen moderne Technologien enorm, besonders Biofeedback- und Elektrotherapie-Geräte. Wovon dieses Schreiben (auch) handelt.
Elektrotherapie – sei es TENS, EMS, Mikrostrom, Iontophorese oder Interferenztherapie – wird allgemein gut toleriert und verursacht vergleichsweise wenige Nebenwirkungen. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie für jeden, jederzeit und unter allen Umständen bedenkenlos einsetzbar ist.
Das elektrotherapeutische Tappchen (oder die Elektrode) ist nicht nur TENS‑Zubehör – es ist ein unverzichtbarer Bestandteil jeder elektrischen Behandlung, bei der Strom über die Haut in das Gewebe gelangt. TENS, EMS, Mikrostrom, Iontophorese, Interferenz‑Therapie und selektive Reizstromverfahren – sie alle nutzen dasselbe Tappchen‑Prinzip.
Wenn du wegen COPD (chronisch obstruktive Bronchitis) in Behandlung bist, solltest du wissen, dass die Erkrankung derzeit nicht heilbar ist. Deshalb zielen die Behandlungen darauf ab, deine Symptome zu lindern oder zu beseitigen. Ohne dein Mitwirken bringen sie jedoch wenig! Wenn du deine Medikamente nicht nimmst und nicht mit dem Rauchen aufhörst, werden sich deine Beschwerden verschlimmern. Selbst alltägliche Verrichtungen können durch Atemnot beeinträchtigt werden. Schauen wir uns an, was möglich ist und was du tun solltest!
Den ganzen Tag auf den Beinen? Oder genau umgekehrt – stundenlang am Schreibtisch? Wenn sich deine Beine abends schwer und müde anfühlen, dein Knöchel anschwillt und deine Socke eine „Furche“ in die Haut drückt, könnten das die ersten Anzeichen einer Krampfadererkrankung sein. Die gute Nachricht: Du kannst viel dafür tun, damit sich dein Zustand nicht verschlechtert – und dafür musst du nicht unbedingt unter das Messer.
Ein Schlaganfall (Aussprache: „Stroke”) ist der Sammelbegriff für Krankheiten, die eine schwere Störung der Blutversorgung des Gehirns bedeuten. Alte und volkstümliche Bezeichnungen sind: Schlag, Schlagfluss, Hirnerweichung, Hirnblutung, Gehirninfarkt. Die Symptome und Folgen können in allen Fällen ähnlich sein. Ein Schlaganfall bedeutet in der Regel einen dauerhaften Zustand, das heißt, die Funktionen können meist nicht vollständig wiederhergestellt werden. In glücklichen und milden Fällen klingen die Symptome innerhalb von 24 Stunden ab und der Funktionsverlust ist vorübergehend. Dann spricht man nicht von einem Schlaganfall, sondern von einer transitorischen Durchblutungsstörung (medizinischer Name: TIA – transitorische ischämische Attacke).
Amerikanische Forscher untersuchten die Wirkung von Yoga- und Stretching-Trainingsmethoden im Zusammenhang mit chronischen Rückenschmerzen, die eine immer größere Bevölkerungsgruppe betreffen. Sie fanden heraus, dass sowohl Yoga als auch intensives Dehntraining (Stretching) zu günstigen Ergebnissen führten.
„Schwierige Tage“, „monatliche Plage“ – schon die im Volksmund verwendeten Ausdrücke verraten, dass die Menstruation oft recht unangenehm sein kann. Jede Frau erlebt diese Zeit anders. Manche werden von diesen wenigen Tagen überhaupt nicht belastet. Manche plagen leichte Beschwerden und manche leiden unter fast unerträglichen Schmerzen, die dazu führen können, dass sie vorübergehend der Arbeit/Schule fernbleiben […]
So reden die Patienten heute untereinander: „Ich habe um ein MRT gebeten. Ich habe mir Antibiotika verschreiben lassen! Ich habe um eine Überweisung nach Harkány gebeten." Sieh da! Dr. Bubós berühmtes Sprichwort hat sich erfüllt: „Der Patient diktiert, der Arzt schreibt!“… Meiner Meinung nach ist das beschämend – damit meine ich, dass ein großer Teil der Untersuchungen und Rezepte nicht aufgrund medizinischer Indikation, sondern auf Druck oder Wunsch des Patienten entsteht. Diese „Geschichte“ wurde von einem Kommentar zu einem meiner Beiträge inspiriert, etwas nörgelnd, etwas scherzhaft.
Sportverletzungen durch Überlastung sind die häufigsten! Diese chronischen Beschwerden treten deutlich häufiger auf als akute Sportverletzungen. Während eine akute Verletzung meist sofort mit einem Funktionsverlust einhergeht und du dadurch sofort einen Arzt aufsuchst, werden Überlastungsbeschwerden oft lange Zeit ignoriert und die meisten Ärzte schenken ihnen nicht die angemessene Beachtung.